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    <teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Autorenwörterbuch zu Günter Grass’ »Unkenrufe«</title><author>Mirjam Blümm</author></titleStmt><publicationStmt><authority>Mirjam Blümm</authority></publicationStmt><sourceDesc><bibl>born digital</bibl></sourceDesc></fileDesc></teiHeader>
    <text>
        <body>
            <div xml:id="t"><head>T</head>
                <entry xml:id="tabelle">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tabelle</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">listenförmige Zusammenstellung, Übersicht;
                                [Zahlen]tafel</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Reschke konnte nicht nur den in Tabellen [112.10] und
                                Hochrechnungen bewiesenen Fleiß seines Computers […]
                                ausbreiten.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tablette">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tablette</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">bes. Arzneimittel von der Form eines kleinen
                                runden, mehr od. weniger flachen Scheibchens (zum Einnehmen)</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Ein leichter Kopfschmerz war ihm wichtig und die Möglichkeit
                                beginnenden Sodbrennens; wogegen er Tabletten [51.7], Tropfen,
                                Pastillen im Koffer hatte:</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tadel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tadel</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[in scharfer Weise vorgebrachte] missbilligende
                                Äußerung, die sich auf jmds. Tun, Verhalten bezieht</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Viel Lob in der Presse und entsprechend viel Tadel
                                [107.11]:</quote>
                            <quote>Und als ihm diese ungeschickte Zeichnung, auf der die Stadt
                                unterm Bombenhagel in Flammen aufging, Tadel [140.7], von allen
                                Lehrern und Schülern nur Tadel [140.8] einbrachte, stand er in
                                Tränen;</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tätigkeit">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tätigkeit</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[14*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form></form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="tätigkeit.1"><!--generated @n--><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num>
                            <sense n="a)" xml:id="tätigkeit.1a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)<!--original @n was 1. a)--></hi></num><def><hi rend="italic">das Tätigsein, das Sichbeschäftigen mit
                                        etw.</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                                    <quote>»Ich habe mich«, schreibt er, »durch ein
                                        liebenswürdiges Geschenk von Deiner Hand anstoßen lassen,
                                        den Ärger über die Universität und ihre Intrigenwirtschaft
                                        durch Tätigkeit [100.15] abzustellen […]</quote>
                                    <quote>[…] zumal sich in einigen Heimen sozial zu nennende
                                        Tätigkeit [232.7] zu entfalten begann. </quote>
                                    <quote>[…] bewerteten ihre Tätigkeit [243.15] - vom
                                        Umbettungsgeschäft abgesehen - als sinnvoll […]</quote>
                                    <quote>Bei so viel planender Tätigkeit [201.13] ist mein
                                        Geschäftsfreund ein wenig rundlich geworden.</quote>
                                    <quote>Zu den vier frischgebackenen Gesellschaftern gehörte
                                        Torsten Timmstedt, dessen von Düsseldorf aus planende
                                        Tätigkeit [249.8] nur beiläufig erwähnt wurde
                                        […]</quote>
                                    <quote>[…] wenn ja, bezweifle ich, daß die beiden fähig
                                        gewesen wären, das den verschachtelten Tätigkeiten [279.4]
                                        der Baugesellschaft »Bungagolf« 
                                        vorauseilende Spiegelbild zu erschauen.</quote>
                                    <quote>Da eine Ehrenvorsitzende Ehre zu machen hat und all jene,
                                        denen sie vorsitzt, ihr Ehre machen sollten, ich aber nur
                                        Gewinnsucht und keine Ehre mehr erkennen kann, hebt sich
                                        meine Tätigkeit [281.15] auf.«</quote>
                                    <quote>[…] um dann plötzlich, ohne Übergang, auf die
                                        Tätigkeiten [282.5] der Deutsch-Polnischen
                                        Friedhofsgesellschaft aus Zehnjahresdistanz
                                        zurückzublicken:</quote>
                                </cit></sense>
                            <sense n="b)" xml:id="tätigkeit.1b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                                <def><hi rend="italic">Gesamtheit derjenigen Verrichtungen, mit
                                        denen jmd. in Ausübung seines Berufs zu tun hat; Arbeit</hi>
                                    <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1b]</ref></def><cit>
                                    <quote>Erst als die Piątkowska von einer Jahre
                                        zurückliegenden Tätigkeit [28.30] berichtete, die ihr den
                                        Orgelprospekt der Johanniskirche […] vertraut gemacht
                                        hatte, gewann wieder ihr Lachen Vorhand:</quote>
                                    <quote>[…] wird der Piątkowska […] ihre Tätigkeit
                                        [30.29] als mit Verdienstorden dekorierte Restauratorin
                                        nützlich gewesen sein.</quote>
                                    <quote>Nun stellte sich Reschke mitsamt seiner beruflichen
                                        Tätigkeit [46.27] vor […]</quote>
                                    <quote>[…] zumal Alexandras Tätigkeit [74.8] als
                                        Vergolderin oft über Monate auf die Schrift- und
                                        Ornamentvergoldung hölzerner und steingehauener Epitaphe
                                        konzentriert war […]</quote>
                                    <quote>[…] sagte für das folgende Semester die lehrende
                                        Tätigkeit [131.22] ganz und gar ab.</quote>
                                    <quote>Weil die Vergolderin einen Teil ihrer beruflichen
                                        Tätigkeit [238.20] in die Küche der Dreizimmerwohnung
                                        verlegt hatte […]</quote>
                                </cit><xr>
                                    <ref target="textgrid:24cgk#lehrtätigkeit">Lehrtätigkeit</ref></xr>
                            </sense></sense>
                        <sense n="2." xml:id="tätigkeit.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <form type="inflected">o.Pl.</form>
                            <def><hi rend="italic">das In-Betrieb-Sein, In-Funktion-Sein </hi>
                                <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def><xr>
                                <ref target="textgrid:24cg9#friedhofstätigkeit">Friedhofstätigkeit</ref></xr></sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="täuschung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Täuschung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Vorgabe von etw., das nicht wirklich vorhanden
                                ist; Schein</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Dieser viel bewunderten, aufwendig fortwährenden Täuschung
                                [30.22] ist kein Ende gesetzt.</quote>
                            <quote>Mir war, als sei die Stadt eine Täuschung [236.3], und nur die
                                bei handbreit geöffnetem Fenster eindringende und von Abgasen
                                gesättigte Luft schien wirklich zu sein.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tafel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tafel</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[größere] Platte, die zum Beschreiben,
                                Beschriften, Bemalen od. zur Anbringung von Mitteilungen dient</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Verboten ist das Anbringen von Fotografien, künstlichen Kränzen
                                und Tafeln [150.12] aus Glas oder Emaille...</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tag">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tag</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[32*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -es; Pl. -e</form></form>
                    <sense>
                        <sense n="1." xml:id="tag.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">Zeitraum von Mitternacht bis Mitternacht,
                                    Zeitraum von 24 Stunden, in dem sich die Erde einmal ganz um
                                    ihre Achse dreht</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D ¹Tag 2a]</ref></def><cit>
                                <quote>Es mag an diesem Tag [7.18], zu dieser Stunde - Schlag zehn
                                    Uhr - Fügung gewesen sein, die uns zusammenführte...</quote>
                                <quote>Bereits am Tag [8.13] zuvor, auf Allerheiligen, ist die
                                    Nachfrage oft größer als das Angebot...</quote>
                                <quote>Sie trafen einander am 2. November bei sonnigem Wetter,
                                    wenige Tage [16.5] bevor in Berlin die Mauer hinfällig
                                    wurde.</quote>
                                <quote>[…] daß dieser Tag [45.20] ohnegleichen noch nicht
                                    vorbei sein konnte.</quote>
                                <quote>Allen Wechselreden des verstrichenen Tages [51.3] blieb er
                                    hinterdrein.</quote>
                                <quote>Unschlüssig, ob er an seinem letzten Tag [57.9] in Gdańsk
                                    noch einmal die Marienkirche aufsuchen […] sollte, zögerte
                                    er zu lange vor dem Hoteleingang;</quote>
                                <quote>Verständlich, daß die Piątkowska in ihrem Antwortbrief,
                                    der auf polnisch verschlungenen Wegen zehn Tage [84.29] bis nach
                                    Bochum benötigte, Einspruch erhebt.</quote>
                                <quote>Fest steht, daß sie am Tag [110.10] nach der Ankunft […]
                                    im Restaurant »Schiffergesellschaft«  zu Mittag
                                    gegessen haben […]</quote>
                                <quote>Danach hat sich das Paar mehrere Tage [113.28] lang in Bochum
                                    eingelebt.</quote>
                                <quote>[…] indem er sich drei Tage [116.20] lang als Großvater
                                    seinen Enkelkindern auslieferte:</quote>
                                <quote>Es müssen glückliche Tage [121.7] gewesen sein.</quote>
                                <quote>Die Tatsache, daß am gleichen Tag [135.12] […] die
                                    völkerrechtlich wirksame Anerkennung der polnischen Westgrenze
                                    ausgesprochen wurde, ist für die weitere Umsetzung unserer Idee
                                    günstig gewesen:</quote>
                                <quote>Am nächsten Tag [145.13] mußte sich Reschke in seinen Anzug
                                    für feierliche Anlässe werfen.</quote>
                                <quote>[…] dem Tag [154.27] der Einheit wurde vorauseilend ein
                                    Termin zugesprochen.</quote>
                                <quote>[…] bewahrte gerahmte und in Fotoalben versammelte
                                    Erinnerungsstücke aus normal glücklichen Tagen [156.15]
                                    auf.</quote>
                                <quote>[…] hat aber die politischen Ereignisse jener Tage
                                    [170.24] in seiner Kladde ausgespart […]</quote>
                                <quote>Am übernächsten Tag [182.12] ist ihnen in Wiesbaden die
                                    Hotelreservierung sicher.</quote>
                                <quote>[…] als müßten die verbleibenden Tage [209.23] vor der
                                    nächsten Aufsichtsratssitzung genutzt werden.</quote>
                                <quote>[…] die Reise der Piątkowska nach Wilna verzögerte
                                    sich um einige Tage [209.26] […]</quote>
                                <quote>[…] den die alte Frau am Tag [230.3] ihres einprägsamen
                                    Rücktritts leicht zittrig in jener Ableitung der
                                    Sütterlinschrift geschrieben hat […]</quote>
                                <quote>Und Freund Wróbel ist es gewesen, der wenige Tage [239.25]
                                    später […] eine beunruhigende Nachricht in die Hundegasse
                                    brachte.</quote>
                                <quote>Einige Wochen oder nur Tage [255.12] lang sollten alle
                                    polnischen Kümmernisse vergessen sein.</quote>
                                <quote>... doch sobald ich versuche, mich auf jenen Tag [259.9] zu
                                    besinnen […]</quote>
                                <quote>[…] ein Spielcasino seit wenigen Tagen [290.27]
                                    offenstand.</quote>
                                <quote>Da Alexandra ›Kirchen höchstens drei Stück pro Tag
                                    [297.6]‹  sehen will […]</quote>
                                <quote>Da es drei Tage [299.4] nach der Abreise geschah, nehme ich
                                    an, daß Alexandra Neapel gesehen hat […]</quote>
                            </cit><xr>
                                <ref target="textgrid:24cg9#festtag">Festtag</ref>; <ref target="textgrid:24cgh#jahrestag">Jahrestag</ref>; <ref target="textgrid:24cgv#rosenmontag">Rosenmontag</ref>;
                                    <ref target="textgrid:24cgx#sonntag">Sonntag</ref>; <ref target="#tageszeitung">Tageszeitung</ref>;
                                    <ref target="textgrid:24ch1#verhandlungstag">Verhandlungstag</ref></xr><re><form> *eines Tages
                                            </form><sense><def><hi rend="italic">an irgendeinem
                                            Tage, irgendwann einmal</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2a*]</ref></def><cit>
                                        <quote>Gleichfalls - wenn es denn eines Tages [109.6] soweit
                                            sein wird - an Überführungen von Gdańsk nach
                                            Wilna...</quote>
                                        <quote>Wenn sie, die bald Neunzigjährige, eines Tages
                                            [129.5] zu Grabe getragen wird […]</quote>
                                        <quote>Fürchtete er, es könne der Versöhnungsfriedhof eng,
                                            eines Tages [139.2] voll, überfüllt sein?</quote>
                                        <quote>Kein Wunder, daß wir ihnen eines Tages [267.24],
                                            nein, bald nach meinem Heiratsantrag, den Krempel
                                            hingeschmissen haben, bei Gott nicht wortlos.</quote>
                                        <quote>[…] wenn eines Tages [271.27] die Grunwaldzka,
                                            […] den Namen meines bengalischen Geschäftsfreundes
                                            tragen wird […]</quote>
                                    </cit>
                                </sense></re></sense><sense n="2." xml:id="tag.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num><def><hi rend="italic">Zeitraum etwa
                                    zwischen Sonnenaufgang u. Sonnenuntergang, zwischen Beginn der
                                    Morgendämmerung u. Einbruch der Dunkelheit</hi> [D ¹Tag
                                1]</def><cit>
                                <quote>Dem traue sie weder bei Tag [164.21] noch bei Nacht.</quote>
                            </cit><xr>
                                <ref target="textgrid:24cgn#maitag">Maitag</ref>; <ref target="textgrid:24cgp#novembertag">Novembertag</ref>; <ref target="#tagesablauf">Tagesablauf</ref>;
                                    <ref target="#tagesausflug">Tagesausflug</ref></xr></sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tagebuch">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tagebuch</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[31*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Buch, Heft für tägliche Eintragungen persönlicher
                                Erlebnisse u. Gedanken</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Sein Tagebuch [7.15] bestätigt Allerseelen und gibt die
                                Schuhgröße preis.</quote>
                            <quote>[…] ob er ernsthaft, ihr Gelächter nicht fürchtend, erwogen
                                hat, seinen im Tagebuch [12.17] notierten Hinweis auf Tschernobyl
                                und die Folgen als nachträgliche Warnung auszusprechen.</quote>
                            <quote>[…] seine mal als Tagebuch [14.26], dann wieder als Silo
                                zeitraffender Spekulationen geführte Kladde […]</quote>
                            <quote>Jedenfalls verbürgt Reschkes Tagebuch [40.21] wiederholtes Lachen
                                der Piątkowska.</quote>
                            <quote>Dieser Herr, der in Reschkes Tagebuch [55.13] namenlos geblieben
                                ist […]</quote>
                            <quote>Sein Tagebuch [63.4] verweigert Auskunft.</quote>
                            <quote>In seinem Tagebuch [68.29] will er mich erinnern, daß bald nach
                                dem Anschlußjahr '39 die Heinrich-Ehlers-Sportplätze umgebaut wurden
                                […]</quote>
                            <quote>Oder so sehe ich ihren Fall, obgleich Reschke nur wenige
                                Einzelheiten seinem Tagebuch [78.16] anvertraut hat.</quote>
                            <quote>[…] allenfalls geben die Briefe und sein Tagebuch [92.17]
                                Hinweise auf Schwierigkeiten beim Telefonieren zwischen Ost und
                                West.</quote>
                            <quote>Nachdem ich in der als Tagebuch [106.4] geführten Kladde […]
                                über diese Widersprüche gestolpert bin […]</quote>
                            <quote>Sie trägt ein in Essen gekauftes und im Tagebuch [115.10] oft
                                erwähntes Kostüm:</quote>
                            <quote>In seinem Tagebuch [115.27] ist kein spontanes Treffen zu
                                finden.</quote>
                            <quote>Laut Tagebuch [121.19] gab Reschke nach.</quote>
                            <quote>Sein Tagebuch [124.13] meldet täglich neue Aktivitäten;</quote>
                            <quote>Das Tagebuch [127.17] sagt nicht, ob sie diese Bitte an einem
                                Seeufer oder zwischen Kopfweiden ausgesprochen hat.</quote>
                            <quote>Dennoch steht in seinem Tagebuch [135.8], daß keine Absicht
                                […] bei der Terminierung der Erstbegräbnisse im Spiel gewesen
                                sei,</quote>
                            <quote>Und Reschke schrieb in sein Tagebuch [148.5]:</quote>
                            <quote>Nur sein Tagebuch [161.3] gibt preis, was auch Alexandra
                                verschwiegen wurde:</quote>
                            <quote>Im Tagebuch [163.25] wird keine Summe genannt.</quote>
                            <quote>In seinem Tagebuch [187.8] kommt Musik nur als Hintergrund
                                vor.</quote>
                            <quote>Was im Tagebuch [187.23] steht, begründet den Kauf
                                pelzgefütterter, »sündhaft teurer Stiefeletten«  für
                                die Piątkowska;</quote>
                            <quote>Erst durch sie steht in Reschkes Tagebuch [189.16] der Beginn des
                                Golfkrieges gemeldet.</quote>
                            <quote>Reschke bleibt in seinem Tagebuch [189.30] indirekt.</quote>
                            <quote>Mein ehemaliger Mitschüler hat dieses Geheimtreffen seinem
                                Tagebuch [199.29] anvertraut;</quote>
                            <quote>Im Tagebuch [212.4] steht:</quote>
                            <quote>Natürlich war es ihm wichtig, in seinem Tagebuch [227.28] »                                die anrührende Schönheit […]«  festzuhalten
                                […]</quote>
                            <quote>Reschke, der Narr, schrieb in sein Tagebuch [249.30]:</quote>
                            <quote>Das steht in Reschkes Tagebuch [275.20] mitsamt seinem
                                Mitgefühl:</quote>
                            <quote>[…] ein Wort übrigens, das, je näher der Termin der
                                Eheschließung rückte, immer häufiger in sein Tagebuch [283.24]
                                fand.</quote>
                            <quote>[…] als ich kurz vor Erna Brakups Rücktritt in seinem
                                Tagebuch [284.6] las […]</quote>
                            <quote>Im Tagebuch [292.15] steht aus zeitlich sprunghaftem Rückblick
                                geschrieben:</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#tagebucheintragung">Tagebucheintragung</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tagebucheintragung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tagebucheintragung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Aufzeichnung in einem <ref target="#tagebuch">Tagebuch</ref>
                            </hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Tagebuchaufzeichnung]</ref></def><cit>
                            <quote>Meine Annahme stützt sich auf eine Tagebucheintragung
                                [159.5]:</quote>
                            <quote>Außer Tagebucheintragungen [167.4] und kopierten Quittungen
                                berichten Briefe, die Liebe nur beiläufig beteuern.</quote>
                            <quote>An zwei Stellen der Tagebucheintragungen [267.29] korrespondieren
                                die Lang- und Kurzzeitgeschichten miteinander.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tagesablauf">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tagesablauf</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cg3#ablauf">Ablauf</ref> eines <ref target="textgrid:24cgz#tag.2">Tages (2)</ref>;</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Merkwürdig, daß Reschke alles zuletzt Erlebte seinem Tagesablauf
                                [51.27] voranstellte.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tagesausflug">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tagesausflug</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. Tagesausflüge</form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="textgrid:24cg3#ausflug">Ausflug</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgz#tag.2">Tag (2)</ref></def><cit>
                            <quote>Weil die Orbis-Busse mit den pauschal reisenden Touristengruppen
                                von ihren Tagesausflügen [72.19] nach Marienburg und Pelplin, Elbing
                                und Frauenburg noch nicht zurück waren […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tagesgeschehen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tagesgeschehen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgd#geschehen.1">Geschehen (1)</ref>; des Tages; aktuelles
                                Geschehen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Zunehmend bereitet mir das Tagesgeschehen [98.12] Kummer, weil
                                unsere Idee unter der Last deutscher Unverträglichkeiten Schaden
                                nehmen könnte...</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tagesordnung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tagesordnung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Programm einer Sitzung</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Beim letzten Punkt der Tagesordnung [197.14], »                                Verschiedenes«, kamen einige öffentliche Reaktionen zur
                                Sprache.</quote>
                            <quote>Vermehrt sind deutsche Ansprüche auf der Tagesordnung
                                [215.25].</quote>
                            <quote>Oder warteten sie aus taktischen Gründen, bis […] Punkt drei
                                der Tagesordnung [243.29] abgehandelt wurde?</quote>
                            <quote>Als über die Anträge unter Ziffer drei der Tagesordnung [245.4]
                                abgestimmt werden sollte […]</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#tagesordnungspunkt">Tagesordnungspunkt</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tagesordnungspunkt">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tagesordnungspunkt</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">einzelner <ref target="textgrid:24cgr#punkt.b">Punkt (b)</ref> einer
                                    <ref target="#tagesordnung">Tagesordnung</ref></hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Ohne ironisch zu werden, rief er Erna Brakup aus gelegentlichem
                                Schlummer in das Geschehen nach Tagesordnungspunkten [198.20]
                                zurück.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tageszeitung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tageszeitung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24ch4#zeitung">Zeitung</ref>, die jeden [Wochen]<ref target="textgrid:24cgz#tag.1">tag
                                    (1)</ref>; erscheint</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Vier oder fünf kaum vom Schneckenfraß gezeichnete Steinpilze
                                lagen gereiht auf einer verjährten Titelseite der lokalen
                                Tageszeitung [8.7] […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tagtraum">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tagtraum</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -träume</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">im Wachzustand auftretende traumhafte
                                Vorstellungen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Wachtraum]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] er liebte es, nicht nur Dinge, sondern Gefühle,
                                Tagträume [104.21], bloße Zufälle, selbst Luftspiegelungen auf
                                sockelhohe Begriffe zu heben.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="taille">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Taille</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">zwischen Hüfte u. Brustkorb gelegener schmalster
                                Abschnitt des Rumpfes; Gürtellinie</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Da sich Reschke Extravaganzen, etwa einen Sammetkragen zum auf
                                Taille [63.11] geschnittenen Herbstmantel, leistete […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tal">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tal</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. Täler</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">(in der Regel durch einen Wasserlauf
                                hervorgerufener) tiefer Einschnitt in der Erdoberfläche von mehr od.
                                weniger großer Längenausdehnung</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Leider erwies sich das langgestreckte Tal [64.19] südwestlich von
                                Oliva gleichfalls als ungeeignet.</quote>
                            <quote>[…] so dicht und kaum angekränkelt noch immer die
                                Mischwaldbestände des Olivaer Waldes das Tal [64.27] begleiteten,
                                Reschke schlug dennoch Umkehr vor.</quote>
                            <quote>Das für die Golflandschaft vorgesehene Areal war 75 Hektar groß,
                                schloß Täler [234.11] und Hügel ein,</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="talar">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Talar</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Amtstracht von Geistlichen, Richtern u. (bei
                                besonderen Anlässen) Hochschullehrern in Form eines langen, weiten
                                Obergewands mit weiten Ärmeln</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Karau mit Beffchen und Talar [136.7].</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="talent">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Talent</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Begabung, die jmdn. zu ungewöhnlichen bzw.
                                überdurchschnittlichen Leistungen auf einem bestimmten, bes. auf
                                künstlerischem Gebiet befähigt</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Doch nicht nur der zu früh blühende Raps gab seinen Vorahnungen
                                Nahrung, mein Mitschüler […] fand für sein Talent [125.24]
                                breiteren Spielraum:</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="textgrid:24cgq#organisationstalent">Organisationstalent</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tankstelle">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tankstelle</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Anlage mit Zapfsäulen, wo man Fahrzeuge mit
                                Treibstoff u. Öl versorgen kann</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Die Witwe führte ihn […] bis zur Tankstelle [21.3] für
                                bleifrei tankende Touristen […]</quote>
                            <quote>[…] sogar die Geräusche der Tankstelle [22.24] blieben
                                ausgesperrt.</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="textgrid:24cgd#großtankstelle">Großtankstelle</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tannenbaum">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tannenbaum</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Weihnachtsbaum</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[Db]</ref></def><cit>
                            <quote>Heiligabend verbrachten sie noch in Bochum, allerdings ohne
                                Tannenbaum [182.7].</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tannenzweig">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tannenzweig</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[abgeschnittener] Zweig, Nadeln tragender Trieb,
                                einer Tanne od. Fichte</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D; D Zweig]</ref></def><cit>
                            <quote>Wie gut, daß Alexandra vorsorglich Tannenzweige [182.22] mit
                                Kerzen drauf in eine Vase gestellt hatte.</quote>
                            <quote>Während ich etwas Passendes suchte, hat sie die beiden Kerzen auf
                                den Tannenzweigen [187.2] angezündet und dabei gesagt:</quote>
                            <quote>[…] alles liegt unter dickem Weiß, die frischgepflanzten
                                Buchsbaumeinfassungen, alle die Gräber zur Winterzeit abdeckenden
                                Tannenzweige [188.31].</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tanz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tanz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[geordnete] Abfolge von Körperbewegungen, die nach
                                einem durch Musik od. eine andere akustische Äußerung (wie Schlagen,
                                Stampfen o.Ä.) hervorgebrachten Rhythmus ausgeführt wird</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Ein Foto zeigt Wróbel und die Brakup beim Tanz [258.19].</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tarif">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tarif</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">festgesetzter Preis; Entgelt, Gebühr für etw.
                                (z.B. für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen)</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Zu Chatterjee, der sie bei verbilligtem Tarif [203.9] fahren
                                ließ, soll die Alte gesagt haben:</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="textgrid:24cgv#rikschatarif"> Rikschatarif</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tasche">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tasche</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense>
                        <sense n="1." xml:id="tasche.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">ein-, aufgenähter Teil in einem Kleidungsstück
                                    (zum Hineinstecken von kleineren Gegenständen)</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2a]</ref></def><cit>
                                <quote>Und werden sagen laut, wo Politik aufhört und Mensch anfängt,
                                    nämlich wenn tot ist und nichts mehr in Tasche [39.1] hat, nur
                                    letztes Wunsch noch […]</quote>
                            </cit><re><form> *etw. [schon] in der Tasche haben</form>
                                <usg><hi rend="spaced">ugs.</hi></usg>
                                <sense><def><hi rend="italic">[schon] die Gewissheit haben, etw. zu
                                            bekommen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2a*]</ref></def><cit>
                                        <quote>Die Lizenz einer Firma aus Rotterdam hat er schon in
                                            der Tasche [162.18].</quote>
                                    </cit></sense></re></sense>
                        <sense n="2." xml:id="tasche.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">etw., was meist aus flexiblem Material
                                    hergestellt ist, meist einen od. zwei Henkel od. einen
                                    Tragegriff hat u. zum Unterbringen von Dingen bestimmt ist, die
                                    jmd. bei sich tragen möchte</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><xr>
                                <ref target="textgrid:24cgj#kameratasche">Kameratasche</ref>; <ref target="textgrid:24ch0#umhängetasche">Umhängetasche</ref>;
                                    <ref target="textgrid:24ch2#wachstuchtasche">Wachstuchtasche</ref></xr></sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="taschenbuch">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Taschenbuch</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">broschiertes, gelumbecktes <ref target="textgrid:24cg4#buch">Buch</ref> in
                                einem handlichen Format</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Er schenkte mir ein Taschenbuch [184.26] zum Thema Alterspotenz,
                                witzig, ungemein witzig!</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tasse">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tasse</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">kleines Trinkgefäß von unterschiedlicher Form mit
                                einem Henkel an der Seite</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[Da]</ref></def><xr>
                            <ref target="textgrid:24cgj#kaffeetasse">Kaffeetasse</ref>; <ref target="textgrid:24cgn#mokkatässchen">Mokkatässchen</ref>;
                                <ref target="textgrid:24ch0#untertassenteller">Untertassenteller</ref></xr>
                        <usg><hi rend="spaced">ugs.</hi></usg>
                        <def><hi rend="italic">kurze Zeitspanne [die man etwa braucht, um eine Tasse
                                leer zu trinken]</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Nur auf eine Tasse [242.28] Kaffee war Wróbel
                                mitgekommen.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tat">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tat</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form></form>
                    <sense>
                        <sense n="1." xml:id="tat.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">etw., was jmd. tut, getan hat; Handlung</hi>
                                <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                                <quote>Die litauische Komponente wertet er als »einleuchtend
                                    und wünschenswert«, zugleich aber als »schwer in die
                                    Tat [53.8] umzusetzen«.</quote>
                                <quote>Die im Bundesland Nordrhein-Westfalen für Wissenschaft
                                    zuständige Ministerin sprach […] von »einer sozial
                                    verantwortlichen Tat [107.10]«.</quote>
                            </cit><xr>
                                <ref target="textgrid:24ch0#untat">Untat</ref></xr>
                        </sense><sense n="2." xml:id="tat.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num><re><form>*in der Tat </form><sense><def><hi rend="italic">tatsächlich</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def><cit>
                                        <quote>Und damit war er bei seinem Rikschaprinzip, dessen
                                            Erfolg in der Tat [200.31] für sich spricht.</quote>
                                    </cit></sense></re></sense></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tatarengrab">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tatarengrab</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -gräber</form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="textgrid:24cgw#tatar">Tatar  [Register]</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgd#grab.a">Grab
                            (a)</ref></def><cit>
                            <quote>[…] und meinte, die Tatarengräber [175.16] als ›wilde
                                Beerdigungen‹  entschuldigen zu müssen.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tatkraft">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tatkraft</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">zum Handeln erforderliche Energie u.
                                Einsatzbereitschaft</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Ein gutes Dutzend waren sie nun und brachten außer Tatkraft
                                [213.20] Geschäftssinn mit;</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tatsache">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tatsache</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[9*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">wirklicher, gegebener Umstand; Faktum</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Mein ehemaliger Mitschüler nahm diese oft gleichzeitig
                                auftrumpfenden Tatsachen [16.11] in seiner Kladde zur Kenntnis
                                […]</quote>
                            <quote>Mir allerdings war nur Trauer möglich, die sich durch
                                mittlerweile geschichtlich gewordene Tatsachen [25.11] relativiert
                                hat.</quote>
                            <quote>Während Reschke den Wagen parkt und die beiden noch eine Weile
                                über die Aufhebbarkeit geschichtlicher Tatsachen [65.22] diskutieren
                                […]</quote>
                            <quote>Die Tatsache [105.19], daß nach Ende des Zweiten Weltkriegs
                                Millionen Deutsche ihre Heimat […] verlassen mußten
                                […]</quote>
                            <quote>Die Tatsache [135.12], daß am gleichen Tag […] die
                                völkerrechtlich wirksame Anerkennung der polnischen Westgrenze
                                ausgesprochen wurde, ist für die weitere Umsetzung unserer Idee
                                günstig gewesen:</quote>
                            <quote>Als erfreuliche Tatsachen [231.9] meldete er Gründungen von
                                Friedhofsgesellschaften […]</quote>
                            <quote>Dir hat es schon immer Spaß bereitet, tatsächlicher als alle
                                Tatsachen [294.18] zu sein...</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#tatsachenbehauptung">Tatsachenbehauptung</ref></xr><re><form> *Tatsachen schaffen
                                        </form><sense><def><hi rend="italic">nicht mehr rückgängig
                                        zu machende Umstände herbeiführen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D*]</ref></def><cit>
                                    <quote>[…] Reschke, konnte zielstrebig handeln, Tatsachen
                                        [107.23] schaffen und einer bloßen Idee Beine
                                        machen.</quote>
                                </cit></sense></re><re><form> *jmdn. vor vollendete Tatsachen
                                stellen </form><sense><def><hi rend="italic">jmdn. mit einem
                                        eigenmächtig geschaffenen Sachverhalt konfrontieren</hi>
                                    <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D*]</ref></def><cit>
                                    <quote>Vor vollendete Tatsachen [215.15] gestellt, blieb unserem
                                        Paar nur übrig, die vollstreckten Umbettungen hinzunehmen,
                                        freilich unter Protest.</quote>
                                </cit></sense></re></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tatsachenbehauptung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tatsachenbehauptung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#tatsache">Tatsache</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cg4#behauptung">Behauptung</ref></def><cit>
                            <quote>Mein ehemaliger Mitschüler nahm diese oft gleichzeitig
                                auftrumpfenden Tatsachen in seiner Kladde zur Kenntnis, doch
                                handelte er sie wie bloße Tatsachenbehauptungen [16.13] ab.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="taube">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Taube</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">mittelgroßer Vogel mit gedrungenem Körper, kleinem
                                Kopf, kurzem, leicht gekrümmtem Schnabel u. niedrigen Beinen
                                […]</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D ¹Taube 1]</ref></def><cit>
                            <quote>Eine der überzählig vielen Tauben [291.6] habe etwas fallen
                                lassen und seine Hutkrempe getroffen.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="taufsaal">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Taufsaal</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Größerer Raum in einem Gebäude, in dem Taufen
                                stattfinden, ein Ritual, durch das man in die Gemeinschaft der
                                Christen aufgenommen wird</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Saal 1; D Taufe 1a,b]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] an der Mennonitenkirche vorbei, die heute Bet- und
                                Taufsaal [224.26] der Pfingstgemeinde ist […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="taxi">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Taxi</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[6*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -s</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">(von einem Berufsfahrer gelenktes) Auto, mit dem
                                man sich (bes. innerhalb einer Stadt) befördern lassen kann</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>In einigem Abstand zu der Reihe wartender Taxis [57.19] stand
                                Mister Chatterjee neben einer Fahrradrikscha.</quote>
                            <quote>Keine Rikschas mehr, aber Taxis [72.13] warteten, wie üblich, vor
                                dem Hotel.</quote>
                            <quote>Als Reschke kurz nach acht vor das Hotel trat, standen noch keine
                                Taxis [80.19], aber einladend drei Rikschas schräg gegenüber in der
                                Sonne.</quote>
                            <quote>[…] denn die Rikschas legten wie die Taxis [138.5] den nur
                                im Fahrpreis unterschiedlichen Weg mit seitlich wehendem Trauerflor
                                zurück […]</quote>
                            <quote>[…] fuhr vorm Friedhofsportal in einem Taxi [258.9] S. Ch.
                                Chatterjee vor […]</quote>
                            <quote>Soeben hat er noch Chatterjee, der im Taxi [259.1] vorgefahren
                                ist, als Friedhofsbesucher eingeführt […]</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#taxichauffeur">Taxichauffeur</ref>; <ref target="#taxifahrer">Taxifahrer</ref>; <ref target="#taxifahrt">Taxifahrt</ref>;
                                <ref target="#taxiquittung">Taxiquittung</ref></xr></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="taxichauffeur">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Taxichauffeur</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der berufsmäßig Personen im <ref target="#taxi">Taxi</ref>
                                befördert</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Chauffeur]</ref></def><cit>
                            <quote>Leider fehle es an Fahrern oder Rikschawalas, wie man in Calcutta
                                sage, obgleich die Taxichauffeure [58.17], wie man ja sehe, nahezu
                                arbeitslos seien.</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#taxifahrer">Taxifahrer</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="taxifahrer">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Taxifahrer</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#taxi">Taxi</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cg9#fahrer.a">Fahrer (a)</ref></def><cit>
                            <quote>[…] als überall Verbot herrschte und kein Pole privat oder
                                als Taxifahrer [204.10] Auto fahren durfte […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="taxifahrt">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Taxifahrt</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#taxi">Taxi</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cg9#fahrt.1b">Fahrt (1b)</ref></def><cit>
                            <quote>Nach vom Stau behinderter Taxifahrt [109.27] zum Hauptbahnhof
                                nahmen sie den nächsten Zug nach Lübeck.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="taxiquittung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Taxiquittung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#taxi">Taxi</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgs#quittung.1">Quittung (1)</ref></def><cit>
                            <quote>Das lese ich der Hotelrechnung ab, die mit den Flugtickets, den
                                Eisenbahnkarten und mehreren Taxiquittungen [110.3] fotokopiert zu
                                den Unterlagen auf meinem Tisch gehört.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="taxusgebüsch">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Taxusgebüsch</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgd#gebüsch">Gebüsch</ref> aus Eibe</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Taxus]</ref></def><cit>
                            <quote>Von Taxusgebüsch [26.26] abgeschirmt, saßen sie.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="teak">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Teak</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">hartes gelbes bis dunkelgoldbraunes Holz eines
                                tropischen Baums</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Teakholz]</ref></def><cit>
                            <quote>Und leicht fiel es mir, das von Timmstedt vorgeschlagene Verbot
                                von Särgen aus tropischen Hölzern wie Teak [274.5], Mahagoni und
                                Palisander zu begrüßen...</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tee">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tee</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">anregendes, im Allgemeinen heiß getrunkenes
                                Getränk von meist goldbrauner bis dunkelbrauner Farbe aus mit
                                kochendem Wasser übergossenen getrockneten [u. fermentierten] jungen
                                Blättern u. Blattknospen des Teestrauchs</hi> [° D ¹Tee
                            2a,b]</def><cit>
                            <quote>Zum Frühstück […] wollte Reschke Herbata, weil er Tee [55.3]
                                dem grützigen Kaffee vorzog […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="teerpappendach">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Teerpappendach</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cg6#dach">Dach</ref>, das mit Teerpappe gedeckt ist,
                                einem Vorläufer der heutigen Bitumbahnen, bestehend aus einer
                                Filz-Trägereinlage die in Teer, einem zähflüssigen, braunen bis
                                tiefschwarzen Stoff, getränkt ist, Teer-Deckschichten und Abstreuung
                                aus Feinsand</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#WWW175" type="source">[° WWW175]</ref></def><cit>
                            <quote>Die Hälfte eines der Kleinhäuschen in Fachwerk, unterm
                                Teerpappendach [240.23] und mit Verandavorbau, war Erna Brakups
                                Zuhause.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="teil">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Teil</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[11*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form></form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="teil.1"><!--generated @n--><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num>
                            <sense n="a)" xml:id="teil.1a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)<!--original @n was 1. a)--></hi></num><def><hi rend="italic">etw., zu einem größeren Ganzen gehörende
                                        Menge, Masse o.Ä.; Teilbereich</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1b]</ref></def><cit>
                                    <quote>Als eine Allerweltsgeschichte hätte beginnen können,
                                        begann sich die Welt oder ein Teil [16.7] dieser
                                        unabänderlichen Welt tatsächlich zu verändern
                                        […]</quote>
                                    <quote>Dort war im vormals Poggenpfuhl genannten Teil [32.14]
                                        der Vorstadt nur die Petrikirche geblieben.</quote>
                                    <quote>Nach Zahlung eines zinslosen Kredits, den der
                                        Aufsichtsrat nach kurzer, zum Teil [150.2] fernmündlich
                                        geführter Debatte genehmigte, […]</quote>
                                    <quote>Kaum errichtet, sind Teile [153.23] des Zauns
                                        niedergelegt worden.</quote>
                                    <quote>Erst als ein neues Projekt beantragt wurde, kam auf
                                        polnischer Seite Unruhe auf, zumal das Paar diesen Teil
                                        [233.2] des Berichtes vorwarnend angekündigt hatte:</quote>
                                    <quote>Weil die Vergolderin einen Teil [238.20] ihrer
                                        beruflichen Tätigkeit in die Küche der Dreizimmerwohnung
                                        verlegt hatte, […]</quote>
                                    <quote>Wechselseitiger Respekt vor kultureller Leistung möge
                                        Teil [245.16] jener Versöhnung werden, die Frau
                                        Piątkowska und er vor Jahresfrist zu fördern begonnen
                                        hätten.</quote>
                                </cit><xr>
                                    <ref target="textgrid:24cg4#bestandteil">Bestandteil</ref></xr></sense>
                            <sense n="b)" xml:id="teil.1b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                                <def><hi rend="italic">etw., was mit anderem zusammen ein Ganzes
                                        bildet, ausmacht</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                                    <quote>[…] für den sich anschließenden, zwei Hektar großen
                                        evangelischen Sankt Marienfriedhof, auf dessen zum
                                        Michaelisweg liegendem Teil [66.4] das Szpital Studencki
                                        gebaut wurde; </quote>
                                    <quote>[…] für den etwa dreieinhalb Hektar großen
                                        evangelischen Sankt Katharinenfriedhof, auf dessen östlichem
                                        Teil [66.6] einige neue Gebäude […] Platz genommen
                                        hatten;</quote>
                                    <quote>Danach stiegen sie im oberen Teil [223.3] von Schidlitz
                                        hangaufwärts durch verwildertes Gelände:</quote>
                                </cit><xr>
                                    <ref target="textgrid:24cg3#anteil">Anteil</ref>; <ref target="textgrid:24cgd#großteil">Großteil</ref>; <ref target="textgrid:24cgd#gutteil">Gutteil</ref>;
                                        <ref target="#teilung">Teilung</ref></xr>
                            </sense></sense><sense n="2." xml:id="teil.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num><def><hi rend="italic">Person od. Gruppe von
                                    Personen, die in bestimmter Beziehung zu einer anderen Person
                                    od. Gruppe von Personen steht</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D3a]</ref></def><cit>
                                <quote>Alles vorzügliche Kurlage, außerdem vertraut, voller
                                    Erinnerungen für jenen Teil [56.29] unserer Mitglieder, die von
                                    hier weg mußten.</quote>
                            </cit></sense>
                        <sense n="3." xml:id="teil.3"><num type="ordering"><hi rend="bold">3.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">[einzelnes kleines] Stück, das zwar auch zu einem
                                    Ganzen gehört, dem aber eine gewisse Selbstständigkeit
                                    zukommt</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D4]</ref></def><xr>
                                <ref target="textgrid:24cg7#einzelteil">Einzelteil</ref></xr></sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="teilhaberin">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Teilhaberin</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form>/w. Form/</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der mit einem Geschäftsanteil an einer
                                Personengesellschaft beteiligt ist; Sozius; Kompagnon; Partner</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Teilhaber]</ref></def><cit>
                            <quote>Die junge Frau sprachlos deutscher Herkunft wies sich als
                                Teilhaberin [249.26] eines privaten Reiseunternehmens aus
                                […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="teilung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Teilung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">die Zerlegung eines Ganzen in <ref target="textgrid:24cgz#teil.1b">Teile
                                    (1b)</ref>;</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D teilen 1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Am Ende waren die zweiundvierzig Jahre des bengalisch-britischen
                                Geschäftsmannes, der geboren wurde, als dem indischen Subkontinent
                                Teilung [49.26] widerfuhr, erstaunlicher als die zweiundsechzig
                                meines ehemaligen Mitschülers […]</quote>
                            <quote>[…] weil er sich, als nach den Teilungen [75.15] Polen in
                                höchster Not war, in Berlin, ausgerechnet in Berlin dienstbar
                                gemacht habe.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="telefon">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Telefon</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Apparat (mit Handapparat u. Wählscheibe od.
                                Drucktasten), der über eine Drahtleitung od. drahtlos (über eine
                                Funkverbindung) Telefonate möglich macht</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Reschke und die Piątkowska haben einen Gutteil ihrer
                                Korrespondenz übers Telefon [92.16] abgewickelt.</quote>
                            <quote>Das Paar hatte sein Wiedersehen per Telefon [110.7]
                                abgesprochen.</quote>
                            <quote>Zwar hatte mich die Denkwitz per Telefon [174.9] und Fax
                                vorgewarnt, aber dieser Ansturm...</quote>
                            <quote>[…] worauf dieser zum Telefon [248.30] griff
                                […]</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#telefonieren">Telefonieren</ref>; <ref target="#telefonkontakt">Telefonkontakt</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="telefonieren">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Telefonieren</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">→ telefonieren</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">(mit jmdm.) mithilfe eines <ref target="textgrid:24cgz#telefon">Telefons</ref>
                                sprechen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D telefonieren 1]</ref></def><cit>
                            <quote>Davon ist so gut wie nichts überliefert, allenfalls geben die
                                Briefe und sein Tagebuch Hinweise auf Schwierigkeiten beim
                                Telefonieren [92.18] zwischen Ost und West.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="telefonkontakt">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Telefonkontakt</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#telefon">Telefon</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgj#kontakt">Kontakt</ref></def><cit>
                            <quote>So wie bisher, mit Telefonkontakt [237.14] zur adligen Sekretärin
                                in Bochum und allzu arglosem Faxen über Interpress, ging es nicht
                                weiter.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="teller">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Teller</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Teil des Geschirrs von runder (flacher od.
                                tieferer) Form, von dem Speisen gegessen werden</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Sein Weihnachtsgeschenk, ein gewiß teurer Dachshaarpinsel für die
                                Vergolderin, lag neben dem Teller [184.2] der Mutter, in einer
                                Plastiktüte verpackt.</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="textgrid:24ch0#untertassenteller">Untertassenteller</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tellermine">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tellermine</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Tellerförmiger, flacher und runder Sprengkörper,
                                der durch einen Zünder zur Explosion gebracht u. sowohl im Gelände
                                als auch im Wasser in Form von Sperren verlegt wird</hi> [° D; D
                            ¹Mine 2]</def><cit>
                            <quote>Maximilian verbrannt als Panzerfahrer bei Kursk, Eugen nahe
                                Tobruk von einer Tellermine [264.10] zerrissen;</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="temperatur">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Temperatur</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Wärmegrad eines Stoffes; gemessene Wärme von etw.,
                                bes. der Luft</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Wer hätte zu hoffen gewagt, daß diese verdorbenen Gewässer wieder
                                fischreich sein und bei gleichbleibend milder Temperatur [266.22]
                                zum Baden einladen würden?</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="textgrid:24ch2#wassertemperatur">Wassertemperatur</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tempo">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tempo</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Geschwindigkeit, mit der etw., bes. eine Handlung,
                                eine Bewegung abläuft</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Als sie […] in Richtung Stadt und bewachtem Parkplatz
                                rollten, wies Reschke, bei zurückgenommenem Tempo [65.8], auf den
                                zur rechten Hand liegenden weiträumigen Park hin:</quote>
                            <quote>Wir müssen Tempo [101.16] machen. Zeit läuft sonst weg.</quote>
                            <quote>Und Zeit läuft weg, wenn wir nicht bald machen Tempo
                                [101.23]...</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tendenz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tendenz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">sich abzeichnende, jmdm. od. einer Sache
                                innewohnende Entwicklung</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Schließlich hatte Marian Marczak Belege zur Hand, nach denen über
                                siebzig Prozent aller ausländischen Touristen deutschsprachig
                                gewesen seien, und zwar mit steigender Tendenz [245.3].</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="teppichboden">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Teppichboden</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">den Boden eines Raumes von Wand zu Wand
                                bedeckender textiler Fußbodenbelag</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Sie ließ das Netz mit Inhalt auf den Teppichboden [78.9]
                                gleiten.</quote>
                            <quote>Dann gibt es noch Hinweise auf das zu schmale Einzimmerbett und
                                den Teppichboden [78.31], der ihnen zu fleckig gewesen sei.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="termin">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Termin</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[6*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form></form>
                    <sense>
                        <sense n="a)" xml:id="termin.a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)</hi></num><def><hi rend="italic">(für etw. Bestimmtes) festgelegter Zeitpunkt; Tag,
                                    bis zu dem od. an dem etw. geschehen soll</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                                <quote>Deshalb ließen sie die Osterferien verstreichen und gaben
                                    einander erst Mitte Mai einen dritten Termin [117.2].</quote>
                                <quote>Das Paar Reschke-Piątkowska versteht es, bedeutende
                                    Termine [135.6] mit seinem Interesse zu verknüpfen:</quote>
                                <quote>[…] dem Tag der Einheit wurde vorauseilend ein Termin
                                    [154.28] zugesprochen.</quote>
                                <quote>[…] ein Wort übrigens, das, je näher der Termin [283.23]
                                    der Eheschließung rückte, immer häufiger in sein Tagebuch
                                    fand.</quote>
                            </cit></sense>
                        <sense n="b)" xml:id="termin.b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">das Treffen zu einem Termin (a)</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1b]</ref></def><cit>
                                <quote>Deshalb bin ich nicht überrascht, in einem Anfang März
                                    geschriebenen Brief zu lesen, daß er […] Termine [107.29]
                                    in Bonn, Düsseldorf und Hannover wahrgenommen hatte.</quote>
                                <quote>Er nennt Termine [170.22] in Frankfurt am Main, Düsseldorf
                                    und Wuppertal dringlich […]</quote>
                            </cit><xr>
                                <ref target="textgrid:24cgp#nachmittagstermin">Nachmittagstermin</ref></xr></sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="terminierung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Terminierung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">zeitliche Festsetzung</hi> [° D terminieren
                            2]</def>
                        <cit>
                            <quote>Dennoch steht in seinem Tagebuch, daß keine Absicht […] bei
                                der Terminierung [135.9] der Erstbegräbnisse im Spiel gewesen sei
                                […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="terrasse">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Terrasse</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form></form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="terrasse.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><def><hi rend="italic">stufenartiger Absatz, das Gefälle eines Hanges
                                    unterbrechende ebene Fläche</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def><cit>
                                <quote>Das für die Golflandschaft vorgesehene Areal […] ließ am
                                    Ufer des Sees keine Hochbauten zu, nur flache, in Terrassen
                                    [234.13] ansteigende Bauweise bis hin zum betont schlichten
                                    Clubgebäude.</quote>
                                <quote>Mit ziegelroten, nicht etwa schindelbraunen Dächern
                                    zuunterst, säumt das Ufer eine Siedlung, die in Terrassen
                                    [278.11] hügelwärts steigt […]</quote>
                            </cit>
                        </sense><sense n="2." xml:id="terrasse.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num><def><hi rend="italic">größere Fläche an einem
                                    Haus für den Aufenthalt im Freien</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                                <quote>Dem Doppelhaus ul. Ogarna 78/79 hatte die Baugeschichte, wie
                                    sonst keinem Haus in der Hundegasse, als Terrasse [31.26] einen
                                    Beischlag zugestanden.</quote>
                            </cit></sense></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="teuerung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Teuerung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">das Teurerwerden; Preisanstieg</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Nach langer Reihung der dem Straßenbild »einverleibten
                                polnischen Armut«, der Złoty-Abwertung und landesweiten
                                Teuerung [52.17] […]</quote>
                            <quote>Wenn sie über östliches Elend, die Teuerung [92.22], die
                                Notküchen klagt […]</quote>
                            <quote>[…] und erst nach der roten Grütze mögen Alexander und
                                Alexandra den politischen Alltag - er die […] bevorstehende
                                Volkskammerwahl, sie die polnische Teuerung [111.26] - […]
                                besprochen haben.</quote>
                            <quote>Täglich sehe ich, wie seine Rechnung mit der Teuerung [161.15]
                                aufgeht.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="teufel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Teufel</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">o.Pl.</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Widersacher Gottes, dessen Reich die Hölle ist;
                                Gestalt, die das Böse verkörpert; Satan</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><xr>
                            <ref target="textgrid:24cg8#daibel">Daibel [Brakup Missingsch]</ref>;
                                <ref target="#teufelswerk">Teufelswerk</ref></xr><re><form> *jmdn. reitet der
                                Teufel</form>
                            <usg><hi rend="spaced">ugs.</hi></usg>
                            <sense><def><hi rend="italic">jmd. treibt Unfug, stellt mutwillig etw.
                                        an</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1*]</ref></def><cit>
                                    <quote>Welcher Teufel [248.7] hat dich, hat unser Paar geritten,
                                        als es nach vehement ausgesprochenem Rücktritt kleinlaut
                                        bereit war, jenen aus dem Hut gezauberten »Ehrenvorsitz«  anzunehmen, […]</quote>
                                </cit></sense></re>
                        <re><form>*[das] weiß der Teufel</form>
                            <usg><hi rend="spaced">salopp</hi></usg>
                            <sense><def><hi rend="italic">wer weiß...; es ist unbekannt</hi> [D
                                    Kuckuck 1*1]</def><cit>
                                    <quote>Sie stocherte im Vorleben der Piątkowska herum,
                                        zitierte aus einer Personalakte, die ihr - weiß der Teufel
                                        [286.19], von wem - zugespielt worden war […]</quote>
                                </cit></sense></re></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="teufelswerk">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Teufelswerk</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">veraltend</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">vermeintliches <ref target="textgrid:24ch2#werk">Werk</ref> des
                                    <ref target="textgrid:24cgz#teufel">Teufels</ref></hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] weiß Wörter wie »räuberisch«, »                                Spottgeburt«, »Teufelswerk [282.2]«, entwirft ein
                                Schreckensbild herrischer Landnahme […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="text">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Text</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[schriftlich fixierte] im Wortlaut festgelegte,
                                inhaltlich zusammenhängende Folge von Aussagen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Leider liegen mir weder Text [138.14] noch Mitschnitt
                                vor.</quote>
                            <quote>Damals fingen wir über längere Dauer das […] Rufen einiger
                                werbender Tieflandunken ein, welches wir nun unserem gesprochenen
                                Text [280.23], oder sage ich besser: Abgesang, unterlegt haben
                                […]</quote>
                            <quote>Mir liegen nur Kopien der geschriebenen Texte [280.27] vor
                                […]</quote>
                            <quote>Der polnisch geschriebene und gesprochene Text [281.9] der
                                Piątkowska ist kurz;</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="theater">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Theater</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">zur Aufführung von Bühnenwerken bestimmtes
                                Gebäude</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Reschkes neuer Wagen […] stand […] auf dem bewachten
                                Parkplatz zwischen Theater [287.21] und Stockturm, dem Zeughaus
                                gegenüber.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="theatralik">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Theatralik</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">bildungsspr.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">in seinem Gehaben, seinen Äußerungen
                                gespreizt-feierlich, pathetische Art</hi> [° D; D theatralisch
                            2]</def><cit>
                            <quote>Viel Theatralik [201.9], gewiß, doch das stimmt: Chatterjees
                                Rikschaproduktion läuft in drei Werfthallen auf Hochtouren.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="theke">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Theke</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">in einem Lokal o.Ä. mit einer Art Tischplatte
                                versehener, langer, höherer, kastenförmiger Einrichtungsgegenstand,
                                an dem die Getränke ausgeschenkt werden; Schanktisch</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[Da]</ref></def><cit>
                            <quote>Im nur mäßig besuchten Fachwerkhäuschen war Platz an der Theke
                                [45.18].</quote>
                            <quote>Erst als das junge, von Reschke hübsch genannte Mädchen hinter
                                der Theke [48.21] ihr Schulenglisch unter Beweis stellte
                                […]</quote>
                            <quote>Yvonne gerufen, gab sich das Mädchen hinter der Theke [49.4] als
                                Medizinstudentin aus […]</quote>
                            <quote>[…] blieben die beiden - den ersten, den zweiten Whisky lang
                                - einzige Gäste an langer Theke [72.23].</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#thekenbekanntschaft">Thekenbekanntschaft</ref>; <ref target="#thekengespräch">Thekengespräch</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="thekenbekanntschaft">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Thekenbekanntschaft</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#theke">Theke</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cg4#bekanntschaft.2">Bekanntschaft (2)</ref></def><cit>
                            <quote>[…] wurde er namentlich und in jenem besonderen Englisch
                                angesprochen, das seiner mitternächtlichen Thekenbekanntschaft
                                [57.15], dem Bengalen britischer Staatsangehörigkeit, geläufig
                                war.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="thekengespräch">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Thekengespräch</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[5*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#theke">Theke</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgd#gespräch">Gespräch</ref></def><cit>
                            <quote>Ihre Thekengespräche [162.2]:</quote>
                            <quote>[…] sicher ist bei einem solchen Thekengespräch [163.13] die
                                erste finanzielle Absprache […] zu Papier gekommen
                                […]</quote>
                            <quote>Bei einem der Thekengespräche [164.28] kam es wie beiläufig zum
                                Eingeständnis, daß der »Rikschamann«  […] nur
                                väterlicherseits bengalischer Herkunft war.</quote>
                            <quote>Doch weil die Thekengespräche [165.24] Ausnahme blieben […]
                                kann man sagen: sie lebten häuslich.</quote>
                            <quote>[…] lud spielzeugklein das Fachwerkhaus am Radauneufer zu
                                Thekengesprächen [235.30] ein.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="thema">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Thema</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[15*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung,
                                künstlerischen Darstellung, eines Gesprächs o.Ä.</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] als werde er […] dicke Wälzer zum Thema [18.22]
                                barocker Emblematik, in einem gehäkelten oder geknüpften
                                Einkaufsnetz tragen.</quote>
                            <quote>[…] wollte, um gründlich zu sein, das Thema [24.1] seiner
                                vor Jahrzehnten abgeschlossenen Doktorarbeit, »Grabplatten und
                                Epitaphien in den Danziger Kirchen«, nicht verschweigen
                                […]</quote>
                            <quote>Sie war zur Begeisterung fähig, er nahm sein Thema [37.16], »                                Das Jahrhundert der Vertreibungen«, zum Anlaß und zählte die
                                Hunderttausende auf, die vertrieben oder zwangsumgesiedelt wurden
                                […]</quote>
                            <quote>Das große Thema [49.15] war ausgereizt, Asien nicht mehr zu
                                steigern.</quote>
                            <quote>Er könne ja verstehen, daß die Eigentumsfrage vorerst ein heikles
                                Thema [55.29] sei […]</quote>
                            <quote>Ich schicke Dir mit gleicher Post einige Artikel zu diesem Thema
                                [102.14], weil ich nicht weiß, ob und wieweit Eure Zeitungen über
                                Klimaveränderungen berichten.</quote>
                            <quote>Eine Studentin, die am Seminar zum Thema [104.24] Körbe,
                                Einkaufsnetze, Plastiktüten teilgenommen hatte […]</quote>
                            <quote>Das also soll er gewesen sein: gespalten, zur linearen Handlung
                                unfähig, ein sich einerseits, andererseits verzettelnder Reschke,
                                dem jedes Thema [105.10] Zappelei abnötigte;</quote>
                            <quote>Niemand hätte wie Reschke mit diesem Thema [126.21] per du sein
                                können.</quote>
                            <quote>Bald danach war die Beschaffenheit aufzustellender Grabsteine
                                Thema [149.25]; </quote>
                            <quote>Erwähnt wird der Priester der Petrikirche und dessen einziges
                                Thema [173.9]: das fehlende Gewölbe im immer noch kriegswüsten
                                Mittelschiff seiner Kirche. </quote>
                            <quote>Jedenfalls waren die Sterbehäuser nicht Thema [180.13] ihrer
                                abendlichen Gespräche in der ul. Ogarna.</quote>
                            <quote>Er schenkte mir ein Taschenbuch zum Thema [184.26] Alterspotenz,
                                witzig, ungemein witzig!</quote>
                            <quote>[…] bei Podiumsdiskussionen über das Thema [207.3] »Mut
                                zur Versöhnung«  […]</quote>
                            <quote>Reschkes Erklärung ist länger, weil er noch einmal sein Thema
                                [281.17], das Jahrhundert der Vertreibungen, auf Breitwand
                                projiziert […]</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="textgrid:24cgx#standardthema">Standardthema</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="theologe">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Theologe</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der <ref target="#theologie">Theologie</ref> studiert, studiert
                                hat u. auf diesem Gebiet beruflich, wissenschaftlich tätig ist</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] die drei Disteln und fünf Rosen im Wappen des Theologen
                                [17.22] Aegidius Strauch aus dem Flachrelief eines Grabsteins
                                […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="theologie">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Theologie</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">wissenschaftliche Lehre von einer als wahr
                                vorausgesetzten [christlichen] Religion, ihrer Offenbarung,
                                Überlieferung u. Geschichte; Glaubenslehre</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] segneten Hochwürden Bieroński, als Priester der
                                Petrikirche, und Konsistorialrat Karau, als Doktor der Theologie
                                [133.28], den Versöhnungsfriedhof als ökumenisches Doppel
                                ein;</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#theologe">Theologe</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="these">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">These</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[5*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                        <usg><hi rend="spaced">bildungsspr.</hi></usg></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">behauptend aufgestellter Satz, der als
                                Ausgangspunkt für die weitere Argumentation dient</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Sie kennen meine These [81.1]: Wenn überhaupt etwas, dann hat die
                                Fahrradrikscha Zukunft!</quote>
                            <quote>Jedenfalls ging von seinen zeitbedingten Thesen [103.8], sei es
                                zur Universitätsreform, sei es zum Sinn studentischer Mitbestimmung,
                                besonders aber zum Verständnis der Kunstgeschichte, etwas Radikales
                                aus.</quote>
                            <quote>Schon seine Doktorarbeit über Bodengrabplatten liest sich als
                                Entwurf späterer Thesen [103.14].</quote>
                            <quote>Alexandras […] Thesen [114.15] zur Notwendigkeit des
                                Wiederaufbaus kriegszerstörter Altstädte fanden bei meinen Studenten
                                Anklang.</quote>
                            <quote>Sie kennen ja meine These [161.29]: Nur die Fahrradrikscha hat
                                Zukunft!</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tieflandunke">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tieflandunke</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[5*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">anderer Name der <ref target="textgrid:24cgv#rotbauchunke">Rotbauchunke</ref>, bezieht
                                sich auf Verbreitung der Unkenart im Tiefland, unter 200m über dem
                                Meeresspiegel gelegenem Gebiet</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#WWW176" type="source">[° WWW176; D Tiefland]</ref></def><cit>
                            <quote>Weil im Werden plattgewalzt, waren es sicher Tieflandunken
                                [160.19].</quote>
                            <quote>Damals fingen wir über längere Dauer das melodische, wenn auch
                                tieftraurig stimmende Rufen einiger werbender Tieflandunken [280.21]
                                ein […]</quote>
                            <quote>Und wie zu Alexandras wenigen Worten höre ich das allen zuletzt
                                beschworenen Bildern unterlegte Rufen der Tieflandunken
                                [282.29].</quote>
                            <quote>An einem warmen Maitag schaffte eine Rotbauchunke, auch Tiefland-
                                [283.10] oder Feuerunke genannt, bis zu vierzig Rufe in der
                                Minute.</quote>
                            <quote>Ich nehme an, daß Reschke nur ouvertürenhaft einen Chor, dann
                                eine einzelne Tieflandunke [283.16] auf dem Tonträger gehabt
                                hat.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tier">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tier</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">mit Sinnes- u. Atmungsorganen ausgestattetes, sich
                                von anderen tierischen od. pflanzlichen Organismen ernährendes, in
                                der Regel frei bewegliches Lebewesen, das nicht mit der Fähigkeit zu
                                logischem Denken u. zum Sprechen befähigt ist</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def>
                        <usg><hi rend="spaced">Unkenrufe</hi></usg>
                        <def>Darstellung einzelner Tiere des Tierkreiszeichens [°]</def><cit>
                            <quote>Sie hat ihm nicht ohne Stolz im Kreis der Tiere [155.10] und
                                zeichenhaften Gestalten den Löwen gezeigt […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tierkreiszeichen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tierkreiszeichen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">Astron., Astrol.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">eines der zwölf Sternbilder in der Sphäre des
                                Himmels umspannenden Zone entlang der Ekliptik, die von der Sonne
                                auf ihrer scheinbaren Bahn einmal jährlich durchlaufen wird</hi> [°
                            D Tierkreis]</def><cit>
                            <quote>[…] die wenigen Goldspuren der im inneren Zirkel gereihten
                                Tierkreiszeichen [100.3] standen ihr noch bevor.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tinte">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tinte</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">intensiv gefärbte Flüssigkeit zum Schreiben,
                                Zeichnen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] ein schwarzer Montblanc, dick wie eine Brasil, mit
                                Goldfeder, den er, für mich zum Gebrauch, durch Ansaugen mit
                                blauvioletter Tinte [82.19] geladen hat.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tisch">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tisch</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[21*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -es; Pl. -e</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Möbelstück, das aus einer waagerecht auf einer
                                Stütze, in der Regel auf vier Beinen, ruhenden Platte besteht, an
                                der gegessen, gearbeitet, auf die etw. gestellt, gelegt werden
                                kann</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Solche Erinnerungen haften stärker als alle Pilzgerichte, die in
                                italienischen Gaststätten auf den Tisch [34.6] kommen
                                […]</quote>
                            <quote>Den Tisch [35.19] deckt kaschubisches Leinen mit gesticktem
                                Tulpenmuster.</quote>
                            <quote>Zum Frühstück, für das er kurz vor neun im Hotelrestaurant einen
                                freien Tisch [55.2] fand, wollte Reschke Herbata […]</quote>
                            <quote>Kaum hatte er bestellt, nahm an seinem Tisch [55.7] ein - wie
                                sich herausstellte - Landsmann Platz […]</quote>
                            <quote>[…] wie die überwiegend älteren Männer und Frauen an den
                                benachbarten Tischen [55.9] […]</quote>
                            <quote>Ganz in der Nähe, vorbei an der Jakobskirche, hatte sie in einem
                                kleinen Privatrestaurant den Tisch [73.21] für zwei Personen
                                bestellt.</quote>
                            <quote>Das lese ich der Hotelrechnung ab, die […] zu den Unterlagen
                                auf meinem Tisch [110.4] gehört.</quote>
                            <quote>[…] einem Restaurant, in dem die Gäste auf langen Bänken und
                                unter getreu aufgetakelten Schiffsmodellen an langen Tischen [111.4]
                                sitzen […]</quote>
                            <quote>Eigentlich wünschte ich mir, daß die beiden am langen Tisch
                                [111.17] ihr Gespräch weniger privat geführt hätten […]</quote>
                            <quote>Beide Trauergemeinden nahmen im reservierten Hotelrestaurant an
                                langen Tischen [138.10] Platz.</quote>
                            <quote>Geräucherter Aal ist auf den Tisch [155.20] gekommen, danach
                                Zanderfilet.</quote>
                            <quote>So erfuhr Wróbel […] wer alles am Tisch [173.19] saß, als
                                Frieda Formella […] Hochzeit feierte.</quote>
                            <quote>Den Tisch [229.6] lang sah man zu, bis sie gestiefelt
                                stand.</quote>
                            <quote>In der Veranda saß um einen Tisch [265.4] laut betend
                                Nachbarschaft versammelt […]</quote>
                            <quote>[…] sind es die überwiegend gelbgrünen Glasscheiben, die den
                                Tisch [268.9] und dessen Beisitzer in ein Aquarium
                                versetzen.</quote>
                            <quote>Es gibt Fotos von dieser Sitzung am langen Tisch [272.25]
                                […]</quote>
                            <quote>An den Langseiten des Tisches [272.29] hat der Aufsichtsrat Platz
                                genommen […]</quote>
                            <quote>Doch bevor ich das Paar vor den Tisch [283.26] eines
                                Standesbeamten stellen kann […]</quote>
                            <quote>In einem nahegelegenen Restaurant hatte Reschke den Tisch
                                [292.10] für vier Personen bestellt.</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="textgrid:24cg9#frühstückstisch"> Frühstückstisch</ref>; <ref target="textgrid:24cgj#küchentisch">Küchentisch</ref>;
                                <ref target="textgrid:24cgx#sitzungstisch">Sitzungstisch</ref>; <ref target="#tischchen">Tischchen</ref>;
                                <ref target="#tischgespräch">Tischgespräch</ref>; <ref target="#tischnachbar">Tischnachbar</ref></xr>
                        <usg><hi rend="bold">Ü</hi></usg>
                        <def>Angebot an Dienstleistungen und Konsumgütern [°]</def><cit>
                            <quote>Dem deutschen Heißhunger hat das genügsame Asien den Tisch
                                [282.19] gedeckt.</quote>
                        </cit><re><form> *etw. auf den Tisch [bringen] </form><sense><def><hi rend="italic">etw. [offiziell] zur Kenntnis bringen,
                                        vorlegen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a*]</ref></def><cit>
                                    <quote>Zwar konnten sie nichts Handfestes auf den Tisch [285.15]
                                        bringen, aber Verdächtigungen blieben genug:</quote>
                                </cit></sense></re></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tischchen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tischchen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def>/Vkl. zu <ref target="#tisch">Tisch</ref>/</def><cit>
                            <quote>Zur Couch und den Sesseln gehörte ein Tischchen [261.9], auf dem
                                Knabberzeug stand.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tischgespräch">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tischgespräch</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#tisch">Tisch</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgd#gespräch">Gespräch</ref></def><cit>
                            <quote>Ich nehme an, daß unser Paar beim Tischgespräch [111.11] die
                                Politik kaum zugelassen hat […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tischnachbar">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tischnachbar</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#tisch">Tisch</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgp#nachbar.b">Nachbar (b)</ref></def><cit>
                            <quote>Dennoch klagte Reschkes Tischnachbar [55.26] über mangelnden
                                Kooperationswillen auf polnischer Seite.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tischrede">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tischrede</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgv#rede.1a">Rede (1a)</ref>;, die bei einem festlichen
                                Essen gehalten wird</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] es verlief bei gelöster Stimmung, Tischreden [117.25]
                                wurden gehalten […]</quote>
                            <quote>Danach soll Jerzy Wróbel stehend eine Tischrede [294.19] gehalten
                                haben […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="titel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Titel</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmds. Rang, Stand, Amt, Würde kennzeichnende
                                Bezeichnung, die als Zusatz vor den Namen gestellt werden kann</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Daß sie ihn per Titel [74.28] ansprach, kränkte ihn, wenn ich
                                seiner Kladde glauben darf.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="titelseite">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Titelseite</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">erste, äußere Seite einer Zeitung, Zeitschrift,
                                die den Namen der Zeitung enthält</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D a]</ref></def><cit>
                            <quote>Vier oder fünf kaum vom Schneckenfraß gezeichnete Steinpilze
                                lagen gereiht auf einer verjährten Titelseite [8.7] der lokalen
                                Tageszeitung […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tizianrot">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tizianrot</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">→ tizianrot</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">(bes. vom Haar) ein leuchtendes goldenes bis
                                braunes Rot aufweisend</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D tizianrot]</ref></def><cit>
                            <quote>Ihr in Richtung Tizianrot [14.13] geschöntes Haar. </quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tochter">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tochter</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[11*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. Töchter</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">weibliche Person im Hinblick auf ihre leibliche
                                Abstammung von den Eltern; unmittelbarer weiblicher Nachkomme </hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Auch ich bewohne […] seitdem die Töchter [33.7] außer Haus
                                sind, eine allerdings geräumige Dreizimmerwohnung […]</quote>
                            <quote>Nur kurz kamen sie auf […] seine drei berufstätigen und mehr
                                oder weniger verheirateten Töchter [74.1].</quote>
                            <quote>Darauf jammert Reschke über die »selbstsüchtige
                                Uneinsichtigkeit«  zweier seiner drei Töchter [99.10]
                                […]</quote>
                            <quote>Die jüngste Tochter [99.13] hält sich heraus, offenbar ist ihr
                                unsere Idee nichtig.</quote>
                            <quote>[…] er verbrachte die Feiertage bei seiner jüngsten Tochter
                                [116.19] […]</quote>
                            <quote>[…] nicht daß Alexanders Töchter [182.30] Sophia, Dorothea
                                und Margaretha der Frau an der Seite ihres Vaters schnippisch,
                                abschätzig, schroff begegnet wären;</quote>
                            <quote>Meine jüngste Tochter [184.7] ließ nur Gespräche über ihre
                                Halbtagsstellung als Sozialpädagogin zu […]</quote>
                            <quote>Bewundernswert, daß die Piątkowska bereit blieb, bis Limburg
                                an der Lahn stillzuhalten und seine drei Töchter [185.27] und deren
                                Partner zu ertragen;</quote>
                            <quote>Als meine älteste Tochter [186.3] jedoch ganz ungefragt ihre
                                Meinung über unsere Idee zum besten gab, war das selbst für
                                Alexandra zuviel.</quote>
                            <quote>Ich verstehe deine Töchter [187.3].</quote>
                            <quote>Keine Verwandten waren geladen, denn unser Paar hatte weder die
                                Töchter [292.12] noch den Sohn benachrichtigt;</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tochtergesellschaft">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tochtergesellschaft</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">Wirtsch.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Kapitalgesellschaft, die [innerhalb eines
                                Konzerns] von einer Muttergesellschaft abhängt</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] weshalb die Tochtergesellschaft [238.1] »                                Bungagolf«  Timmstedts Einstand in die DPFG gewesen
                                ist.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tod">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tod</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[27*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Gen. -(e)s</form></form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="tod.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><def><hi rend="italic">Aufhören, Ende des Lebens; Augenblick des
                                    Aufhörens aller Lebensfunktionen eines Lebewesens</hi>
                                <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                                <quote>Dabei geht ein Säkulum zu Ende, das sich Vernichtungskriegen,
                                    Massenvertreibungen, dem ungezählten Tod [16.1] verschrieben
                                    hatte.</quote>
                                <quote>»Der Tod [23.2] ist das Tor zum Leben«</quote>
                                <quote>Weil sie sich als Witwe zu erkennen gegeben hatte, hätte nun
                                    er vom Tod [23.27] seiner Frau sprechen müssen und gleichfalls
                                    vom frühen, zu frühen Tod [23.28] der Eltern […]</quote>
                                <quote>[…] und datierte jetzt erst, unvermittelt, den Tod
                                    [24.4] seiner Frau:</quote>
                                <quote>»Sag' ich ja«, rief sie, »mit Tod [25.23] hört
                                    Feind auf, Feind zu sein. «</quote>
                                <quote>»Des Todes [28.27] güldener Abglanz!«  rief er
                                    und konnte sich nicht genugtun.</quote>
                                <quote>Auch ich bewohne nach dem Tod [33.6] meiner Frau […]
                                    eine allerdings geräumige Dreizimmerwohnung […]</quote>
                                <quote>Das gehe ihm, weil seit dem Tod [33.27] seiner Frau geübt,
                                    leicht von der Hand.</quote>
                                <quote>Ich vermute, daß Professor Dr. Reschke diesen Vortrag sowie
                                    weitere Gedanken über den Tod [38.20] und des Menschen letzte
                                    Liegestatt beim Auf- und Abgehen und wie vor größerem Auditorium
                                    entwickelt hat.</quote>
                                <quote>[…] seit Jahren verwitwet, jeweils durch Tod [54.1] des
                                    Ehegefährten freigestellt […]</quote>
                                <quote>Das sei nun mal so, da alles, sogar der Tod [70.22] seinen
                                    Preis habe.</quote>
                                <quote>Du siehst, liebe Alexandra, unsere Idee birgt, wenngleich dem
                                    Tod [88.25] verpflichtet, ein lebensbejahendes Element
                                    […]</quote>
                                <quote>Die Vorsorge für den Tod [142.20] ist frei von Rücksicht auf
                                    den Konjunkturverlauf.</quote>
                                <quote>»Was Dir der Feind genommen, hast Du im Tod [151.1]
                                    gewonnen.«</quote>
                                <quote>Diesmal war der Tod [174.30] mehrerer Matrosen vom Kreuzer
                                    SMS Magdeburg […] auf das Kriegsjahr 1914 datiert.</quote>
                                <quote>Wie doch alle den Tod [176.4]umschreibende Emblematik der
                                    Natur zugeordnet bleibt.</quote>
                                <quote>[…] aufgefüllt mit Schädeln und Knochen, diese, nach
                                    Reschke, »anschaulichste Darstellung des Todes
                                    [195.6]«.</quote>
                                <quote>[…] dem unsere Aktivitäten, die einzig dem Tod [200.4]
                                    dienstbar sind, fremd bleiben müssen […]</quote>
                                <quote>Nachdem er festgestellt hatte, daß diese Ruhe nicht zu
                                    steigern und einzig dem Tod [228.7] vorbehalten sei
                                    […]</quote>
                                <quote>Die Seniorenheime konnten von uns noch hingenommen werden,
                                    dienen sie doch ortsnah der Vorbereitung zum Tode
                                    [246.3];</quote>
                                <quote>[…] brachte der städtische Angestellte Jerzy Wróbel die
                                    Nachricht vom Tod [255.2] der Erna Brakup.</quote>
                                <quote>Erna Brakups Tod [266.9] habe den Tod [266.9] der Brüder
                                    bloßgelegt.</quote>
                                <quote>Kann nicht mehr hören von Tod [297.14] und
                                    Knochengebein!</quote>
                            </cit><xr>
                                <ref target="#todesdatum">Todesdatum</ref>; <ref target="#todesfall">Todesfall</ref>;
                                    <ref target="#todesmitteilung">Todesmitteilung</ref>; <ref target="#totenfarbe">Totenfarbe</ref></xr><re><form>
                                    *den Tod finden<usg><hi rend="spaced">geh.</hi></usg>
                                </form><sense><def><hi rend="italic">ums Leben kommen</hi>
                                        <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1*]</ref></def><cit>
                                        <quote>[…] bei der ein Herzog aus ruhmreichem
                                            Piastengeschlecht zwar den Tod [288.19] gefunden, doch
                                            die Mongolen zur Umkehr gezwungen haben soll.</quote>
                                    </cit></sense></re><re><form> *etw. zu Tode reiten
                                            </form><sense><def><hi rend="italic">etw. bis zum
                                            Überdruss wiederholen; so oft behandeln o.Ä., dass es
                                            seiner Wirkung beraubt wird</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1*]</ref></def><cit>
                                        <quote>[…] hätte in Reschkes Papieren eine der
                                            hinlänglich zu Tode [53.27] gerittenen Affären
                                            jammervoll Platz gefordert […]</quote>
                                    </cit>
                                </sense></re></sense><sense n="2." xml:id="tod.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num> oft <usg><hi rend="spaced">dichter.</hi></usg> od. <usg><hi rend="spaced">geh.</hi></usg>
                            <def><hi rend="italic">in der Vorstellung als meist schaurige, düstere,
                                    grausame Gestalt gedachte Verkörperung des Todes (1); die
                                    Endlichkeit des Lebens versinnbildlichende Gestalt</hi>
                                <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def><xr>
                                <ref target="#totentanz">Totentanz</ref></xr></sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="todesanzeige">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Todesanzeige</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Mitteilung, Annonce in einer Zeitung, in der jmds.
                                Tod mitgeteilt wird</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D; D Anzeige 2]</ref></def><cit>
                            <quote>Dort fand er Todesanzeigen [95.26], Gratulationen zu runden
                                Geburtstagen […] und »zum verdienten
                                Ruhestand«.</quote>
                            <quote>Zum Beweis der überdurchschnittlich hohen Lebenserwartung
                                schickte er der Piątkowska […] Todesanzeigen [96.19]
                                […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="todesdatum">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Todesdatum</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="textgrid:24cgz#tod.1">Tod (1)</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cg6#datum.b">Datum (b)</ref></def><cit>
                            <quote>Kein Todesdatum [175.11] vor '57.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="todesfabrik">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Todesfabrik</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">(zur Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft)
                                ausschließlich zur Ermordung der Gefangenen, bes. Juden, bestimmtes
                                Konzentrationslager, wobei die Tötung industriell organisiert
                                ablief, d.h. das Ziel war, möglichst viele Menschen so schnell und
                                billig wie möglich zu ermorden</hi> [° D Vernichtungslager;
                            WWW180]</def><cit>
                            <quote>Die Todesfabriken [37.26], der Völkermord, das noch immer
                                unfaßbare Verbrechen.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="todesfall">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Todesfall</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -fälle</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgz#tod.1">Tod (1)</ref>; eines Menschen in einer
                                Gemeinschaft, bes. innerhalb der Familie</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Unter den achtunddreißig Todesfällen [192.28] seit Eröffnung der
                                Seniorenheime zähle man sieben Neunzig- bis annähernd Hundertjährige
                                […]</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="textgrid:24cgx#sterbefall">Sterbefall</ref>; <ref target="#todesrate">Todesrate</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="todesmitteilung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Todesmitteilung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="textgrid:24cgz#tod.1">Tod (1)</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgn#mitteilung">Mitteilung</ref></def><cit>
                            <quote>Diese Todesmitteilungen [264.12] sind einem Gespräch beigemischt,
                                von dem im Nachtrag berichtet werden muß.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="todesrate">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Todesrate</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgv#rate.2">Rate (2)</ref>; statistisch ermittelte
                        Anzahl von <ref target="textgrid:24cgz#todesfall">Todesfällen</ref></hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Reschke, dessen früh geäußerte Bedenken durch die Todesrate
                                [192.20] bestätigt wurden […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tölpelei">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tölpelei</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form>
                        <usg><hi rend="spaced">abwertend</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">ungeschickte, unbeholfene, einfältige
                                Verhaltensweise, Handlung</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Tölpel]</ref></def><cit>
                            <quote>Der Präsident der westdeutschen Republik war unterwegs, um mit
                                wohlgesetzten Reden ein halbes Dutzend Tölpeleien [129.17] des
                                amtierenden Kanzlers zu überdecken […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="töpferton">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Töpferton</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">bes. zur Herstellung von Töpferwaren verwendetes
                                lockeres, feinkörniges Sediment von gelblicher bis grauer Farbe</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D ¹Ton]</ref></def><cit>
                            <quote>Indem er Kunststoffgefäße unter Verbot stellte, gelang es ihm,
                                die Verwendung von hartgebrannten, aus Töpferton [149.22] geformten
                                Urnen zu fördern.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="ton">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Ton</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[5*]</lbl> </form></form>
                    <sense>
                        <sense n="1." xml:id="ton.1"><!--generated @n--><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><sense n="a)" xml:id="ton.1a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)<!--original @n was 1. a)--></hi></num><usg><hi rend="spaced">ugs.</hi></usg><def><hi rend="italic">Wort; Äußerung</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D ²Ton 2b]</ref></def><cit>
                                    <quote>Er beherrschte den hohen Ton [25.16] gehobener
                                        Sprache;</quote>
                                    <quote>Ferner beklagt er […] die neonationalen Töne [99.18]
                                        seiner Kollegen;</quote>
                                </cit></sense><sense n="b)" xml:id="ton.1b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                                <form type="inflected">meist Sg.</form>
                                <def><hi rend="italic">Rede-, Sprech-, Schreibweise, Tonfall</hi> [D
                                    ²Ton 2a]</def><cit>
                                    <quote>Anfangs blieb der Ton [285.9] gemäßigt, weil Timmstedt
                                        »die kühnen und jetzt schon gewinnbringenden
                                        Investitionen in die Firma Chatterjee &amp; Co.« 
                                        lobte […]</quote>
                                </cit></sense></sense>
                        <sense n="2." xml:id="ton.2"><!--generated @n--><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <sense n="a)" xml:id="ton.2a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)<!--original @n was 2. a)--></hi></num><def><hi rend="italic">vom Gehör wahrgenommene
                                        gleichmäßige Schwingung der Luft, die (im Unterschied zum
                                        Klang) keine Obertöne aufweist</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D ²Ton 1a]</ref></def><cit>
                                    <quote>Nach letztem Ton [33.17] kommentierte die Witwe:</quote>
                                </cit><xr>
                                    <ref target="textgrid:24cg6#doppelton">Doppelton</ref>; <ref target="textgrid:24cgq#orgelton">Orgelton</ref>;
                                    <ref target="#tonlage">Tonlage</ref></xr></sense><sense n="b)" xml:id="ton.2b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num>
                                <def><hi rend="italic">(aus einer Reihe harmonischer Töne (a)
                                        zusammengesetzter) Klang</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D ²Ton 1b]</ref></def><xr>
                                    <ref target="textgrid:24cg6#dreitonklingel">Dreitonklingel</ref></xr><re><form> Wortspiel zu <usg><hi rend="bold">Ü</hi></usg>
                                        <form>*den Ton angeben</form></form><sense>
                                        <def><hi rend="italic">tonangebend sein, bestimmen</hi> [°
                                            D²Ton 1b*]</def><cit>
                                            <quote>[…] zitierte der Professor, weil Unken den
                                                Ton [126.27] angaben, aus den Dichtungen der
                                                Romantiker […]</quote>
                                        </cit></sense></re></sense></sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tonband">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tonband</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[11*]</lbl> </form></form>
                    <sense>
                        <sense n="1." xml:id="tonband.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">schmales, auf einer Spule aufgewickeltes, mit
                                    einer magnetisierbaren Schicht versehenes Kunststoffband, das
                                    zur magnetischen Speicherung bes. von Musik u. Sprache
                                    dient</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                                <quote>Nur ein Tonband [127.19] gibt mit Reschkes Stimme Auskunft
                                    […]</quote>
                                <quote>[…] ein Grund mehr, die Brakup aufs Tonband [129.8]
                                    sprechen zu lassen.</quote>
                                <quote>Und so sprach sie später für Reschke aufs Tonband
                                    [130.5]:</quote>
                                <quote>Später […] höre ich sie, vor Uferschilf stehend, über
                                    die Unkenrufe hinweg aufs Tonband [131.12] sprechen:</quote>
                                <quote>Zusätzlich will Reschke dem Aufsichtsrat ein Tonband [279.12]
                                    geschickt haben […]</quote>
                                <quote>Dort gab Reschke das Tonband [280.1] ab und gleichfalls
                                    Alexandras Personalcomputer.</quote>
                                <quote>In seiner Erklärung - und auf dem Tonband [280.3] - weist er
                                    darauf hin, daß dieses Gerät […] bei der tätigen Umsetzung
                                    der Idee treue Dienste geleistet habe;</quote>
                                <quote>[…] doch da zu Reschkes Nachlaß jenes Tonband [280.28]
                                    vom Vorjahr gehört […]</quote>
                            </cit><xr>
                                <ref target="#tonbandaufnahme">Tonbandaufnahme</ref>; <ref target="#tonbandaufzeichnung">Tonbandaufzeichnung</ref>;
                                    <ref target="#tonbandmonolog">Tonbandmonolog</ref></xr></sense>
                   
                    <sense n="2." xml:id="tonband.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                        <usg><hi rend="spaced">ugs.</hi></usg>
                        <def>/kurz für <ref target="#tonbandgerät">Tonbandgerät</ref>/ <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def><cit>
                            <quote>Doch als im späteren Verlauf der Doppelfeier das
                                Aufsichtsratsmitglied Erna Brakup in Stimmung geriet, lief das
                                Tonband [138.16].</quote>
                            <quote>Nicht nur Reschke hörte ihr, wenn möglich, mit laufendem Tonband
                                [146.16] zu;</quote>
                            <quote>Die Brakup brabbelte vor sich hin, obgleich kein Tonband [199.7]
                                lief.</quote>
                        </cit></sense> </sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tonbandaufnahme">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tonbandaufnahme</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">elektroakustische Tonaufnahme auf ein <ref target="textgrid:24cgz#tonband.1">Tonband
                                    (1)</ref></hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Sogar Kölsche Karnevalsschlager sang sie kürzlich, als wir, um
                                Tonbandaufnahmen [40.6] zu machen, ins Werder fuhren.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tonbandaufzeichnung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tonbandaufzeichnung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">elektroakustische Tonaufnahme auf ein <ref target="textgrid:24cgz#tonband.1">Tonband
                                    (1)</ref>;</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Tonbandaufnahme]</ref></def><cit>
                            <quote>Eine Tonbandaufzeichnung [128.16], die gleich hinter den
                                Unkenrufen Erna Brakups Gebrabbel bewahrt, wärmt Erinnerungen
                                auf.</quote>
                            <quote>[…] ihr Gelächter ist durch Reschkes Tonbandaufzeichnung
                                [144.10] überliefert.</quote>
                            <quote>Die auf Mitte November datierte Tonbandaufzeichnung [173.14] läßt
                                die Brakup zu Wort kommen:</quote>
                            <quote>Die Tonbandaufzeichnung [280.9] war Nachtarbeit.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tonbandgerät">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tonbandgerät</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgd#gerät.1b">Gerät (1b)</ref>; zur magnetischen
                                Aufzeichnung u. Wiedergabe bes. von Musik u. Sprache</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Erst als sie in die Kaschubei fuhren, um mit dem Tonbandgerät
                                [284.23] Unkenrufe aufzuzeichnen […]</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="textgrid:24cgz#tonband.2">Tonband (2)</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tonbandkassette">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tonbandkassette</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Magnetband u. zwei kleine Spulen, die fest in ein
                                kleines, flaches, rechteckiges Gehäuse aus Kunststoff eingebaut
                                sind</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Kassette 3]</ref></def><cit>
                            <quote>Dieser Stoß Briefe […] der Wust Zeitungsausschnitte, die
                                Tonbandkassetten [14.28] - all das wäre besser bei einem Archivar
                                abzulagern gewesen als bei mir.</quote>
                            <quote>Manchmal hörten Olek und Ola gemeinsam Tonbandkassetten
                                [166.7];</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tonbandmonolog">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tonbandmonolog</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[dauerndes] Sprechen einer Person auf <ref target="textgrid:24cgz#tonband.1">Tonband
                                    (1)</ref>;</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>[…] doch erst als […] Reschke ihr für Tonbandmonologe
                                [146.7] gute Bezahlung anbot, war die Alte zufrieden:</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tonfall">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tonfall</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Art des Sprechens im Hinblick auf Sprachmelodie,
                                Intonation, die Eigenart des Klanges der Sprache eines Sprechenden
                            </hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Spitz, eckig und bauchig geschwungen, dennoch nicht ganz befreit
                                vom Tonfall [230.11] der Brakup, lese ich:</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tonlage">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tonlage</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Höhe eines <ref target="textgrid:24cgz#ton.2a">Tons (2a)</ref>;</hi> [D
                            Tonhöhe]</def><cit>
                            <quote>Und so, auf diese Tonlage [183.19] abgestimmt, verlief das
                                Abendessen im - zugegeben - provozierend gutbürgerlichen Restaurant
                                unseres Hotels.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tonspur">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tonspur</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">Film</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">schmaler, die Tonaufzeichnung enthaltender Teil
                                eines Films</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Nach mehrmaligem Abspielen der Kassette, die allerdings ohne
                                Tonspur [134.13] läuft, könnte ich sagen: Ich bin
                                dabeigewesen.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tontechnik">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tontechnik</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">o.Pl.</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">alle Maßnahmen, Einrichtungen u. Verfahren, die
                                der Aufzeichnung, Verarbeitung und Wiedergabe von Schall dienen</hi>
                            <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Technik 1; WWW181]</ref></def><cit>
                            <quote>So ausführlich sind mir, mit Hilfe der Tontechnik [128.1], seine
                                Orts- und Zeitangaben, ihre Beschwerden und die Unkenrufe zum Trio
                                gemischt.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tonträger">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tonträger</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">Fachspr.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Vorrichtung zur Aufnahme u. Speicherung
                                akustischer Vorgänge (wie Schallplatte, CD, Kassette)</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Ich nehme an, daß Reschke nur ouvertürenhaft einen Chor, dann
                                eine einzelne Tieflandunke auf dem Tonträger [283.17] gehabt
                                hat.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="topf">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Topf</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[5*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. Töpfe</form></form>
                    <sense>
                        <sense n="1." xml:id="topf.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">aus feuerfestem Material bestehendes,
                                    [beidseitig] mit einem Henkel versehenes, zylindrisches Gefäß
                                    [mit Deckel], in dem Speisen gekocht werden; Kochtopf</hi>
                                <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                                <quote>[…] der vormals so hieß, weil er ans Dominikanerkloster
                                    grenzte und täglichen Einblick in die Töpfe [9.23] der
                                    Klosterküche erlaubte […]</quote>
                            </cit>
                            <re><usg><hi rend="bold">R</hi></usg><form>jeder Topf findet seinen
                                    Deckel</form><sense><def><hi rend="italic">jeder, alles findet
                                            das ihm gemäße, zu ihm passende Gegenstück</hi> [D Topf
                                        1*]</def><cit>
                                        <quote>Jedem offenen Topf ist Wahnsinn der passende Deckel
                                            [91.28].</quote>
                                    </cit>
                                </sense></re></sense>
                        <sense n="2." xml:id="topf.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num><def><hi rend="italic">mehr od. weniger hohes, zylindrisches od.
                                    bauchiges Gefäß (bes. aus Keramik od. Porzellan) […]</hi>
                                <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2b]</ref></def><cit>
                                <quote>Sehn drollig aus eure Töpfe [189.4]. Gibt nicht so was auf
                                    polnische Friedhof.</quote>
                            </cit>
                            <usg><hi rend="bold">Ü</hi></usg>
                            <def><hi rend="italic">Finanzreserve, Konto</hi> [°]</def><cit>
                                <quote>Und Reschke, der arme Reschke, der keine Flanke wagte, doch
                                    an Klawitters Stelle Partner sein wollte, bot aus seinen
                                    verdeckten Töpfen [202.12] weitere Finanzierung an.</quote>
                                <quote>[…] er, Reschke, könne nicht nachweisen, aus welchen
                                    Töpfen [285.21] sein neues Auto, das nunmehr als Privatwagen
                                    gelten müsse, finanziert worden sei, etwa aus
                                    Spendengeldern?</quote>
                            </cit></sense></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="topfhut">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Topfhut</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">ab 1925 in Mode gekommener, eng am Kopf
                                anliegender <ref target="textgrid:24cgf#hut.1">Hut (1)</ref>; mit schmaler, nach unten gebogener
                                Krempe; Clochenhut, Carlestonhut</hi> <ref target="textgrid:24cgt#WWW182" type="source">[WWW182]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] Erna Brakup unterm Topfhut [122.7] und in Galoschen, die
                                mir jetzt schon lebendig wird.</quote>
                            <quote>So, in Filzstiefeln, die sie gelegentlich auszog, unterm Topfhut
                                [229.16], den sie nie abnahm, vollstreckte sie ihren Rücktritt wie
                                eine Strafe.</quote>
                            <quote>[…] wird er […] gehofft haben, die Brakup werde nach
                                kurzem Schmollen bald wieder mit Topfhut [231.4] und in ihren
                                Filzstiefeln dabeisein.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="topflappen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Topflappen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">kleiner, meist quadratischer [aus mehreren
                                Stofflagen bestehender od. gehäkelter] Lappen zum Anfassen heißer
                                Kochtöpfe, Kuchenbleche o.Ä</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Geschenkt bekam ich einen Bildband […] und Alexandra
                                Topflappen [185.21] aus einem Dritte-Welt-Laden.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tor">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tor</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[große] Öffnung in einer Mauer, in einem Zaun
                                o.Ä., die durch eine [ein- od. zweiflügelige, in Angeln drehbare]
                                Vorrichtung aus Holz, Metall o.Ä. verschlossen wird; breiter
                                Eingang, breite Einfahrt</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D ¹Tor 1a, b]</ref></def><cit>
                            <quote>Und dann weitete sich vor dem Tor [19.25] zur Leninwerft […]
                                der Platz mit den drei hochragenden Kreuzen, an denen gekreuzigt
                                drei Schiffsanker hängen.</quote>
                            <quote>Kein offenes Tor [21.10] gab den Zugang frei.</quote>
                            <quote>»Der Tod ist das Tor [23.2] zum Leben«</quote>
                            <quote>Die Wohnung im dritten Stock lag am Ende der Gasse, die wie alle
                                nach Osten laufenden Gassen der Rechtstadt mit einem Tor [32.6], dem
                                Kuhtor, zur Mottlau hin ausläuft.</quote>
                        </cit>
                        <xr>
                            <ref target="textgrid:24cgw#brandenburger_tor">Brandenburger Tor [Register]</ref>; <ref target="textgrid:24cgw#grünes_tor">Grünes Tor
                                [Register]</ref>; <ref target="textgrid:24cgw#hohes_tor">Hohes Tor [Register]</ref>; <ref target="textgrid:24cgw#kuhtor">Kuhtor
                                [Register]</ref>; <ref target="textgrid:24cgw#leegen-tor">Leegen-Tor [Register]</ref>; <ref target="textgrid:24cgw#mühlentor">Mühlentor
                                [Register]</ref>; <ref target="textgrid:24cgw#olivaer_tor-1">¹Olivaer Tor
                        [Register]</ref></xr></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="torfschwarz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Torfschwarz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">dunkle Farbe des Moorbodens</hi> [° D Torf
                            2]</def><cit>
                            <quote>Kein eigentliches Umbra, mehr Erdbraun als Torfschwarz
                                [7.24]...</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tote">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tote</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der/die</form>
                             <lbl type="frequency">[39*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der tot, gestorben ist</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Haben Tote [24.12] nicht ruhen lassen gewollt.</quote>
                            <quote>Gewiß wünsche man sich humaneren Umgang mit Toten
                                [24.24].</quote>
                            <quote>Nach jeweiligem Bekenntnis entspannt, bemerkten sie plötzlich,
                                daß nah und fern weitere Friedhofsbesucher mit Blumen und
                                Windlichtern ihrer Toten [25.29] gedachten.</quote>
                            <quote>Seh' ich noch Tote [27.13] auf Straße liegen.</quote>
                            <quote>Da blieben viele auf der Strecke, Tote [37.23] ungezählt.</quote>
                            <quote>[…] aber das Recht der Toten [38.17] auf Heimkehr könnte,
                                sollte, dürfte angemahnt werden!</quote>
                            <quote>Doch als es nach erstem Anlauf um das Recht der Toten [40.10]
                                ging, wurde der Piątkowska die Sprache knapp.</quote>
                            <quote>Doch weil sich der Witwer tagsüber […] nur auf die Toten
                                [46.20] und deren letzte Wünsche konzentriert hatte […]</quote>
                            <quote>Wie uns Deutschen wird den Polen das Recht der Toten [53.14] auf
                                Heimkehr zuerkannt werden müssen.</quote>
                            <quote>Diese sich edel gebende Rechthaberei im Dienst der Toten [53.17]
                                stank mir von Anfang an.</quote>
                            <quote>Denn nicht versteckt, wohl aber geborgen unterm Blätterdach
                                sollen die heimgekehrten Toten [64.8] ihre Ruhe finden.</quote>
                            <quote>[…] wo als Neubau mit Flachdach das Spezialkrankenhaus für
                                Studenten über eingeebnetem Gräberfeld oder, wie die Witwe sagte,
                                »auf Knochengebein von Tote [67.14]«  erbaut worden
                                war.</quote>
                            <quote>Überzeugt vom Anspruch der Toten [70.2] auf Heimkehr
                                […]</quote>
                            <quote>[…] sollte es doch möglich sein, […] den Toten [85.16]
                                zu ihrem Recht zu verhelfen.</quote>
                            <quote>In einem der Schreiben sei »vitales Interesse an Rückkehr in
                                die Heimat, wenn auch der Toten [88.16] nur«  formuliert
                                worden.</quote>
                            <quote>Ist ihre Liebe nicht jetzt schon gewöhnlich, ihr Geschäft mit den
                                Toten [98.26] gemachte Sache?</quote>
                            <quote>Es gab Tote [101.29].</quote>
                            <quote>Doch unsere Idee […] wird von den großen Umwälzungen nicht
                                betroffen sein, weil sie den Toten [125.3] dient, nicht den
                                Lebenden.</quote>
                            <quote>»Geschäftemacherei mit Toten [140.12]«  wurde ihm
                                unterstellt.</quote>
                            <quote>Unsere Idee weist nach vorne, selbst dann, wenn sie den Toten
                                [148.10] ein nur knapp bemessenes Stück Heimaterde
                                verspricht.</quote>
                            <quote>Nach Zitaten aus seiner Habilitationsschrift sollten flache,
                                bildhafte Reliefs Bibelmotive nacherzählen: den Sündenfall […]
                                die Grablegung des Herrn, die Auferstehung der Toten
                                [150.24]...</quote>
                            <quote>[…] kein Wunder, daß die wechselnden Trauergesellschaften
                                Fragen nach der Sicherheit ihrer Toten [154.5] zu stellen
                                begannen.</quote>
                            <quote>Sind wir den Toten [164.6] verpflichtet, will er das Überleben
                                der Menschheit sichern.</quote>
                            <quote>Die Heimkehr der Toten [164.11], wie sie tagtäglich auf unserem
                                Versöhnungsfriedhof stattfindet […]</quote>
                            <quote>[…] wir, Liebste, bleiben in Stille unseren Toten [171.8]
                                verpflichtet;</quote>
                            <quote>[…] darunter durch Schläge beschädigte Schrift: ›Unsern
                                Toten [175.8]‹.</quote>
                            <quote>So viele Tote [176.1] in fremder Erde!</quote>
                            <quote>Ihr vergeßt, daß wir - und auch unsere Toten [185.16] - dort
                                Gäste sind.</quote>
                            <quote>Hinzu kommt, daß die schlichten Grabkreuze, die vorläufig die
                                Namen und Daten der Toten [188.28] aufsagen, in ihrer
                                Einheitlichkeit bestätigt werden:</quote>
                            <quote>Den mannshohen Grabstein im Rücken, gingen der Rikschabetrieb und
                                die Friedhofsgesellschaft, mithin Bewegung und Stillstand, die
                                Lebenden und die Toten [202.16], abermals einen Handel ein
                                […]</quote>
                            <quote>[…] soll fortan über Tote [215.22] verfügt werden.</quote>
                            <quote>Nur Umbetten ist falsch, weil Umbetten stört Ruhe von Tote
                                [228.26].</quote>
                            <quote>Deshalb müsse man zuallererst ihnen, den vielen Toten [245.22]
                                danken.</quote>
                            <quote>Hunger und Kriege, ungezählte Tote [259.19] und Flüchtlingsströme
                                schon unterwegs, bald am Ziel...</quote>
                            <quote>So hatte das Paar dem Golfkrieg zugeschaut, dessen Tote [261.8]
                                niemand zählen wollte.</quote>
                            <quote>[…] die Flucht der Kurden, den verkündeten Sieg und die grob
                                geschätzten Toten [261.13] […]</quote>
                            <quote>Zusammenhänge zwischen den Toten [266.10] des Golfkrieges und dem
                                frühen Verlust der Geschwister seien deutlich geworden.</quote>
                            <quote>Danach entwickelt er […] seine und Alexandras ursprüngliche
                                Idee, die Heimkehr der Toten [281.23] und den Versöhnungsgedanken
                                […]</quote>
                            <quote>Als Tote [294.27] kehren die Deutschen heim.</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="textgrid:24cg8#tote">Tote [Brakup Missingsch]</ref>; <ref target="#totenkopf">Totenkopf</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="totenbett">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Totenbett</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Sterbebett</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Ums Totenbett [265.2] Gedränge der Stehenden.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="totenfahne">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Totenfahne</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">schwarze <ref target="textgrid:24cg9#fahne">Fahne</ref> mit weißem Kreuz für
                                Beerdigungen</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Wie er Bodengrabplatten und Grabsteine, Sarkophage und Epitaphe,
                                Beinhäuser, Gruftgewölbe und mottenzerfressene Totenfahnen [17.6]
                                […] heraldisch bestimmt […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="totenfarbe">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Totenfarbe</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">den <ref target="textgrid:24cgz#tod.1">Tod (1)</ref>; symbolisierende <ref target="textgrid:24cg9#farbe.1a">Farbe
                                    (1a)</ref>;</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Man hätte, nach Reschke, der bis zu den Pharaonengräbern
                                zurückging, Gold zur eigentlichen Totenfarbe [28.25] ausrufen
                                müssen:</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="totengräber">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Totengräber</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der [auf einem Friedhof] Gräber aushebt</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] was ihm Totengräber [132.7] und Küster zugetragen hatten
                                […]</quote>
                            <quote>Mittlerweile waren, außer den Totengräbern [145.25], zwei
                                Friedhofsgärtner fest angestellt.</quote>
                            <quote>[…] außerdem wurden ihr der Leichenwagen, das Gärtnergerät
                                und Werkzeug der Totengräber [145.30] anvertraut.</quote>
                            <quote>[…] wo die Totengräber [203.23] und Friedhofsgärtner ihr
                                Gerät aufbewahrten […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="totenkopf">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Totenkopf</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Zeichen in Form eines stilisierten Schädels eines
                                    <ref target="textgrid:24cgz#tote">Toten</ref></hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D 1,2]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] deren Zierschild […] zur rechten Seite die Krone
                                über der Sanduhr, darunter den Totenkopf [61.19] und überm Schild
                                einen Schwan zeigt […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="totenmesse">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Totenmesse</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">meist am Tage der Beisetzung gehaltene
                                    <ref target="textgrid:24cgn#messe">Messe</ref> für einen Verstorbenen; Toten-, Sterbeamt</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Zwei Priester, der aus Brzeźno, der aus Matarnia, zelebrierten
                                die Totenmesse [256.9].</quote>
                            <quote>Und von ihm weiß ich, daß während der Totenmesse [256.18]
                                gebeichtet und die Hostie empfangen wurde.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="totentanz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Totentanz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">bild. Kunst</hi></usg></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[spätmittelalterliche] allegorische Darstellung
                                eines Reigens, den der <ref target="textgrid:24cgz#tod.2">Tod (2)</ref> mit Menschen jeden Alters
                                u. Standes tanzt</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[Da]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] wie ja das mittelalterliche Motiv Totentanz [88.27] dem
                                Sterben als Gleichheitsprinzip nicht nur makabre, nein, fröhliche
                                Reverenz erweist;</quote>
                            <quote>[…] denk, bitte, an den Lübecker Totentanz [88.29], den
                                leider der Krieg vernichtete […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tourist">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tourist</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[16*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. (m+f) -en</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[Urlaubs]reisender; jmd., der reist, um fremde
                                Orte u. Länder kennen zu lernen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] desgleichen einem sommerlichen Fest, das […] mit
                                Trödel und Ramsch Einheimische und Touristen [10.18]
                                anzieht.</quote>
                            <quote>[…] als Bildungsreisender ein Tourist [12.4] besserer
                                Sorte.</quote>
                            <quote>[…] bis zur Tankstelle für bleifrei tankende Touristen
                                [21.4] […]</quote>
                            <quote>Die wenigen Touristen [60.22] und einige betende Polen verloren
                                sich in der Hallenkirche […]</quote>
                            <quote>[…] all das von Generationen in Furcht gehaltener
                                Kirchgänger, später von Touristen [61.12] abgelaufen, blankgetreten
                                und flächig eingeebnet;</quote>
                            <quote>Inmitten heimischer Zuschauer und Touristen [130.2] […]
                                blieb Erna Brakup draußen.</quote>
                            <quote>Die Touristen [130.26] klatschten, als der Staatsmann von oben
                                herab ein wenig winkte […]</quote>
                            <quote>In Gdańsk und anderswo blieben die Touristen [151.30]
                                aus.</quote>
                            <quote>Doch vorher hatte sich das Paar unter Touristen [155.23] und
                                Ortsansässige gemischt:</quote>
                            <quote>[…] man sieht sie die Grunwaldzka rauf und runter, gut
                                besetzt in Sopot und Oliwa und nicht mehr ausschließlich mit
                                Touristen [161.19] beladen.</quote>
                            <quote>Nur mit ihresgleichen oder wenn Touristen [220.5] kamen […]
                                sprach sie in immer seltsamer werdenden Ausprägungen ihre
                                Muttersprache.</quote>
                            <quote>Er wies auf den geringen Anteil skandinavischer Touristen
                                [244.27] während der Hauptreisezeit hin.</quote>
                            <quote>Schließlich hatte Marian Marczak Belege zur Hand, nach denen über
                                siebzig Prozent aller ausländischen Touristen [245.2]
                                deutschsprachig gewesen seien, und zwar mit steigender
                                Tendenz.</quote>
                            <quote>Die Langgasse war, wie immer, voller Touristen [291.1].</quote>
                            <quote>Auf Fotos, von gefälligen Touristen [295.24] geknipst, sieht das
                                Paar glücklich aus, auch vorm Pantheon.</quote>
                            <quote>Meine Darbietung soll, sagte mir Alexandra später, allen
                                Touristen [296.21] im weiten Rund Stille befohlen haben, selbst den
                                Japanern.</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#touristengruppe">Touristengruppe</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="touristengruppe">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Touristengruppe</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#tourist">Tourist</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgd#gruppe.1a">Gruppe (1a)</ref></def><cit>
                            <quote>Weil die Orbis-Busse mit den pauschal reisenden Touristengruppen
                                [72.19] von ihren Tagesausflügen […] noch nicht zurück waren
                                […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="touristik">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Touristik</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">organisierter Reise-, Fremdenverkehr; mit dem
                                Tourismus Zusammenhängendes</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] sicherte sie über das Büro für Touristik [133.5] »                                Orbis«  ausreichend viele Einzel- und Doppelzimmer für die
                                demnächst zu erwartenden Trauergäste.</quote>
                            <quote>[…] links von ihm trägt die junge Chefin der Agentur für
                                Touristik [273.5] ihren Scheitel madonnenhaft […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tradition">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tradition</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">etw., was im Hinblick auf Verhaltensweisen, Ideen,
                                Kultur o.Ä. in der Geschichte, von Generation zu Generation
                                [innerhalb einer bestimmten Gruppe] entwickelt u. weitergegeben
                                wurde [u. weiterhin Bestand hat]</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[Da]</ref></def><cit>
                            <quote>Holzschindeldächer sollten kaschubische Tradition [234.16]
                                erneuern.</quote>
                            <quote>»Das ist nun mal polnische Tradition [269.10], die wir als
                                Deutsche zu respektieren haben«, sagte Frau Dettlaff.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="träne">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Träne</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">(bei starker Gemütsbewegung od. durch äußeren
                                Reiz) im Auge entstehende u. als Tropfen heraustretende klare
                                Flüssigkeit</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Anfangs war sie wie versiegelt, nicht einmal Tränen [212.5]
                                kamen.</quote>
                        </cit><re><form> in Tränen stehen </form><sense><def><hi rend="italic">dem
                                        Weinen nahe sein</hi> [°]</def><cit>
                                    <quote>Und als ihm diese ungeschickte Zeichnung […] nur
                                        Tadel einbrachte, stand er in Tränen [140.8];</quote>
                                </cit></sense></re></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tragetasche">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tragetasche</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[größere] mit Riemen od. Bügeln versehene
                                [Einkaufs]tasche, die mit der Hand getragen wird</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[Da]</ref></def><cit>
                            <quote>Es geht um Körbe, Kiepen, Beutel, Säcke, Netze, Tragetaschen
                                [100.19] […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="transaktion">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Transaktion</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">größere [riskante] finanzielle Unternehmung, über
                                die üblichen Gepflogenheiten hinausgehendes Geldgeschäft (wie
                                Fusion, Kapitalerhöhung, Verkauf von Anteilen)</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Der Kontostand der Friedhofsgesellschaft erlaubte die Transaktion
                                [163.24].</quote>
                            <quote>Geschäftig schreibt er über »unumgängliche Transaktionen
                                [167.7]«  und »die fällige Neuordnung der
                                Konten«.</quote>
                            <quote>Reschkes »stille Reserven«  waren bald
                                offengelegt, seine Transaktionen [248.21] kamen ans Licht.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="transparentinschrift">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Transparentinschrift</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgx#schrift.1a">Schrift (1a)</ref>; auf einem Spruchband</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Transparent 1]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] das vorlaute Dazwischenreden der Politik, dieser sogar
                                die Träume einholende »Hufschlag des reitenden
                                Weltgeistes«, diese Transparentinschriften [90.11].</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="transportmittel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Transportmittel</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">zum Befördern von Gütern u. Personen dienendes
                                Kraft-, Schienen-, Luft- od. Wasserfahrzeug; Transporter</hi> [° D;
                            D transportieren a]</def><cit>
                            <quote>[…] die Fahrradrikscha als Transportmittel [164.13], das
                                besonders gerne von unseren jungen Trauergästen benutzt wird
                                […]</quote>
                            <quote>Übrigens hat sie Chatterjee auf die Idee gebracht, die
                                Fahrradrikscha als Transportmittel [202.29] für Kleinumzüge
                                anzubieten.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tratsch">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tratsch</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">ugs. abwertend</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Klatsch</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Aus zeitverschobenen Erinnerungen holte sie Tratsch [147.3] und
                                politische Eintrübungen hoch.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="traube">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Traube</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">dicht gedrängte (auf einen bestimmten Punkt
                                fixierte) Menge (bes. von Menschen)</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D3]</ref></def><cit>
                            <quote>Auf Fotos sehe ich die Traube [255.29] vorm Portal.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trauer">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trauer</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[tiefer] seelischer Schmerz über einen Verlust od.
                                ein Unglück</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Mir allerdings war nur Trauer [25.10] möglich, die sich durch
                                mittlerweile geschichtlich gewordene Tatsachen relativiert
                                hat.</quote>
                            <quote>[…] doch erfüllt mich diese Spiegelung, je länger ich
                                schaue, mit Trauer [278.28] […]</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#trauerfamilie">Trauerfamilie</ref>; <ref target="#trauerflor">Trauerflor</ref>; <ref target="#trauernde">Trauernde</ref>;
                                <ref target="#trauerschwarz">Trauerschwarz</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="trauerakt">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trauerakt</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">offizielle Feier zur od. vor der Bestattung bzw.
                                Einäscherung eines Verstorbenen</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D; D Trauerfeier]</ref></def><cit>
                            <quote>Ich glaube […], daß die Piątkowska beim einen wie beim
                                anderen Trauerakt [136.26] unter breiter Hutkrempe geweint
                                hat.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trauerfamilie">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trauerfamilie</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#trauer">Trauer</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cg9#familie.a">Familie (a)</ref></def><cit>
                            <quote>[…] als trotz Ersatz der Schäden die Klagen betroffener
                                Trauerfamilien [152.23] kein Ende nahmen […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trauerflor">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trauerflor</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">schwarzes Band [aus feinem, florartigem Gewebe],
                                das als Zeichen der <ref target="#trauer">Trauer</ref> am Ärmel, in einem Knopfloch
                                od. um den Hut getragen od. an eine Fahne geknüpft wird</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] die Rikschas legten wie die Taxis den nur im Fahrpreis
                                unterschiedlichen Weg mit seitlich wehendem Trauerflor [138.6]
                                zurück […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trauergast">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trauergast</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[8*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">meist Pl.: -gäste</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Teilnehmer[in] an einer Feier zur od. vor der
                                Bestattung bzw. Einäscherung eines Verstorbenen [u. beim
                                anschließenden Zusammensein mit der Familie]</hi> [° D; D
                            Trauerfeier]</def><cit>
                            <quote>[…] sicherte sie über das Büro für Touristik »                                Orbis«  ausreichend viele Einzel- und Doppelzimmer für die
                                demnächst zu erwartenden Trauergäste [133.7].</quote>
                            <quote>Jedenfalls kamen nur Trauergäste [134.22] ins Bild
                                […]</quote>
                            <quote>Ältere Trauergäste [137.30] fanden es anstößig, daß einige
                                jüngere Trauergäste [137.31] […] den Rückweg in Chatterjees
                                Fahrradrikschas genommen hatten […] </quote>
                            <quote>[…] die Fahrradrikscha als Transportmittel, das besonders
                                gerne von unseren jungen Trauergästen [164.14] benutzt wird
                                […]</quote>
                            <quote>Immer wieder hatten hochbetagte Trauergäste [176.19] […] den
                                Wunsch geäußert […]</quote>
                            <quote>[…] als ich einen Blick auf die unablässig betenden, dann
                                wieder erbärmlich katholisch singenden Trauergäste [268.4] warf
                                […]</quote>
                            <quote>Die Vielzahl anreisender Trauergäste [270.17], diese permanente
                                Invasion Leidtragender […]</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#trauergesellschaft">Trauergesellschaft</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="trauergemeinde">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trauergemeinde</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">geh.</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Gesamtheit der Teilnehmer u. Teilnehmerinnen an
                                einer Feier zur od. vor der Bestattung bzw. Einäscherung eines
                                Verstorbenen</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D; D Trauerfeier]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] ein alter Mann lutherischen Glaubens und eine alte Frau
                                katholischen Glaubens wurden so kurz nacheinander beerdigt, daß
                                beide Trauergemeinden [135.27] der einen wie der anderen Zeremonie
                                teilhaftig wurden.</quote>
                            <quote>Beide Trauergemeinden [138.9] nahmen im reservierten
                                Hotelrestaurant an langen Tischen Platz.</quote>
                            <quote>Das Lächeln der Alten im glänzend weiß ausgeschlagenen Sarg
                                […] hat sich der Trauergemeinde [257.19] übertragen.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trauergesellschaft">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trauergesellschaft</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Gesamtheit der <ref target="textgrid:24cgz#trauergast">Trauergäste</ref>, bes. der
                                nach der Feier noch [im Trauerhaus] versammelten Familienangehörigen
                                u. Freunde</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] kein Wunder, daß die wechselnden Trauergesellschaften
                                [154.4] Fragen nach der Sicherheit ihrer Toten zu stellen
                                begannen.</quote>
                            <quote>Es ging um […] fehlende Hotelzimmer bei in immer größerer
                                Zahl anreisenden Trauergesellschaften [232.18] […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trauergottesdienst">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trauergottesdienst</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -e</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[kirchliche] Feier zur od. vor der Bestattung bzw.
                                Einäscherung eines Verstorbenen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Trauerfeier]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] ab August schon durften wir die ehemalige
                                Abdankungshalle des Krematoriums für Trauergottesdienste [135.19]
                                nutzen.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trauernde">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trauernde</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der/die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form><form type="inflected">Pl.
                            -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der <ref target="#trauer">Trauer</ref> empfindet</hi>
                            [°]</def><cit>
                            <quote>Gefiltert von Laubbäumen fiel Sonnenlicht auf die Trauernden
                                [135.30];</quote>
                            <quote>Als sich die Trauernden [257.22] vorm Sarg drängten
                                […]</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#trauerzug">Trauerzug</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="trauerschwarz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trauerschwarz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">schwarze Kleidung als Zeichen der
                                    <ref target="#trauer">Trauer</ref></hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Trauerkleidung]</ref></def><cit>
                            <quote>Neben ihm die Vergolderin in Trauerschwarz [134.26] und unter
                                breitrandigem Hut, nicht unelegant.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trauerweide">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trauerweide</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">(auf feuchtem Boden, am Wasser) als Strauch od.
                                Baum wachsende Pflanze mit elliptischen od. lanzettförmigen
                                Blättern, zweihäusigen Blüten in Kätzchen und hängenden Zweigen</hi>
                            <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D; D ¹Weide]</ref></def><cit>
                            <quote>Hohe, Schatten versprechende Kastanien, Ulmen, Trauerweiden
                                [67.23].</quote>
                            <quote>[…] hier Ulmen und Kastanien, dort die Trauerweide [137.18]
                                und dort eine Blutbuche […]</quote>
                            <quote>[…] einzelnen Trauerweiden [214.18] sogar, die immer noch
                                stehen.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trauerzug">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trauerzug</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24ch4#zug.3">Zug (3)</ref>; von <ref target="textgrid:24cgz#trauernde">Trauernden</ref>, die
                                jmdm. das letzte Geleit geben</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] als sich der Trauerzug [258.6] […] zum schwarzen
                                Gewimmel formierte […]</quote>
                            <quote>[…] fuhr vorm Friedhofsportal in einem Taxi S. Ch.
                                Chatterjee vor, um sich mit Kranz und Schleife dem Trauerzug
                                [258.11] einzureihen;</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="traum">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Traum</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. Träume</form></form>
                    <sense><sense n="1." xml:id="traum.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num><def><hi rend="italic">im Schlaf auftretende Vorstellungen, Bilder,
                                    Ereignisse, Erlebnisse</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                                <quote>[…] das vorlaute Dazwischenreden der Politik, dieser
                                    sogar die Träume [90.10] einholende »Hufschlag des
                                    reitenden Weltgeistes«, diese
                                    Transparentinschriften.</quote>
                            </cit><xr>
                                <ref target="textgrid:24cg3#alptraum">Alptraum</ref>; <ref target="#traumrechnung">Traumrechnung</ref></xr>
                        </sense>
                        <sense n="2." xml:id="traum.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">sehnlicher, unerfüllter Wunsch</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D2a]</ref></def><cit>
                                <quote>Wenig später hat sich die Piątkowska doch etwas
                                    gewünscht, das nur Ziel ihrer Träume [180.22] sein
                                    konnte:</quote>
                            </cit><xr>
                                <ref target="textgrid:24cgf#herrschaftstraum">Herrschaftstraum</ref></xr></sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="traumrechnung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Traumrechnung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="textgrid:24cgz#traum.1">Traum (1)</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgv#rechnung.2">Rechnung (2)</ref></def><cit>
                            <quote>Erst nach Bilanzierung des Startkapitals […] wird sie in
                                eine Traumrechnung [54.25] mit noch mehr Nullen geglitten
                                sein.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="traurigkeit">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Traurigkeit</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">o.Pl.</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">das Empfinden von Trauer, niedergedrückter
                                Stimmung; Melancholie</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D traurig 1]</ref></def><cit>
                            <quote>Fortan schaffte dieses Geläut mit seiner schönen Traurigkeit
                                [213.4] das aggressive Dauerhupen aus der Welt […]</quote>
                            <quote>[…] hörte Reschke ein Abschiedsgebrabbel fern aller
                                Traurigkeit [257.25]:</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trauung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trauung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -en</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[mit einer Feier verbundener] Akt der staatlichen
                                od. kirchlichen Eheschließung</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D; D trauen 3]</ref></def><cit>
                            <quote>Eigentlich fanden im Rathaus nur ausnahmsweise Trauungen [291.10]
                                statt […]</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#trauzeuge">Trauzeuge</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="trauzeuge">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trauzeuge</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmd., der bei einer <ref target="#trauung">Trauung</ref> als
                                    <ref target="textgrid:24ch4#zeuge">Zeuge</ref> anwesend ist</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>In der zweiten Rikscha gleichen Modells sitzen die Trauzeugen
                                [290.3] Jerzy Wróbel und Helena […]</quote>
                            <quote>Nicht nur das Brautpaar, auch die Trauzeugen [291.27] glaubten
                                […] in andere Zeit gespiegelt zu sein.</quote>
                            <quote>Weil draußen plötzlich die Sonne durchkam, wurden Fotos gemacht,
                                die die Neuvermählten vor dem Neptunsbrunnen und dem Artushof
                                zeigen, mal mit, mal ohne Trauzeugen [292.2]. </quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="travertinplatte">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Travertinplatte</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cgr#platte">Platte</ref> aus Kalksinter, Kalktuff</hi> [°
                            D Travertin]</def><cit>
                            <quote>[…] jene in eine freistehende Ziegelmauer eingelassene
                                Travertinplatte [175.4] […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="treffen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Treffen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[6*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">geplante [private od. offizielle] Begegnung,
                                Zusammenkunft</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>In Kirche von Heiliger Bartłomieja […] ist oft Treffen
                                [86.2] von Freunde von Wilno und Grodno.</quote>
                            <quote>In seinem Tagebuch ist kein spontanes Treffen [115.28] zu
                                finden.</quote>
                            <quote>Weder Spesenabrechnungen noch Fotos belegen die wiederholten
                                Treffen [161.2].</quote>
                            <quote>Nur Chatterjee konnte beim nächsten Treffen [211.25] - »                                Klawittergrab«  - Fortschritte auflisten […]</quote>
                            <quote>Frau Johanna Dettlaff und Marian Marczak berichteten vom Treffen
                                [268.28] aller geschäftsführenden Gesellschafter der nunmehr ganz
                                West- und Nordpolen umfassenden Friedhofsgesellschaften.</quote>
                            <quote>Beim Treffen [269.4] der Gesellschafter war die Gründung einer
                                Zentralverwaltung in Warschau nicht zu vermeiden gewesen.</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="textgrid:24cgd#geheimtreffen">Geheimtreffen</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="treffpunkt">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Treffpunkt</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Ort, an dem sich Personen (einer Abmachung,
                                Vereinbarung folgend) treffen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Ein kleiner Streit […] hielt das Paar an Ort und Stelle, als
                                hätten beide ihren Treffpunkt [13.13] nicht aufgeben, noch nicht
                                aufgeben wollen.</quote>
                            <quote>Denn auf Schlag zwölf war Alexander Reschke mit Alexandra
                                Piątkowska verabredet: Langer Markt, Treffpunkt [62.22]
                                Neptunsbrunnen.</quote>
                            <quote>[…] wo, vergessen oder wie aufgespart, das Grabmal der
                                Familie Klawitter zum Treffpunkt [199.19] wurde.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="treibhauseffekt">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Treibhauseffekt</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">o.Pl.</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Einfluss der Erdatmosphäre auf den Wärmehaushalt
                                der Erde, der der Wirkung des Daches eines Treibhauses ähnelt</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] einige in diesem Bereich forschende Kollegen meiner
                                Universität sehen, bei aller der Wissenschaft auferlegten
                                Zurückhaltung, den sogenannten Treibhauseffekt [102.12] als
                                Verursacher der gewalttätigen Orkane.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trend">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trend</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">(über einen gewissen Zeitraum bereits zu
                                beobachtende, statistisch erfassbare) Entwicklung[stendenz]</hi>
                            <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Doch den Satz: »Gegenwärtig erlaubt das hohe, dem
                                politischen Trend [167.12] angepaßte Zinsniveau günstige
                                Anlagen«, hat er keinem Brief anvertraut […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trennung">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trennung</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Einhaltung einer räumlichen Distanz (von Personen,
                                Sachen), das Aufheben ihrer Verbindung</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D trennen 3a]</ref></def><cit>
                            <quote>Hätte er des Jungmanagers Aufgaben an sich gerissen, […]
                                wäre Trennung [238.16] die Folge gewesen, nicht auszudenken!</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="treppe">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Treppe</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">von Stufen gebildeter Aufgang, der unterschiedlich
                                hoch liegende Ebenen innerhalb u. außerhalb von Gebäuden verbindet
                                […]</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Erna Brakup lief mit, als der hohe Gast […] schließlich die
                                Treppe [129.27] zum rechtstädtischen Rathaus hinaufgeleitet wurde
                                […]</quote>
                            <quote>In ihm standen Särge gestapelt: linker Hand bis hoch zum Gewölbe,
                                vor der Treppe [226.11] und uns zu Füßen nur bis zur halben
                                Grufthöhe.</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="textgrid:24cgv#rathaustreppe">Rathaustreppe</ref>; <ref target="textgrid:24ch2#wendeltreppe">Wendeltreppe</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tresendienst">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tresendienst</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic"><ref target="textgrid:24cg6#dienst.3a">Dienst (3a)</ref>; an der Theke</hi> [° D
                            Tresen 1]</def><cit>
                            <quote>Yvonne gerufen, gab sich das Mädchen hinter der Theke als
                                Medizinstudentin aus, die nur zweimal in der Woche Tresendienst
                                [49.5] leisten könne.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tribüne">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tribüne</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[3*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">erhöhte Plattform, auf der das Rednerpult od. auch
                                Tisch u. Stühle für eine Diskussionsrunde stehen</hi> [D
                            Rednertribüne]</def><cit>
                            <quote>[…] zwei Hitlerjungs, in einer Schulbank zwar, doch nicht im
                                selben Fähnlein […] vor der Tribüne [102.26] auf dem Maifeld
                                […]</quote>
                            <quote>[…] meinerzeit für Großaufmärsche vor Tribünen [214.29],
                                Siegheilrufe, Marschmusik, Kommandos und Gauleiterreden
                                geeignet.</quote>
                            <quote>[…] wo die Tribüne [251.8] mit Fahnen und Zubehör ihren
                                Sonntagmorgenschatten warf […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trillerpfeife">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trillerpfeife</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">kleines, verschieden geformtes, mit einem
                                Mundstück versehenes Instrument, das beim Hineinblasen einen
                                schrillen Laut erzeugt, der aus dem raschen Wechsel zweier Töne
                                besteht</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Pfeife 1d; D Triller]</ref></def><cit>
                            <quote>Schweiß, Trillerpfeifen [69.5], Kommandos und Langeweile.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trinker">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trinker</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[…] Alkoholiker</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] indem er Benutzer der Parkanlage, Frauen mit
                                Kleinkindern, Rentner, Lesende, einen einsamen Trinker [137.21] und
                                kartenspielende Arbeitslose vorführt […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trinkgeld">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trinkgeld</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[kleinere] Geldsumme, die jmdm. für einen
                                erwiesenen Dienst [über einen zu entrichtenden Preis hinaus] gegeben
                                wird</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Trinkgeld [80.13] für den Portier, der den Koffer nicht tragen
                                durfte.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trio">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trio</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">Musik</hi></usg>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Komposition für drei solistische Instrumente,
                                seltener auch für Singstimmen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def>
                        <usg><hi rend="bold">Ü</hi></usg>
                        <def><hi rend="italic">Tonbandcollage mit zwei Sprechern und
                                Naturgeräuschen</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>So ausführlich sind mir, mit Hilfe der Tontechnik, seine Orts-
                                und Zeitangaben, ihre Beschwerden und die Unkenrufe zum Trio [128.3]
                                gemischt.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trockenheit">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trockenheit</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">wasserloser Zustand; Fehlen von Feuchtigkeit,
                                Regen</hi> [°]</def><cit>
                            <quote>Was hält Trockenheit [125.11], sogar Dürreperioden aus?</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trödel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trödel</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">ugs., oft abwertend</hi></usg></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">alte, als wertlos, unnütz angesehene Gegenstände
                                (bes. Kleider, Möbel, Hausrat); alter, unnützer Kram</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] einem sommerlichen Fest, das […] mit Trödel [10.17]
                                und Ramsch Einheimische und Touristen anzieht.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trolleybus">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trolleybus</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Oberleitungsomnibus</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Absurd, dieser ausgeweidete Trolleybus [179.1] zwischen
                                Herrenhaus und Wirtschaftsgebäude.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tropfen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tropfen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl.</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Medizin, die als kleine Flüssigkeitsmenge von
                                kugeliger od. länglich runder Form eingenommen wird</hi> [° D
                            1a,2]</def><cit>
                            <quote>[…] wogegen er Tabletten, Tropfen [51.7], Pastillen im
                                Koffer hatte: Reschkes Reiseapotheke.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trost">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trost</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">etw., was jmdn. in seinem Leid, seiner
                                Niedergeschlagenheit aufrichtet</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Darauf kommt postwendend Antwort, die Trost [98.15] spenden
                                soll,</quote>
                            <quote>Was könnte ich ihr als Trost [275.24] bieten?</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="trotz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trotz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">hartnäckiger [eigensinniger] Widerstand gegen eine
                                Autorität aus dem Gefühl heraus, im Recht zu sein</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Was könnte ich ihr als Trost bieten? Meinen dumpfen Trotz
                                [275.25]?</quote>
                        </cit><re><form> *jmdm., einer Sache zum Trotz </form><sense><def><hi rend="italic">trotz, entgegen</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D*]</ref></def><cit>
                                    <quote>Danach steht, daß der Besuch in der Gruft […] sie
                                        angespornt habe, allen Widrigkeiten zum Trotz [228.21]
                                        weiterzumachen.</quote>
                                </cit></sense></re></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trotzkist">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trotzkist</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Anhänger einer, von dem russischen Revolutionär u.
                                Politiker L.D. Trotzki vertretenen Variante des Kommunismus mit der
                                Forderung der unmittelbaren Verwirklichung der Weltrevolution</hi>
                            <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D; D Trotzkismus]</ref></def><cit>
                            <quote>Witold sagt, […] daß er nun ist Trotzkist [99.5], weil ich
                                zu lange war in Partei […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="trümmer">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trümmer</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl.</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Bruchstück, Überreste eines zerstörten größeren
                                Ganzen, bes. von etw. Gebautem</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] weil er das Vorleben der aus Trümmern [146.20]
                                erwachsenen Stadt allenfalls auf dem Katasteramt fand.</quote>
                            <quote>[…] zwischen den wochenlang qualmenden Trümmern [217.13] der
                                Stadt […]</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#trümmerschutt">Trümmerschutt</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="trümmerschutt">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Trümmerschutt</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#trümmer">Trümmer</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgx#schutt">Schutt</ref></def><cit>
                            <quote>[…] zum Beispiel die zuletzt vom Trümmerschutt [45.11]
                                befreite Petrikirche […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="truppenübungsplatz">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Truppenübungsplatz</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -plätze</form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Gelände mit Unterkünften u. Anlagen für die
                                Gefechtsausbildung von militärischen Verbänden</hi> [° D; D Truppe
                            1a]</def><cit>
                            <quote>Aus dem Reichsarbeitsdienst entlassen, wurden wir auf
                                Truppenübungsplätzen [261.23] in Uniform gesteckt […]</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tscheche">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tscheche</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. (m+f) -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Einwohner zu Tschechische Republik, einem Staat in
                                Mitteleuropa</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D; D Tschechische Republik]</ref></def><cit>
                            <quote>Und wenn der Pole nicht will, klopfen wir bei den Tschechen
                                [56.18] und Ungarn an.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tuch">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tuch</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. Tücher</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">[viereckiges, gesäumtes] Stück Stoff o.Ä. für
                                bestimmte Zwecke</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Alexandra hatte zum Picknick eingekauft, das sie am Ufer eines
                                Sees nahe Zuckau auf hübsch rotblau besticktem Tuch [143.1]
                                breitete:</quote>
                            <quote>Mit Tüchern [181.10] verhängt, wartet ein Spiegelrahmen auf
                                Neuvergoldung.</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="textgrid:24cgf#handtuch">Handtuch</ref>; <ref target="textgrid:24cgj#kopftuch">Kopftuch</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tulpe">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tulpe</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. -n</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">(zu den Liliengewächsen gehörende, in vielen
                                Züchtungen existierende) im Frühjahr blühende Pflanze mit meist
                                aufrecht auf einem hohen Stängel sitzender, großer, kelchförmiger
                                Blüte</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Um den Sarg Tulpen [256.14] und Kerzen gestellt.</quote>
                            <quote>Nein, keine Astern, Tulpen [289.32] diesmal.</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="#tulpenmuster">Tulpenmuster</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tulpenmuster">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tulpenmuster</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def n="compound"><ref target="#tulpe">Tulpe</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgn#muster.3">Muster (3)</ref></def><cit>
                            <quote>Den Tisch deckt kaschubisches Leinen mit gesticktem Tulpenmuster
                                [35.20].</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tumba">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tumba</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. Tumben</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">sarkophagähnliches Grabmal, dessen Deckplatte
                                meist mit einem in Stein gehauenen Bildnis des Beigesetzten
                                geschmückt ist</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1]</ref></def><cit>
                            <quote>Nach einer Notiz will Reschke […] eine Ausstellung anregen,
                                in der »etruskische Sarkophage, Tumben [275.1], Beinhäuser und
                                traditionelle Särge zu den neuesten Kreationen einen
                                kulturgeschichtlichen Bogen schlagen...</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>


                <entry xml:id="tümpel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tümpel</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Ansammlung von Wasser in einer kleineren Senke,
                                Vertiefung im Boden</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Und in höher gelegenen Seen und Tümpeln [125.31] gibt es
                                Gelbbauchunken sogar.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tun">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tun</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <usg><hi rend="spaced">geh.</hi></usg> *Tun und Nichtstun</form>
                    <sense><def><hi rend="italic">jmds. Handlungsweise</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Tun *]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] wir bekommen die Quittung für unser Tun und Nichtstun
                                [124.26], wenn nicht morgen, dann übermorgen.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>

                <entry xml:id="tunnel">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tunnel</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">röhrenförmiger Gang [als Verbindungsweg], bei dem
                                das Licht nur schwach von den Enden her einfällt</hi> [° D
                            a,b]</def><cit>
                            <quote>Eine der typischen Chausseen, die beiderseits von Linden und
                                Kastanien bestanden sind und im Sommer einen tiefgrünen Tunnel
                                [159.27] bilden, ist den Kröten zur Falle geworden.</quote>
                        </cit><xr>
                            <ref target="textgrid:24cgk#laubtunnel">Laubtunnel</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tür">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tür</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">die</form>
                             <lbl type="frequency">[9*]</lbl> </form></form>
                    <sense>
                        <sense n="a)" xml:id="tür.a"><num type="ordering"><hi rend="bold">a)</hi></num><def><hi rend="italic">Vorrichtung in Form einer in Scharnieren
                                    hängenden, meist rechteckigen Platte zum Verschließen eines
                                    Durchgangs, eines Einstiegs o.Ä.</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                                <quote>Viel Kundschaft bei offener Tür [10.25] und eine
                                    Schiefertafel neben dem Eingang, […]</quote>
                                <quote>Und in ihren Filzstiefeln trat sie nun, Schritt nach Schritt
                                    rückwärts gehend, bis zur Tür [229.8] zurück.</quote>
                                <quote>[…] als die Brakup die Tür [229.21] gefunden, diese
                                    rücklings geöffnet und - kaum auf dem Flur - nach letztem Blick
                                    hart geschlossen hatte.</quote>
                                <quote>Immer wieder weist Reschke darauf hin, daß nur bei
                                    geschlossener Tür [252.4] und dichten Fenstern vergoldet werden
                                    darf.</quote>
                            </cit><xr>
                                <ref target="textgrid:24cg6#doppeltür">Doppeltür</ref>; <ref target="textgrid:24cgf#haustür">Haustür</ref></xr><re><form> sie wohnen
                                    Tür an Tür </form><sense><def><hi rend="italic">unmittelbar
                                            nebeneinander</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                                        <quote>[…] die wegen der kürzlich vollzogenen
                                            Währungsunion in Sorge um das arme Polen war, das fortan
                                            mit der Deutschmark Tür [142.12] an Tür [142.12] leben
                                            müsse.</quote>
                                    </cit>
                                </sense></re></sense><sense n="b)" xml:id="tür.b"><num type="ordering"><hi rend="bold">b)</hi></num><def><hi rend="italic">als Eingang o.Ä.
                                    dienende, meist rechteckige Öffnung in einer Wand [die mit einer
                                    Tür (1a) verschlossen wird]</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1b]</ref></def><cit>
                                <quote>»Ja, Alexandra«, sagte er in der Tür [41.23], »                                    das werden wir, alles gut überschlafen.«</quote>
                                <quote>Alle dachten, sie schlafe endlich, und standen schon an der
                                    Tür [242.21], da kam noch einmal ihr verschollenes Deutsch auf: </quote>
                                <quote>Es gibt Fotos von dieser Sitzung am langen Tisch, […]
                                    dessen zur Tür [272.27] weisendes Ende mit unserem Paar, den
                                    immer noch Ehrenvorsitzenden, besetzt ist.</quote>
                            </cit><xr>
                                <ref target="textgrid:24ch2#wohnungstür">Wohnungstür</ref></xr></sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="türke">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Türke</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">der</form>
                             <lbl type="frequency">[4*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. (m+f) -n</form></form>
                    <sense>
                        <sense n="1." xml:id="türke.1"><num type="ordering"><hi rend="bold">1.</hi></num>
                            <def><hi rend="italic">Einwohner der Türkei, einem Staat in Vorderasien
                                    u. Südosteuropa</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Türkei]</ref></def><cit>
                                <quote>Werd' ich mich nicht gewöhnen, daß nun, kaum ist Russe weg,
                                    gibt in Polen so viele Türken [288.7].</quote>
                                <quote>[…] sie blieb bei ihrer Ablehnung des Türken [288.11],
                                    aller Türken [288.11], das heißt aller Fremden, die ihr, mehr
                                    noch als die verhaßten Russen, zuwider waren.</quote>
                                <quote>»Seit Schlacht von damals«, sagte Alexandra, »                                    sind alle Türken [288.25] verrückt auf Rache, dein Mister
                                    Chatterjee auch.«</quote>
                                <quote>Seh' ich schon, wie deutsche Herren bringen ihre Türken
                                    [288.28] mit, damit sie aus uns machen polnische Kulis.</quote>
                            </cit></sense>
                        <sense n="2." xml:id="türke.2"><num type="ordering"><hi rend="bold">2.</hi></num><form type="inflected">Pl.</form>
                            <def><ref target="textgrid:24cgw#türken">Türken [Register]</ref></def></sense></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="turm">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Turm</hi></form><pc>,</pc> 
                        <form type="determiner">der</form>  <lbl type="frequency">[12*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. Türme</form>
                    </form><sense><def><hi rend="italic">hoch aufragendes, auf
                        verhältnismäßig kleiner Grundfläche stehendes Bauwerk, das oft Teil eines
                        größeren Bauwerks ist</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D1a]</ref></def><cit>
                            <quote>Ersatzweise wurde er »Kiek in de Köck«                                genannt, als ein geringerer Turm [9.22], der vormals so hieß, weil er
                                […] Einblick in die Töpfe der Klosterküche erlaubte […]</quote>
                            <quote>Vom Wohnzimmer aus gesehen, standen
                                der schlanke Rathausturm und der stumpfe Turm [32.8] der Marienkirche im
                                Blick […]</quote>
                            <quote>[…] während früherer Besuche in der
                                ärmlichen, doch an Türmen [45.8] so reichen Stadt […]</quote>
                            <quote>[…] der, wie ich, zur Welt kam, als
                                der Turm [49.28] der Marienkirche, weil baufällig, bis zur stumpfen
                                Kappe hoch eingerüstet stand.</quote>
                            <quote>Dort hatte Reschke im Hotel
                                Kaiserhof zwei nebeneinander liegende Zimmer mit Blick auf das nahe Mühlentor
                                und die Türme [110.1] der Stadt bestellt. </quote>
                            <quote>[…] doch hat der Blick vom
                                siebzehnten Stockwerk auf die mit allen Türmen [119.8] wiedererstandene
                                Stadt den Anwesenden die Dimension der vorliegenden Beschlußsache deutlich gemacht.</quote>
                            <quote>[…] etwa Mitte '43 hatte er ein
                                Blatt hingestrichelt, auf dem die bis dahin heile Stadt unterm Bombenhagel mit
                                allen Türmen [125.23] in Flammen stand […]</quote>
                            <quote>Es müßte, weil kein Beinhaus
                                möglich ist, eine besondere Grube ausgehoben und abgedeckt werden. Etwa dem Turm
                                [196.3] zu Füßen...</quote>
                            <quote>Exklusiv war nur der Blick durch
                                die Fenster auf alle Türme [198.1] der Alt- und Rechtstadt. </quote>
                            <quote>Er blickte auf die Innenstadt hinab
                                und ließ langsam den Blick von rechts nach links wandern, als wollte er ihre Türme
                                [235.14] im Dunst der Abenddämmerung zählen und deren Reihenfolge prüfen:</quote>
                            <quote>Links vor ihr, im dunstigen
                                Hintergrund über den Hausgiebeln schwimmend, dunkelte Sankt Johann mit massivem
                                Turm [235.22] und zierlicher Turmspitze.</quote>
                            <quote>Dann aber war mir, als seien die
                                Kirchen alle, die Türme [236.9], die Mühle, das Zeughaus und die
                                Markthalle von einem inneren Feuer bewohnt […]</quote></cit><xr>
                                    <ref target="textgrid:24cg7#eckturm">Eckturm</ref>; <ref target="textgrid:24cgv#rathausturm">Rathausturm</ref>; <ref target="#turmspitze">Turmspitze</ref>; <ref target="textgrid:24ch2#wehrturm">Wehrturm</ref></xr></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="turmspitze">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Turmspitze</hi></form><pc>,</pc> 
                        <form type="determiner">die</form>  <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form><sense><def n="compound"><ref target="#turm">Turm</ref></def>; <def n="compound"><ref target="textgrid:24cgx#spitze.b">Spitze (b)</ref></def><cit>
                            <quote>[…] überm Dach von Sankt Katharinen
                                die Turmspitze [235.17] des Kiek in de Köck […]</quote>
                            <quote>Links vor ihr, im dunstigen
                                Hintergrund über den Hausgiebeln schwimmend, dunkelte Sankt Johann mit massivem
                                Turm und zierlicher Turmspitze [235.22].</quote></cit></sense></entry>
                
                <entry xml:id="turngerät">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Turngerät</hi></form><pc>,</pc> 
                        <form type="determiner">das</form>  <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Gegenstand, an dem od. mit
                        dem sportliche Übungen ausgeführt werden</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D Sportgerät]</ref></def><cit>
                            <quote>Das alles bekam der vergessene und
                                übriggebliebene Grabstein des Gründers der Klawitterwerft zu hören, dessen
                                aufwendige Grabmaleinfassung dem Bengalen als Turngerät [201.29] diente:</quote></cit></sense></entry>
             
                <entry xml:id="tütchen">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tütchen</hi></form><pc>,</pc> 
                            <form type="determiner">das</form>
                             <lbl type="frequency">[1*]</lbl> </form>
                        <form type="inflected">Pl. - </form>
                        <form>/Vkl./</form>
                    </form>
                    <sense><def><hi rend="italic">kleines, meist aus festerem Papier bestehendes,
                                trichterförmiges od. rechteckiges Verpackungsmittel</hi> [° D Tüte
                            1a]</def><cit>
                            <quote>[…] Kümmel und Mohn in Tütchen [10.8], Schmelzkäse und
                                Perlonstrümpfe.</quote>
                        </cit></sense>
                </entry>
                <entry xml:id="tweedjackett">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Tweedjackett</hi></form><pc>,</pc> 
                        <form type="determiner">das</form>  <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">Anzug- od. ähnliche Jacke,
                        Sakko aus einem meist klein gemusterten od. melierten, aus grobem Garn locker
                        gewebten Stoff</hi> <ref subtype="modified" target="textgrid:24cgt#D" type="source">[° D Tweed; D Jackett]</ref></def><cit>
                            <quote>[…] gab ihm sein Tweedjackett
                                [12.2] zur Cordhose ein saloppes Aussehen […]</quote>
                            <quote>Schon rede ich, als wäre ich
                                dabeigewesen, von seinem Tweedjackett [16.21], von ihrem Einkaufsnetz
                                […]</quote></cit></sense></entry>
                
                <entry xml:id="typhus">
                    <form><form type="lemma"><form type="headword"><hi rend="bold">Typhus</hi></form><pc>,</pc> 
                        <form type="determiner">der</form>  <lbl type="frequency">[2*]</lbl> </form></form>
                    <sense><def><hi rend="italic">gefährliche, mit
                        Hautausschlag, Durchfällen, Darmgeschwüren, starken Bauchschmerzen u. schweren
                        Bewusstseinsstörungen verbundene fieberhafte Infektionskrankheit</hi> <ref target="textgrid:24cgt#D" type="source">[D]</ref></def><cit>
                            <quote>Da blieben viele auf der Strecke,
                                Tote ungezählt. Typhus [37.23], Hunger, die Kälte.</quote>
                            <quote>[…] ihre drei Kinder starben im
                                Seuchenjahr '46 an Typhus [217.18].</quote></cit></sense></entry>


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</TEI>