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    <teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Autorenwörterbuch zu Günter Grass’ »Unkenrufe«</title><author>Mirjam Blümm</author></titleStmt><publicationStmt><authority>Mirjam Blümm</authority></publicationStmt><sourceDesc><bibl>born digital</bibl></sourceDesc></fileDesc></teiHeader>
    <text>
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            <div xml:id="p"><head>P</head>
                <entry xml:id="paar">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Paar</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[93*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -(e)s</form></form>
                    <sense><sense n="a)" xml:id="paar.a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)</hi></num><def><hi rend="italic">zwei zusammengehörende od. eng miteinander
                                    verbundene Menschen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Hier und da Zeitungsleser, dort ein Paar [67.26] und dort ein
                                    vereinzelter Student, der, behauptet Reschke, halblaut Gedichte,
                                    französische, gelesen habe.</quote>
                                <quote>Beide geben, die Fensterfront im Rücken, nur von der
                                    Sitzordnung her ein Paar [274.10] ab, während die
                                    Ehrenvorsitzenden […] gepaart wirken, wenngleich sie noch
                                    nicht verheiratet sind.</quote>
                            </cit></sense>
                        <sense n="b)" xml:id="paar.b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                            <usg><hi rend="spaced">Unkenrufe</hi></usg>
                            <def><ref target="textgrid:24cgw#alexandra_piątkowska">Alexandra Piątkowska [Register]</ref> und <ref target="textgrid:24cgw#alexander_reschke">Alexander
                                Reschke [Register]</ref> als Paar (a) [°]</def>
                            <cit>
                                <quote>So fügte sich das Paar [9.12].</quote>
                                <quote>Ein kleiner Streit […] hielt das Paar [13.13] an Ort und
                                    Stelle, als hätten beide ihren Treffpunkt nicht aufgeben, noch
                                    nicht aufgeben wollen.</quote>
                                <quote>Gut eingespielt, wie seit langem einander vertraut, stritt
                                    das Paar [13.18].</quote>
                                <quote>Ich muß dem Paar [14.20] hinterdrein.</quote>
                                <quote>[…] passend allenfalls für ein Singspiel nach berühmtem
                                    Vorbild, geeignet für Märchenfiguren, doch nicht für dieses vom
                                    Zufall verkuppelte Paar [21.31]; </quote>
                                <quote>Wieder das Paar [23.26].</quote>
                                <quote>Das Paar [25.15] schien gemacht für solche Gespräche.</quote>
                                <quote>Das Paar [26.23] blieb.</quote>
                                <quote>Das Paar [27.17] auf gußeiserner Bank.</quote>
                                <quote>Oder richtiger: ich vermute Schweigen zwischen dem Paar
                                    [29.7].</quote>
                                <quote>Schließlich einigte sich das Paar [41.4], weil Wilna
                                    mitbedacht sein mußte, auf die Mittellage der Reichen und
                                    Ersten:</quote>
                                <quote>Sooft mir das Paar [63.2] fotografiert vorliegt, nie haben
                                    sie sich vor eine Motorhaube gestellt, kein Mercedesstern ist
                                    mit ihnen ins Bild geraten.</quote>
                                <quote>Das Paar [68.13] begeisterte sich angesichts der
                                    brachliegenden Nutzfläche.</quote>
                                <quote>Überzeugt vom Anspruch der Toten auf Heimkehr und der
                                    Umsetzbarkeit ihrer Idee gewiß, sagte sie, als das Paar [70.3]
                                    endlich die Parkanlage verließ:</quote>
                                <quote>Beim Essen - Vorspeise, Hauptgericht, Dessert - gaben die
                                    beiden ein Paar [73.26] ab, das sich viel zu erzählen
                                    hatte.</quote>
                                <quote>Bei Licht besehen oder im Dustern: er mager, aber nicht
                                    altersdürr, sie rundlich stramm, doch nicht verfettet: die
                                    beiden gaben ein mögliches Paar [79.10] ab.</quote>
                                <quote>Aber das Paar [82.9] hat seine Idee freigegeben;</quote>

                                <quote>In Briefen, die sich das Paar [87.24] während der
                                    Adventszeit, dann zu Weihnachten und zum Jahresende geschrieben
                                    hat, […]</quote>
                                <quote>Man könnte meinen, es hätte dieser Ansturm datensetzender
                                    Wirklichkeit der kaum entfachten Liebe zwischen dem Paar
                                    abträglich [90.8] werden können:</quote>
                                <quote>Ich sehe das Paar [92.6] nicht mehr oder nur noch als
                                    Schattenriß.</quote>
                                <quote>Unser berufstätiges Paar [100.7].</quote>
                                <quote>Das Paar [110.7] hatte sein Wiedersehen per Telefon
                                    abgesprochen.</quote>
                                <quote>Ich nehme an, daß unser Paar [111.11] beim Tischgespräch die
                                    Politik kaum zugelassen hat, […]</quote>
                                <quote>Danach hat sich das Paar [113.28] mehrere Tage lang in Bochum
                                    eingelebt.</quote>
                                <quote>Zudem war das Paar [116.16] familiär verpflichtet.</quote>
                                <quote>Sonst trübte nichts den Mai unseres Paares [121.1].</quote>
                                <quote>[…] viel Zeit, vorrätig für das Paar [122.17], blieb
                                    nicht.</quote>
                                <quote>Und hinter dem Paar [134.29] Jerzy Wróbel.</quote>
                                <quote>Das Paar [135.5] Reschke-Piątkowska versteht es,
                                    bedeutende Termine mit seinem Interesse zu verknüpfen:</quote>
                                <quote>Als hätte sich unser Paar [135.24] die ersten Leichen
                                    ausgesucht: </quote>
                                <quote>Das Paar [142.24] war mit dem Wagen in die Kaschubei
                                    gefahren.</quote>
                                <quote>Zwischen dem Schilfbestand hatten sie eine sandige Bucht
                                    gefunden, klein genug für das Paar [143.8].</quote>
                                <quote>Doch bin ich froh über dieses Versäumnis, weil so dem
                                    Berichtenden die Aufgabe erspart wird, […] das späte Paar
                                    [144.28] als Badende nachzuzeichnen.</quote>
                                <quote>Danach hat sich das Paar [155.7] in Sankt Marien vor
                                    Alexandras Arbeitsplatz, die astronomische Uhr,
                                    gestellt.</quote>
                                <quote>Doch vorher hatte sich das Paar [155.23] unter Touristen und
                                    Ortsansässige gemischt:</quote>
                                <quote>Ein biedermeierliches Paar [156.3], dem Reschkes zweites
                                    Geburtstagsgeschenk entsprach: ein mit vielen Scherenschnitten
                                    illustrierter Band.</quote>
                                <quote>Doch weil die Thekengespräche Ausnahme blieben und das Paar
                                    [165.25] selten abendlichen Einladungen folgte, kann man sagen:
                                    sie lebten häuslich.</quote>
                                <quote>Und doch gelang es dem Paar [171.14] in der Hundegasse nicht,
                                    nur sich und seiner erdgebundenen Versöhnungsidee zu
                                    leben.</quote>
                                <quote>Aus des allabendlich diskutierenden Paares [172.2] Gerede
                                    kann ich ein halbes Dutzend Beurteilungen der Deutschen und
                                    Polen herausfiltern, darunter dieses Zeugnis:</quote>
                                <quote>[…] doch könnte mildernd gesagt werden, daß unser
                                    deutsch-polnisches Paar [172.20] Reife bewies, als ihm die
                                    täglich neue Aufgabe gestellt war, in Alexandras
                                    Dreizimmerwohnung zu überwintern.</quote>
                                <quote>Vielleicht hat die Weltkrisenlage, deren Bilderflut jeden
                                    Haushalt heimsuchte, das Paar [172.27] so friedfertig gemacht,
                                    […]</quote>
                                <quote>Dem geschäftsführenden Paar [180.4] konnten die Entschlüsse
                                    der Aufsicht keinen nachhallenden Widerspruch abnötigen.</quote>
                                <quote>Das Paar [180.14] war der Meinung, es dürfe nach Feierabend
                                    an sich, nur an sich denken.</quote>
                                <quote>Mußte das Paar [181.21] sich unbedingt der Familie zeigen? </quote>
                                <quote>Hätten nicht Fotos, die das Paar [181.30] als Paar [181.30]
                                    ausweisen […] als Hinweis auf ihr spätes Verhältnis genug
                                    gesagt? </quote>
                                <quote>[…] mit Gleichgültigkeit ist den beiden als Paar [183.3]
                                    der Empfang bereitet worden.</quote>
                                <quote>Als unser Paar [187.13] nach Ende der ersten Januarwoche
                                    wieder in der Hundegasse die Dreizimmerwohnung bezog, wurde es
                                    doch noch kalt.</quote>
                                <quote>[…] oder ich sehe sie zu zweit, weil Wróbel dienstlich
                                    verhindert ist, auf der linken Baumseite der Großen Allee
                                    Richtung Versöhnungsfriedhof stiefeln, dieses mir
                                    vorgeschriebene Paar [188.4]:</quote>
                                <quote>Er hat die Brakup im Schnee fotografiert, und die Alte wird
                                    das Paar [190.14] zwischen verschneiten Grabhügeln, vor
                                    weißverkappten Urnen und unter überzuckerten Friedhofslinden
                                    fotografiert haben.</quote>
                                <quote>Wie sich das Paar [190.19] in verschneiter Umgebung
                                    darstellte, wissen wir schon, neu ist die Brakup.</quote>
                                <quote>Nicht mehr als Witwer und Witwe, als Paar [206.30] treten sie
                                    auf. .</quote>
                                <quote>Was immer auf dem Programm stand, unser Paar [207.7] war
                                    dabei: </quote>
                                <quote>Wenn man vom Einspruch des geschäftsführenden Paares [209.6]
                                    absieht, war die einzige Gegenstimme Erna Brakup zu
                                    verdanken.</quote>
                                <quote>Vielbrand, der tätig geworden war, ohne das geschäftsführende
                                    Paar [209.13] in Kenntnis zu setzen […]</quote>
                                <quote>[…] unser Paar [209.22] jedoch hastig aufbrach, als
                                    müßten die verbleibenden Tage vor der nächsten
                                    Aufsichtsratssitzung genutzt werden.</quote>
                                <quote>Wenn die Absichten des Paares [210.1] auch keinen
                                    Zusammenhang mit den Plänen des Rikscha-Produzenten zu erkennen
                                    gaben, war doch allen Personen eines gemein:</quote>
                                <quote>Vor vollendete Tatsachen gestellt, blieb unserem Paar
                                    [215.16] nur übrig, die vollstreckten Umbettungen hinzunehmen,
                                    freilich unter Protest.</quote>
                                <quote>Mitte März muß es gewesen sein, als das Paar [222.16] von
                                    seinem Freund eingeladen wurde, im, wie Reschke schreibt, »                                    Polski Fiat«  von einem abgeräumten Friedhofsgelände zum
                                    nächsten zu hetzen.</quote>
                                <quote>Zuerst fuhr Jerzy das Paar [222.22] nach Ohra […]</quote>
                                <quote>Ich ahne, wie dem Paar [224.22] zumute war, als alle wieder
                                    im Polski Fiat saßen […] </quote>
                                <quote>[…] wird er mit dem Priester der Petrikirche und unserem
                                    Paar [231.2], gleichfalls mit Karau gehofft haben, die Brakup
                                    werde nach kurzem Schmollen bald wieder […]
                                    dabeisein.</quote>
                                <quote>Marczak und Frau Dettlaff gratulierten dem Paar
                                    [231.20].</quote>
                                <quote>Erst als ein neues Projekt beantragt wurde, kam auf
                                    polnischer Seite Unruhe auf, zumal das Paar [233.2] diesen Teil
                                    des Berichtes vorwarnend angekündigt hatte:</quote>
                                <quote>Das Paar [235.9] schwieg.</quote>
                                <quote>Sicher ist, daß unser Paar [237.13] von den neuen Aufgaben
                                    überfordert wurde.</quote>
                                <quote>Und da das Paar [237.18] gegen diese Aktion gesprochen hatte,
                                    wird wohl die Aufsicht, vertreten durch den Unternehmer
                                    Vielbrand, tätig geworden sein;</quote>

                                <quote>Unser noch geschäftsführendes Paar [238.6] hat diese
                                    Entmachtung hingenommen […]</quote>
                                <quote>Indem das Paar [238.17] jedoch klein beigab und sich
                                    entlasten ließ, blieb ihm der Schnitt erspart.</quote>
                                <quote>Diese Peinlichkeiten kamen zur Sprache, nachdem das Paar
                                    [239.5] seine Abseitsposition an einem der Fenster mit
                                    Panoramablick aufgegeben hatte und wieder am Sitzungstisch
                                    saß;</quote>

                                <quote>Und Wróbel bat darum, die kleinen Ungenauigkeiten der Brakup
                                    zu vergessen und dem geschäftsführenden Paar [239.16], wie er es
                                    tue, das Vertrauen auszusprechen.</quote>
                                <quote>Unser Paar [243.27] zögerte.</quote>
                                <quote>Welcher Teufel hat dich, hat unser Paar [248.8] geritten, als
                                    es […] bereit war, jenen aus dem Hut gezauberten »                                    Ehrenvorsitz«  anzunehmen […]</quote>
                                <quote>[…] eine Selbstverständlichkeit, die niemanden
                                    überraschte, unser Paar [249.10] ausgenommen.</quote>
                                <quote>So erfuhr unser Paar [250.30] erst später, daß […] ein
                                    weitläufiges Gelände, einst Kleiner Exerzierplatz, dann Maiwiese
                                    genannt, nunmehr der Friedhofsgesellschaft zur Verfügung
                                    stand:</quote>
                                <quote>So hatte das Paar [261.7] dem Golfkrieg zugeschaut, dessen
                                    Tote niemand zählen wollte.</quote>
                                <quote>Bevor Erna Brakup mit verknoteten Fingern auf dem Friedhof
                                    Matarnia unter die Erde kam, besuchte das Paar [264.16] zum
                                    letzten Mal die Fischerkate.</quote>
                                <quote>Danach befindet sich das Paar [265.18] übergangslos am
                                    Strand.</quote>
                                <quote>[…] das ungleiche Paar [266.4] unterwegs.</quote>
                                <quote>Doch Mitte Mai mußte unser Paar [268.26] noch einmal
                                    ehrenhalber der Aufsicht beisitzen.</quote>
                                <quote>Es gibt Fotos von dieser Sitzung am langen Tisch, […]
                                    dessen zur Tür weisendes Ende mit unserem Paar [272.28], den
                                    immer noch Ehrenvorsitzenden, besetzt ist.</quote>
                                <quote>Einen schöneren Abgang hätte sich unser Paar [282.31] nicht
                                    ausdenken können.</quote>
                                <quote>Doch bevor ich das Paar [283.26] vor den Tisch eines
                                    Standesbeamten stellen kann, muß noch einmal von Reschkes
                                    Verhältnis zu Autos berichtet werden.</quote>
                                <quote>Wie berichtet, fuhr das Paar [284.19] zu Krankenbesuchen mit
                                    der Straßenbahn.</quote>
                                <quote>Niemand wurde entlarvt, die Sondersitzung verlief folgenlos,
                                    das Paar [287.18] blieb ungeschoren […]</quote>
                                <quote>Dennoch zeigt sich das Paar [290.8] sommerlich gekleidet: </quote>
                                <quote>[…] war es Alexandra gelungen, die standesamtliche
                                    Handlung, und mit ihr unser Paar [291.11], in den Rang einer
                                    Ausnahme zu heben;</quote>

                                <quote>[…] das Rathaus, in dem das Paar [291.24] gerade ja
                                    zueinander sagt […]</quote>
                                <quote>Keine Verwandten waren geladen, denn unser Paar [292.12]
                                    hatte weder die Töchter noch den Sohn benachrichtigt;</quote>

                                <quote>Auf Fotos, von gefälligen Touristen geknipst, sieht das Paar
                                    [295.25] glücklich aus, auch vorm Pantheon.</quote>
                                <quote>In manchem Paar [297.12] entdecken wir uns.</quote>
                            </cit><xr><ref target="textgrid:24cg4#brautpaar">Brautpaar</ref>; <ref target="textgrid:24cg7#ehepaar">Ehepaar</ref>;
                                    <ref target="textgrid:24cgf#hochzeitspaar">Hochzeitspaar</ref></xr>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pacht">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pacht</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="pacht.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><def><hi rend="italic">mit dem Eigentümer gegen Entgelt vertraglich
                                    vereinbarte (befristete) Nutzung einer Sache</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Beifällig wurden die Hinweise der Piątkowska auf das
                                    Fernziel Wilna und den dort in Pacht [120.19] zu nehmenden
                                    Friedhof bewertet.</quote>
                                <quote>Den Pelonker Weg entlang - heute ul. Polanki - wurden etliche
                                    Großvillen und die genannten Herrensitze in Pacht [179.25]
                                    genommen und sogleich eingerüstet.</quote>
                                <quote>Dann schlug Timmstedt vor, weiteres Friedhofsgelände in Pacht
                                    [250.22] zu nehmen […]</quote>
                            </cit><xr><ref target="#pachtfrist">Pachtfrist</ref>; <ref target="#pachtsumme">Pachtsumme</ref>;
                                    <ref target="#pachtvertrag">Pachtvertrag</ref></xr></sense>
                        <sense n="2." xml:id="pacht.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def><ref target="#pachtsumme">Pachtsumme</ref></def><cit>
                                <quote>[…] der Vizedirektor der Nationalbank bestätigte die
                                    fristgerechten Überweisungen der Pacht [176.16] und der
                                    Nutzungsgebühren […]</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pachtfrist">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pachtfrist</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">festgelegte Zeitspanne der <ref target="textgrid:24cgr#pacht.1">Pacht
                                (1)</ref></hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Frist a]</ref></def><cit>
                            <quote>Bei Abschluß des Vertrages habe man eine nur sechzig Jahre
                                dauernde Pachtfrist [269.30] ausgehandelt, allerdings mit
                                eingeschriebenem Vorkaufsrecht.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pachtsumme">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pachtsumme</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">vertraglich festgelegtes, regelmäßig zu zahlendes
                                Entgelt für die <ref target="textgrid:24cgr#pacht.1">Pacht (1)</ref></hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Pachtzins]</ref></def>
                        <cit>
                            <quote>Wie auch immer errechnet, betrug die Pachtsumme [118.14] 484 000
                                DM und sollte jährlich zum 2. November fällig sein.</quote>
                        </cit><xr><ref target="textgrid:24cgr#pacht.2">Pacht (2)</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pachtvertrag">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pachtvertrag</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[9*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -(e)s; Pl. -verträge</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">schriftlicher <ref target="textgrid:24ch1#vertrag.a">Vertrag (a)</ref>
                                <ref target="textgrid:24cgr#pacht.1">Pacht (1)</ref></hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Er könne ja verstehen, daß die Eigentumsfrage vorerst ein heikles
                                Thema sei, aber langfristige Pachtverträge [55.29] mit Vorkaufsrecht
                                sollten, bei allem noch so verständlichen Mißtrauen, möglich
                                sein.</quote>
                            <quote>Der gesamte Grund und Boden der ehemaligen Vereinigten Friedhöfe
                                […] wurde […]von der nunmehr kurzgefaßt deutsch-polnisch
                                genannten Friedhofsgesellschaft unter Pachtvertrag [118.9] genommen
                                […]</quote>
                            <quote>Die zusätzliche Nutzungsgebühr für die gesamte Dauer des
                                Pachtvertrages [118.16] belief sich auf 6 Millionen DM und mußte
                                innerhalb von zwei Jahren beglichen werden.</quote>
                            <quote>Noch vor Jahresende wurden die ersten Pacht- [179.14] und
                                Nutzungsverträge unterzeichnet;</quote>

                            <quote>Pachtvertrag [185.10], das bringt doch nix.</quote>
                            <quote>Reschke hat das eher beiläufig notiert; beide wußten kaum Gründe
                                gegen die zusätzlichen Pachtverträge [191.16];</quote>

                            <quote>Für acht weitere Häuser, darunter Hotels, die vorm Konkurs
                                standen, mußten Pachtverträge [191.24] abgeschlossen werden,
                                selbstverständlich mit Vorkaufsrecht.</quote>
                            <quote>Beiderseits des sowjetischen Panzers […] schritt Wróbel
                                Flächen aus, frei für Pacht- [214.14] und Nutzungsverträge mit der
                                Friedhofsgesellschaft.</quote>
                            <quote>Von überall her wurden langfristige Pachtverträge [269.1] als
                                Erfolg gemeldet.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="pack">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pack</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form></form>
                    </form>
                    <sense><ref target="textgrid:24cgx#sack">Sack</ref></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="paket">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Paket</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">fest verpackte, größere Postsendung (mit einem
                                nach Ober- u. Untergrenze festgelegten Gewicht)</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D3]</ref></def><cit>
                            <quote>Als ich das Paket [15.17] öffnete, lag sein Begleitbrief
                                obenauf:</quote>
                        </cit><xr><ref target="#paketzustellung">Paketzustellung</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="paketzustellung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Paketzustellung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">das Liefern, Überbringen von
                                <ref target="textgrid:24cgr#paket">Paketen</ref></hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Bald gehörten die innerstädtische Paketzustellung [203.1] und
                                Kurierdienste zum Service-Programm.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pakistani">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pakistani</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der/die</form>
                             <lbl type="frequency">[5*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Einwohner zu Pakistan, einem Saat in
                                Vorderindien</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Pakistan]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] zählte die Hunderttausende auf, die vertrieben oder
                                zwangsumgesiedelt wurden, alle, die hätten flüchten müssen, Armenier
                                und Krimtataren, Juden und Palästinenser, Bengalen oder Pakistani
                                [37.20], Esten oder Letten […]</quote>
                            <quote>Über drei leere Barhocker hinweg sprach ihn von links her ein im
                                Stil südostasiatischer Diplomaten gekleideter Herr an, dessen
                                wundersam gurgelndes Englisch auf einen studierten Pakistani [45.31]
                                oder Inder schließen ließ.</quote>
                            <quote>Und als Chatterjee den Kofferträger bemerkte und nach wenigen
                                Schritten neben ihm war, nannte er den Pakistani [80.25] frisch
                                angestellt:</quote>
                            <quote>Wären nur Pakistani [121.24] und Bengalen oder auch Russen
                                dienstwillig Chatterjees Angestellte gewesen, hätte die
                                Piątkowska das kleine exotische Abenteuer gewagt […]</quote>
                            <quote>Da der Fahrer kein Pakistani [204.3], sondern semmelblond ist,
                                könnte er Pole und wenn nicht Pole, dann Kaschube sein.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="palais">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Palais</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">repräsentatives, schlossartiges [Wohn]gebäude</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Noch schlimmer das Schopenhauersche Palais [179.3]:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="palästinenser">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Palästinenser</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Araber, der aus Palästina stammt [u. dort jetzt
                                noch lebt]</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] zählte die Hunderttausende auf, die vertrieben oder
                                zwangsumgesiedelt wurden, alle, die hätten flüchten müssen, Armenier
                                und Krimtataren, Juden und Palästinenser [37.20], Bengalen oder
                                Pakistani […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="palette">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Palette</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[ovale] Platte, Scheibe mit einem Loch für den
                                Daumen, die der Maler auf die Hand nimmt, um darauf die Farben zu
                                mischen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] ihren wie eine Palette [251.25] geführten Altar, von dem
                                sie mit einer aus Buchsbaum geschnitzten Pinzette feierlich langsam
                                hauchzarte Blättchen abhebt […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="palisander">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Palisander</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">rötlich braunes, von dunklen Streifen
                                durchzogenes, hartes Edelholz eines vor allem in Brasilien
                                beheimateten tropischen Baumes</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Und leicht fiel es mir, das von Timmstedt vorgeschlagene Verbot
                                von Särgen aus tropischen Hölzern wie Teak, Mahagoni und Palisander
                                [274.6] zu begrüßen...</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="panik">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Panik</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <re><form> die Panik kriegen <usg><hi rend="spaced">ugs.</hi></usg>
                        </form><sense><def><hi rend="italic">von Panik erfasst werden, einer durch
                                    eine plötzliche Bedrohung, Gefahr hervorgerufene übermächtige
                                    Angst, die das Denken lähmt u. zu kopflosen Reaktionen
                                    führt</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D]</ref></def><cit>
                                <quote>Und seitdem die DDR kopfsteht, kriegen die Panik [56.14]
                                    hier.</quote>
                            </cit>
                        </sense></re>
                </entry>

                <entry xml:id="panne">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Panne</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Fehler; durch gedankenloses od. unvorsichtiges
                                Handeln verursachtes Missgeschick</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[Db]</ref></def><cit>
                            <quote>Weil der Computer in Bochum mit dem in der Hundegasse
                                korrespondierte, […] kam es selten zu Pannen [157.9] oder
                                Engpässen bei der Belieferung des Versöhnungsfriedhofes.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="panoramablick">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Panoramablick</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Rund<ref target="textgrid:24cg4#blick.2">blick (2)</ref>, Ausblick von einem
                                erhöhten Punkt aus in die Runde, über die Landschaft hin</hi> [D
                            Panorama 1]</def>
                        <cit>
                            <quote>Diese Peinlichkeiten kamen zur Sprache, nachdem das Paar seine
                                Abseitsposition an einem der Fenster mit Panoramablick [239.6]
                                aufgegeben hatte und wieder am Sitzungstisch saß;</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pantheon">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pantheon</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">einem Tempel ähnliche Gedächtnis- u.
                                Begräbnisstätte nationaler Persönlichkeiten</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1b]</ref></def>
                        <usg><hi rend="spaced">Unkenrufe</hi></usg>
                        <def>der Pantheon in Rom [°]</def>
                        <cit>
                            <quote>Auf Fotos, von gefälligen Touristen geknipst, sieht das Paar
                                glücklich aus, auch vorm Pantheon [295.25].</quote>
                        </cit><xr><ref target="#pantheonkuppel">Pantheonkuppel</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pantheonkuppel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pantheonkuppel</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#pantheon">Pantheon</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgj#kuppel">Kuppel</ref></def><cit>
                            <quote>Und die Pantheonkuppel [296.18] war wie erbaut für den Unkenruf,
                                vielleicht weil Höhe und Durchmesser von einem Maß sind.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pantoffel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pantoffel</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[flacher] leichter Hausschuh ohne Fersenteil</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Sophia schenkte Pantoffeln [184.27], die sie Puschen nannte,
                                scheußlich.</quote>
                        </cit><xr><ref target="textgrid:24cg9#filzpantoffel">Filzpantoffel</ref>; <ref target="textgrid:24cgk#lederpantoffel">Lederpantoffel</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="panzer">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Panzer</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -s</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">gepanzertes, meist mit einem Geschütz u.
                                Maschinengewehren ausgerüstetes, auf Ketten rollendes Kampffahrzeug
                                [mit einem drehbaren Geschützturm]</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D4]</ref></def><cit>
                            <quote>Beiderseits des sowjetischen Panzers [214.10], der dort - wie
                                lange noch? - als Ehrenmal steht […]</quote>
                            <quote>Keine Panzer [246.12], keine Stukas sind diesmal im
                                Einsatz.</quote>
                        </cit><xr><ref target="#panzerfahrer">Panzerfahrer</ref>; <ref target="#panzerschütze">Panzerschütze</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="panzerfahrer">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Panzerfahrer</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#panzer">Panzer</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cg9#fahrer.b">Fahrer (b)</ref></def><cit>
                            <quote>Maximilian verbrannt als Panzerfahrer [264.9] bei Kursk, Eugen
                                nahe Tobruk von einer Tellermine zerrissen;</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="panzerschütze">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Panzerschütze</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#panzer">Panzer</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgx#schütze.2">Schütze (2)</ref></def><cit>
                            <quote>Aus dem Reichsarbeitsdienst entlassen, wurden wir auf
                                Truppenübungsplätzen in Uniform gesteckt, er als Funker, ich als
                                Panzerschütze [264.1] ausgebildet, und westlich der Oder in den
                                Endkampf geworfen.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="papa">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Papa</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[8*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">fam.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Vater</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D¹Papa]</ref></def>
                        <usg><hi rend="spaced">Unkenrufe</hi></usg>
                        <def>Alexandra Piątkowskas Vater</def>
                        <cit>
                            <quote>War bei Mama und Papa [23.19].</quote>
                            <quote>Natürlich wollten Mama und Papa [25.31] viel lieber auf Friedhof
                                in Wilno zu liegen kommen […]</quote>
                            <quote>Ich werd' froh sein, wenn Sie kommen möchten an Grab von Mama und
                                Papa [29.22].</quote>
                            <quote>Und Papa [36.20] hat Zuckerfabrik verloren...</quote>
                            <quote>»Wie bei Mama und Papa [37.1]!«  rief die
                                Witwe.</quote>
                            <quote>[…] nur letztes Wunsch noch, wie hat Mama gesagt und Papa
                                [39.2], bis zu End' ging […]</quote>
                            <quote>Als ich mit Mama und Papa [145.8] hier bin gewesen, gleich nach
                                Krieg war zu Ende, gab Krebse immer noch viel.</quote>
                            <quote>Und an Grab von Mama und Papa [175.23] fiel uns schöne Idee
                                ein...</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="papier">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Papier</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[15*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form></form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="papier.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><def><hi rend="italic">Schriftstück, Aufzeichnung, schriftlich
                                    nieder-gelegter Entwurf, Brief, Aufsatz, Vertrag o. Ä.</hi>
                                <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Dem Witwer gefiel dieses ans Schrille grenzende Lachen, denn
                                    in seinen Papieren [11.24] steht:</quote>
                                <quote>Und rauchend […] habe Alexandra - so heißt sie jetzt in
                                    seinen Papieren [27.3] - von ihrer Kindheit und den Jugendjahren
                                    in Wilno erzählt, […]</quote>
                                <quote>[…] hätte in Reschkes Papieren [53.27] eine der
                                    hinlänglich zu Tode gerittenen Affären jammervoll Platz
                                    gefordert, […]</quote>
                                <quote>Seitdem dieser Kinderglaube Risse zeigte, wollte Wróbel mehr
                                    wissen, als in Papieren [146.25] zu finden war.</quote>
                                <quote>Solange jedoch auf diesem Papier [230.30] die laufende
                                    Sitzung andauert, […]</quote>
                                <quote>Spätestens jetzt fällt mir auf, daß sich in den Papieren
                                    [258.26] meines Mitschülers Einbrüche von Wirrnis breitzumachen
                                    beginnen.</quote>
                                <quote>Alles verbrannt, auch die Papiere [299.18] im
                                    Handschuhfach.</quote>
                            </cit><xr><ref target="#papierwust">Papierwust</ref></xr></sense>
                        <sense n="2." xml:id="papier.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">aus Pflanzenfasern [mit Stoff- u. Papierresten]
                                    durch Verfilzen u. Verleimen hergestelltes, zu einer dünnen,
                                    glatten Schicht gepresstes Material, das vorwiegend zum
                                    Beschreiben u. Bedrucken od. zum Verpacken gebraucht wird</hi>
                                <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                                <quote>Ausgehungerte Fragesätze und Leidenschaft, streng auf zwei
                                    Personen verengt, die mittels Papier [82.7] zu Wort kommt, ohne
                                    Dreinrede von außen...</quote>
                            </cit><xr><ref target="textgrid:24cg7#einwickelpapier">Einwickelpapier</ref>; <ref target="textgrid:24ch4#zeitungspapier">Zeitungspapier</ref></xr>
                            <re><form> *etw. zu Papier bringen </form><sense><def><hi rend="italic">aufschreiben, schriftlich formulieren, niederlegen</hi>
                                        <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1*]</ref></def><cit>
                                        <quote>[…] in Warschau hatte man damals die erste
                                            deutsch-polnische Übereinkunft zu Papier [193.27]
                                            gebracht.</quote>
                                        <quote>Mir liegt mit ihrer gekrakelten, seiner säuberlichen
                                            Signatur vor, was ihre gemeinsame Ohnmacht zu Papier
                                            [215.19] gebracht hat:</quote>
                                        <quote>Weil dieser Antrag in allen Einzelheiten von dem
                                            zurückgetretenen Wróbel zu Papier [244.3] gebracht
                                            worden war, […]</quote>
                                        <quote>Reschke, der alles Gesehene in Schönschrift zu Papier
                                            [261.17] gebracht hatte […]</quote>
                                    </cit></sense></re>
                            <re><form> *zu Papier kommen </form><sense><def><hi rend="italic">aufgeschrieben werden, schriftlich formuliert
                                            werden</hi> [°]</def><cit>
                                        <quote>[…] doch sicher ist bei einem solchen
                                            Thekengespräch die erste finanzielle Absprache zwischen
                                            dem Geschäftsmann und dem geschäftsführenden
                                            Gesellschafter zu Papier [163.15] gekommen,
                                            […]</quote>
                                        <quote>[…] könne eine Würdigung der Deutsch-Polnischen
                                            Friedhofsgesellschaft zu Papier [293.17] kommen, die,
                                            bei aller notwendigen Kritik, insgesamt positiv
                                            ausfallen dürfe;</quote>
                                    </cit></sense></re>
                            <re><form> *auf dem Papier [be]stehen </form><sense><def><hi rend="italic">nur der Form nach bestehen, praktisch
                                            nicht durchgeführt, verwirklicht werden</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1*]</ref></def><cit>
                                        <quote>Nun steht die Einheit auf dem Papier
                                            [170.26].</quote>
                                    </cit>
                                </sense></re></sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="papierwust">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Papierwust</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="textgrid:24cgr#papier.1">Papier (1)</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24ch2#wust">Wust</ref></def><cit>
                            <quote>[…] der Papierwust [237.5], den mir mein ehemaliger
                                Banknachbar hinterlassen hat, zeichnet sich durch Lücken
                                aus.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="papst">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Papst</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Oberhaupt der katholischen Kirche (u. Bischof von
                                Rom)</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Jerzy holte aus einem der ehemaligen Spitalgebäude den Priester,
                                der freundlich aufschloß und uns zwischen den Kirchenbänken mit
                                seiner Ferne zum Papst [225.13] bekanntmachte:</quote>
                            <quote>[…] kurz bevor der polnische Papst [295.14] bei stürmischem
                                Wetter zu Besuch nach Polen kam […]</quote>
                            <quote>Papst [297.21] ist in Polen, und ich steh' vor
                                Peterskirche.</quote>
                        </cit>
                        <xr><ref target="#papstbesuch">Papstbesuch</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="papstbesuch">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Papstbesuch</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#papst">Papst</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cg4#besuch.1a">Besuch (1a)</ref></def><cit>
                            <quote>Vom bevorstehenden Papstbesuch [292.28] war die Rede
                                […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="paragraph">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Paragraph</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">mit dem Paragraphzeichen u. der Zahl einer
                                fortlaufenden Nummerierung gekennzeichneter Abschnitt, Absatz im
                                Text von Gesetzbüchern, formellen Schriftstücken, Verträgen,
                                wissenschaftlichen Werken o. Ä.</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[Da]</ref></def><cit>
                            <quote>Die litauische Komponente der Idee […] wurde in einem
                                zusätzlichen Paragraphen [119.4] aufgehoben […]</quote>
                            <quote>In Paragraphen [150.7] war festgelegt worden:</quote>
                            <quote>Dann bat Alexandra darum, den litauischen Paragraphen [246.30]
                                aus dem Gesellschaftsvertrag zu streichen […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="parfüm">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Parfüm</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -s</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">alkoholische Flüssigkeit, in der Duftstoffe gelöst
                                sind; Flüssigkeit mit intensivem, lang anhaltendem Geruch (als
                                Kosmetikartikel)</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Sie nahm den Geruch ihres vorlauten Parfüms [14.15] mit, er die
                                leise Widerrede seines Rasierwassers.</quote>
                            <quote>Wie ihre Schuhgrößen sind ihm ihr Parfüm [16.25] und sein
                                Rasierwasser mitteilenswert gewesen.</quote>
                            <quote>Die Steinpilze hätten den anfänglich vorherrschenden Firnisgeruch
                                »und obendrein Alexandras Parfüm [34.18]« 
                                übertönt.</quote>
                            <quote>Er schenkte ein leiseres Parfüm [182.7], sie laute
                                Krawatten.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="park">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Park</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -s</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">größere [einer natürlichen Landschaft ähnliche]
                                Anlage mit [alten] Bäumen, Sträuchern, Rasenflächen, Wegen [u.
                                Blumenrabatten]</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] wies Reschke, bei zurückgenommenem Tempo, auf den zur
                                rechten Hand liegenden weiträumigen Park [65.9] hin:</quote>
                            <quote>[…] und später als öffentliche Anlage unter dem Namen »                                Park [66.18] XXV-lecia PRL«, das heißt Park [66.19] des 25.
                                Jahrestages der Volksrepublik Polen, zur allgemeinen Nutzung
                                freigegeben.</quote>
                            <quote>Zuerst fuhr Jerzy das Paar nach Ohra, einem Arbeitervorort,
                                dessen einstiger Friedhof als Park [222.23] genutzt wird, wenig
                                geeignet für die Gesellschaft, weil vor und hinter Eisenbahngleisen
                                gelegen.</quote>
                            <quote>Dann fuhren sie nach Schidlitz hoch, wo nur wenige
                                Grabsteinfragmente an den gleichfalls zum Park [222.27] gewandelten
                                Barbarafriedhof erinnern:</quote>
                        </cit><xr><ref target="textgrid:24cgw#akademischer_park">Akademischer Park [Register]</ref>; <ref target="textgrid:24cgw#park_xxv-lecia_prl">Park XXV-lecia PRL
                                [Register]</ref>; <ref target="#parkanlage">Parkanlage</ref>; <ref target="#parkbank">Parkbank</ref>;
                                <ref target="#parkgelände">Parkgelände</ref>; <ref target="textgrid:24cgw#steffenspark">Steffenspark [Register]</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="parkanlage">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Parkanlage</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[6*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#park">Park</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cg3#anlage.1">Anlage (1)</ref></def><cit>
                            <quote>Nachdem sie alles abgeschritten hatten, schätzten Alexander und
                                Alexandra die Größe des zur Parkanlage [68.10] verfremdeten
                                Friedhofs.</quote>
                            <quote>Überzeugt vom Anspruch der Toten auf Heimkehr und der
                                Umsetzbarkeit ihrer Idee gewiß, sagte sie, als das Paar endlich die
                                Parkanlage [70.4] verließ:</quote>
                            <quote>Seit Mitte des Monats blühen in den Vorgärten und Parkanlagen
                                [102.7] Krokusse und andere Blumen.</quote>
                            <quote>[…] indem er Benutzer der Parkanlage [137.20], Frauen mit
                                Kleinkindern, Rentner, Lesende, einen einsamen Trinker und
                                kartenspielende Arbeitslose vorführt […]</quote>
                            <quote>[…] jenes auf gelben Klinker montierte Messingschild, das in
                                deutscher und polnischer Sprache die zukünftige Nutzung der
                                Parkanlage [137.28] als »Versöhnungsfriedhof«  -
                                »Cmentarz Pojednania«  - bekannt macht.</quote>
                            <quote>Die weitläufigen Parkanlagen [214.9] auf der anderen Seite der
                                Großen Allee boten Platz.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="parkbank">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Parkbank</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -bänke</form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#park">Park</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cg4#bank-1.a">¹ Bank (a)</ref></def><cit>
                            <quote>Kann sein, daß ich in der abgedunkelten Stadt Reschkes Cousine
                                Hildchen auf Parkbänken [60.11] geknutscht habe […]</quote>
                            <quote>Mehr oder weniger brüchige Parkbänke [67.24], darauf Männer mit
                                Bierflaschen befaßt oder Mütter mit Kleinkindern.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="parkgelände">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Parkgelände</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#park">Park</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgd#gelände.a">Gelände (a)</ref></def><cit>
                            <quote>Gleich hinter dem Krematorium […] ging das Parkgelände
                                [68.25] hinter brüchigem Zaun in Schrebergärten über.</quote>
                            <quote>Die Frage, ob das Versöhnungsfriedhof heißende Parkgelände
                                [152.13] zwischen der Technischen Hochschule und der Poliklinik
                                eingezäunt werden sollte […]</quote>
                            <quote>Und dann erst führte sie Jerzy Wróbel dorthin, wo sich […]
                                ein Parkgelände [223.23] zu Wald verdichtet […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="parkplatz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Parkplatz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[7*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">größere Fläche, auf der Autos abgestellt werden
                                können</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Als wir den Wagen auf dem bewachten Parkplatz [63.7] abgestellt
                                hatten...</quote>
                            <quote>Bevor sie zum Parkplatz [63.26] liefen […]</quote>
                            <quote>Als sie […] in Richtung Stadt und bewachtem Parkplatz [65.7]
                                rollten […]</quote>
                            <quote>Die Piątkowska ging, bevor Reschke sein Gepäck zum Parkplatz
                                [80.13] trug […]</quote>
                            <quote>[…] mein Wagen von unbewachtem Parkplatz [284.7] gestohlen
                                […]</quote>
                            <quote>Aber gestohlen von Parkplatz [285.30] haben andere...</quote>
                            <quote>[…] Reschkes neuer Wagen […] stand […] auf dem
                                bewachten Parkplatz [287.21] zwischen Theater und Stockturm, dem
                                Zeughaus gegenüber.</quote>
                        </cit><xr><ref target="textgrid:24cgf#hotelparkplatz">Hotelparkplatz</ref>
                        </xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="parlamentarier">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Parlamentarier</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. (m+f) - </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Abgeordneter, Mitglied einer gewählten
                                [Volks]vertretung mit beratender u. gesetzgebender Funktion</hi> [°
                            D; D Parlament 1]</def>
                        <cit>
                            <quote>[…] doch ist der Aufschrei einiger Parlamentarier [236.20]
                                erst später, zu spät publik geworden;</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="parlamentsdebatte">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Parlamentsdebatte</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cg6#debatte">Debatte</ref> des Parlaments, einer gewählten
                                [Volks]vertretung mit beratender u. gesetzgebender Funktion</hi> [°
                            D Parlament 1]</def><cit>
                            <quote>Mit Genugtuung wurde festgestellt, daß eine Parlamentsdebatte
                                [197.17] im Sejm günstig für die Friedhofsgesellschaft verlaufen
                                sei.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="parole">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Parole</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[unwahre] Meldung, Behauptung</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D¹Parole 3]</ref></def><cit>
                            <quote>Freigesetzte Gewalt schlug zu, Parolen [255.15] aus dem
                                Sprachschatz, Szenen aus dem Bilderbuch deutsch-polnischer
                                Geschichte wiederholten sich häßlich […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="partei">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Partei</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[5*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><sense n="a)" xml:id="partei.a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)</hi></num><def><hi rend="italic">politische Organisation mit einem bestimmten
                                    Programm, in der sich Menschen mit gleichen politischen
                                    Überzeugungen zusammengeschlossen haben, um bestimmte Ziele zu
                                    verwirklichen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def>
                            <xr>
                                <ref target="textgrid:24cg4#blockpartei">Blockpartei</ref>; <ref target="#parteiabzeichen">Parteiabzeichen</ref>;
                                    <ref target="#parteiengezänk">Parteiengezänk</ref></xr></sense>
                        <sense n="b)" xml:id="partei.b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                            <form type="inflected">o. Pl.; nur mit bestimmtem Art.</form><def>
                                <hi rend="italic">Staats-, Einheitspartei</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1b]</ref></def>
                            <usg><hi rend="spaced">Unkenrufe</hi></usg>
                            <def>/kurz für <ref target="textgrid:24cgw#polnische_vereinigte_arbeiterpartei">Polnische Vereinigte Arbeiterpartei
                                [Register]</ref>/ [°]</def>
                            <cit>
                                <quote>[…] verständlich, daß sie bei der Partei [31.8]
                                    Beschwerde führte.</quote>
                                <quote>Warum bin ich nicht damals schon raus aus Partei [67.8] und
                                    erst zu spät schon, als Kriegsrecht kam?</quote>

                                <quote>[…] und wenn sie ihre zu lang währende Mitgliedschaft in
                                    der Partei [92.30] als Schande verurteilt, […]</quote>
                                <quote>Witold sagt, weil er mich ärgern muß immer, daß unsere Idee
                                    ist von falsches Bewußtsein und daß er nun ist Trotzkist, weil
                                    ich zu lange war in Partei [99.6], […]</quote>
                                <quote>Da bleib' ich Kommunist, auch wenn ich raus bin aus Partei
                                    [160.30] […]</quote>
                            </cit><xr><ref target="#parteiaustritt">Parteiaustritt</ref>;
                                <ref target="#parteimitgliedschaft">Parteimitgliedschaft</ref></xr>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="parteiabzeichen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Parteiabzeichen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Anstecknadel, die jmdn. als Mitglied einer
                                    <ref target="textgrid:24cgr#partei.a">Partei (a)</ref> ausweist</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D, D Abzeichen a]</ref></def>
                        <usg><hi rend="spaced">Unkenrufe</hi></usg>
                        <def>Parteiabzeichen der NSDAP [°]</def>
                        <cit>
                            <quote>Weißt Du noch, damals, kurz nach Stalingrad, als Oberstudienrat
                                Korngiebel plötzlich ohne Parteiabzeichen [42.19]...</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="parteiaustritt">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Parteiaustritt</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="textgrid:24cgr#partei.b">Partei (b)</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cg3#austritt">Austritt</ref></def><cit>
                            <quote>[…] und sie ihren Parteiaustritt [156.25] gerne früher,
                                schon '68 oder zwei Jahre später, datiert hätte:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="parteiengezänk">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Parteiengezänk</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Streit, Auseinandersetzung zwischen den
                                politischen <ref target="textgrid:24cgr#partei.a">Parteien (a)</ref></hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Parteienzwist]</ref></def><cit>
                            <quote>Danach ging es um hessische Mülldeponien, immer kleinlicher
                                werdendes Parteiengezänk [185.18] und die bevorstehenden
                                Landtagswahlen.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="parteilichkeit">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Parteilichkeit</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Begünstigung von [Partei-] Mitgliedern</hi>
                            [°]</def><cit>
                            <quote>Da Wohnungen im historischen Bereich der Alt- und Rechtstadt
                                begehrt waren und nicht ohne Parteilichkeit [30.25] vergeben wurden,
                                wird der Piątkowska ihre […] Mitgliedschaft in der
                                Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei […] nützlich gewesen
                                sein.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="parteimitgliedschaft">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Parteimitgliedschaft</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="textgrid:24cgr#partei.b">Partei (b)</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgn#mitgliedschaft">Mitgliedschaft</ref></def><cit>
                            <quote>[…] und behandelte Alexandras Parteimitgliedschaft [286.23]
                                wie ein Delikt.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="partie">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Partie</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Teil, Abschnitt, Ausschnitt aus einem größeren
                                Ganzen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Immer wieder - nun beim Polieren der höher gelegenen Partien
                                [254.27] - verspricht sie sich und mir: ›Wirst sehen, wird sein
                                wie neugeboren.‹</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="partisan">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Partisan</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der nicht als regulärer Soldat, sondern als
                                Angehöriger bewaffneter, aus dem Hinterhalt operierender Gruppen od.
                                Verbände gegen den in sein Land eingedrungenen Feind kämpft</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] doch Alexandras Bruder wurde im Jahr zuvor als Partisan
                                [264.7] erschossen […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>

                <entry xml:id="partner">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Partner</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="partner.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><def><hi rend="italic">Teilhaber</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Den hätte ich gerne zum Partner [202.9]!</quote>
                                <quote>Und Reschke, der arme Reschke, der keine Flanke wagte, doch
                                    an Klawitters Stelle Partner [202.11] sein wollte, bot aus
                                    seinen verdeckten Töpfen weitere Finanzierung an.</quote>
                                <quote>Immer häufiger nennt er ihn »meinen Geschäftsfreund und
                                    Partner [206.22] in zukünftiger Sache«.</quote>
                            </cit>
                        </sense>
                        <sense n="2." xml:id="partner.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">jmd., der mit einem anderen zusammenlebt, ihm eng
                                    verbunden ist</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1b]</ref></def><cit>
                                <quote>Bewundernswert, daß die Piątkowska bereit blieb, bis
                                    Limburg an der Lahn stillzuhalten und seine drei Töchter und
                                    deren Partner [185.28] zu ertragen;</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="partnerlook">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Partnerlook</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Art der Kleidung, bei der Paare Kleidungsstücke
                                gleicher Farbe u. Form tragen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Dieses Verhalten, dem am Wochenende angepaßte Kleidung, der
                                Partnerlook [167.3] entsprach, wurde von Reschkes Reise nach Bochum
                                unterbrochen.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="paß">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Paß</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">amtliches Dokument (mit Angaben zur Person,
                                Lichtbild u. Unterschrift des Inhabers), das der Legitimation bes.
                                bei Reisen ins Ausland dient</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Pass 1]</ref></def><cit>
                            <quote>Im blaugrau hochgeknöpften Rock stellte sich der zierliche und
                                doch erhebliche Energien bündelnde Mann als jemand mit britischem
                                Paß [46.3] vor</quote>
                            <quote>»Wir werden uns wiedersehen!«  rief der
                                kleinwüchsige, schon wieder energiegeladene Bengale mit britischem
                                Paß [50.25] und verschwand entlang dem Ufer der Radaune im
                                Nachtdunkel.</quote>
                            <quote>Und folgerichtig finde ich Hinweise auf die neuesten Initiativen
                                des Bengalen mit britischem Paß [162.13].</quote>
                            <quote>Der Bengale mit dem britischen Paß [206.2] hatte in Polen Fuß
                                gefaßt.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="passende">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Passende</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">→ passend</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">für jmdn., etw. geeignet sein; auf jmdn., etw.
                                abgestimmt sein, sodass eine harmonische Gesamtwirkung entsteht</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D passen 1b]</ref></def><cit>
                            <quote>Während ich etwas Passendes [187.1] suchte, hat sie die beiden
                                Kerzen auf den Tannenzweigen angezündet und dabei gesagt:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="passion">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Passion</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">starke, leidenschaftliche Neigung zu etw.;
                                Vorliebe, Liebhaberei</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Und Margaretha, Studienrätin aus Passion [186.21], wurde
                                abschließend, bei schon offener Wohnungstür vulgär:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="passus">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Passus</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Absatz, Paragraph</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>In einem Grenzvertrag mit Polen, der nunmehr unaufschiebbar sei,
                                dürfe ein diesbezüglicher Passus [108.7] nicht fehlen.</quote>
                            <quote>[…] konnte ich auf jenen Passus [120.4] im Vertrag
                                hinweisen, nach dem bei Nichtanerkennung alles hinfällig
                                wird.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pastille">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pastille</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">meist Kügelchen zum Lutschen, dem Geschmacksstoffe
                                od. Heilmittel zugesetzt sind</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Ein leichter Kopfschmerz war ihm wichtig und die Möglichkeit
                                beginnenden Sodbrennens; wogegen er Tabletten, Tropfen, Pastillen
                                [51.7] im Koffer hatte: Reschkes Reiseapotheke.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pastor">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pastor</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">regional</hi></usg>, bes. <usg><hi rend="spaced">nordd.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Pfarrer</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>So maulten Nachbarn, Bierkutscher […] und sonntags der
                                Pastor [128.24] von der Kanzel.</quote>
                            <quote>Und jeweils hatten die trauernden Angehörigen den Pastor
                                [145.17], den Priester mitgebracht, was der Gesellschaftsvertrag
                                zuließ.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="patriot">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Patriot</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der von [begeisterter] Liebe zum Vaterland
                                erfüllt, nationalistisch gesinnt ist</hi> [° D; D
                            Patriotismus]</def>
                        <cit>
                            <quote>Als Patriot [243.24] trete er deshalb zurück. </quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="patriziat">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Patriziat</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Gesamtheit der <ref target="#patrizier">Patrizier</ref></hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] dieser endlose Reigen der Stände, vom Patriziat [89.1]
                                bis zu den niederen Gewerken, ob König oder Bettler, sie alle tanzen
                                in die Grube, so bis heute.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="patrizier">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Patrizier</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[5*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -s; Pl. - </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">(bes. im Mittelalter) vornehmer, wohlhabender
                                Bürger</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] ging der Professor Bodenplatten ab, deren erhabene
                                Schrift, kaum noch leserlich, die Namen und Sterbedaten einst
                                mächtiger Patrizier [61.9] und, in barockem Deutsch, Bibelzitate
                                aufsagte.</quote>
                            <quote>Hat aber wieder kaputt gemacht alles, wie Sage erzählt, denn Rat
                                von Patrizier [99.23] hat ihm beide Augen gestochen und blind
                                gemacht, damit er nicht konnte Wunderuhren machen woanders.</quote>
                            <quote>[…] desgleichen sollen seine Notizen über das runenhafte
                                Hauszeichen des Patriziers [225.24] Georg Brothagen und die Zitate
                                aus seiner Doktorarbeit unbeachtet bleiben.</quote>
                            <quote>[…] Reschke meinte, es müsse sich um Brothagen, die Brüder
                                Mackensen, die Patrizier [226.21] Moewes und Schmid, zudem um
                                Gralath handeln.</quote>
                            <quote>Eine gewisse Würde war der Mumie des Patriziers [228.12]
                                eigen.</quote>
                        </cit><xr><ref target="#patriziat">Patriziat</ref>; <ref target="#patriziergeschlecht">Patriziergeschlecht</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="patriziergeschlecht">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Patriziergeschlecht</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -er</form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#patrizier">Patrizier</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgd#geschlecht.2b">Geschlecht
                            (2b)</ref></def><cit>
                            <quote>[…] schließlich durch kurzgefaßte Familiengeschichten einst
                                namhafter Patriziergeschlechter [17.10] beredt gemacht hatte
                                […]</quote>
                            <quote>Doch immerhin habe man die Grabplatten über den Gräbern
                                deutschstämmiger Patriziergeschlechter [24.27] in allen
                                Hauptkirchen, auch in der Hospitalkirche zum Heiligen Leichnam, vor
                                Vandalismus weitgehend geschützt.</quote>
                            <quote>Die Namen und Wappen ausgestorbener Patriziergeschlechter [74.12]
                                […] - sie waren ihr alle, auch Ferber und seine drei
                                Schweinsköpfe, bekannt […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pauker">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pauker</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">Schülerspr.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Lehrer</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2a]</ref></def><cit>
                            <quote>Und ihr Mann, der zudem fließend Englisch gesprochen haben soll,
                                muß wie ein Pauker [39.27] gewesen sein:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pauschalreisende">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pauschalreisende</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. (m+f) - </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der beim Reisebüro eine <ref target="textgrid:24cgv#reise">Reise</ref>
                                gebucht hat, bei der die Kosten für Fahrt, Unterkunft, Verpflegung
                                u.a. pauschal, ohne Spezifizierung berechnet werden</hi> [° D
                            Pauschalreise, D pauschal 1]</def><cit>
                            <quote>Nach erstem Hinhören glaubte Reschke den Pauschalreisenden [73.1]
                                hiesige Herkunft nachsagen zu können:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>                       
                <entry xml:id="pauschalurteil">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pauschalurteil</hi></form><pc>,</pc> 
                        <form type="determiner">das</form>
                         <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                        <usg><hi rend="spaced">abwertend</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">pauschales, verallgemeinerndes Urteil [durch das jmd., etw. abqualifiziert wird].</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def>
                        <cit>
                            <quote>Wie erklärbar der Russenhaß vieler Polen sein mag, unsere Idee
                                läßt Pauschalurteile [120.30] nicht zu.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>                             
                <entry xml:id="pause">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pause</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form></form>
                    <sense>
                        <sense n="a)" xml:id="pause.a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">[unbeabsichtigte] kurze Unterbrechung,
                                    vorübergehendes Aufhören von etw.</hi> [D ¹Pause
                                1b]</def>
                            <cit>
                                <quote>[…] worauf Reschke […] mit Blitzlicht in den
                                    klaffend geöffneten Sarg hinein fotografierte, mehrmals, mit
                                    Pausen [227.3] dazwischen, die das Blitzlicht verlangte.</quote>
                                <quote>[…] wobei wir die Pausen [280.24] zwischen Ruf und Ruf
                                    nutzten, um so, mit Hilfe der Natur, unserer warnenden
                                    Vorausschau Ausdruck zu geben.</quote>
                            </cit>
                        </sense>
                        <sense n="b)" xml:id="pause.b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">kürzere Unterbrechung einer Tätigkeit, die der
                                    Erholung, Regenerierung o. Ä. dienen soll</hi> [D ¹Pause
                                1a]</def><cit>
                                <quote>Ohne daß eine Pause [199.7] angesagt war, rauchte die
                                    Piątkowska.</quote>
                            </cit><xr><ref target="#pausenhof">Pausenhof</ref>; <ref target="textgrid:24cgv#raucherpause">Raucherpause</ref>
                            </xr>
                        </sense></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="pausenhof">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pausenhof</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -höfe</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">zur Schule gehörender [eingezäunter] Platz, auf
                                dem sich die Schüler[innen] während der [großen] <ref target="textgrid:24cgr#pause.b">Pause
                                    (b)</ref> aufhalten</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Schulhof, D Hof 1]</ref></def><cit>
                            <quote>Mußte zu oft die Schule wechseln. Mal so, mal so gemischter
                                Pennälerschweiß. Mal so, mal so bepflanzte Pausenhöfe
                                [15.14].</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pc">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">PC</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def>/kurz für <ref target="#personalcomputer">Personalcomputer</ref>/</def><cit>
                            <quote>Ein sogenannter PC [93.15], wahrscheinlich Marke »                                Apple«.</quote>
                            <quote>Anfangs meinte Reschke noch, seinen PC [95.13] mit
                                wissenschaftlichen Erfordernissen begründen zu müssen.</quote>
                            <quote>Das war gegen Ende Februar, als der ostdeutsche Staat in Richtung
                                Westen auszulaufen drohte und Reschke die täglichen
                                Abwanderungszahlen in seinem PC [98.9] hochrechnete […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pedale">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pedale</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">landsch</hi></usg>. für Pedal </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">mit dem Fuß zu bedienender Teil an der Tretkurbel
                                des Fahrrads</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Pedal 1]</ref></def><cit>
                            <quote>Und kräftig die Pedale [60.5] tretend, als gehörte das
                                Rikschafahren mit zwei fülligen Damen im gutgefederten Gefährt zu
                                seinem Konditionstraining, rief Chatterjee abermals:</quote>
                            <quote>[…] und ich bin sicher, daß er es gewesen ist, der kräftig
                                in die Pedale [71.5] trat.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="peinlichkeit">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Peinlichkeit</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">peinliche, ein Gefühl der Verlegenheit, des
                                Unbehagens, der Beschämung o.Ä. auslösende Äußerung, Handlung,
                                Situation</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D2; D peinlich 1]</ref></def>
                        <cit>
                            <quote>Diese Peinlichkeiten [181.28], diese verlegen um Nachsicht
                                bittenden Worte.</quote>
                            <quote>Diese Peinlichkeiten [239.4] kamen zur Sprache, nachdem das Paar
                                seine Abseitsposition an einem der Fenster mit Panoramablick
                                aufgegeben hatte und wieder am Sitzungstisch saß;</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="peitschenhieb">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Peitschenhieb</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">(heftiger) Schlag mit der Peitsche, einem aus
                                einem längeren biegsamen Stock u. einer an dessen einem Ende
                                befestigten Schnur bestehenden Gegenstand, der bes. zum Antreiben
                                von [Zug]tieren verwendet wird</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Hieb; D Peitsche]</ref></def><cit>
                            <quote>Regenschauer wie Peitschenhiebe [240.9].</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>

                <entry xml:id="pelikanblock">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pelikanblock</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">
                                <ref target="textgrid:24cg4#block.1">Block (1)</ref> zum Malen, Zeichnen der Firma <ref target="textgrid:24cgw#pelikan">Pelikan
                                    [Register]</ref></hi> [°]</def><cit>
                            <quote>[…] mein Mitschüler, dem schon während der wöchentlichen
                                Doppelstunde Kunsterziehung auf seinem Pelikanblock [125.20]
                                erschreckend vorauseilende Kritzeleien gelungen waren
                                […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="peluschke">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Peluschke</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                        <usg><hi rend="spaced">westpreußisch</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">kleine graue Erbse, bes. als Viehfutter</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#PW" type="source">[PW]</ref></def><cit>
                            <quote>Wer weiß schon, was Peluschken [129.1] sind?</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pelzmantel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pelzmantel</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -mäntel</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgn#mantel">Mantel</ref> aus einem bearbeiteten, dicht
                                behaarten Fell eines Pelztiers</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Pelz 1a,b]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] vom Pullover bis zum Pulswärmer, lange Unterhosen und
                                Pelzmäntel [140.28] […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pelzmütze">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pelzmütze</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgn#mütze">Mütze</ref> aus einem bearbeiteten, dicht
                                behaarten Fell eines Pelztiers</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Pelz 1a,b]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] sie fäßchenrund unter der Pelzmütze [188.5], er im
                                schwarzschlotternden Mantel […]</quote>
                            <quote>Da auch er eine Pelzmütze [188.7] trägt, frage ich mich:</quote>
                            <quote>Sie trifft, daß es aufstäubt, Alexander Reschke, der zum Wurf
                                ausholt und dessen Pelzmütze [191.6] verrutscht ist.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pelzstiefel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pelzstiefel</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgx#stiefel.2">Stiefel (2)</ref>, die aus Fell gearbeitetet
                                sind</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Nein, nicht winterliche Pelzstiefel [256.4], halbhohe
                                Schnürschuhe trug sie […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="penis">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Penis</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Teil der äußeren Geschlechtsorgane des Mannes
                                […], der mit Schwellkörpern versehen ist, die ein Steifwerden
                                u. Aufrichten zum Zweck des Geschlechtsverkehrs möglich machen;
                                Glied</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] wo er, nach barocker Reihung von Adjektiven, seinen
                                Penis [84.19] zuletzt einen »spät entwickelten
                                Einfaltspinsel«  nennt.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pennälerschweiß">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pennälerschweiß</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgx#schweiß">Schweiß</ref> eines Pennälers, eines Schülers
                                [einer höheren Schule]</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Pennäler]</ref></def><cit>
                            <quote>Mal so, mal so gemischter Pennälerschweiß [15.13].</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="penne">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Penne</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">Schülerspr.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[höhere] Schule</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D ²Penne]</ref></def><cit>
                            <quote>Er […] nannte den immer noch als Schule betriebenen Kasten
                                »meine ehemalige Penne [19.17]«  und erklärte ihr
                                umständlich diesen Schülerausdruck.</quote>
                            <quote>Ich hätte Alex, wie wir ihn in der Penne [206.23] und später als
                                Luftwaffenhelfer gerufen haben, soviel Weitsicht nicht zugetraut
                                […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pensionierung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pensionierung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Versetzung (bes. eines Beamten) in den
                                Ruhestand</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D pensionieren ]</ref></def><cit>
                            <quote>Zuvor hatte sie mit ihrem Sohn und ihrem Mann, bis zu dessen
                                vorzeitiger Pensionierung [31.3] […] zwei Zimmer in einer
                                Neubausiedlung zwischen Sopot und Adlershorst, dem heutigen
                                Orłowo, bewohnt […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pergamentschirm">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pergamentschirm</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgx#schirm.2">Schirm (2)</ref> aus Pergament, einer
                                enthaarten, geglätteten u. zum Beschreiben o. Ä. hergerichteten
                                Tierhaut</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Pergament 1]</ref></def>
                        <cit>
                            <quote>Ein aufklappbarer Pergamentschirm [251.30] schützt die Blättchen
                                auf dem Vergolderkissen vor heftiger Luft...</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="perlonstrumpf">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Perlonstrumpf</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -strümpfe</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">den Fuß u. das [ganze] Bein bedeckender gewirkter
                                od. gestrickter Teil der Kleidung aus Perlon, einer (aus einem
                                Polyamid bestehenden) Kunstfaser</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Perlon; P Strumpf]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] Kümmel und Mohn in Tütchen, Schmelzkäse und
                                Perlonstrümpfe [10.8].</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>

                <entry xml:id="person">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Person</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[15*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form></form>
                    <sense>
                        <sense n="1." xml:id="person.1"><!--generated @n--><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><sense n="a)" xml:id="person.1a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)<!--original @n was 1. a)--></hi></num><def><hi rend="italic">Mensch als Individuum, in
                                        seiner spezifischen Eigenart als Träger eines einheitlichen,
                                        bewussten Ichs</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                                    <quote>Sein Bemühen, die dritte, stumm vermittelnde Person
                                        [7.21] leibhaftig zu machen, bleibt vage […]</quote>
                                    <quote>Ganz in der Nähe, vorbei an der Jakobskirche, hatte sie
                                        in einem kleinen Privatrestaurant den Tisch für zwei
                                        Personen [73.22] bestellt.</quote>
                                    <quote>Ausgehungerte Fragesätze und Leidenschaft, streng auf
                                        zwei Personen [82.6] verengt, die mittels Papier zu Wort
                                        kommt, ohne Dreinrede von außen...</quote>
                                    <quote>Wie ich Dir, Liebste, zusicherte, werde ich nach meiner
                                        Rückkehr mit Personen [85.23] und Personengruppen, nicht
                                        zuletzt mit kirchlich orientierten, Kontakt aufnehmen
                                        […]</quote>
                                    <quote>Er nahm den Wagen, drei weitere Personen [117.4] flogen
                                        ab Hamburg:</quote>
                                    <quote>Diese Personen [117.10] hatten zugesagt, im Gründungsfall
                                        als Gesellschafter die drei deutschen Sitze im Aufsichtsrat
                                        zu besetzen, Frau Dettlaff auf Vorschlag des Bundes.</quote>
                                    <quote>Zweimal wurde das Mittagessen für vierzehn Personen
                                        [117.22] aus dieser Kasse bezahlt.</quote>
                                    <quote>Mein ehemaliger Mitschüler hat mir viele Personen
                                        aufgeschrieben [122.2]:</quote>
                                    <quote>Von Personen [122.14] umstellt, die abstimmen,
                                        dreinreden, aufpassen wollen, dürfen Alexander und Alexandra
                                        noch ein Weilchen für sich sein;</quote>

                                    <quote>Sie lehnte nicht nur Fahrten mit den melodisch läutenden
                                        Rikschas ab, sie empörte sich gegen deren Besitzer, die ihr
                                        unbegreifliche Person [164.20].</quote>
                                    <quote>Wenn die Absichten des Paares auch keinen Zusammenhang
                                        mit den Plänen des Rikscha-Produzenten zu erkennen gaben,
                                        war doch allen Personen [210.3] eines gemein:</quote>
                                    <quote>In einem nahegelegenen Restaurant hatte Reschke den Tisch
                                        für vier Personen [292.10] bestellt.</quote>
                                </cit><xr><ref target="textgrid:24cg7#einzelperson">Einzelperson</ref>; <ref target="#personalakte">Personalakte</ref>;
                                        <ref target="#personengruppe">Personengruppe</ref></xr></sense>
                            <sense n="b)" xml:id="person.1b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                                <usg><hi rend="spaced">seltener</hi></usg>
                                <def><hi rend="italic">Persönlichkeit</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1b]</ref></def><cit>
                                    <quote>Und ihm war mit ihrer Person [173.1] das Durcheinander im
                                        windschiefen Bücherregal liebenswert.</quote>
                                    <quote>[…] daß die Schichau-, dann Leninwerft nach dem
                                        legendären bengalischen Nationalhelden Subhas Chandra Bose
                                        benannt wurde; eine - aus meiner Sicht - mehr zwielichtige
                                        als beispielhafte Person [214.2].</quote>
                                </cit></sense></sense>
                        <sense n="2." xml:id="person.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">Mensch hinsichtlich seiner äußeren, körperlichen
                                    Eigenschaften</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def><cit>
                                <quote>Auf Zehenspitzen gestellt, sei ihm die stramme, kleinwüchsige
                                    Person [71.17] annähernd gewachsen gewesen.</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="personal">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Personal</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Gesamtheit von Personen, die bei einem Arbeitgeber
                                bzw. Dienstherrn in einem Dienstverhältnis stehen u. bes. auf dem
                                Gebiet der Dienstleistungen tätig sind; Mitarbeiter</hi> [°
                            Da]</def><cit>
                            <quote>Aber das Paar hat seine Idee freigegeben; schon läuft sie und
                                ruft Personal [82.10] auf den Plan, das, laut Satzung, mitreden
                                will, nicht nur indirekt flüstern.</quote>
                            <quote>[…] im Backsteinhaus, wo die Totengräber und
                                Friedhofsgärtner ihr Gerät aufbewahrten und festangestelltes
                                Personal [203.24] Aufsicht führte […]</quote>
                        </cit><xr><ref target="#pflegepersonal">Pflegepersonal</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="personalakte">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Personalakte</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">über jmdn. geführte <ref target="textgrid:24cg3#akte">Akte</ref> mit Angaben u.
                                Unterlagen zur <ref target="textgrid:24cgr#person.1a">Person (1a)</ref></hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Sie stocherte im Vorleben der Piątkowska herum, zitierte aus
                                einer Personalakte [286.18] […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="personalcomputer">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Personalcomputer</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">von einem Großrechner unabhängiges Computersystem,
                                das am Arbeitsplatz im Büro od. zu Hause zur Verfügung steht (meist
                                für Geräte der Marke IBM od. mit diesen kompatible Geräte)</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Sein Mitbringsel aus dem Westen, ein handlich tragbarer
                                Personalcomputer [121.5], begeisterte Alexandra, bald konnte sie ihn
                                bedienen.</quote>
                            <quote>Dort gab Reschke das Tonband ab und gleichfalls Alexandras
                                Personalcomputer [280.2].</quote>
                        </cit><xr><ref target="#pc">PC</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="personengruppe">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Personengruppe</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgd#gruppe.2">Gruppe (2)</ref> von <ref target="textgrid:24cgr#person.1a">Personen (1a)</ref>
                                (auf die sich etw. erstreckt, bezieht)</hi> [° D
                            Personenkreis]</def><cit>
                            <quote>Wie ich Dir, Liebste, zusicherte, werde ich nach meiner Rückkehr
                                mit Personen und Personengruppen [85.24], nicht zuletzt mit
                                kirchlich orientierten, Kontakt aufnehmen und zugleich Grundlagen
                                für eine Kartei schaffen...</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="perspektive">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Perspektive</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">bildungsspr.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Aussicht für die Zukunft</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D3]</ref></def><cit>
                            <quote>Bei seinen Studenten beliebt, doch von einigen, die nach mehr
                                Autorität verlangten, als Achtundsechziger-Veteran belächelt,
                                erlebte sich Reschke […] als »zutiefst gespalten und bar
                                jeder Perspektive [104.13]«.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="perücke">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Perücke</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[unechtes] Haar, das wie eine Kappe als Ersatz für
                                fehlendes Haar, zu Kostümen, aus modischen o. ä. Gründen getragen
                                wird</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Der hoch aufgeschossen sitzende Herr, der sein gewelltes Haar
                                silbrig weiß wie eine den Stilmöbeln angepaßte Perücke [273.10]
                                trägt, ist, kurz nach erwünschtem Rücktritt, Konsistorialrat
                                Karau;</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pest">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pest</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">epidemisch auftretende, mit hohem Fieber u.
                                eitrigen Entzündungen verbundene ansteckende Krankheit, die oft
                                tödlich verläuft</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Martin Opitz von Boberfeld, den im August des Jahres 1639 die
                                Pest [61.22] unter diese steingehauene Platte brachte
                                […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="petersilie">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Petersilie</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">zum Würzen u. Garnieren von Speisen verwendete
                                Pflanze mit dunkelgrünen, glatten od. krausen, mehrfach gefiederten
                                Blättern u. schlanker Pfahlwurzel</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Vier oder fünf kaum vom Schneckenfraß gezeichnete Steinpilze
                                lagen gereiht auf einer verjährten Titelseite der lokalen
                                Tageszeitung »Głos Wybrzeża«, dazu ein Büschel
                                Petersilie [8.8] und Einwickelpapier.</quote>
                            <quote>Jedenfalls fand die Witwe in ihrer Umhängetasche ein Einkaufsnetz
                                für die in Zeitungspapier eingeschlagenen Pilze, zu denen die
                                Marktfrau ein Bund Petersilie [13.7] legte, als Zugabe.</quote>
                            <quote>»Jetzt mach' ich uns Pilze fein mit kleingehackt Petersilie
                                [29.31] drauf.«</quote>
                            <quote>Die Witwe hatte zum Schluß Sahne an die Pilze gerührt, das Ganze
                                leicht gepfeffert und die gehackte Petersilie [36.7] über die mehlig
                                zerfallenen Salzkartoffeln gestreut.</quote>
                        </cit><xr><ref target="#petersiliehacken">Petersiliehacken</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="petersiliehacken">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Petersiliehacken</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Zerkleinern der <ref target="#petersilie">Petersilie</ref> durch kurze,
                                schnelle Schläge mit einem scharfen Messer</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D hacken 3]</ref></def><cit>
                            <quote>Aus seiner Kladde weiß ich, daß sie ihm zum Petersiliehacken
                                [33.20] eine Küchenschürze umgebunden hatte.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="petrischüler">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Petrischüler</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgx#schüler">Schüler</ref> der <ref target="textgrid:24cgw#petri-oberrealschule">Petri-Oberrealschule
                                    [Register]</ref></hi> [°]</def>
                        <cit>
                            <quote>Mehrmals waren wir Petrischüler [69.3] im Albert-Forster-Stadion
                                bei den alljährlichen Reichsjugendwettspielen dabei.</quote>
                            <quote>[…] damals, als Reschke und ich noch Petrischüler [251.16]
                                waren […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="peugeot">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Peugeot</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Auto der Marke <ref target="textgrid:24cgw#peugeot">Peugeot [Register]</ref></hi>
                            [°]</def>
                        <cit>
                            <quote>Da sich Reschke Extravaganzen […] leistete, hätte
                                nostalgisch ein Peugeot [63.13] 404, ledergepolstert, doch mit
                                aufwendig eingebautem Katalysator zu ihm passen können.</quote>
                            <quote>Saab oder Volvo oder doch ein Peugeot [71.8]?</quote>

                            <quote>[…] einen noch so gepflegten alten Schlitten, etwa einen
                                Peugeot [284.12] 404, Baujahr 1960 […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pfadfinder">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pfadfinder</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. (m+f) - </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Angehöriger einer internationalen
                                Jugendorganisation mit dem allgemeinen Ziel, zu sozialem u.
                                politischem Verhalten zu erziehen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Ein Dutzend Pfadfinder [277.11] mochten die Feldsteine in die
                                schilfbestandene Bucht ans Lagerfeuer gerollt haben.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pfahl">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pfahl</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">langes rundes od. kantiges Bauteil aus Holz, Stahl
                                od. Beton, das meist an einem Ende zugespitzt ist</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Wie ein Pfahl [71.24] stand ich, erschüttert zwar, doch
                                stocksteif.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pfanne">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pfanne</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">flaches, zum Braten od. Backen auf dem Herd
                                verwendetes [eisernes] Gefäß [mit langem Stiel]</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Nachdem die Witwe Salzkartoffeln aufgesetzt hatte, ließ sie
                                Butter in der Pfanne [34.20] aus […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pfarrer">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pfarrer</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">einer Gemeinde, Pfarrei vorstehender Geistlicher
                                einer christlichen Kirche</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] in Sankt Trinitatis, wo Strauch gegen Ende des
                                siebzehnten Jahrhunderts Pfarrer [17.25] gewesen ist […]</quote>
                            <quote>Ohne sich Atheisten zu nennen, wollten die Antragsteller aus
                                Stralsund, Neubrandenburg oder Bad Doberan »nur eine schlichte
                                Beisetzung ohne Pfarrer [148.23] und Reden am Grab«.</quote>
                            <quote>Der Pfarrer [299.15], der Gemeindevorsteher bestätigten:
                                Ausgebrannt das Autowrack, die Leichen verkohlt.</quote>
                        </cit><xr><ref target="#pfarrhaus">Pfarrhaus</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pfarrhaus">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pfarrhaus</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">der Kirche gehörendes <ref target="textgrid:24cgf#haus.1b">Haus (1b)</ref>, in dem
                                sich die Dienstwohnung eines <ref target="textgrid:24cgr#pfarrer">Pfarrers</ref> [u. Amtsräume]
                                befinden</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Mit dem Pfarrhaus [235.19] nahm die langgestreckte
                                Birgittenkirche den Vordergrund ein.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pfarrkirche">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pfarrkirche</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">einzige <ref target="textgrid:24cgj#kirche.1">Kirche (1)</ref>, Hauptkirche eines
                                Pfarrbezirks; Parochialkirche</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] die Überführung der Gebeine aus Familiengräbern in die
                                Beinkammern der jeweiligen Pfarrkirche [195.2] […]</quote>
                            <quote>[…] Stefan Bieroński, für den nur ertragreiche Kollekten
                                zugunsten des Gewölbes seiner Pfarrkirche [207.13] zählten
                                […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pferd">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pferd</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><sense n="a)" xml:id="pferd.a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)</hi></num><def><hi rend="italic">als Reit- u. Zugtier gehaltenes hochbeiniges
                                    Säugetier mit Hufen, meist glattem, kurzem Fell, länglichem,
                                    großem Kopf, einer Mähne u. langhaarigem Schwanz</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Hier gab es noch Mohn- und Kornblumen und Bauern hinterm
                                    Pflug und Pferd [142.28].</quote>
                                <quote>[…] daß dessen Auge geblitzt, sich sein Schnurrbart
                                    gesträubt, sein Pferd [148.2], ein Schimmel, geäpfelt
                                    habe.</quote>
                            </cit><xr><ref target="#pferdegespann">Pferdegespann</ref>; <ref target="#pferdewagen">Pferdewagen</ref>
                            </xr></sense>
                        <sense n="b)" xml:id="pferd.b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                            <def>Darstellung eines Pferdes (a) [°]</def>
                            <cit>
                                <quote>Sprach er vom niederländischen Manierismus, zählte sie das
                                    halbe Pferd [28.12] im roten Feld und die drei Lilien auf blauem
                                    Grund im Wappen des Jakobus Schadius als vergoldenswert
                                    auf.</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pferdegespann">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pferdegespann</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Wagen mit <ref target="textgrid:24cgr#pferd.a">Pferden (a)</ref> als Zugtiere</hi>
                            <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Gespann 1a,b]</ref></def><cit>
                            <quote>Nur ein Pferdegespann [141.27] hielt durch.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pferdewagen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pferdewagen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">von <ref target="textgrid:24cgr#pferd.a">Pferden (a)</ref> gezogener <ref target="textgrid:24ch2#wagen.2">Wagen
                                    (2)</ref></hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Erika von Denkwitz […] war fünf Jahre alt, als sich ihre
                                Mutter mit ihr […] mit zwei vollgepackten Pferdewagen [141.24]
                                auf die Flucht in Richtung Westen machte.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pfifferling">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pfifferling</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">in Wäldern vorkommender blass- bis dottergelber
                                Pilz mit trichterförmig vertieftem, unregelmäßig gerändertem
                                Hut</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Ihn erinnerten die Steinpilze an seine Kindheit, als er mit der
                                Großmutter mütterlicherseits in den Mischwäldern um Saskoschin
                                Pfifferlinge [34.4] gesucht habe.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pfingstgemeinde">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pfingstgemeinde</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">Rel.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">ekstatisch-religiöse Bewegung, die die höchste
                                Stufe christlichen Lebens im Empfangen des Heiligen Geistes
                                sieht</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Pfingstbewegung]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] an der Mennonitenkirche vorbei, die heute Bet- und
                                Taufsaal der Pfingstgemeinde [224.26] ist […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pfingstrose">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pfingstrose</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Pflanze mit dunkelgrünen, gelappten Blättern u.
                                großen, duftenden, weißen, rosa oder roten, meist vielblättrigen
                                Blüten</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Die Pfingstrosen [290.1] sind in diesem Frühjahr verspätet, wie
                                alles andere auch.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pflanze">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pflanze</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">aus Wurzeln, Stiel u. Blättern bestehender
                                Organismus, der im Allgemeinen mithilfe des Sonnenlichts seine
                                organische Substanz aus anorganischen Stoffen aufbaut</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Gleichwohl sollten wir bei der gärtnerischen Pflege des Friedhofs
                                […] auf Pflanzen [125.8] bedacht sein, die der künftigen
                                Erwärmung der Erdoberfläche standhalten können.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pflaster">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pflaster</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">fester Belag für Straßen, Gehwege o. Ä. aus
                                einzelnen aneinander gesetzten Steinen, als Fahrbahnbelag auch aus
                                Asphalt od. Beton</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def>
                        <cit>
                            <quote>Vor den restlichen Altbauten zerfielen die Neubauten.
                                Entsprechend Pflaster [240.12] und Bürgersteige.</quote>
                        </cit>
                        <usg><hi rend="bold">Ü</hi></usg>
                        <usg><hi rend="spaced">ugs.</hi></usg>
                        <def><hi rend="italic">Ort</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D1Ü]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] weshalb mir die aus Ruinen täuschend echt nachgebaute
                                Stadt ein traumsicheres Pflaster [44.9] geblieben ist
                                […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pflege">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pflege</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><sense n="a)" xml:id="pflege.a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)</hi></num><def><hi rend="italic">Behandlung mit den erforderlichen Maßnahmen zur
                                    Erhaltung eines guten Zustands</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1b]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Selbstverständlich lagen die Begräbniskosten und die Pflege
                                    [118.24] des neuerdings deutschen Friedhofs […] bei den
                                    Nutznießern.</quote>
                                <quote>Gleichwohl sollten wir bei der gärtnerischen Pflege [125.5]
                                    des Friedhofs […] auf Pflanzen bedacht sein, die der
                                    künftigen Erwärmung der Erdoberfläche standhalten
                                    können.</quote>
                                <quote>Die Lage des Friedhofs sollte in Augenschein genommen und
                                    Auskunft über die Pflege [136.15] der Gräber eingeholt
                                    werden.</quote>
                            </cit></sense>
                        <sense n="b)" xml:id="pflege.b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">das Pflegen; sorgende Obhut</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><xr>
                                <ref target="#pflegepersonal">Pflegepersonal</ref></xr>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pflegepersonal">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pflegepersonal</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="#personal">Personal</ref>, das in einem Krankenhaus,
                                Pflegeheim o. Ä. in der Kranken<ref target="textgrid:24cgr#pflege.b">pflege (b)</ref> tätig ist</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Da werde viel Pflegepersonal [177.14] benötigt.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pflug">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pflug</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">landwirtschaftliches Gerät mit tiefer in die Erde
                                greifenden messerartigen Stahlteilen zum lockernden Aufreißen u.
                                Wenden des Ackerbodens</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Hier gab es noch Mohn- und Kornblumen und Bauern hinterm Pflug
                                [142.28] und Pferd.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pfosten">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pfosten</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">senkrecht stehendes, rundes od. kantiges Stück
                                Holz bes. als stützender, tragender Bauteil</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[Da]</ref></def><cit>
                            <quote>Bereits Mitte August […] wurden längs der Grunwaldzka
                                Pfosten [153.11] gesetzt, geeignet, mannshohem Maschendraht Halt zu
                                geben, der später begrünt werden sollte.</quote>
                        </cit><xr><ref target="textgrid:24cg4#betonpfosten">Betonpfosten</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pfropfen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pfropfen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">kleiner zylinder- od. kegelförmiger Gegenstand aus
                                einem weicheren Material zum Verschließen einer
                                [Flaschen]öffnung</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Vierungen, Pfropfen [253.29] im Lindenholz, gespritzte und
                                verspachtelte Holzwurmspuren zeugten von langwieriger
                                Behandlung.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pfütze">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pfütze</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">kleinere Ansammlung von Wasser</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Sie mußten über Pfützen [240.13] springen.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pharaonengrab">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pharaonengrab</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -gräber</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgd#grab.a">Grab (a)</ref> eines altägyptischen
                                Königs</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D ¹Pharao 1]</ref></def><cit>
                            <quote>Man hätte, nach Reschke, der bis zu den Pharaonengräbern [28.24]
                                zurückging, Gold zur eigentlichen Totenfarbe ausrufen
                                müssen:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="phase">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Phase</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                        <usg><hi rend="spaced">bildungsspr.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Abschnitt, Stufe innerhalb einer stetig
                                verlaufenden Entwicklung od. eines zeitlichen Ablaufs</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Wie sie einander beim Frühstück im Hotelrestaurant beteuern
                                konnten, hat während kurzer Phasen [79.16] erschöpften Schlafs er
                                nicht, sie nicht geschnarcht.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="philosophie">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Philosophie</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="philosophie.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><def><hi rend="italic">Streben nach Erkenntnis über den Sinn des Lebens,
                                    das Wesen der Welt u. die Stellung des Menschen in der Welt;
                                    Lehre, Wissenschaft von der Erkenntnis des Sinns des Lebens, der
                                    Welt u. der Stellung des Menschen in der Welt</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Nur kurz kamen sie auf ihren in Bremen Philosophie [73.30]
                                    studierenden Sohn und auf seine drei berufstätigen und mehr oder
                                    weniger verheirateten Töchter.</quote>
                            </cit><xr><ref target="#philosophiestudium">Philosophiestudium</ref>
                            </xr></sense>
                        <sense n="2." xml:id="philosophie.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">persönliche Art u. Weise, das Leben u. die Dinge
                                    zu betrachten</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def><cit>
                                <quote>[…] als wolle der Sommersitz des Vaters nachträglich die
                                    Philosophie [179.5] des Sohnes bestätigen.</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="philosophiestudium">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Philosophiestudium</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="textgrid:24cgr#philosophie.1">Philosophie (1)</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgx#studium">Studium</ref></def><cit>
                            <quote>Meine Frage nach dem Stand seines Philosophiestudiums [183.16]
                                hat er erhellend beantwortet:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="piastengeschlecht">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Piastengeschlecht</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">ältestes polnisches Herrscherhaus (960-1386)</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#WWW119" type="source">[WWW119]</ref></def><cit>
                            <quote>Meist holte sie weit aus und führte die Schlacht bei Liegnitz ins
                                Feld, bei der ein Herzog aus ruhmreichem Piastengeschlecht [288.18]
                                zwar den Tod gefunden, doch die Mongolen zur Umkehr gezwungen haben
                                soll.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="picknick">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Picknick</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[6*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Verzehr mitgebrachter Speisen im Freien (bei einem
                                Ausflug o. Ä.)</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Alexandra hatte zum Picknick [142.30] eingekauft […]</quote>
                            <quote>Von jenem Picknick [144.20] ist noch zu melden, daß die vier
                                Bierflaschen im lauen Seewasser nicht kühl werden wollten.</quote>
                            <quote>[…] der Schnappschuß durch Selbstauslöser, der sie beim
                                Picknick [182.1] an einem Seeufer zeigt […]</quote>
                            <quote>Alexandra hatte ein Picknick [276.20] vorbereitet:</quote>
                            <quote>Es kam nicht zum Picknick [276.29].</quote>
                            <quote>Nicht einmal zum Picknick [280.12] hat es gereicht.</quote>
                        </cit><xr><ref target="#picknickkorb">Picknickkorb</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="picknickkorb">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Picknickkorb</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgj#korb">Korb</ref> für die Speisen u. das Geschirr
                                eines <ref target="textgrid:24cgr#picknick">Picknicks</ref></hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Der Picknickkorb [277.15] war im Wagen geblieben.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pietätlosigkeit">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pietätlosigkeit</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">geh.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">(bes. in Bezug auf die Gefühle, die religiösen
                                Wertvorstellungen anderer) taktloses, respektloses Wesen, Verhalten,
                                Handeln</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Pietät1, D]</ref></def><cit>
                            <quote>Vermischt mit Gewinnsucht hat Pietätlosigkeit [215.23] Oberhand
                                gewonnen.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pilotprojekt">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pilotprojekt</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgr#projekt.a">Projekt (a)</ref>, in dem versuchsweise
                                neuartige Verfahren, Arbeitsweisen o. Ä. angewendet werden</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Damit lag ein Pilotprojekt [234.8] vor.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pilz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pilz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[14*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">blatt- u. blütenlose, fleischige Pflanze, die
                                meist aus einem schlauch- bis keulenförmigen Stiel und einem flachen
                                oder kugel- bis kegelförmigen Hut besteht</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Vor den Auslagen einer Bäuerin, die in einem Korb gehäuft und auf
                                Zeitungspapier gebreitet Pilze [7.9], zudem in drei Eimern
                                Schnittblumen anbot, fanden Witwer und Witwe einander.</quote>
                            <quote>Er schreibt, es habe, noch während die Witwe zahlte, ein Gespräch
                                über Pilze [11.12], besonders über die späten, verspäteten
                                Steinpilze begonnen.</quote>
                            <quote>Sicher ist: vorm Kauf fotografierte er die Pilze [12.20] und
                                nannte die Firmenmarke seiner Kamera japanisch.</quote>
                            <quote>Jedenfalls fand die Witwe in ihrer Umhängetasche ein Einkaufsnetz
                                für die in Zeitungspapier eingeschlagenen Pilze [13.6], zu denen die
                                Marktfrau ein Bund Petersilie legte, als Zugabe.</quote>
                            <quote>Er trug im Einkaufsnetz die Pilze [14.9].</quote>
                            <quote>Jetzt mach' ich uns Pilze [29.31] fein mit kleingehackt
                                Petersilie drauf.</quote>
                            <quote>Nachdem die Witwe Salzkartoffeln aufgesetzt hatte, ließ sie
                                Butter in der Pfanne aus und schnitt die Pilze [34.20] zu
                                kleinfingerdicken Scheiben, die sie auf mittlerer Flamme brutzeln
                                ließ.</quote>
                            <quote>Die Witwe hatte zum Schluß Sahne an die Pilze [36.6] gerührt
                                […]</quote>
                            <quote>Von den Pilzen [36.14] durfte nichts übrigbleiben.</quote>
                            <quote>[…] reihten sich die getrockneten Pilze [78.20], das
                                Einweckglas, der Bernstein samt Mücke im Einkaufsnetz und die
                                dunkelblauen Schweißflecke.</quote>
                            <quote>Wer mochte da abschalten und hier ein Foto betrachten, das Pilze
                                [90.23] zeigt, dort ein walnußgroßes Stück Bernstein gegen Licht
                                halten?</quote>

                            <quote>[…] Eier, Pilze [143.4] in Essig und Öl, dazu Butter und
                                Brot, das Streudöschen Salz nicht vergessen.</quote>
                            <quote>Ich trug das Netz mit den Pilzen [175.22]...</quote>
                            <quote>Alexandra hatte ein Picknick vorbereitet: diesmal keine sauer
                                eingelegten polnischen Pilze [276.21] und hartgekochten
                                Eier.</quote>
                        </cit><xr><ref target="#pilzeinkauf">Pilzeinkauf</ref>; <ref target="#pilzeputzen">Pilzeputzen</ref>;
                                <ref target="#pilzgericht">Pilzgericht</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pilzeinkauf">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pilzeinkauf</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#pilz">Pilz</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cg7#einkauf.a">Einkauf (a)</ref></def><cit>
                            <quote>Und solch ein Netz habe ich vorgreifend beim Pilzeinkauf [18.13]
                                vermutet, und zwar das einfarbig gehäkelte.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pilzeputzen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pilzeputzen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">das Entfernen von zum Verzehr nicht geeigneter
                                Stellen und Vorbereiten von <ref target="textgrid:24cgr#pilz">Pilzen</ref> zum Kochen od.
                                Essen</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D putzen 1c]</ref></def><cit>
                            <quote>Notierenswert war ihm, daß nicht nur er beim Kartoffelschälen,
                                auch sie beim Pilzeputzen [34.26] zur Brille habe greifen
                                müssen:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pilzgericht">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pilzgericht</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -(e)s, Pl. -e</form>
                        <usg><hi rend="spaced">Kochk.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">als Mahlzeit zubereitete Speise aus
                                    <ref target="textgrid:24cgr#pilz">Pilzen</ref></hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D ²Gericht]</ref></def><cit>
                            <quote>Solche Erinnerungen haften stärker als alle Pilzgerichte [34.5],
                                die in italienischen Gaststätten auf den Tisch kommen, letztmalig in
                                Bologna, als ich mit meiner Frau...</quote>
                            <quote>Sobald er sich als zu weitschweifig empfand, etwa beim Lob des
                                Pilzgerichtes [51.12] in Anbetracht denkbarer Spätfolgen
                                […]</quote>
                            <quote>Und selbst uns, Liebste, mag Wahnsinn […] zum Pilzgericht
                                [91.31] mit Gerüchen verlockt, abermals versammelt und im schmalen
                                Bett ineinandergefügt haben.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pilzhut">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pilzhut</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -hüte</form></form>
                    <sense>
                        <def><ref target="textgrid:24cgf#hut.2">Hut (2)</ref></def><cit>
                            <quote>Wenig Abfall: außer dem moosigen Unterfutter der Pilzhüte [33.25]
                                geringe Schneckenfraßspuren.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pinnbrett">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pinnbrett</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Tafel bes. aus Kork, an die man mit Stecknadeln o.
                                Ä. bes. Merkzettel anheftet</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Pinnwand]</ref></def><cit>
                            <quote>An einem Pinnbrett [35.16] Fotos: die Porta Nigra, das Rathaus
                                von Antwerpen, die Zunfthäuser.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pinsel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pinsel</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">(bes. zum Auftragen von Farbe dienendes) Gerät,
                                das aus einem meist längeren [Holz]stiel mit einem am oberen Ende
                                eingesetzten Büschel aus Borsten od. Haaren besteht</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def>
                        <cit>
                            <quote>Er läßt nichts aus: ihren Polierstein aus Achat, die
                                verschiedenen Pinsel [252.14], mit denen in acht Schichten
                                übereinander der Kreidegrund aufgetragen wird […]</quote>
                        </cit><xr><ref target="textgrid:24cg3#anstauchpinsel">Anstauchpinsel</ref>; <ref target="textgrid:24cg3#aquarellpinsel">Aquarellpinsel</ref>;
                                <ref target="textgrid:24cg6#dachshaarpinsel">Dachshaarpinsel</ref>; <ref target="textgrid:24cg9#flachpinsel">Flachpinsel</ref>;
                                <ref target="textgrid:24cgf#haarpinsel">Haarpinsel</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pinzette">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pinzette</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">kleines Instrument mit federnden, an einem Ende
                                zusammenlaufenden Schenkeln zum Fassen von kleinen, empfindlichen
                                Gegenständen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] von dem sie mit einer aus Buchsbaum geschnitzten
                                Pinzette [251.27] feierlich langsam hauchzarte Blättchen abhebt
                                […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pirogge">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pirogge</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">russische Pastete aus Hefeteig, die mit Fleisch,
                                Fisch o. Ä. gefüllt ist</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Offenbar keine Spezialität, denn in Reschkes Aufzeichnungen sind
                                zwar die Suppe aus roten Beten, die Piroggen [76.1] und der Karpfen
                                in Braunbiersoße, doch nicht der Nachtisch vermerkt.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="plätzchen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Plätzchen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense>
                        <def>/Vkl. zu <ref target="textgrid:24cgr#platz.2">Platz (2)</ref>/</def><cit>
                            <quote>Die wußten immer, wo auf Friedhof in Wilno letztes Plätzchen
                                [37.2] wird sein...</quote>
                            <quote>Natürlich nicht so groß, aber gepflegt, daß man möchte Lust haben
                                auf Spazierengehn und letztes Plätzchen [113.26] suchen
                                schon...</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <superEntry>
                    <entry xml:id="plan-1">
                        <form><lbl><hi rend="superscript">1</hi></lbl><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Plan</hi></form><pc>,</pc> 
                                <form type="determiner">der</form>
                                 <lbl type="frequency">[10*]</lbl> </form>
                            <form type="inflected">Pl. Pläne</form></form>
                        <sense>
                            <sense n="1." xml:id="plan-1.1"><!--generated @n--><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><sense n="a)" xml:id="plan-1.1a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)<!--original @n was 1. a)--></hi></num><def><hi rend="italic">Absicht, Vorhaben</hi>
                                        <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D ²Plan 1b]</ref></def><cit>
                                        <quote>Reschke - seit gestern mit verwandten Plänen [56.5]
                                            befaßt - wollte wissen, ob denn generell Aussicht auf
                                            Abschluß solcher Joint venture-Geschäfte
                                            bestünde.</quote>
                                        <quote>Die Piątkowska teilt mit, daß ihr […] Sohn
                                            alle Pläne [98.30] seiner Mutter […] abgekanzelt
                                            habe.</quote>
                                        <quote>Man bewertete seine Pläne [108.2] als konstruktiv und
                                            förderungswürdig.</quote>
                                        <quote>[…] aber auch heil und kantig gebliebene
                                            Sargnägel wiesen […] auf Reschkes gegenwärtige
                                            Pläne [132.13].</quote>
                                        <quote>Wenn die Absichten des Paares auch keinen
                                            Zusammenhang mit den Plänen [210.2] des
                                            Rikscha-Produzenten zu erkennen gaben […]</quote>
                                        <quote>Kaum hatte Timmstedt seine Pläne [250.25] offengelegt
                                            […]</quote>
                                    </cit><xr><ref target="textgrid:24cg9#friedhofsplan">Friedhofsplan</ref>
                                    </xr></sense>
                                <sense n="b)" xml:id="plan-1.1b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                                    <def><hi rend="italic">Vorstellung von der Art u. Weise, in der
                                            ein bestimmtes Ziel verfolgt, ein bestimmtes Vorhaben
                                            verwirklicht werden soll</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D ²Plan 1a]</ref></def><cit>
                                        <quote>[…] brachte die Piątkowska einen fixfertigen
                                            Plan [63.24] für den Nachmittag mit […]</quote>
                                        <quote>[…] wobei der Bengale nach vorbereitetem Plan
                                            [209.21] reiste […]</quote>
                                    </cit><xr><ref target="#planen">Planen</ref>; <ref target="#planung">Planung</ref>
                                    </xr></sense></sense>
                            <sense n="2." xml:id="plan-1.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                                <def><hi rend="italic">Entwurf in Form einer Zeichnung od.
                                        grafischen Darstellung, in dem festgelegt ist, wie etw., was
                                        geschaffen od. getan werden soll, aussehen, durchgeführt
                                        werden soll</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def>
                                <cit>
                                    <quote>In Zusammenarbeit mit polnischen Architekten, deren Pläne
                                        [233.30] beigelegt seien, wolle man die Region behutsam
                                        erschließen […]</quote>
                                    <quote>Der eine leitete ein Architekturbüro, das bereits Pläne
                                        [249.22] für »Bungagolf«  auf dem Reißbrett
                                        hatte</quote>
                                </cit><xr><ref target="textgrid:24cgk#lageplan">Lageplan</ref></xr>
                            </sense></sense>
                    </entry>
                    <entry xml:id="plan-2">
                        <form><lbl><hi rend="superscript">2</hi></lbl><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Plan</hi></form><pc>,</pc> 
                                <form type="determiner">der</form>
                                 <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        </form>
                        <re><form> jmdn., etw. auf den Plan rufen </form><sense><def><hi rend="italic">zum Handeln, Eingreifen, Einschreiten
                                        herausfordern</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D ¹Plan]</ref></def><cit>
                                    <quote>[…] schon läuft sie und ruft Personal auf den Plan
                                        [82.10] […]</quote>
                                </cit>
                            </sense></re>
                    </entry>
                </superEntry>

                <entry xml:id="planen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Planen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">→ planen</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">einen <ref target="textgrid:24cgr#plan-1.1b">¹Plan (1b)</ref>, für etw.
                                ausarbeiten, aufstellen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[Da]</ref></def>
                        <cit>
                            <quote>Wie Reschke sich um alles kümmerte, ergänzte die Piątkowska
                                das umsichtige Planen [133.1]:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="planierung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Planierung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">das [Ein]Ebnen von etw.</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D planieren]</ref></def>
                        <cit>
                            <quote>Plötzlich schlug Wróbel vor, jemand solle […] eine Chronik,
                                gewidmet dem Versöhnungsfriedhof, niederschreiben und dabei die
                                Vorgeschichte der Vereinigten Friedhöfe […] nicht vergessen,
                                auch deren brutale Planierung [293.12] nicht.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="planung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Planung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">das Planen; die Ausarbeitung eines
                                    <ref target="textgrid:24cgr#plan-1.1b">¹Plans (1b)</ref>, von Plänen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def>
                        <cit>
                            <quote>Indem der mittelständische Unternehmer […] die häufig
                                erwähnten barocken Beinkammern zum Vorbild neuer Planung [207.25]
                                erhob […]</quote>
                            <quote>[…] die räumlichen Konsequenzen der in Planung [282.1]
                                befindlichen »Bungagolf«-Projekte […]</quote>
                        </cit><xr><ref target="#planungschef">Planungschef</ref>; <ref target="#planungsdaten">Planungsdaten</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="planungschef">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Planungschef</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">für die <ref target="#planung">Planung</ref> Verantwortlicher;
                                Leiter eines Planungsteams</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Zum Beispiel wird nicht deutlich, ab wann ein festangestellter
                                Planungschef [237.8] in einer Düsseldorfer Büroetage für die
                                Friedhofsgesellschaft tätig geworden ist.</quote>
                            <quote>Spätestens ab Beginn der Umbettungen war ein Planungschef
                                [237.17] vonnöten.</quote>
                            <quote>Von letzten Erfolgen berichtete als Mitglied des Aufsichtsrats
                                der Düsseldorfer Planungschef [269.25] Torsten Timmstedt:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="planungsdaten">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Planungsdaten</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl.</form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#planung">Planung</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cg6#daten">Daten</ref></def><cit>
                            <quote>Allen Planungsdaten [250.7] könne man ablesen, daß die
                                Sammelgräber regelmäßiger beschickt werden müßten.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="plastikbeutel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Plastikbeutel</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cg4#beutel">Beutel</ref> aus Kunststoff</hi> [° D;
                            D²Plastik ]</def>
                        <cit>
                            <quote>[…] verdrängt von häßlichen Wachstuchtaschen und radikal
                                entwertet durch den Plastikbeutel [17.15].</quote>
                        </cit><xr><ref target="#plastiktüte">Plastiktüte</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="plastikspielzeug">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Plastikspielzeug</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Gegenstand aus Kunststoff zum <ref target="textgrid:24cgx#spielen">Spielen</ref>
                                für Kinder</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Spielzeug b; D ²Plastik]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] Plastikspielzeug [10.6] aus Hongkong, Feuerzeuge aus
                                aller Welt, Kümmel und Mohn in Tütchen, Schmelzkäse und
                                Perlonstrümpfe.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="plastiktüte">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Plastiktüte</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form></form>
                    <sense><def><ref target="#plastikbeutel">Plastikbeutel</ref></def><cit>
                            <quote>[…] und sogleich sind die praktischen Netze greifbar, denn
                                Plastiktüten [18.5] sind im Osten immer noch rar.</quote>
                            <quote>Es geht um Körbe, Kiepen, Beutel, Säcke, Netze, Tragetaschen, um
                                Rucksäcke, wie sie heute bei der Jugend wieder in Mode sind, leider
                                auch um erbärmliche Plastiktüten [100.21].</quote>
                            <quote>Eine Studentin, die am Seminar zum Thema Körbe, Einkaufsnetze,
                                Plastiktüten [104.25] teilgenommen hatte, sagte mir:</quote>
                            <quote>Sein Weihnachtsgeschenk, ein gewiß teurer Dachshaarpinsel für die
                                Vergolderin, lag neben dem Teller der Mutter, in einer Plastiktüte
                                [184.2] verpackt.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="platte">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Platte</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">flaches, überall gleich dickes, auf zwei
                                gegenüberliegenden Seiten von je einer im Verhältnis zur Dicke sehr
                                ausgedehnten ebenen Fläche begrenztes Stück eines harten Materials
                                (z.B. Holz, Metall, Stein)</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] der Dichter und Hofhistoriograph Martin Opitz von
                                Boberfeld, den im August des Jahres 1639 die Pest unter diese
                                steingehauene Platte [61.23] brachte […]</quote>
                            <quote>Als hätte ich nicht ertragen können, mich unterm Granit zu
                                wissen, bin ich wie närrisch davongelaufen, laut hallend über die
                                Platten [62.13], so daß ich Betende erschreckt habe und mir Blicke
                                folgten.</quote>
                        </cit><xr><ref target="textgrid:24cg4#bodengrabplatte">Bodengrabplatte</ref>; <ref target="textgrid:24cgd#grabsteinplatte">Grabsteinplatte</ref>;
                                <ref target="textgrid:24cgd#granitplatte">Granitplatte</ref>; <ref target="textgrid:24cgj#kalksteinplatte">Kalksteinplatte</ref>;
                                <ref target="#porphyrplatte">Porphyrplatte</ref>; <ref target="textgrid:24cgv#reliefplatte">Reliefplatte</ref>;
                                <ref target="textgrid:24cgz#travertinplatte">Travertinplatte</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="platz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Platz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[33*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -es; Pl. Plätze</form></form>
                    <sense>
                        <sense n="1." xml:id="platz.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num>
                            <form type="inflected">o. Pl.</form>
                            <def><hi rend="italic">zur Verfügung
                                    stehender Raum für etw., jmdn.</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D6]</ref></def><cit>
                                <quote>Im nur mäßig besuchten Fachwerkhäuschen war Platz [45.18] an
                                    der Theke.</quote>
                                <quote>Sogar die Polen […] werden lernen müssen, daß es neben
                                    der Schwarzen Madonna von Tschenstochau Platz [47.27] genug gibt
                                    für eine weitere schwarze Gottheit; </quote>
                                <quote>[…] hätte in Reschkes Papieren eine der hinlänglich zu
                                    Tode gerittenen Affären jammervoll Platz [53.28] gefordert
                                    […]</quote>
                                <quote>Wie viele Wünsche, darunter sehnsüchtige, darin Platz [54.13]
                                    fänden.</quote>
                                <quote>[…] knapp fanden sie nebeneinander Platz [59.18] und
                                    gaben sich kindlich vergnügt.</quote>
                                <quote>Hier war kein Platz [64.28].</quote>
                                <quote>Jetzt fehlt nur noch Platz [71.22] in Wilno!</quote>
                                <quote>Oder blieb neben der Liebe im schmalen Bett kein Platz
                                    [79.27] für Friedhöfe hier und dort? </quote>
                                <quote>Die im Bundesland Nordrhein-Westfalen für Wissenschaft
                                    zuständige Ministerin sprach, als Reschkes Idee im
                                    Universitätshaushalt gutdotiert Platz [107.9] gefunden hatte,
                                    von »einer sozial verantwortlichen Tat«.</quote>
                                <quote>Fortan sollte der Umbettung von Leichen und Gebeinen Platz
                                    [193.23] eingeräumt werden.</quote>
                                <quote>[…] wobei die Namen und Daten der Umgebetteten auf
                                    schlichtem Stein alphabetisch gereiht Platz [196.21] finden
                                    könnten.</quote>
                                <quote>Die weitläufigen Parkanlagen auf der anderen Seite der Großen
                                    Allee boten Platz [214.10].</quote>
                                <quote>Zwischen Rom und Neapel ist viel Platz [299.3].</quote>
                            </cit><xr><ref target="textgrid:24cg8#platz">Platz [Brakup Missingsch]</ref></xr></sense>
                        <sense n="2." xml:id="platz.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">Stelle, Ort (für etw. od. an dem sich etw.
                                    befindet)</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def><cit>
                                <quote>Weil Frau Martha Eggert, die Witwe des Egon Eggert, anwesend
                                    war, konnte sie eines späteren Platzes [136.19] an der Seite
                                    ihres Mannes sicher sein.</quote>
                                <quote>Sicher ging man dabei von zu Lebzeiten geäußerten Wünschen
                                    aus, die ihre Erfüllung in immer dem gleichen Satz suchten,
                                    dort, nur dort den letzten Platz [149.11] zu finden, wo man
                                    geboren sei.</quote>
                                <quote>[…] ihnen, wie den Angehörigen der deutschen Minderheit
                                    in Gdańsk, sollte ein letzter Platz [158.1] auf dem
                                    Versöhnungsfriedhof sicher sein, die DPFG wirkte
                                    gemeinnützig.</quote>
                                <quote>Die neue, formschöne Stehlampe hat ihren Platz [181.15]
                                    gefunden.</quote>
                                <quote>Dort war sein Platz [238.12].</quote>
                                <quote>[…] wo die Tribüne mit Fahnen und Zubehör ihren
                                    Sonntagmorgenschatten warf, sollten demnächst schon Sammelgräber
                                    dicht bei dicht Platz [251.11] finden.</quote>
                                <quote>Erna Brakup, geborene Formella, die neunzig Jahre alt wurde,
                                    fand ihren Platz [258.15] zwischen Stefan Szulc und Rozalia
                                    Szwabe.</quote>
                            </cit><xr><ref target="#plätzchen">Plätzchen</ref>; <ref target="textgrid:24cgx#stehplatz">Stehplatz</ref></xr></sense>
                        <sense n="3." xml:id="platz.3"><num type="ordering"><hi rend="bold">3.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">größere ebene Fläche [für bestimmte Zwecke, z. B.
                                    Veranstaltungen, Zusammenkünfte]</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                                <quote>Und dann weitete sich vor dem Tor zur Leninwerft […] der
                                    Platz [19.26] mit den drei hochragenden Kreuzen, an denen
                                    gekreuzigt drei Schiffsanker hängen.</quote>
                                <quote>Noch auf dem Platz [20.18], doch schon im Gehen, griff sie
                                    zur Zigarette.</quote>
                                <quote>[…] wie viele Straßen, Plätze [272.12], Städte, Stadien
                                    und Werftanlagen […] ihre Namen haben ablegen, ändern,
                                    erneuern müssen […]</quote>
                            </cit><xr><ref target="textgrid:24cgw#kleiner_exerzierplatz">Kleiner Exerzierplatz [Register]</ref></xr></sense>
                        <sense n="4." xml:id="platz.4"><num type="ordering"><hi rend="bold">4.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">Sitzplatz</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D3]</ref></def><cit>
                                <quote>In der Veranda saß um einen Tisch laut betend Nachbarschaft
                                    versammelt, zu der sich Wróbel setzte, um mitzumachen, sobald
                                    ein Platz [265.6] frei wurde.</quote>
                            </cit><xr><ref target="textgrid:24cg7#ehrenplatz">Ehrenplatz</ref></xr><re><form> *Platz nehmen</form>
                                <usg><hi rend="spaced">geh.</hi></usg>
                                <sense><def><hi rend="italic">sich setzen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D3*]</ref></def><cit>
                                        <quote>Kaum hatte er bestellt, nahm an seinem Tisch ein -
                                            wie sich herausstellte - Landsmann Platz [55.7], der
                                            […] für eine Privatkrankenkasse, mit Hauptsitz in
                                            Hamburg, unterwegs war.</quote>
                                        <quote>[…] wusch mit eigener Seife die Hände, nahm
                                            Platz [76.30], beugte sich über die Kladde, öffnete das
                                            Etui und setzte die Lesebrille auf.</quote>
                                        <quote>Beide Trauergemeinden nahmen im reservierten
                                            Hotelrestaurant an langen Tischen Platz
                                            [138.10].</quote>
                                        <quote>Kaum hatten sie als geschäftsführende Gesellschafter
                                            abgedankt und als Ehrenvorsitzende wieder Platz [248.24]
                                            genommen […]</quote>
                                        <quote>Für die zurückgetretenen Brakup und Wróbel und den
                                            nunmehr geschäftsführenden Marczak nahmen zwei junge
                                            Männer […] und eine junge Frau Platz [249.15]
                                            […]</quote>
                                        <quote>An den Langseiten des Tisches hat der Aufsichtsrat
                                            Platz [272.30] genommen, doch sitzt nicht die deutsche
                                            der polnischen Seite steif gegenüber;</quote>

                                        <quote>Verspätet könnte der Astronom und Braumeister Johann
                                            Hevelius […] zwischen den Vertretern der
                                            Deutsch-Polnischen Friedhofsgesellschaft Platz [274.22]
                                            nehmen […]</quote>
                                    </cit>
                                    <usg><hi rend="spaced">Grass</hi></usg>
                                    <usg><hi rend="bold">Ü</hi></usg>
                                    <def><hi rend="italic">Ausdehnung eines Gebäudes</hi> [°]</def><cit>
                                        <quote>[…] auf dessen östlichem Teil einige neue
                                            Gebäude der vormals Technischen Hochschule, dann
                                            Politechnika Gdańska Platz [66.8] genommen
                                            hatten;</quote>
                                    </cit></sense></re></sense>
                        <sense n="5." xml:id="platz.5"><num type="ordering"><hi rend="bold">5.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">Rang, Stellung; Position</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D5]</ref></def><cit>
                                <quote>Erregt der eine, mit Schärfe der andere, baten beide darum,
                                    sie zu entlasten und ihre Plätze [269.16] im Aufsichtsrat
                                    umgehend neu zu besetzen.</quote>
                            </cit></sense>
                        <sense n="6." xml:id="platz.6"><num type="ordering"><hi rend="bold">6.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">für eine Person vorgesehene Möglichkeit, an etw.
                                    teilzunehmen, in etw. aufgenommen zu werden</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D4]</ref></def>
                            <xr><ref target="textgrid:24cgx#seniorenheimplatz">Seniorenheimplatz</ref></xr>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="podest">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Podest</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <re>
                        <usg><hi rend="bold">Ü</hi></usg>
                        <form>etw. aufs Podest heben </form><sense><def><hi rend="italic">etw.
                                    besonders hervorheben, betonen</hi> [°]</def><cit>
                                <quote>So konnte er zwischen Ruf und Ruf einzelne Wörter wie »                                    deutscherseits«  und »räuberisch«  oder
                                    »Menschenrecht«, aber auch »heimatlos« 
                                    und »nimmermehr«  aufs Podest [283.20]
                                    heben.</quote>
                            </cit>
                        </sense></re>
                </entry>
                <entry xml:id="podiumsdiskussion">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Podiumsdiskussion</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cg6#diskussion.b">Diskussion (b)</ref> von Experten [auf einer
                                erhöhten Plattform] vor Zuhörern, Rundfunkhörern,
                                Fernsehzuschauern</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D; D Podium a]</ref></def><cit>
                            <quote>Einprägsam sehe ich sie ihre Idee personifizieren: […] bei
                                Podiumsdiskussionen [207.3] über das Thema »Mut zur
                                Versöhnung«  […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="poem">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Poem</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">bildungsspr. veraltend</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[längeres] Gedicht</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>»Ist nach berühmtes Poem [36.11] von Maria Konopnicka«,
                                sagte die Witwe.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="poesie">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Poesie</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">o.Pl.</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Dichtung als Kunstgattung; Dichtkunst</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] während der Vater ein Liebhaber der Poesie [165.11] und
                                besessen von Herrschaftsträumen gewesen sei […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pogg_e_">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword">
                                <hi rend="bold">Pogg(e)</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die/selten der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form>
                        <usg><hi rend="spaced">westpreußisch</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Frosch, Kröte</hi> <ref target="textgrid:24cgt#PW" type="source">[PW]</ref></def><cit>
                            <quote>Kann mich aber nur an Poggen [42.5] erinnern, die ich auf
                                Sportplätzen oder am Strießbach auf Wunsch schluckte, wieder
                                hochholte und dann weghüpfen ließ.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pole">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pole</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[42*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. (m+f) -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Einwohner zu <ref target="textgrid:24cgw#polen">Polen [Register]</ref></hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Aber Denkmäler bauen können wir Polen [20.1] immer noch.</quote>
                            <quote>Und erst beim Kaffee in Mokkatäßchen, grützig, wie ihn die Polen
                                [36.16] lieben, holte das Friedhofsgespräch den Nichtraucher, die
                                Raucherin wieder ein.</quote>
                            <quote>[…] alle, die hätten flüchten müssen, Armenier und
                                Krimtataren, Juden und Palästinenser, Bengalen oder Pakistani, Esten
                                oder Letten, die Polen [37.21] und schließlich die Deutschen mit
                                Sack und Pack Richtung Westen.</quote>
                            <quote>Sogar die Polen [47.25], die nichts als Polen [47.25], immer nur
                                Polen [47.25] sein wollen, werden lernen müssen, daß es neben der
                                Schwarzen Madonna von Tschenstochau Platz genug gibt für eine
                                weitere schwarze Gottheit;</quote>

                            <quote>Wie uns Deutschen wird den Polen [53.13] das Recht der Toten auf
                                Heimkehr zuerkannt werden müssen.</quote>
                            <quote>Der Pole hier [56.3] glaubt immer noch, er kriegt was
                                geschenkt.</quote>
                            <quote>Der Pole [56.12] braucht uns doch.</quote>
                            <quote>Und wenn der Pole [56.18] nicht will, klopfen wir bei den
                                Tschechen und Ungarn an.</quote>
                            <quote>Noch hindere ein, wie er finde, übertriebener Stolz die Polen
                                [58.19], ihre Arbeitskraft seinem Verkehrsbetrieb
                                anzuvertrauen.</quote>
                            <quote>Die wenigen Touristen und einige betende Polen [60.22] verloren
                                sich in der Hallenkirche […]</quote>
                            <quote>[…] gefiel sich ein Weilchen im Austausch nationaler
                                Klischees, was Polen [74.6] und Deutschen als typisch nachgesagt
                                wird […]</quote>
                            <quote>[…] es ging nunmehr darum, ob man den aus Danzig stammenden
                                Grafiker Daniel Chodowiecki als Polen [75.3] bewundern dürfe
                                […]</quote>
                            <quote>Mein Mitschüler gratulierte, zumal ein zweiter Pole [80.27]
                                seinen Stolz überwunden hatte.</quote>
                            <quote>[…] daß Litauen die Rückkehr beerdigungswilliger Polen
                                [94.4] durch Devisenzahlung beglichen sehen will.</quote>
                            <quote>Weiß schon, warum deutscher Herr immer sagen muß, was Polen
                                [98.5] müssen lernen, damit klappt alles...</quote>
                            <quote>[…] während die Piątkowska Polen [106.1] und Deutsche,
                                ob sie nun Wilno oder Danzig hatten verlassen müssen, »arme
                                Flüchtlinge alle«  nannte.</quote>
                            <quote>[…] eine, wie Reschke schreibt, »freundliche Geste der
                                Polen [119.19], zumal diese Frau von besonderem Kaliber ist. Weit
                                über achtzig, brabbelt sie unentwegt...«</quote>
                            <quote>Wie erklärbar der Russenhaß vieler Polen [120.30] sein mag,
                                unsere Idee läßt Pauschalurteile nicht zu.</quote>
                            <quote>[…] weil aber Polen [121.27], inzwischen nur Polen [121.27]
                                die drei Dutzend Rikschas in Bewegung hielten […]</quote>
                            <quote>Dem Extrafriedhof für tote Polen [158.8], die einst in Wilno
                                ansässig gewesen waren, wurde kein Raum zugestanden, jedenfalls noch
                                nicht, hieß es.</quote>
                            <quote>Nicht nur in der Altstadt sind die flinken, mittlerweile
                                ungeniert von jungen Polen [161.17] bewegten Rikschas unterwegs
                                […]</quote>
                            <quote>Werden wir kleinkriegen, wie wir Polen [164.25] haben Türken vor
                                Wien besiegt...</quote>
                            <quote>Aus des allabendlich diskutierenden Paares Gerede kann ich ein
                                halbes Dutzend Beurteilungen der Deutschen und Polen [172.3]
                                herausfiltern […]</quote>
                            <quote>Das hättet ihr den Polen [185.10] entschieden billiger abkaufen
                                müssen.</quote>
                            <quote>[…] daß selbst im Januar, als strenger Frost herrschte,
                                viele Polen [202.21] den günstigen Rikschatarif als vorteilhaft
                                erkannt hätten […]</quote>
                            <quote>Da der Fahrer kein Pakistani, sondern semmelblond ist, könnte er
                                Pole [204.4] und wenn nicht Pole [204.4], dann Kaschube
                                sein.</quote>
                            <quote>Während der deutschen Besatzungszeit, als überall Verbot
                                herrschte und kein Pole [204.10] privat oder als Taxifahrer Auto
                                fahren durfte […]</quote>
                            <quote>[…] daß es in Warschau […] einen legalen
                                Fahrradrikschabetrieb von Polen [204.12] für Polen [204.12] gegeben
                                hat, Personen- und Gütertransport.</quote>
                            <quote>[…] wenige Weißrussen und Ukrainer, viele Russen und Polen
                                [211.4], denen die von der Mehrheit geforderte Unabhängigkeit zu
                                wenig Sicherheit versprach […]</quote>
                            <quote>Jedenfalls bekamen abwechselnd Litauer, Russen und Polen [212.13]
                                ihr Fett ab.</quote>
                            <quote>Ihre Existenz erinnerte die Polen [221.10] an Unrecht, das nicht,
                                wie sonst üblich, den Russen zugeschoben werden konnte.</quote>
                            <quote>[…] die auf dem hinteren Buckel des Bischofsberges liegt,
                                der von den Polen [223.23] Chełm genannt wird […]</quote>
                            <quote>Weil Deutsche müssen liegen bei Deutsche und Polen [230.16] bei
                                Polen [230.17].</quote>
                            <quote>Als Pole [243.22] bedaure er, mit seinen Orts- und
                                Grundbuchkenntnissen der neuen deutschen Landnahme zugearbeitet zu
                                haben.</quote>
                            <quote>[…] denn von diesem Datum an durften die Polen [255.7]
                                endlich visafrei über die Westgrenze hinweg durch Deutschland nach
                                Frankreich, Holland, Italien reisen […]</quote>
                            <quote>Wenig willkommen, verging den Polen [255.19] die
                                Reiselust;</quote>

                            <quote>Wenn können nun alle Polen [295.3] ohne Visum überall hin, will
                                ich sehen endlich Neapel.</quote>
                            </cit><xr><ref target="textgrid:24cg8#pollacken">Pollacken [Brakup Missingsch]</ref>; <ref target="textgrid:24cg8#pole">Pole [Brakup Missingsch]</ref>; <ref target="#polin">Polin</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="polemik">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Polemik</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">scharfer, oft persönlicher Angriff ohne sachliche
                                Argumente [im Rahmen einer Auseinandersetzung] im Bereich der
                                Literatur, Kunst, Religion, Philosophie, Politik o. Ä.</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Reschke, dessen früh geäußerte Bedenken durch die Todesrate
                                bestätigt wurden, hat dennoch eine Polemik [192.20] zurückgewiesen,
                                die, in einem westdeutschen Magazin verbreitet, zu dem Schluß
                                gekommen war […]</quote>
                            <quote>Die Polemik [197.21] gipfelte in dem Ausruf: »Eine Armee
                                deutscher Leichen tritt zur Eroberung unserer Westprovinzen
                                an!«</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="polenfeldzug">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Polenfeldzug</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">von September bis Oktober 1939 dauernder
                                Blitzkrieg, mit dem das Deutsche Reich <ref target="textgrid:24cgw#polen">Polen [Register]</ref>
                                zur Kapitulation zwang, stellt den Beginn des 2. Weltkrieges
                                dar</hi> <ref target="textgrid:24cgt#WWW124" type="source">[WWW124]</ref></def><cit>
                            <quote>Vom Polen-, spätestens vom Frankreichfeldzug [241.22] an haben
                                wir sie in Flaschen sammeln müssen, selbst bei Regen, mit klammen
                                Fingern.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="polenkönig">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Polenkönig</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="textgrid:24cgw#polen">Polen  [Register]</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgj#könig">König</ref></def><cit>
                            <quote>Nach dieser ersten Errettung des Abendlandes durch polnischen
                                Heldenmut war es der Polenkönig [288.22] Jan Sobieski, der die
                                Türken vor Wien geschlagen hat.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="polieren">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Polieren</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">→ polieren</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">durch ein bestimmtes Verfahren blank, glänzend
                                machen, reiben</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Immer wieder - nun beim Polieren [254.27] der höher gelegenen
                                Partien - verspricht sie sich und mir: ›Wirst sehen, wird sein
                                wie neugeboren.‹</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="poliergold">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Poliergold</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">dünne Schicht aus einer Mischung aus
                                Edelmetall-pulver, Terpentinöl und weiteren Zusätzen, die durch
                                Bearbeitung Glanz erhält</hi>  [° WWW]</def><cit>
                            <quote>Nie ist zwischen Grabsteinen so viel von Goldgründen, Poliergold
                                [28.21], Handvergoldung und handwerklichem Zubehör, dem
                                Vergolderkissen, dem Vergoldermesser geredet worden.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="polierstein">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Polierstein</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense>
                        <def><ref target="textgrid:24cg3#achatstein">Achatstein</ref></def><cit>
                            <quote>Er läßt nichts aus: ihren Polierstein aus Achat [252.13], die
                                verschiedenen Pinsel […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="poliklinik">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Poliklinik</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Krankenhaus od. einem Krankenhaus od. einer Klinik
                                angeschlossene Abteilung für meist ambulante Behandlung</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Das später Park Akademicki genannte Gelände gab zwischen der
                                Poliklinik [65.26] und der Technischen Hochschule […] Raum für
                                den etwa eineinhalb Hektar großen Friedhof […]</quote>
                            <quote>Als Witwe und Witwer […] die querlaufende Lindenallee bis
                                zur stadtwärts angrenzenden Poliklinik [67.31] abgeschritten und
                                sich der Ausmaße des Akademischen Parks versichert hatten
                                […]</quote>
                            <quote>Die Frage, ob das Versöhnungsfriedhof heißende Parkgelände
                                zwischen der Technischen Hochschule und der Poliklinik [152.14]
                                eingezäunt werden sollte, wurde […] als nicht dringlich
                                vertagt.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="polimentvergoldung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Polimentvergoldung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">Vergolderei</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24ch1#vergoldung">Vergoldung</ref> mit Blattgold, bei der eine
                                [Holz-] Oberfläche so präpariert wird, dass das Blattgold daran
                                haften bleibt</hi> <ref target="textgrid:24cgt#WWW039" type="source">[WWW039]</ref></def><cit>
                            <quote>Nicht nur Barockengel, auch Polimentvergoldung [27.29] auf
                                Stuckmarmor.</quote>
                        </cit><xr><ref target="textgrid:24cgd#glanzvergoldung">Glanzvergoldung</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="polin">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Polin</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form></form>
                    <sense>
                        <sense n="a)" xml:id="polin.a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)</hi></num>
                            <def>/w. Form zu <ref target="#pole">Pole</ref>/ <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Als Polin [89.28] kann ich Dein Volk beglückwünschen nur
                                    herzlich.</quote>
                                <quote>Als Polin [288.14] neigte sie dazu, alles Geschehen dem
                                    Martyrium polnischer Geschichte unterzuordnen.</quote>
                            </cit>
                            <xr><ref target="textgrid:24cg8#pollacksche">Pollacksche [Brakup Missingsch]</ref></xr></sense>
                        <sense n="b)" xml:id="polin.b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                            <def>die Polin (a) Alexandra Piątkowska [°]</def>
                            <cit>
                                <quote>Die Polin [173.4] und der Deutsche!</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="politik">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Politik</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[12*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. selten</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">auf die Durchsetzung bestimmter Ziele bes. im
                                staatlichen Bereich u. auf die Gestaltung des öffentlichen Lebens
                                gerichtetes Handeln von Regierungen, Parlamenten, Parteien,
                                Organisationen o. Ä.</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Und das nennen sie Politik [24.15], Verbrecher diese!</quote>
                            <quote>[…] waren sich Witwe und Witwer einig, daß irgendwo und ganz
                                gewiß auf Friedhöfen die verfluchte Politik [25.22] aufhören
                                müsse.</quote>
                            <quote>Und werden sagen laut, wo Politik [38.30] aufhört und Mensch
                                anfängt […]</quote>
                            <quote>Ein Satz der Witwe, dem nur zuzustimmen ist: »Auf Friedhof
                                muß Schluß sein mit Politik [53.22]!«, hat mich auf die Fährte
                                gebracht.</quote>
                            <quote>Weil Politik [70.6] immer redet in alles rein und weil ich
                                kapiert hab' zu spät, was Kommunismus hieß, aber nicht war, ist
                                überall schrecklich geworden.</quote>
                            <quote>Ein wenig sprunghaft verlief ihr Gespräch, tippte kurz die
                                Politik [74.4] an […]</quote>
                            <quote>[…] das vorlaute Dazwischenreden der Politik [90.9], dieser
                                sogar die Träume einholende »Hufschlag des reitenden
                                Weltgeistes«, diese Transparentinschriften.</quote>
                            <quote>Du meldest schönen Erfolg für Anfang, und ich muß warten, bis
                                Politik [109.18] ja sagt.</quote>
                            <quote>Ich nehme an, daß unser Paar beim Tischgespräch die Politik
                                [111.12] kaum zugelassen hat […]</quote>
                            <quote>Doch bevor die erste zum Mitschreiben ablaufen wird, muß ich, zum
                                besseren Verständnis der Alten, auf die Hauptstraße der hohen
                                Politik [129.12] ausweichen:</quote>
                            <quote>Mag sich die Politik [171.6] durch auftrumpfende Lebensbeweise
                                immer wieder in den Vordergrund drängen, wir, Liebste, bleiben in
                                Stille unseren Toten verpflichtet;</quote>

                            <quote>Später wird ihr der wiederholte Ruf: ›Verdammte Politik
                                [212.6] macht alles kaputt!‹  ein wenig Luft verschafft
                                haben.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="politiker">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Politiker</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -s; Pl. (m+f) - </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der (meist als Mitglied einer Partei) ein
                                politisches Amt ausübt</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Begierig griffen die zuständigen Politiker [210.27] sein Konzept
                                auf […]</quote>
                            <quote>Satt an Unheil, bedrängten Meldungen einander, und die Politiker
                                [276.10] retteten sich, weil zu Haus nichts klappte, in die
                                Zimmerflucht des Europagedankens.</quote>
                            <quote>Vermutungen, nach denen die kürzlich gemeldete Ermordung eines
                                indischen Politikers [293.2] den Bengalen zur plötzlichen Abreise
                                genötigt haben könnte, wurden von anderen Schrecknissen
                                verdrängt:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="polizei">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Polizei</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">staatliche od. kommunale Institution, die [mit
                                Zwangsgewalt] für öffentliche Sicherheit u. Ordnung sorgt </hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Die Polizei [299.14] war hilfsbereit, als ich zu fragen, zu
                                suchen begann.</quote>
                        </cit><xr><ref target="#polizeibeamte">Polizeibeamte</ref>; <ref target="#polizeibericht">Polizeibericht</ref>;
                                <ref target="#polizeihelm">Polizeihelm</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="polizeibeamte">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Polizeibeamte</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. (m+f) - </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cg4#beamte">Beamter</ref> der <ref target="#polizei">Polizei</ref>
                            </hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>So maulten Nachbarn, […] Post- und Polizeibeamte [128.24]
                                und sonntags der Pastor von der Kanzel.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="polizeibericht">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Polizeibericht</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cg4#bericht">Bericht</ref>, den die <ref target="#polizei">Polizei</ref>
                                über einen Vorfall, eine Untersuchung o.Ä. anlegt</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Trotzdem sagt der Polizeibericht [299.17]: Es ist ein Volvo
                                gewesen.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="polizeihelm">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Polizeihelm</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -s</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">zu Dienstuniform der <ref target="#polizei">Polizei</ref> gehörende,
                                zum Schutz getragene, den ganzen Kopf bedeckende Haube aus
                                getriebenem Metall</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D ¹Helm 1]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] jene in eine freistehende Ziegelmauer eingelassene
                                Travertinplatte, auf der in erhabenem Relief überm Eichenlaub das
                                Profil eines Polizeihelms [175.6] aus Freistaatzeiten zur Ansicht
                                kommt […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="polski_fiat">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Polski
                                Fiat</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[5*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Modell des Automobilherstellers <ref target="textgrid:24cgw#fiat">Fiat
                                    [Register]</ref>, das ab den 60er Jahren in Polen gefertigt
                                wurde</hi> <ref target="textgrid:24cgt#WWW128" type="source">[WWW128]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] ein fliegender Händler bietet neuerdings aus dem
                                Kofferraum seines Polski Fiat [18.3] Bananen an […]</quote>
                            <quote>Mitte März muß es gewesen sein, als das Paar von seinem Freund
                                eingeladen wurde, im, wie Reschke schreibt, »Polski
                                Fiat«  [222.18] von einem abgeräumten Friedhofsgelände zum
                                nächsten zu hetzen.</quote>
                            <quote>Ich ahne, wie dem Paar zumute war, als alle wieder im Polski Fiat
                                [224.23] saßen […]</quote>
                            <quote>Zwar fuhren sie mit Wróbel am Steuer, doch sind sie nicht mit
                                dessen Polski Fiat [276.2] unterwegs gewesen.</quote>
                            <quote>Auch nach Matarnia, zur Beerdigung, haben sie sich mit dem Polski
                                Fiat [284.22] beholfen.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pomp">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pomp</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">großer Aufwand [an Pracht]; prachtvolle
                                Aufmachung, Ausstattung; als übertrieben empfundener Prunk,
                                Gepränge</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Die weißrussische Gemeinde hat die einst nüchterne Leere des nur
                                zweckdienlichen Raumes mit orthodoxem Pomp [135.22]
                                gefüllt...</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="porphyrplatte">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Porphyrplatte</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="#platte">Platte</ref> aus Porphyr, einem magmatischen
                                Gestein, in dessen dichter, feinkörniger od. glasiger Grundmasse
                                größere Kristalle eingesprengt sind</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Porphyr]</ref></def><cit>
                            <quote>Ich lasse meines Mitschülers Abschweifungen über das Doppelgrab
                                der Brüder Mackensen und die große Porphyrplatte [225.22], in deren
                                Mitte ein springender Hirsch Deutungen zuläßt, beiseite; </quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="porsche">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Porsche</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Auto des Herstellers <ref target="textgrid:24cgw#porsche">Porsche
                                [Register]</ref></hi>[°]</def><cit>
                            <quote>Auf keinen Fall sehe ich ihn mit einem Porsche [63.16] vor dem
                                Hevelius vorfahren.</quote>
                            <quote>Hat Reschke mit einem Porsche [284.14] Diebe gereizt?</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="portal">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Portal</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[6*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">baulich hervorgehobener, repräsentativ gestalteter
                                größerer Eingang an einem Gebäude</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Doch seitlich der Bibliothek, dann vorm Portal [19.11] der
                                ehemaligen Petri-Oberrealschule […] kam der Witwer zum
                                Zug.</quote>
                            <quote>Während der Kriegsrechtszeit war zuunterst und hinter eigenem
                                Portal [31.27] die Regierungsagentur […] eingezogen
                                […]</quote>
                            <quote>[…] Mutter und Sohn vorm Portal [35.24] der Olivaer
                                Schloßkirche:</quote>
                            <quote>[…] sah man die Brakup oft die Große Allee hoch bis zum
                                Altbau neben dem Portal [203.6] fahren.</quote>
                            <quote>[…] wie es schon rechts vom Portal [244.8] der Kirche Sankt
                                Bartholomäi geschehen war.</quote>
                            <quote>Auf Fotos sehe ich die Traube vorm Portal [255.30].</quote>
                        </cit><xr><ref target="textgrid:24cg9#friedhofsportal">Friedhofsportal</ref>; <ref target="textgrid:24cgj#kirchenportal">Kirchenportal</ref>;
                                <ref target="textgrid:24cgx#säulenportal">Säulenportal</ref>; <ref target="textgrid:24cgx#seitenportal">Seitenportal</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="portemonnaie">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Portemonnaie</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">kleiner Behälter für das Geld, das jmd. bei sich
                                trägt</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Was sollen wir machen bloß, wenn ihr uns kauft mit dickes
                                Portemonnaie [142.13]?</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="portier">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Portier</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der in einem Hotel, großen [Wohn]gebäude o.
                                Ä. auf Kommende u. Gehende achtet bzw. sie hinein- od. hinauslässt,
                                Auskünfte gibt usw.</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Noch mal vorbei am teilnahmslosen Portier [44.30] und raus in die
                                Nacht mit ihrem Schwefelgeruch.</quote>
                            <quote>Trinkgeld für den Portier [80.14], der den Koffer nicht tragen
                                durfte.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="porzellanwaschbecken">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Porzellanwaschbecken</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24ch2#waschbecken">Waschbecken</ref> aus Porzellan, einem (aus
                                einem Kaolin-Feldspat-Quarz-Gemisch) durch Brennen [u. Glasieren]
                                hergestellten, zerbrechlichen Werkstoff von weißer Farbe</hi> [° D
                            Porzellan 1]</def>
                        <cit>
                            <quote>Sein Mitbringsel war diesmal ein Porzellanwaschbecken [132.31]
                                mit Zubehör.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="posaune">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Posaune</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Blechblasinstrument mit kesselförmigem Mundstück
                                u. dreiteiliger, doppelt U-förmig gebogener, sehr langer, enger
                                Schallröhre, die durch einen ausziehbaren Mittelteil, den
                                (U-förmigen) Zug, in der Länge veränderbar ist, sodass Töne
                                verschiedener Höhe hervorgebracht werden können</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Der kniende, aus Lindenholz geschnitzte Engel blies eine Posaune
                                [253.17]:</quote>
                        </cit><xr><ref target="#posaunenschall">Posaunenschall</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="posaunenschall">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Posaunenschall</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">geh.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">nachhallender Klang, Ton einer
                                <ref target="#posaune">Posaune</ref></hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Schall 1]</ref></def><cit>
                            <quote>Ursprünglich waren es viele, wird es ein Chor Engel gewesen sein,
                                der, gänzlich vergoldet, durch Posaunenschall [253.20] Grüfte
                                gesprengt, Gräber geöffnet, Beinhäuser aufgeschlossen hat
                                […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="posaunentrichter">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Posaunentrichter</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">kegelförmig geweiteter Teil der Posaune durch den
                                der Schall verstärkt u. in eine bestimmte Richtung gelenkt wird</hi>
                            <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Schalltrichter]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] als Alexandra […] schließlich den Goldbelag vom
                                Posaunentrichter [254.13] bis zu den Zehenspitzen mit dem Achatstein
                                zu polieren begann […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="position">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Position</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form></form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="position.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><def><hi rend="italic">Standpunkt, grundsätzliche Auffassung,
                                    Einstellung</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Nach einigem Hin und Her, das ihn kurzfristig sogar in die
                                    Nähe einer kommunistischen Absplitterung brachte, nahm er eine
                                    linksliberale Position [103.24] ein, […]</quote>
                                <quote>Im Verlauf der achtziger Jahre widerfuhr ihm […] eine
                                    Bereicherung seiner Positionen [103.31], so daß er den Resten
                                    linker und liberaler Grundausstattung ökologische Überzeugungen
                                    beimischen konnte.</quote>
                            </cit></sense>
                        <sense n="2." xml:id="position.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">bestimmte (räumliche) Stellung od. Lage</hi>
                                <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def><xr>
                                <ref target="textgrid:24cg3#abseitsposition">Abseitsposition</ref></xr>
                        </sense></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="post">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Post</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="post.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><def><hi rend="italic">öffentliche Dienstleistungseinrichtung zur
                                    Beförderung von Briefen, Paketen, Geldsendungen u.a.</hi> [D
                                ¹Post 1]</def>
                            <cit>
                                <quote>Da mir mein ehemaliger Mitschüler zwischen den per Post
                                    [82.14] zugestellten Krempel seinen Füllfederhalter gelegt
                                    hat</quote>
                            </cit><xr><ref target="textgrid:24cgf#hauptpost">Hauptpost</ref>; <ref target="#postbeamte">Postbeamte</ref>
                            </xr></sense>
                        <sense n="2." xml:id="post.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <form type="inflected">o. Pl.</form><def><hi rend="italic">etw., was von
                                    der Post (1) zugestellt worden ist od. von der Post befördert
                                    werden soll</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D3]</ref></def><cit>
                                <quote>Das Geschäft lief, doch blieben die Erfolge meines
                                    Mitschülers nicht ungetrübt: viele Schmähbriefe in der
                                    gestapelten Post [139.28].</quote>
                            </cit><re><form> *mit gleicher Post </form><sense><def><hi rend="italic">gleichzeitig aufgegeben, abgeschickt, aber als separate
                                            Sendung</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D3*]</ref></def><cit>
                                        <quote>Ich schicke Dir mit gleicher Post [102.14] einige
                                            Artikel zu diesem Thema […]</quote>
                                    </cit>
                                </sense></re></sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="postbeamte">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Postbeamte</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. (m+f) -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">bei der <ref target="textgrid:24cgr#post.1">Post (1)</ref> beschäftigter
                        <ref target="textgrid:24cg4#beamte">Beamter</ref></hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Der Vater sei Postbeamter [36.26] gewesen, schon während der
                                Freistaatszeit.</quote>
                            <quote>Er studierte in Heidelberg und promovierte in Hamburg, wo sein
                                Vater bald nach der Flucht als Postbeamter [102.30] untergekommen
                                war.</quote>
                            <quote>So maulten Nachbarn, […] Post- [128.23] und Polizeibeamte
                                und sonntags der Pastor von der Kanzel.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="posten">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Posten</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">berufliche Stellung, Amt; Stelle</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2a]</ref></def><cit>
                            <quote>Gerne hätte die Brakup diesen vorerst noch ruhigen Posten [146.2]
                                bezogen.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="postkarte">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Postkarte</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form></form>
                    <sense><def>/kurz für <ref target="textgrid:24cg3#ansichtspostkarte">Ansichtspostkarte</ref>/</def><cit>
                            <quote>Danach saßen sie in einem Straßencafé und haben an niemanden
                                Postkarten [297.2] geschrieben.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="postulat">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Postulat</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">Philos.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">als Ausgangspunkt, als notwendige, unentbehrliche
                                Voraussetzung einer Theorie, eines Gedankenganges dienende Annahme,
                                These, die nicht bewiesen od. nicht beweisbar ist</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D3]</ref></def><cit>
                            <quote>Mir, dem das Postulat [62.15] der Vergänglichkeit seit frühen
                                Studienjahren vertraut ist, wollte diese Vorspiegelung nicht
                                einleuchten.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="potenz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Potenz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense>
                        <sense n="1." xml:id="potenz.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><usg><hi rend="spaced">Math.</hi></usg>
                            <def><hi rend="italic">Produkt, das entsteht, wenn eine Zahl, ein
                                    mathematischer Ausdruck [mehrfach] mit sich selbst multipliziert
                                    wird</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D3]</ref></def><cit>
                                <quote>Zugleich gestand er, daß ihn die Ballung von immerhin achtzig
                                    Millionen Menschen seiner strebsamen Staatsangehörigkeit ein
                                    wenig beunruhige, zumal sich diese Potenz [47.6] in der Mitte
                                    Europas anreichern werde.</quote>
                            </cit></sense>
                        <sense n="2." xml:id="potenz.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">sexuelle Leistungsfähigkeit</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1b]</ref></def><xr>
                                <ref target="textgrid:24cg3#alterspotenz">Alterspotenz</ref></xr>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="potpourri">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Potpourri</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Zusammenstellung verschiedener durch Übergänge
                                verbundener (meist bekannter u. populärer) Melodien</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Sie […] pfiff oder sang für Wróbel ein Potpourri [221.30],
                                Melodien aus dem Zarewitsch und aus Frau Luna.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pracht">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pracht</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">durch großen Aufwand [in der Ausstattung]
                                erreichte starke, strahlende [optische] Wirkung einer Sache, die auf
                                diese Weise voll zur Entfaltung kommt</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Vom Dominikanerkloster ist nur die düstere Nikolaikirche
                                übriggeblieben, deren innere Pracht [10.11] ganz auf Schwarz und
                                Gold beruht;</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="prälat">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Prälat</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                        <usg><hi rend="spaced">kath. Kirche</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Inhaber der Kirchengewalt (z. B. Bischof, Abt),
                                eines hohen [Ehren]amtes der römischen Kurie od. Träger eines vom
                                Papst verliehenen Ehrentitels</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Schiffsbauingenieure, Beamte der Stadtverwaltung, Prälaten
                                [161.21] und sogar Milizoffiziere lassen sich kostengünstig zum
                                Arbeitsplatz oder nach Dienstschluß bis vor die Haustür
                                bringen.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="prämie">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Prämie</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[einmalige] zusätzliche Vergütung für eine
                                bestimmte Leistung</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Nach zackigem Rapport beim Kreisbauernführer gelang es ihm, die
                                Prämie [167.22] pro randvoll gefüllter Literflasche um einen
                                Groschen auf annähernd eine Reichsmark zu steigern […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="präsenz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Präsenz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">bildungsspr.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Anwesenheit, [bewusst wahrgenommene]
                                Gegenwärtigkeit</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[Da]</ref></def><cit>
                            <quote>Weil Frau Johanna Dettlaff in ihrem Antrag die Präsenz [285.3]
                                der ehemals Ehrenvorsitzenden gefordert hatte, mußten sich Reschke
                                und die Piątkowska einige Fragen gefallen lassen.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="präservativ">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Präservativ</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Hülle aus feinem Gummi für den Penis als Mittel
                                zur Empfängnisverhütung od. als Schutz vor Geschlechtskrankheiten;
                                Kondom</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Ich soll Präservative [42.14] - Frommser genannt - in der Klasse
                                verteilt haben.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="präsident">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Präsident</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="präsident.1"><!--generated @n--><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num>
                            <sense n="a)" xml:id="präsident.1a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)<!--original @n was 1. a)--></hi></num><def>/kurz für <ref target="textgrid:24cg4#bundespräsident">Bundespräsident</ref>/ [°]</def><cit>
                                    <quote>Der Präsident [129.15] der westdeutschen Republik war
                                        unterwegs […]</quote>
                                    <quote>Inmitten heimischer Zuschauer und Touristen, die alle dem
                                        Blick des Präsidenten [130.3] standhalten mußten, blieb Erna
                                        Brakup draußen.</quote>
                                </cit></sense>
                            <sense n="b)" xml:id="präsident.1b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                                <usg><hi rend="spaced">Unkenrufe</hi></usg>
                                <def>das polnische Staatsoberhaupt Lech <ref target="textgrid:24cgw#wałęsa">Wałęsa
                                        [Register]</ref> [°]</def>
                                <cit>
                                    <quote>Der neue Präsident [205.13] der Republik, von dem die
                                        Piątkowska sagte: »Nun will Elektriker König von
                                        Polen sein«, hatte sich einen Ministerpräsidenten
                                        bestellt […]</quote>
                                </cit></sense></sense>
                        <sense n="2." xml:id="präsident.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">Vorsitzender, Leiter eines Verbandes, einer
                                    Organisation, Institution o. Ä.</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2a]</ref></def><cit>
                                <quote>Der letzte Klawitter steht zuunterst als Präsident [199.23]
                                    der Handelskammer gemeißelt.</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="praxis">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Praxis</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. selten</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">bestimmte Art u. Weise, etw. zu tun, zu
                                handhaben</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1b]</ref></def><cit>
                            <quote>Diese geringere Anteilnahme erklärt sich auch aus der bald
                                gängigen Praxis [149.7], die Asche längst Verstorbener zu
                                überführen.</quote>
                            <quote>[…] während den Altpolen die asiatische Dominanz erträglich
                                zu sein scheint, zumal der Hinduismus der katholischen Praxis
                                [260.2] nicht unbedingt widerspricht...</quote>
                        </cit><xr><ref target="textgrid:24cg4#begräbnispraxis">Begräbnispraxis</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="praxisbezug">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Praxisbezug</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Nähe zur Praxis; Möglichkeit Gedanken,
                                Vorstellungen, Theorien o. Ä. in der Wirklichkeit anzuwenden</hi> [°
                            D Praxis 1a]</def><cit>
                            <quote>Seine Argumente sagten, es fehle an Praxisbezug [106.21].</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="prediger">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Prediger</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der [als Geistlicher] im Auftrag einer
                                Kirche od. Religionsgemeinschaft <ref target="textgrid:24cgr#predigt">Predigten</ref> hält</hi> [°
                            D1] </def><cit>
                            <quote>Der Prediger [208.14] in Karau glaubte Zungen reden zu
                                hören.</quote>
                        </cit><xr><ref target="#predigereifer">Predigereifer</ref>
                        </xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="predigereifer">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Predigereifer</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#prediger">Prediger</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cg7#eifer">Eifer</ref></def><cit>
                            <quote>Karaus Predigereifer [198.15] legte er mit einem Bibelzitat das
                                Amen nahe.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="predigt">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Predigt</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">über einen Bibeltext handelnde Worte, die der
                                Geistliche - meist von der Kanzel herab - im Gottesdienst o. Ä. an
                                die Gläubigen richtet</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Etwas zu lang die Predigt [136.31] des Konsistorialrates Karau
                                […]</quote>
                        </cit><xr><ref target="#prediger">Prediger</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="preis">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Preis</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[9*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Geldwert; Betrag, der beim Kauf einer Ware bezahlt
                                werden muss</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] wozu er Beispiele für das Mißverhältnis zwischen Löhnen
                                und Preisen [52.18] nannte […]</quote>
                            <quote>Einem Jungen, der seine kleine Schwester an der Hand hatte,
                                kaufte er zu überhöhtem Preis [57.7] sechs Ansichtspostkarten
                                ab.</quote>
                            <quote>Das sei nun mal so, da alles, sogar der Tod seinen Preis [70.23]
                                habe.</quote>
                            <quote>[…] aber die Preise [152.2] kletterten weiter und straften
                                Löhne und Gehälter mit Mißachtung.</quote>
                            <quote>Unabhängig von den demnächst heißumkämpften Ölquellen,
                                garantieren wir einen fairen Preis [161.27].</quote>
                            <quote>Dazu die überhöhten Preise [174.13].</quote>
                            <quote>Was der Versöhnung unserer Völker dient, soll getrost seinen
                                Preis [194.8] haben.</quote>
                            <quote>Um diese Zeit begann die kurzfristig stabilisierte Währung
                                wiederum inflationär zu tendieren, und das bei steigenden Preisen
                                [205.11], sinkender Produktion und stagnierenden Löhnen.</quote>
                            <quote>Auf Einzelheiten versessen, hörte er, […] welche Fischer zu
                                welchen Preisen [221.21] ihren Fang aus Zugnetzen vermarktet hatten
                                […]</quote>
                        </cit><xr><ref target="textgrid:24cg9#fahrpreis">Fahrpreis</ref>; <ref target="textgrid:24cgd#guldenpreis">Guldenpreis</ref>;
                            <ref target="textgrid:24cgq#ölpreis">Ölpreis</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="presse">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Presse</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[7*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Gesamtheit der Zeitungen u. Zeitschriften, ihrer
                                Einrichtungen u. Mitarbeiter</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2a]</ref></def><cit>
                            <quote>Viel Lob in der Presse [107.10] und entsprechend viel
                                Tadel:</quote>
                            <quote>Die Beschwerden der Presse [119.26], man habe den Journalisten
                                erst nach Unterzeichnung des Vertrages erlaubt, Fragen zu stellen,
                                wehrt er wie Fliegen ab:</quote>
                            <quote>Als hilfreich der Presse [120.8] gegenüber erwähnt Reschke den
                                vorhin genannten Marian Marczak […]</quote>
                            <quote>Kaum Presse [134.6], kein Fernsehteam war anwesend
                                […]</quote>
                            <quote>Alles in allem wurden die ersten Beerdigungen auf dem
                                Versöhnungsfriedhof als würdig und dankenswert frei von politischen
                                Nebengeräuschen empfunden, urteilte die Presse [137.13].</quote>
                            <quote>Sogleich griff die Presse [153.14] den Fall auf.</quote>
                            <quote>Die Presse [157.11] hatte sich auf polnischer wie deutscher Seite
                                beruhigt.</quote>
                        </cit><xr><ref target="#pressekonferenz">Pressekonferenz</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pressekonferenz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pressekonferenz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">von einer amtlichen Stelle, einem Verband, einer
                                Firma o. Ä. organisierte Veranstaltung, auf der [durch einen
                                Pressesprecher] Informationen an die <ref target="#presse">Presse</ref> gegeben
                                werden u. von den Journalisten Fragen gestellt werden</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Am Ende nennt er den Verlauf der Pressekonferenz [119.30] dennoch
                                zufriedenstellend.</quote>
                            <quote>Und doch sah Reschke Anlaß, ihre heftigen, er schreibt »                                rüden«, antirussischen Ausfälle zu bedauern, die zwar nicht
                                während der Pressekonferenz [120.27], doch danach allzu laut
                                wurden:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="priester">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Priester</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[18*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -s; Pl. - </form></form>
                    <sense><sense n="a)" xml:id="priester.a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)</hi></num><def><hi rend="italic">katholischer Geistlicher, der die Priesterweihe
                                    empfangen hat</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Und jeweils hatten die trauernden Angehörigen den Pastor, den
                                    Priester [145.17] mitgebracht, was der Gesellschaftsvertrag
                                    zuließ.</quote>
                                <quote>Lehrer und Priester [146.22] hatten ihn glauben lassen,
                                    Gdańsk sei immer polnisch, urpolnisch gewesen.</quote>
                                <quote>Jerzy holte aus einem der ehemaligen Spitalgebäude den
                                    Priester [225.11], der freundlich aufschloß […]</quote>
                                <quote>Als Reschke, angesichts der neuverlegten Bodenplatten, nach
                                    den Gebeinen der Umgebetteten fragte, machte der Priester
                                    [225.30] ihnen das Angebot, unterhalb der links gereihten
                                    Kirchenbänke eine Gruft zu besichtigen.</quote>
                                <quote>Der Priester [226.5] blieb oben.</quote>
                                <quote>Die Orgel wurde, wie uns der altkatholische Priester [228.16]
                                    klagte, gleich nach Kriegsende ausgelagert und nach Bytów
                                    gebracht.</quote>
                                <quote>Zwei Priester [256.7], der aus Brzeźno, der aus Matarnia,
                                    zelebrierten die Totenmesse.</quote>
                                <quote>Die Priester [256.12] und Meßdiener in Weiß und
                                    Violett.</quote>
                                <quote>[…] wartete in langer Reihe vor einem der Beichtstühle,
                                    in denen die Priester [256.28] ihr Ohr hinhielten
                                    […]</quote>
                                <quote>[…] verschwand nach dem Klopfzeichen des Priesters
                                    [256.29] im Beichtstuhl […]</quote>
                                <quote>[…] als sich der Trauerzug - Priester [258.6] und
                                    Meßdiener voran, Wróbel gleich hinterm Sarg - zum schwarzen
                                    Gewimmel formierte […]</quote>
                            </cit></sense>
                        <sense n="b)" xml:id="priester.b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                            <usg><hi rend="spaced">Unkenrufe</hi></usg>
                            <def>der Priester (a) <ref target="textgrid:24cgw#stefan_bieroński">Stefan Bieroński [Register]</ref> [°]</def>
                            <cit>
                                <quote>Mein ehemaliger Mitschüler hat mir viele Personen
                                    aufgeschrieben: den maßgeschneiderten Vizedirektor Marian
                                    Marczak, als Priester [122.3] in Jeans Stefan Bieroński
                                    […]</quote>
                                <quote>Da der Bischof von Oliva, der zugesagt hatte, plötzlich
                                    verhindert sein wollte, segneten Hochwürden Bieroński, als
                                    Priester [133.27] der Petrikirche, und Konsistorialrat Karau,
                                    als Doktor der Theologie, den Versöhnungsfriedhof als
                                    ökumenisches Doppel ein;</quote>

                                <quote>Anrührend, wie sich der jungenhaft schlaksige Priester
                                    [136.28] der Petrikirche zu Beginn seiner kurzgefaßten Grabrede
                                    für sein, wie er sagte, »sehr mangelhaftiges Deutsch«                                    entschuldigte.</quote>
                                <quote>Erwähnt wird der Priester [173.8] der Petrikirche und dessen
                                    einziges Thema:</quote>
                                <quote>Der Priester [178.1] Bieroński kam plötzlich und unpassend
                                    auf das kriegswüste Gewölbe der Petrikirche zu sprechen.</quote>
                                <quote>Als Priester [194.13] sagte Stefan Bieroński strikt
                                    nein.</quote>
                                <quote>Solange jedoch auf diesem Papier die laufende Sitzung
                                    andauert, wird er mit dem Priester [231.1] der Petrikirche
                                    […] gehofft haben, die Brakup werde nach kurzem Schmollen
                                    bald wieder […] dabeisein.</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="privatleben">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Privatleben</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">o. Pl.</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">im privaten Bereich, außerhalb der Öffentlichkeit
                                od. der beruflichen Arbeit geführtes <ref target="textgrid:24cgk#leben.1">Leben (1)</ref></hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Privat- [238.30] und Geschäftsleben müssen künftig streng
                                getrennt werden […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="privatkrankenkasse">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Privatkrankenkasse</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">privatwirtschaftlich geführte, nicht staatliche
                                    <ref target="textgrid:24cgj#krankenkasse">Krankenkasse</ref></hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Kaum hatte er bestellt, nahm an seinem Tisch ein - wie sich
                                herausstellte - Landsmann Platz, der […] für eine
                                Privatkrankenkasse [55.11], mit Hauptsitz in Hamburg, unterwegs
                                war.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="privatrestaurant">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Privatrestaurant</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgv#restaurant">Restaurant</ref>, das einer Person [oder
                                einer kleinen Gruppe von Personen] gehört und von dieser
                                bewirtschaftet wird (statt sich, wie im Kommu-nismus üblich, in
                                staatlichem Besitz zu befinden)</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Ganz in der Nähe, vorbei an der Jakobskirche, hatte sie in einem
                                kleinen Privatrestaurant [73.21] den Tisch für zwei Personen
                                bestellt.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="privatsache">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Privatsache</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">private, persönliche Angelegenheit</hi> [D
                            Privatangelegenheit]</def><cit>
                            <quote>»Das ist Privatsache [285.31].«</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="privatversicherung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Privatversicherung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">nicht von einer öffentlichen Institution, einer
                                öffentlichen Körperschaft, Gesellschaft o. Ä. getragene
                                    <ref target="textgrid:24ch1#versicherung.b">Versicherung (b)</ref>; von privaten, nicht staatlichen
                                Versicherern betriebene Versicherung</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D; D privat 3b]</ref></def>
                        <cit>
                            <quote>Zusätzliches Kapital stellten Privatversicherungen [179.18],
                                später die Volkswohlfahrt.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="privatwagen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Privatwagen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24ch2#wagen.1">Wagen (1)</ref>, der privat, nicht dienstlich
                                genutzt wird</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>[…] Reschke, könne nicht nachweisen, aus welchen Töpfen sein
                                neues Auto, das nunmehr als Privatwagen [285.21] gelten müsse,
                                finanziert worden sei, etwa aus Spendengeldern?</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="probelauf">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Probelauf</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">Technik</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Testphase einer Maschine, technischen Anlage o.
                                Ä., in der sie auf ihre Funktionstüchtigkeit und Leistungsfähigkeit
                                untersucht wird</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Nach gründlichem Probelauf [289.29], zuletzt außerhalb Europas,
                                in Rio getestet, gehört diesem Modell die Zukunft.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="problem">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Problem</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form></form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="problem.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><def><hi rend="italic">Schwierigkeit</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Solange noch die alte europäische Hackordnung gilt, wird es
                                    Probleme [47.13] geben, gewiß.</quote>
                                <quote>Trotz einiger organisatorischer Probleme [121.12], die noch
                                    zu lösen waren, blieb Zeit für Ausflüge in die Kaschubei und ins
                                    Werder bis nach Tiegenhof.</quote>
                                <quote>Jedem Problem [196.26] sei eine Lösung eigen.</quote>
                            </cit><xr><ref target="textgrid:24cgv#raumproblem">Raumproblem</ref></xr></sense>
                        <sense n="2." xml:id="problem.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <usg><hi rend="spaced">bildungsspr.</hi></usg>
                            <def><hi rend="italic">schwierige [ungelöste] Aufgabe, schwer zu
                                    beantwortende Frage, komplizierte Fragestellung</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                                <quote>Dieses Problem [231.31] löste eine längere Debatte aus
                                    […]</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="produkt">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Produkt</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">etw., was (aus bestimmten Stoffen hergestellt) das
                                Ergebnis menschlicher Arbeit ist; Erzeugnis</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Und dann beklagt er zwei Seiten lang den Niedergang
                                handgefertigter Produkte [18.8] und den Sieg des westlichen
                                Kunststoffbeutels […]</quote>
                            <quote>Die Piątkowska teilt mit, daß ihr in Bremen studierender Sohn
                                alle Pläne […], die sich mit der Friedhofsgesellschaft
                                befassen, als »typisches Produkt [99.2] kleinbürgerlichen
                                Wunschverhaltens«  abgekanzelt habe.</quote>
                            <quote>Er forderte die Erforschung der Arbeitswelt, gespiegelt in
                                bildnerischen Produkten [103.12] künstlerischer wie trivialer
                                Machart.</quote>
                        </cit><xr><ref target="textgrid:24cg9#fließbandprodukt">Fließbandprodukt</ref>; <ref target="textgrid:24cgp#nebenprodukt">Nebenprodukt</ref>;
                                <ref target="textgrid:24cgx#serienprodukt">Serienprodukt</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="produktion">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Produktion</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[6*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="produktion.1"><!--generated @n--><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num>
                            <sense n="a)" xml:id="produktion.1a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)<!--original @n was 1. a)--></hi></num><form type="inflected">o. Pl.</form><usg><hi rend="spaced">Wirtsch.</hi></usg><def><hi rend="italic">Erzeugung, Herstellung von Waren u.
                                        Gütern</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                                    <quote>Nein, nicht aus Dakka oder Calcutta habe er die Rikscha
                                        eingeführt, vielmehr entspreche dieses Fahrzeug aus
                                        holländischer Produktion [58.4] europäischen
                                        Ansprüchen.</quote>
                                    <quote>Um diese Zeit begann die kurzfristig stabilisierte
                                        Währung wiederum inflationär zu tendieren, und das bei
                                        steigenden Preisen, sinkender Produktion [205.12] und
                                        stagnierenden Löhnen.</quote>
                                    <quote>Wegen Verdienste um Produktion [286.1] von Fahrradrikscha
                                        hat er teures Auto bekommen.</quote>
                                    <quote>Dennoch sind sie nicht im schwedischen Fließbandprodukt,
                                        sondern in einer Fahrradrikscha bengalisch-polnischer
                                        Produktion [287.25] zum Standesamt gefahren.</quote>
                                </cit><xr><ref target="textgrid:24cg7#erdmöbelproduktion">Erdmöbelproduktion</ref>;
                                        <ref target="textgrid:24cg9#fahrradrikschaproduktion">Fahrradrikschaproduktion</ref>;
                                        <ref target="textgrid:24cg9#fließbandproduktion">Fließbandproduktion</ref>;
                                    <ref target="textgrid:24cgv#rikschaproduktion">Rikschaproduktion</ref>; <ref target="textgrid:24cgx#sargproduktion">Sargproduktion</ref>;
                                        <ref target="textgrid:24ch2#werfthallenproduktion">Werfthallenproduktion</ref>
                                </xr></sense>
                            <sense n="b)" xml:id="produktion.1b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                                <def><hi rend="italic">Erzeugnisse; Gesamtheit dessen, was an Waren,
                                        Gütern o. Ä. erzeugt, hergestellt wird</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1b]</ref></def><cit>
                                    <quote>Wohl deshalb genießt Chatterjees Produktion [205.28], so
                                        mittelgroß das Unternehmen vorerst noch ist, wachsendes
                                        Ansehen...</quote>
                                </cit></sense></sense>
                        <sense n="2." xml:id="produktion.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">Unternehmen, das für einen Auftraggeber einen
                                    bestimmten Anlass filmt und für ihn auf Videokasette o.ä.
                                    archiviert</hi> [°]</def><cit>
                                <quote>[…] wohl aber hatte Reschke einer privaten Produktion
                                    [134.7] den Auftrag erteilt, die Einsegnung des Friedhofs und
                                    […] die ersten Beerdigungen aufzuzeichnen.</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="produktionsstätte">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Produktionsstätte</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Ort, an dem etw. erzeugt, hergestellt wird</hi> [°
                            D; D produzieren 1a]</def><cit>
                            <quote>[…] soll der polnische Staatspräsident seinen Namen
                                empfohlen haben, als die prosperierende Produktionsstätte [213.24],
                                die immer noch anhänglich Werft genannt wurde, nach klangvoller
                                Neubenennung verlangte.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="professor">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Professor</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[37*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -s; Pl. -en</form></form>
                    <sense><sense n="a)" xml:id="professor.a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)</hi></num><def><hi rend="italic">Träger des höchsten akademischen Titels;
                                    [habilitierter] Hochschullehrer</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D1a,b]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Mein ehemaliger Mitschüler, der seinen Doktor gemacht und es
                                    bis zum Professor [26.6] gebracht hat […]</quote>
                                <quote>Aber Kunstgeschichte nur sechs Semester und Professor [27.23]
                                    kein bißchen.</quote>
                                <quote>[…] mancher Assistent, Dozent oder Professor [103.6]
                                    ohne Lehrauftrag hat damals seine Karriere eingefädelt.</quote>
                                <quote>Er klagte über Enge und stickige Luft, denn gleich anderen
                                    Professoren [104.4] haben auch ihm Gastdozenturen […] jenes
                                    Maß an Weltläufigkeit vermittelt, das erlaubt, zu Hause nur noch
                                    Provinz zu wittern.</quote>
                            </cit></sense>
                        <sense n="b)" xml:id="professor.b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                            <usg><hi rend="spaced">Unkenrufe</hi></usg>
                            <def>Professor (a) <ref target="textgrid:24cgw#alexander_reschke">Alexander Reschke [Register]</ref> [°]</def>
                            <cit>
                                <quote>Als Kunsthistoriker und obendrein Professor [17.3] konnte er
                                    nicht anders:</quote>
                                <quote>[…] gab sich als Doktor der Kunstgeschichte und
                                    Professor [23.30] mit Lehrtätigkeit im Ruhrgebiet zu erkennen
                                    […]</quote>
                                <quote> […] wies die Piątkowska mit Fingerzeig auf das
                                    gehäkelte Erbstück, das dem Professor [29.29] noch immer anhing
                                    […]</quote>
                                <quote>Ich vermute, daß Professor [38.19] Dr. Reschke diesen Vortrag
                                    sowie weitere Gedanken über den Tod und des Menschen letzte
                                    Liegestatt beim Auf- und Abgehen und wie vor größerem Auditorium
                                    entwickelt hat.</quote>
                                <quote>[…] das abendliche Gespräch bei zuviel Kaffee wird sie
                                    immer wieder - und besonders nach längeren Konjunktivsätzen des
                                    Professors [39.9] in Wallung gebracht haben […]</quote>
                                <quote>Schon oft war der Professor [45.7] hier eingekehrt:</quote>
                                <quote>Obgleich Fachwissen den Professor [48.8] auf Grabbodenplatten
                                    spezialisiert hatte, war ihm das hinduistische Götterwesen
                                    überschaubar […]</quote>
                                <quote>[…] und gleich darauf in seltsamem Deutsch darum bat,
                                    den Professor [48.25] zu einem weiteren Bier einladen zu dürfen
                                    […]</quote>
                                <quote>Sogar Gedichte sollen sie zitiert haben: der Bengale trug
                                    Kipling vor; dem Professor [49.20] fielen Verse von Poe
                                    ein.</quote>
                                <quote>Chatterjees lichtes Haar widersprach dem zwar
                                    graudurchwirkten, aber immer noch standfesten Haarwuchs des bald
                                    pensionsreifen Professors [50.1];</quote>

                                <quote>Noch einmal, als wollte er Abschied nehmen von den
                                    blankgetretenen Objekten seines forschenden Eifers, ging der
                                    Professor [61.7] Bodenplatten ab […]</quote>
                                <quote>Wissen Sie, Herr Professor [74.25], wenn man ist alt wie wir,
                                    ist Gefühl nicht genug.</quote>
                                <quote>In Eile, als brenne es hinter ihr, hatte sie dies, das und
                                    noch ein paar Sächelchen für den Professor [77.22] eingepackt
                                    […]</quote>
                                <quote>[…] wobei ich gestehen muß, daß mir der Überschwang des
                                    Professors [84.17] allenfalls dort einleuchtet […]</quote>
                                <quote>[…] deren planerische Bedingungen, die den Professor
                                    [95.19] vor der »kapitalistischen Ausgeburt«                                    versammelten.</quote>
                                <quote>Während die Piątkowska zum Stillstand gebrachte Zeit
                                    vergoldete, dachte Reschke sich als Professor [100.11] Übungen
                                    für seine Studenten aus.</quote>
                                <quote>Was er nicht wußte: Professor [105.5] Dr. Alexander Reschke
                                    hing, aus Studentenmund, ein Spitzname an, die Unke.</quote>
                                <quote>Nun sagen meine Recherchen, daß er schon einmal - und zwar
                                    als Professor [106.13] - eine Idee gehabt und beharrlich
                                    […] durchgesetzt hatte.</quote>
                                <quote>[…] war der Professor [126.2] der Kunstgeschichte gut
                                    vorbereitet […]</quote>
                                <quote>Am schilfbestandenen Seeufer […] zitierte der Professor
                                    [126.27], weil Unken den Ton angaben, aus den Dichtungen der
                                    Romantiker […]</quote>
                                <quote>Aus naheliegenden Gründen und weil ihm die Universität
                                    ohnehin stank, ließ sich Professor [131.18] Reschke
                                    beurlauben.</quote>
                                <quote>[…] er lachte sogar, als ihn ein
                                    Literaturwissenschaftler, mit Anspielung auf das bekannte
                                    Begräbnisinstitut, »Professor [132.2]
                                    Grieneisen«  nannte.</quote>
                                <quote>So sicher war der Professor [160.24].</quote>
                                <quote>Zwischen zwei Flaschen Export hat der Professor [162.25] in
                                    Reschke den Bengalen darauf hingewiesen […]</quote>
                                <quote>Und diesen frühen Einübungen entsprechend, begann der
                                    Professor [170.8] der Kunstgeschichte, mit dem Kapital der
                                    Deutsch-Polnischen Friedhofsgesellschaft zu arbeiten.</quote>
                                <quote>[…] wenn in Reschke nicht der Professor [194.25] die
                                    Oberhand gewonnen hätte.</quote>
                                <quote>Ganz im Sinne des verehrten Herrn Professor [196.23] Dr.
                                    Reschke ließe sich die eine oder andere Bodengrabplatte
                                    steingehauen beschriften.</quote>
                                <quote>Indem der mittelständische Unternehmer des Professors
                                    [207.22] kürzlich dozierten Vortrag nach seinem Belieben
                                    auswertete […]</quote>
                                <quote>So betrieb des Professors [208.1] Forscherfleiß Vielbrands
                                    Mühle.</quote>
                                <quote>Der jedes Unheil vorkostende Professor [211.27] glaubte dem
                                    Bengalen blindlings;</quote>

                                <quote>Weil die Vergolderin einen Teil ihrer beruflichen Tätigkeit
                                    in die Küche der Dreizimmerwohnung verlegt hatte, der Professor
                                    [238.21] sich dort als Hausmann gab […]</quote>
                                <quote>Ich sehe, daß sich Reschke, obgleich als Professor [246.18]
                                    in freier Rede geübt, erschöpft setzte;</quote>

                                <quote>Sie sollten, verehrte Frau Piątkowska, gemeinsam mit
                                    unserem lieben Herrn Professor [248.3], Ihren Entschluß noch
                                    einmal bedenken.</quote>
                            </cit><xr><ref target="textgrid:24cg8#professä">Professä [Brakup Missingsch]</ref>;
                                    <ref target="#professorchen">Professorchen</ref></xr>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="professorchen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Professorchen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def> /Vkl. zu Professor (b)/</def><cit>
                            <quote>Erst als die Witwe […] mehrmals »Professorchen
                                [75.5]«, dann übers Glas hinweg »mein liebes Professorchen
                                [75.6]«  zu ihm sagte […]</quote>
                            <quote>Ich danke Ihnen, Professorchen [75.29]!</quote>
                            <quote>Sie sind ganz liebes Professorchen [75.30]!</quote>
                            <quote>Nur das »liebe Professorchen [87.21]«  wird ab und
                                zu angerufen, sobald seine Fachsimpelei nach Bestätigung
                                verlangt.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="professur">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Professur</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Lehramt als Professor; Lehrstuhl</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Spät erst, als Vierzigjähriger, kam Alexander Reschke zur
                                Professur [103.2].</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="profil">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Profil</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="profil.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><def><hi rend="italic">Ansicht des Kopfes, des Gesichts od. des Körpers
                                    von der Seite</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Von ihrem Bummel zu zweit zeugt als Schattenriß ein
                                    Scherenschnitt, der beide auf ein Blatt bringt: im Profil
                                    [155.27] und leicht versetzt hintereinander Alexandra vor
                                    Alexander.</quote>
                            </cit></sense>
                        <sense n="2." xml:id="profil.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num><usg><hi rend="spaced">bildungsspr.</hi></usg>
                            <def><hi rend="italic">charakteristisches Erscheinungsbild; stark
                                    ausgeprägtes Persönlich-keitsbild [aufgrund bedeutender
                                    Fähigkeiten]</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2a]</ref></def><cit>
                                <quote>Relativ jung, strahlen sie wenig Profil [273.17], aber viel
                                    Nettigkeit aus […]</quote>
                            </cit></sense>
                        <sense n="3." xml:id="profil.3"><num type="ordering"><hi rend="bold">3.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">Längs- od. Querschnitt u. Umriss</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D3a]</ref></def><cit>
                                <quote>[…] jene in eine freistehende Ziegelmauer eingelassene
                                    Travertinplatte, auf der in erhabenem Relief überm Eichenlaub
                                    das Profil [175.5] eines Polizeihelms aus Freistaatzeiten zur
                                    Ansicht kommt […]</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="programm">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Programm</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[8*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense>
                        <sense n="1." xml:id="programm.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><re><form>
                                    *auf dem Programm stehen </form><sense><def><hi rend="italic">beabsichtigt, geplant sein</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2*]</ref></def><cit>
                                        <quote>[…] während der zweiten Junihälfte sollte der
                                            Versöhnungsfriedhof feierlich eingesegnet werden: die
                                            ersten Begräbnisse standen auf dem Programm
                                            [132.30].</quote>
                                        <quote>Drei Begräbnisse standen auf dem Programm [145.15],
                                            nach zwei protestantischen ein katholisches.</quote>
                                        <quote>Am 30. Dezember steht Limburg an der Lahn auf dem
                                            Programm [182.14], wo sie über Silvester bleiben und die
                                            Altstadt besichtigen wollen.</quote>
                                        <quote>Was immer auf dem Programm [207.7] stand, unser Paar
                                            war dabei:</quote>
                                    </cit></sense></re></sense>
                        <sense n="2." xml:id="programm.2"><!--generated @n--><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <sense n="a)" xml:id="programm.2a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)<!--original @n was 2. a)--></hi></num><usg><hi rend="bold">Ü</hi></usg><def><hi rend="italic">Gesamtheit der [unerwarteten] Ereignisse,
                                        Termine, Vorkommnisse eines Tages</hi> [°]</def><cit>
                                    <quote>Er hatte etwas im Programm [45.21], das angenehm oder
                                        verstörend nach szenischem Auftritt verlangte.</quote>
                                    <quote>Der August litt unter überfülltem Programm
                                        [154.25];</quote>
                                </cit></sense>
                            <sense n="b)" xml:id="programm.2b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                                <def><hi rend="italic">Angebot an Veranstaltungen</hi> [°]</def><xr>
                                    <ref target="#programmdirektor">Programmdirektor</ref></xr></sense></sense>
                        <sense n="3." xml:id="programm.3"><num type="ordering"><hi rend="bold">3.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">Konzeptionen, Grundsätze, die zur Erreichung
                                    eines bestimmten Zieles dienen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D3]</ref></def><cit>
                                <quote>[…] könne man das Programm [177.22] »Lebensabend in
                                    der Heimat verbringen«  durchaus im Rahmen der
                                    Deutsch-Polnischen Friedhofsgesellschaft abwickeln
                                    […]</quote>
                                <quote>[…] zumal das Programm [269.19] »Den Lebensabend in
                                    der Heimat verbringen«  […] und das Projekt »                                    Bungagolf«  überall Nachahmung fanden.</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="programmdirektor">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Programmdirektor</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der ein <ref target="#programm">Programm</ref> (2b) festlegt
                                und dafür verantwortlich ist</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Fachleute, etwa der Leiter eines Reiseunternehmens, […] der
                                Programmdirektor [106.31] einer sogenannten Sommerakademie, wurden
                                zu Vorträgen eingeladen.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="projekt">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Projekt</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[18*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -(e)s; Pl. -e</form></form>
                    <sense><sense n="a)" xml:id="projekt.a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)</hi></num><def><hi rend="italic">[groß angelegte] geplante od. bereits begonnene
                                    Unternehmung; [groß angelegtes] Vorhaben</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Das Projekt [53.9] Wilna wird zu finanzieren sein.</quote>
                                <quote>Sogleich begriff Reschke das Projekt [58.25] des Bengalen als
                                    Großprojekt und deshalb erwähnenswert.</quote>
                                <quote>Allen drei Projekten [58.31] ist eines gemein.</quote>
                                <quote>Man wollte geeignetes Gelände finden und der Idee als Projekt
                                    [62.25] zu fester Kontur verhelfen […]</quote>
                                <quote>Reschke hält fest, daß er das Gelände […] als geeignet
                                    für einen Waldfriedhof gesehen habe, zumal »die
                                    hochstämmigen Buchen gut Abstand halten und dem Projekt [64.4]
                                    einen natürlichen Rahmen leihen. […]</quote>
                                <quote>Da der Złoty nichts tauge, müsse die Währung des
                                    westdeutschen Staates ihrer zum Projekt [70.21] gewordenen Idee
                                    das Fundament legen.</quote>
                                <quote>Die meisten nicht jünger als wir, also in einem Alter, das
                                    sie zu Nutznießern unseres Projekts [73.4] machen wird, über
                                    kurz oder lang.</quote>
                                <quote>Jedenfalls war Reschke so kühn und weitblickend, in das
                                    erfolgversprechende Projekt [163.22] zu investieren.</quote>
                                <quote>In glanzvollen Werbebroschüren gepriesen, war das Projekt
                                    [191.20] unter dem Motto »Den Lebensabend in der Heimat
                                    verbringen«  ein Selbstgänger.</quote>
                                <quote>Erst als ein neues Projekt [233.1] beantragt wurde, kam auf
                                    polnischer Seite Unruhe auf […]</quote>
                                <quote>Mit je 30 000 Deutschmark gaben annähernd weihundert
                                    zukünftige Clubmitglieder ihren vorausbezahlten Einstieg in das
                                    Projekt [234.20] »Bungagolf«  bekannt.</quote>
                                <quote>Sie […] sprachen kurz über das leidige Projekt [243.9]
                                    »Bungagolf«  […]</quote>
                                <quote>Oder warteten sie aus taktischen Gründen, bis das Projekt
                                    [243.28] »Bungagolf«  beschlossen war und der
                                    Punkt drei der Tagesordnung abgehandelt wurde? </quote>
                                <quote>[…] zumal […] die »Aktion Umbettung«  durch
                                    Zweitbestattung und das Projekt [269.22] »                                    Bungagolf«  überall Nachahmung fanden.</quote>
                                <quote>Ähnlich verfahre man neuerdings in Olsztyn, wo die
                                    Friedhofsgesellschaft ein erstes »Bungagolf«-Projekt
                                    [270.2] zwischen den Masurischen Seen plane.</quote>
                                <quote>[…] spiegelt nun […] die räumlichen Konsequenzen
                                    der in Planung befindlichen »Bungagolf«-Projekte
                                    [282.1] […]</quote>
                            </cit>
                            <xr><ref target="textgrid:24cg6#doppelprojekt">Doppelprojekt</ref>; <ref target="textgrid:24cgd#großprojekt">Großprojekt</ref>;
                                    <ref target="#pilotprojekt">Pilotprojekt</ref></xr></sense>
                        <sense n="b)" xml:id="projekt.b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">für ein Projekt (a) geeignetes Gebäude;
                                    Immobilie</hi> [°]</def><cit>
                                <quote>[…] Wróbel bot sich an, der versammelten Aufsicht einige
                                    Projekte [178.10] am Pelonker Weg zu zeigen, etwa den
                                    schloßähnlichen Sommersitz der Familie Schopenhauer
                                    […]</quote>
                                <quote>Projekte [178.24] wurden besichtigt, verworfen oder
                                    angenommen, so das Herrenhaus Pelonken […]</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="propellerschleife">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Propellerschleife</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">im Haar getragene wuchtige <ref target="textgrid:24cgx#schleife">Schleife</ref>,
                                bei der das zu Schlaufen gebundene Band nicht übersteht und das
                                entfernte Ähnlichkeit mit den Rotorblättern eines Flugzeugs hat</hi>
                            [°]</def><cit>
                            <quote>Ihre Seitenscheitel und Zöpfe, Propellerschleifen [96.5] und
                                Schillerkragen […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="prospekt">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Prospekt</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form></form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="prospekt.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><def><hi rend="italic">kleinere, meist bebilderte Schrift (in Form eines
                                    Faltblattes o.Ä.), die der Information u. Werbung dient</hi>
                                <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Er gab Reschke einen Stoß Prospekte [81.5] - »                                    Chatterjees Sightseeing-Tours«  - mit auf die
                                    Reise:</quote>
                                <quote>Alexander Reschke legte die Prospekte [81.10] ins
                                    Handschuhfach.</quote>
                            </cit>
                        </sense>
                        <sense n="2." xml:id="prospekt.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def>/kurz für <ref target="textgrid:24cgq#orgelprospekt">Orgelprospekt</ref>/</def><cit>
                                <quote>Wir machen alten Prospekt [29.5] schön mit Blattgold, was
                                    kostet nicht viel.</quote>
                                <quote>Gralath gehörte zu den Stiftern der Orgel für die Kirche zum
                                    Heiligen Leichnam, von der allerdings nur der restaurierte
                                    Prospekt [228.14] erhalten blieb.</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="protest">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Protest</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">meist spontane u. temperamentvolle Bekundung des
                                Missfallens, der Ablehnung</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Ein Zyniker, der früher mal extrem links stand, jetzt aber nur
                                noch Witze reißt, zum Beispiel über die Friedensbewegung und deren
                                Protest [184.22] gegen den drohenden Golfkrieg.</quote>
                            <quote>Selbst Alexandras in beiden Sprachen erklärter Protest [208.9]
                                […] wirkte wie aus dem Fenster gesprochen […]</quote>
                            <quote>Vor vollendete Tatsachen gestellt, blieb unserem Paar nur übrig,
                                die vollstreckten Umbettungen hinzunehmen, freilich unter Protest
                                [215.17].</quote>
                        </cit><xr><ref target="#protestnote">Protestnote</ref>; <ref target="#protestveranstaltung">Protestveranstaltung</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="protestnote">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Protestnote</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">iron.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">förmliche schriftliche Mitteilung, in der
                                    <ref target="#protest">Protest</ref> formuliert wird</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Zwar spricht aus dem Wortlaut dieser Protestnote [215.27] mehr
                                Alexander als Alexandra, doch ist sie es gewesen, die sich
                                durchgesetzt hat […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="protestveranstaltung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Protestveranstaltung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24ch1#veranstaltung">Veranstaltung</ref>, auf der
                                    <ref target="#protest">Protest</ref> kundgetan wird</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Als schließlich Protestveranstaltungen [154.7] vor den restlichen
                                Bauelementen stattfanden und Sprechchöre die Friedhofsruhe störten,
                                zog der Aufsichtsrat nach fernmündlicher Beratung seinen Beschluß
                                zurück:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="protokoll">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Protokoll</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">wortgetreue od. auf die wesentlichen Punkte
                                beschränkte Niederschrift über eine Sitzung, Verhandlung, ein Verhör
                                o. Ä.</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] ihr Satz: »Wenn nicht kommt in Protokoll [215.30]
                                alles, werd ich zurücktreten gleich«, steht bei Reschke
                                notiert.</quote>
                            <quote>Frau Johanna Dettlaff […] fand bei Karau Unterstützung, als
                                sie den abmahnenden Satz: »Privat- und Geschäftsleben müssen
                                künftig streng getrennt werden«, ins Protokoll [238.31]
                                aufgenommen haben wollte.</quote>
                        </cit><xr><ref target="#protokollführer">Protokollführer</ref>; <ref target="textgrid:24cgx#sitzungsprotokoll">Sitzungsprotokoll</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="protokollführer">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Protokollführer</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der bei Sitzungen, Verhandlungen o. Ä. für
                                das <ref target="#protokoll">Protokoll</ref> beauftragt ist</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Sobald er sich als zu weitschweifig empfand, etwa beim Lob des
                                Pilzgerichtes in Anbetracht denkbarer Spätfolgen, faßte er wie ein
                                geübter Protokollführer [51.13] seine Bedenken zusammen:</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="provinz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Provinz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form></form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="provinz.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><def><hi rend="italic">größeres Gebiet, das eine staatliche od.
                                    kirchliche Verwaltungseinheit bildet</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Er sagte, seine Gesellschaft plane, den Mitgliedern der
                                    Versicherung längere und kürzere Kuraufenthalte in Osteuropa,
                                    insbesondere in den ehemals deutschen Provinzen [55.20], zu
                                    ermöglichen.</quote>
                            </cit><xr><ref target="textgrid:24ch2#westprovinz">Westprovinz</ref></xr></sense>
                        <sense n="2." xml:id="provinz.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <form type="inflected">o. Pl.</form>
                            <usg><hi rend="spaced">abwertend</hi></usg>
                            <def><hi rend="italic">Gegend, in der (mit großstädtischem Maßstab
                                    gemessen) in kultureller, gesellschaftlicher Hinsicht im
                                    Allgemeinen wenig geboten wird</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def><cit>
                                <quote>[…] gleich anderen Professoren haben auch ihm
                                    Gastdozenturen in Übersee […] jenes Maß an Weltläufigkeit
                                    vermittelt, das erlaubt, zu Hause nur noch Provinz [104.8] zu
                                    wittern.</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="prozent">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Prozent</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[5*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="prozent.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><def><hi rend="italic">hundertster Teil, Hundertstel</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>72 Prozent [97.21] der Rückmeldungen zeigen
                                    Beerdigungswilligkeit im Sinne unserer Friedhofsgesellschaft
                                    an.</quote>
                                <quote>Davon wollen 51 Prozent [97.23] so bald wie möglich den
                                    Grundbetrag einzahlen, nur 35 Prozent [97.25] ziehen die
                                    angebotene Ratenzahlung vor, der Rest mag sich noch nicht
                                    entscheiden.</quote>
                                <quote>Schließlich hatte Marian Marczak Belege zur Hand, nach denen
                                    über siebzig Prozent [245.1] aller ausländischen Touristen
                                    deutschsprachig gewesen seien, und zwar mit steigender
                                    Tendenz.</quote>
                            </cit>
                        </sense>
                        <sense n="2." xml:id="prozent.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <usg><hi rend="spaced">Unkenrufe</hi></usg>
                            <def>für hundertprozentig [°]</def>
                            <usg><hi rend="spaced">ugs.</hi></usg>
                            <def><hi rend="italic">über jeden Zweifel erhaben, echt</hi> [°]</def><cit>
                                <quote>Aber verstehe, daß deutsche Kunst muß hundert Prozent
                                    [110.31] sein.</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="prozeß">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Prozeß</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -zesse</form></form>
                    <sense>
                        <sense n="1." xml:id="prozeß.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num>
                            <re><form>*jmdm. den Prozess machen</form>
                                <sense><def><hi rend="italic">jmdn. für etw. in einem vor einem
                                            Gericht ausgetragenen Rechtsstreit zur Verantwortung
                                            ziehen</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Prozess 1; D Prozess 1*]</ref></def>
                                    <cit>
                                        <quote>Übrigens wurde in jener Sporthalle kurz nach dem
                                            Kriegsende einem Gauleiter der Prozeß [251.13] gemacht,
                                            der dem Sportstadion hinterm Versöhnungsfriedhof
                                            zeitweilig seinen Namen gegeben hatte;</quote>
                                    </cit>
                                </sense></re></sense>
                        <sense n="2." xml:id="prozeß.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">sich über eine gewisse Zeit erstreckender
                                    Vorgang, bei dem etw. [allmählich] entsteht, sich
                                    herausbildet</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Prozess 2]</ref></def><cit>
                                <quote>Durch völkerverschmelzende Prozesse [48.13] erhoffe er den
                                    endlichen Austausch der Kulturen.</quote>
                            </cit>
                        </sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="prüfung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Prüfung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Kontrolle eines Sachverhalts, Schriftstücks o. Ä.
                                im Hinblick auf den Zustand, die Rechtmäßigkeit</hi> [° D prüfen 1b,
                            d]</def>
                        <cit>
                            <quote>Da bei Prüfung [279.21] aller Konten offenbar geworden war, auf
                                welch gewinnbringende Weise […] Reschke das verzweigte Kapital
                                der Friedhofsgesellschaft angelegt [hatte]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="psychiater">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Psychiater</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Facharzt für Psychiatrie, dem Teilgebiet der
                                Medizin, das sich mit der Erkennung u. Behandlung von
                                Geisteskrankheiten u. seelischen Störungen befasst</hi> [° D; D
                            Psychatrie 1]</def><cit>
                            <quote> […] Frau Dettlaff mag halblaut nach dem Psychiater [281.4]
                                gerufen haben.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pullover">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pullover</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">meist gestricktes od. gewirktes Kleidungsstück für
                                den Oberkörper, das über den Kopf gezogen wird</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Wollsachen, vom Pullover [140.27] bis zum Pulswärmer
                                […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pulswärmer">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pulswärmer</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">wollene Hülle zum Wärmen des Handgelenks</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] Wollsachen, vom Pullover bis zum Pulswärmer [140.27]
                                […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="punkt">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Punkt</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[10*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><sense n="a)" xml:id="punkt.a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)</hi></num><def><hi rend="italic">Abschnitt, Absatz der Gliederung eines Textes,
                                    Vortrags o. Ä.</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D4b]</ref></def>
                            <cit>
                                <quote>Beim letzten Punkt [197.14] der Tagesordnung, »                                    Verschiedenes«, kamen einige öffentliche Reaktionen zur
                                    Sprache.</quote>
                                <quote>Punkt [232.30] für Punkt [232.30] wurde abgehakt. Die Sitzung
                                    verlief gut, zu gut.</quote>
                                <quote>Frau Johanna Dettlaff beklagte vor Sitzungsschluß - der Punkt
                                    [238.27] »Verschiedenes«  wurde abgehandelt -
                                    Versäumnisse der geschäftsführenden Gesellschafter
                                    […]</quote>
                                <quote>Oder warteten sie aus taktischen Gründen, bis […] der
                                    Punkt [243.29] drei der Tagesordnung abgehandelt wurde?</quote>
                            </cit></sense>
                        <sense n="b)" xml:id="punkt.b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">einzelner Gegenstand der geistigen
                                    Auseinandersetzung innerhalb eines größeren Zusammenhangs</hi>
                                <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D4a]</ref></def><cit>
                                <quote>Die Debatte über diesen letzten Punkt [234.28] im
                                    Geschäftsbericht verlief wie eingeübt.</quote>
                                <quote>Der letzte Punkt [237.30] des Geschäftsberichtes ist schon in
                                    der Düsseldorfer Büroetage formuliert worden […]</quote>
                            </cit><xr><ref target="textgrid:24cgz#tagesordnungspunkt">Tagesordnungspunkt</ref></xr>
                            <re><form> *etw. auf den Punkt bringen </form><sense><def><hi rend="italic">etw. präzise zum Ausdruck bringen</hi>
                                        <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D4a*]</ref></def><cit>
                                        <quote>Alexandra Piątkowska wollte die Sache auf den
                                            Punkt [38.27] gebracht sehen.</quote>
                                        <quote>Sogar Mister Chatterjees angekündigte Völkerwanderung
                                            […] brachte er auf den Punkt [51.19]:</quote>
                                        <quote>Dabei liest sich, was aus dem Gezappel herausgelesen
                                            werden kann, als durchweg vernünftig und auf den Punkt
                                            [87.6] gebracht […]</quote>
                                    </cit>
                                </sense></re></sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="püppchen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Püppchen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form></form>
                    <sense><def>/Vkl. zu Puppe/</def><cit>
                            <quote>Ihr kindliches Händeklatschen, als sie die Miniatur ausgepackt
                                und uns beide als Püppchen [289.13] auf dem Fahrgastsitz der
                                güldenen Rikscha entdeckte!</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="puppe">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Puppe</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[verkleinerte] Nachbildung einer menschlichen
                                Gestalt, eines Kindes [als Spielzeug]</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Die Denkwitz verlor ihre Puppen [141.28].</quote>
                        </cit><xr><ref target="#püppchen">Püppchen</ref></xr>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="puschen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Puschen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form>
                        <usg><hi rend="spaced">nordd. </hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">bequemer, warmer, aus Stoff hergestellter
                                Hausschuh</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Babusche]</ref></def><cit>
                            <quote>Sophia schenkte Pantoffeln, die sie Puschen [184.27] nannte,
                                scheußlich.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="putte">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Putte</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                        <usg><hi rend="spaced">Kunstwiss.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">(bes. im Barock u. Rokoko) Figur eines kleinen
                                nackten Knaben, Kindes [mit Flügeln]</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] bis vor die Stufen des ihrer Haustür vorgelagerten
                                Beischlags, dessen in Sandstein gehauene Reliefs das Spiel der
                                Putten [76.12] und Amoretten kaum noch ahnen ließen.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="putz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Putz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Gemisch aus Sand, Wasser u. Bindemitteln, mit dem
                                Außenwände zum Schutz gegen Witterungseinflüsse, Innenwände im
                                Hinblick auf das Tapezieren od. Streichen verputzt werden</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def>
                        <cit>
                            <quote>Reschke sah blasigen Putz [30.17] abblättern.</quote>
                            <quote>Einfach widerlich, wie dieser Vielbrand überall Maß nimmt, hier
                                am Putz [179.10] klopft, dort die Dielenböden nach Hausschwamm
                                absucht.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="puzzle">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Puzzle</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">viele in einem Geduldsspiel [nach einer Vorlage]
                                richtig zusammenzusetzende einzelne Stücke eines Bildes</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Der gab 'ne ziemlich traurige Figur ab mit seiner ewigen
                                Baskenmütze, war aber nicht unsympathisch, nur ziemlich altmodisch,
                                wenn er seine tausend Einzelheiten hin und her schob, na, wie beim
                                Puzzle [104.29].</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pyramide">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pyramide</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">Geom.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">geometrischer Körper mit einem ebenen Vieleck als
                                Grundfläche u. einer entsprechenden Anzahl von gleichschenkligen
                                Dreiecken, die in einer gemeinsamen Spitze enden, als
                                Seitenflächen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Durch eine Lupe erkenne ich farblich abgestimmte, eiförmige,
                                verschachtelte, zur Pyramide [273.25] gespitzte oder zur Violine
                                verfremdete Särge […]</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
                <entry xml:id="pyrrhussieg">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Pyrrhussieg</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">bildungsspr.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Erfolg, der mit hohem Einsatz, mit Opfern
                                verbunden ist u. eher einem Fehlschlag gleichkommt</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Eine knappe Notiz zum Ausgang der Volkskammerwahl, den Reschke
                                »einen Pyrrhussieg [114.1] der Blockparteien«                                nennt.</quote>
                        </cit>
                    </sense>
                </entry>
            </div>
        </body>
    </text>
</TEI>