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    <teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Autorenwörterbuch zu Günter Grass’ »Unkenrufe«</title><author>Mirjam Blümm</author></titleStmt><publicationStmt><authority>Mirjam Blümm</authority></publicationStmt><sourceDesc><bibl>born digital</bibl></sourceDesc></fileDesc></teiHeader>
    <text>
        <body>
            <div xml:id="c"><head>C</head>
                <entry xml:id="champagner">
                    <form>
                        <form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Champagner</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> 
                        </form>
                    </form>
                    <sense>
                        <def><hi rend="italic">in Frankreich hergestellter weißer od. roter
                                Schaumwein [aus Champagnerweinen]</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def>
                        <cit>
                            <quote>Weiß nicht, wer den Champagner [119.11] bestellt und bezahlt
                                hat...</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="chaos">
                    <form>
                        <form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Chaos</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Abwesenheit, Auflösung aller Ordnung; völliges
                                Durcheinander</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Doch diesem Orkan folgten fünf weitere, die in den ohnehin
                                kranken Wäldern ein unentwirrbares Chaos [101.31] hinterlassen
                                haben.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="charme">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Charme</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Anziehungskraft, die von jmds. gewinnendem Wesen
                                ausgeht; Zauber</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Mir ist, als wolle Alexandra ihre manchmal kindisch anmutende
                                Widerborstigkeit durch Charme [52.8] wettmachen.</quote>
                            <quote>[…] mit all ihrem Charme [114.17] überspielte sie die jeder
                                Rekonstruktion zugrunde liegende Fälschung...</quote>
                            <quote>Dank Marczaks Charme [198.2] schlug der Umgangston der
                                versammelten Aufsichtsräte, selbst bei kontroverser Debatte, so gut
                                wie nie in verletzenden Schlagabtausch um […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="chartermaschine">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Chartermaschine</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form><form type="inflected">Pl.
                            -n</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">von einer privaten Gesellschaft o. Ä. […]
                                gemietetes Flugzeug</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Charterflugzeug]</ref></def><cit>
                            <quote>Ferner ist zu berichten, daß ab Februar mit Chartermaschinen
                                [236.30] Leichen eingeflogen wurden […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>                
                <entry xml:id="chaussee">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Chaussee</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[8*]</lbl> </form><form type="inflected">Pl.
                            -n</form>
                        <usg><hi rend="spaced">veraltend</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">mit Asphalt, Beton od. Steinpflaster befestigte u.
                                ausgebaute Landstraße</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Die Witwe führte ihn aus der Stadt hinaus zur
                                Straßenbahnhaltestelle Olivaer Tor, dann auf der links abzweigenden
                                Chaussee [21.2] nach Kartuzy den sanft anhebenden Hagelsberg hinauf
                                […]</quote>
                            <quote>Am schilfbestandenen Seeufer nahe Kartuzy und als sie auf der
                                Chaussee [126.23] von Neuteich nach Tiegenhof den Wagen zwischen
                                Chausseebäumen parkten […]</quote>
                            <quote>Also werden sie auf der Chaussee [159.1] neben den
                                Kleinbahngleisen in Richtung Stutthof, Frische Nehrung unterwegs
                                gewesen sein.</quote>
                            <quote>Auf den vier Fotos schimmert der Asphaltbelag einer Chaussee
                                [159.12].</quote>
                            <quote>Ich nehme an, daß mehr als vier Kröten versucht haben, hier oder
                                dort oder alle an einer Stelle die Chaussee [159.22] zu
                                überqueren.</quote>
                            <quote>Eine der typischen Chausseen [159.25], die beiderseits von Linden
                                und Kastanien bestanden sind und im Sommer einen tiefgrünen Tunnel
                                bilden, ist den Kröten zur Falle geworden.</quote>
                            <quote>Beim Abstieg von der Chaussee [277.1] zum tiefliegenden Seeufer
                                zeigte sich, daß Alexandra wieder einmal untaugliche Schuhe
                                trug.</quote>
                            <quote>Dann brüllten von jenseits der Chaussee [277.21], wo sie den
                                neuen Wagen abgestellt hatten, Kühe heiser, wie kurz vorm
                                Abstechen.</quote>
                        </cit>
                        <xr><ref target="#chausseebaum">Chausseebaum</ref></xr></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="chausseebaum">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Chausseebaum</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form><form type="inflected">Pl.
                            -bäume</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">am Rand einer <ref target="#chaussee">Chaussee</ref> angepflanzter
                                    <ref target="textgrid:24cg4#baum">Baum</ref></hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] als sie auf der Chaussee von Neuteich nach Tiegenhof den
                                Wagen zwischen Chausseebäumen [126.24] parkten […]</quote>
                            <quote>Im Laubtunnel der Chausseebäume [159.4] an Strandwäldern
                                entlang.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="chefin">
                    <form>
                        <form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Chefin</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form>/w. Form/</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Leiterin</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Chef 1a]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] links von ihm trägt die junge Chefin [273.4] der Agentur
                                für Touristik ihren Scheitel madonnenhaft […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="chefredakteur">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Chefredakteur</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der in leitender Funktion für eine Zeitung
                                od. Zeitschrift […] Beiträge auswählt, bearbeitet od. selbst
                                schreibt</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Redakteur]</ref></def><cit>
                            <quote>Als der Chefredakteur [120.1] einer Studentenzeitung die immer
                                noch nicht ausgesprochene Anerkennung der polnischen Westgrenze
                                anmahnte […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="chinarinde">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Chinarinde</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">Pharm.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">chininhaltige äußere Schicht des Stamms eines
                                Baumes, der zu den Rötegewächsen gehört und in mehreren Arten im
                                tropischen Amerika vorkommt</hi> [° D Chinarindenbaum; D
                            Rinde]</def><cit>
                            <quote>[…] die geschnitzelte Kalbshaut, aus der Alexandra auf dem
                                Küchenherd den Leim zubereitet, dem später Chinarinde [252.17]
                                unterrührt wird.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="chinese">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Chinese</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form><form type="inflected">Pl.
                            -n</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Einwohner von China, einem Land in Ostasien</hi>
                            <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D; D China]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] indem er in seiner Kladde die Begräbnisriten der
                                Mexikaner und Chinesen [138.28] in Vergleich brachte und schließlich
                                die Vorzüge der hinduistischen Feuerbestattung aufzählte?</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="chor">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Chor</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form></form>
                    <sense>
                        <sense n="1." xml:id="chor.1"><!--generated @n--><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><sense n="a)" xml:id="chor.1a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)<!--original @n was 1. a)--></hi></num><usg><hi rend="bold">Ü</hi></usg><def><hi rend="italic">mehrere Unken, Unkengeläut</hi> [° D
                                    1a]</def><cit>
                                    <quote>Ich nehme an, daß Reschke nur ouvertürenhaft einen Chor
                                        [283.16], dann eine einzelne Tieflandunke auf dem Tonträger
                                        gehabt hat.</quote>
                                </cit><re><form>*im Chor</form>
                                    <sense><def><hi rend="italic">gemeinsam, alle zusammen</hi> [D
                                            1a*]</def><cit>
                                            <quote>[…] was von den Wochenendausflügen ins
                                                Werder oder an die Schilfufer kaschubischer Seen
                                                geblieben war: im Chor [166.9] und vereinzelt,
                                                Unkengeläut.</quote>
                                        </cit></sense></re></sense>
                            <sense n="b)" xml:id="chor.1b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                                <def><hi rend="italic">Gruppe gleichartiger Orchesterinstrumente od.
                                        ihrer Spieler</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1b]</ref></def><cit>
                                    <quote>Ursprünglich waren es viele, wird es ein Chor [253.19]
                                        Engel gewesen sein, der, gänzlich vergoldet, durch
                                        Posaunenschall Grüfte gesprengt, Gräber geöffnet, Beinhäuser
                                        aufgeschlossen hat […]</quote>
                                </cit></sense>
                        </sense>
                        <sense n="2." xml:id="chor.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">meist nach Osten ausgerichteter, im Innern
                                    abgesetzter Teil der Kirche mit [Haupt]altar</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D6]</ref></def><cit>
                                <quote>Dort könnte Reschke der Piątkowska die Geschichte des
                                    Bilderfälschers Malskat erzählt und ihr die hoch im Chor
                                    [110.23] ausgewaschenen, hohnvoll leeren Bildflächen erklärt
                                    haben.</quote>
                            </cit></sense></sense>
                </entry>

                <superEntry>
                    <entry xml:id="christ-1">
                        <form>
                            <lbl><hi rend="superscript">1</hi></lbl>
                            <form type="lemma"><form type="headword">
                                    <hi rend="bold">Christ</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">der</form>
                                 <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>

                        <sense><def><hi rend="italic">jmd., der sich als Getaufter zur christlichen
                                    Religion bekennt; Anhänger des Christentums</hi> [D
                                ¹Christ]</def><cit>
                                <quote>Dessen Unfehlbarkeit wolle er als Christ [225.14] nicht
                                    untertänig sein.</quote>
                            </cit></sense>
                    </entry>

                    <entry xml:id="christ-2">
                        <form><lbl><hi rend="superscript">2</hi></lbl><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Christ</hi></form><pc>,</pc> 
                                <form type="determiner">der</form>
                                 <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                            <form type="inflected">Gen. -i</form>
                            <usg><hi rend="spaced">volkst. veraltet</hi></usg></form>
                        <sense><def><ref target="textgrid:24cgw#jesus">Jesus [Register]</ref> Christus <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D ²Christ]</ref></def><cit>
                                <quote>An den Wänden gerahmte Reproduktionen altflämischer Meister,
                                    aber auch ein gespenstischer Ensor: Christi [35.15] Einzug in
                                    Brüssel.</quote>
                            </cit></sense>
                    </entry>
                </superEntry>
                <entry xml:id="chrom">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Chrom</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">sehr hartes und sprödes, silberweiß glänzendes
                                Metall, das unter normalen Bedingungen nicht oxidiert</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] drei Rikschas schräg gegenüber in der Sonne. Lack und
                                Chrom [80.20] glänzten.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="chronik">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Chronik</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[6*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">geschichtliche Darstellung, in der die Ereignisse
                                in zeitlich genauer Reihenfolge aufgezeichnet werden</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Plötzlich schlug Wróbel vor, jemand solle, gleich in welcher
                                Sprache, eine Chronik [293.8], gewidmet dem Versöhnungsfriedhof,
                                niederschreiben […]</quote>
                            <quote>Solche Chronik [293.20] möge alles zurechtrücken.</quote>
                            <quote>Ob sich der Angestellte beim Katasteramt als Autor der Chronik
                                [293.25] sah?</quote>
                            <quote>Aber jetzt muß Chronik [294.1] fertig werden.</quote>
                            <quote>[…] oder hatte er mich, seinen Banknachbarn, schon im Auge,
                                herausgefiltert aus seinen Schülererinnerungen, als Wróbel die
                                Chronik [294.12] vorschlug?</quote>
                            <quote>Er schlägt mir vor, eine Chronik [298.3] oder einen Bericht zu
                                schreiben:</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="chrysantheme">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Chrysantheme</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form><form type="inflected">Pl.
                            -n</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">als Zierpflanze kultivierte Wucherblume mit meist
                                großen, strahlenförmigen Blüten</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Nur wenige Sorten Schnittblumen standen noch in den Eimern:
                                Dahlien, Astern, Chrysanthemen [8.4].</quote>
                            <quote>Obgleich die Dahlien und Chrysanthemen [8.15] mehr hergaben,
                                entschied sich die Witwe für Astern.</quote>
                            <quote>Die kümmerliche Blumenauswahl neben der Dominiksmarkthalle muß
                                wirklich ärgerlich gewesen sein. Nur Astern und Chrysanthemen
                                [174.12].</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="clubgebäude">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Clubgebäude</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form><form type="inflected">Pl.
                            -</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgd#gebäude">Gebäude</ref>, in dem
                                    <ref target="textgrid:24cg5#clubmitglied">Clubmitglieder</ref> zusammenkommen</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>[…] nur flache, in Terrassen ansteigende Bauweise bis hin
                                zum betont schlichten Clubgebäude [234.15].</quote>
                            <quote>[…] diese Ansiedlung, die hügelwärts, doch mir zuunterst,
                                ein Clubgebäude [278.21] krönt […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="clubmitglied">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Clubmitglied</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -er</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgn#mitglied.1">Mitglied (1)</ref> einer Vereinigung von
                                Menschen mit bestimmten gemeinsamen Interessen u. Zielen, wie dem
                                Golfspiel</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Klub]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] den umweltfreundlichen Golfsport fördern, dessen
                                Ausübung selbstverständlich auch polnischen Clubmitgliedern [234.4]
                                ermöglicht werden müsse.</quote>
                            <quote>Mit je 30 000 Deutschmark gaben annähernd zweihundert zukünftige
                                Clubmitglieder [234.19] ihren vorausbezahlten Einstieg in das
                                Projekt »Bungagolf«  bekannt.</quote>
                        </cit><xr><ref target="#clubgebäude">Clubgebäude</ref>; <ref target="#clubraum">Clubraum</ref></xr></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="clubraum">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Clubraum</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form><form type="inflected">Pl.
                            -räume</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgv#raum.2">Raum (2)</ref>, in dem die
                                    <ref target="textgrid:24cg5#clubmitglied">Clubmitglieder</ref> zusammenkommen</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Bei Hotelketten, auf Golfplätzen mit Clubräumen [107.3] und in
                                Seniorenheimen wurde Kulturbedarf erfragt.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="cocktail">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Cocktail</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form><form type="inflected">Pl.
                            -s</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[alkoholisches] Mixgetränk mit Früchten,
                                Fruchtsaft u. anderen Zutaten</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[Da]</ref></def><cit>
                            <quote>Vom Haus in der Hundegasse, wo auf dem Beischlag für Freunde und
                                Nachbarn Cocktails [290.16] serviert wurden […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="collage">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Collage</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[…] Komposition aus verschiedenartigem
                                sprachlichem Material</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def><cit>
                            <quote>Und Torsten Timmstedt traue ich zu, das Ganze als gelungene
                                Collage [281.8] gehört zu haben.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="coloradokäfer">
                    <form>
                        <form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Coloradokäfer</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><ref target="textgrid:24cgj#kartoffelkäfer">Kartoffelkäfer</ref></def><cit>
                            <quote>[…] als er während der Kriegsjahre die damals zwangsläufigen
                                Kartoffelkäferaktionen organisiert und zum Feldzug gegen den
                                amerikanischen Coloradokäfer [167.21] umbenannt hat.</quote>
                            <quote>Merkwürdig, daß schon im Ersten Weltkrieg der Coloradokäfer
                                [241.17] derart massiv aufgetreten sein soll. </quote>
                        </cit><xr><ref target="textgrid:24cgw#unternehmen_coloradokäfer">Unternehmen Coloradokäfer [Register]</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="computer">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Computer</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[10*]</lbl> </form><form type="inflected">Gen.
                            -s</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">programmgesteuerte, elektronische Rechenanlage;
                                Datenverarbeitungsanlage</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] nachdem er aus Steuergründen - »so was ist
                                abzugsfähig bei uns«  - einen Computer [93.7] gekauft hat
                                […]</quote>
                            <quote>[…] und doch wird ihm dieser Computer [93.12], den er, laut
                                Selbstzeugnis, »nur stümperhaft«  zu bedienen
                                versteht, bei der Fleischwerdung ihrer Idee behilflich
                                werden.</quote>
                            <quote>Wieder fehlen genaue Angaben, spart er den technischen Kleinkram
                                aus, den ich, weil starrsinnig ohne Computer [93.17] tätig, nicht
                                aus dem Hut zaubern kann.</quote>
                            <quote>Das Spielen mit dem Computer [94.26] muß Reschke Spaß bereitet
                                haben.</quote>
                            <quote>Reschke konnte nicht nur den in Tabellen und Hochrechnungen
                                bewiesenen Fleiß seines Computers [112.11], sondern auch
                                Zusicherungen von Begräbnisinstituten und Sterbekassen […]
                                ausbreiten.</quote>
                            <quote>Der Computer [115.15] hatte richtig gerechnet: </quote>
                            <quote>Zwischendurch mußte Alexandras Computer [124.6] mit dem in Bochum
                                gespeicherten Fleiß gefüttert werden.</quote>
                            <quote>[…] die sich allerdings nicht in die Kartei der im Computer
                                [142.2] versammelten Beerdigungswilligen einreihen wollte.</quote>
                            <quote>Deshalb hat er, mit Hinweisen auf die Friedhofsordnung, ein
                                Formmusterblatt an alle im Computer [149.20] Gespeicherten
                                geschickt.</quote>
                            <quote>Weil der Computer [157.7] in Bochum mit dem in der Hundegasse
                                korrespondierte […]</quote>
                        </cit><xr><ref target="#computerspiel">Computerspiel</ref>; <ref target="#computertechnik">Computertechnik</ref>;
                                <ref target="textgrid:24cgf#heimcomputer">Heimcomputer</ref></xr></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="computerspiel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Computerspiel</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form><form type="inflected">Pl.
                            -e</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">die Beschäftigung mit dem <ref target="#computer">Computer</ref>, die
                                in erster Linie aus Freude an der Sache selbst geschieht</hi> [° D
                            spielen 1a]</def><cit>
                            <quote>Was zwingt mich, bei seinen Computerspielen [98.24]
                                mitzumachen?</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="computertechnik">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Computertechnik</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">grundlegende [elektronische] Strukturen, die das
                                Funktionieren, Arbeiten des <ref target="textgrid:24cg5#computer">Computers</ref> gewährleisten</hi>
                            [°]</def><cit>
                            <quote>Mehrmals habe ich diese Zahlen geprüft, und immer wieder bin ich
                                erstaunt, was die Computertechnik [97.28], die mir als seelenlos
                                lange suspekt war, zu leisten vermag.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="cordhose">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Cordhose</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgf#hose">Hose</ref> aus strapazierfähigem, gerippten
                                [Baumwoll]gewebe</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Kord a; D Kordhose]</ref></def><cit>
                            <quote>War sie modisch - er fand »zu modisch
                                aufgedonnert«  - gekleidet, gab ihm sein Tweedjackett zur
                                Cordhose [12.3] ein saloppes Aussehen […]</quote>
                            <quote>[…] verpasse ihm eine Baskenmütze, weil es die gibt, wie die
                                Cordhose [16.23] und ihre Stöckelschuhe, und zwar auf Fotos die mir
                                schwarzweiß und farbig vorliegen.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="couch">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Couch</hi></form><pc>,</pc> <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[6*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Liegesofa mit niedriger Rückenlehne u. zwei
                                seitlichen Lehnen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Die Couch [35.12] mit zwei Sesseln.</quote>
                            <quote>Sie sitzen, ohne Händchen zu halten, auf der Couch [181.16],
                                beide mit Brille.</quote>
                            <quote>Alexander und Alexandra sahen von der Couch [261.1] aus, was die
                                Welt zu bieten hatte.</quote>
                            <quote>[…] indem sie in rascher Folge Bilder hergaben, die alles
                                zuvor von der Couch [261.6] aus Gesehene löschten:</quote>
                            <quote>Zur Couch [261.9] und den Sesseln gehörte ein Tischchen, auf dem
                                Knabberzeug stand.</quote>
                            <quote>Reschke, der alles Gesehene in Schönschrift zu Papier gebracht
                                hatte, stand von der Couch [261.18] auf und kam, Salzstangen
                                knabbernd, zur Einsicht:</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="cousine">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Cousine</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form><form>/w. Form/</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Tochter von Bruder od. Schwester eines
                                Elternteils; Base</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Kann ja sein, daß ich mich Anfang '43 mit einer seiner Cousinen
                                [42.21], Hildchen soll sie geheißen haben, häufig und zwar - das
                                weiß er genau - vorm Haupteingang der Dominiksmarkthalle getroffen
                                habe.</quote>
                            <quote>Kann sein, daß ich in der abgedunkelten Stadt Reschkes Cousine
                                [60.11] Hildchen auf Parkbänken geknutscht habe, sogar beim
                                Luftalarm bis nach der Entwarnung.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="credo">
                    <form>
                        <form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Credo</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">bildungsspr.</hi></usg></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Glaubensbekenntnis</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Kredo 2]</ref></def><cit>
                            <quote>Unser später Einklang, dieses jubelnde Gloria, dieses verhaltene
                                Credo [86.16] tönt in mir fort und fort.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>






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        </body>
    </text>
</TEI>