Naturgeschichtliches Alphabet
für größere Kinder und solche, die es werden wollen
A


Im Ameishaufen wimmelt es,
Der Aff' frißt nie Verschimmeltes.

B


Die Biene ist ein fleißig Tier,
Dem Bären kommt das g'spaßig für.
[56]

C


Die Ceder ist ein hoher Baum,
Oft schmeckt man die Citrone kaum.

D


Das wilde Dromedar man koppelt,
Der Dogge wächst die Nase doppelt.
[57]

E


Der Esel ist ein dummes Tier,
Der Elefant kann nichts dafür.

F


Im Süden fern die Feige reift,
Der Falk am Finken sich vergreift.
[58]

G


Die Gems' im Freien übernachtet,
Martini man die Gänse schlachtet.

H


Der Hopfen wächst an langer Stange,
Der Hofhund macht dem Wandrer bange.
[59]

I


Trau ja dem Igel nicht, er sticht,
Der Iltis ist auf Mord erpicht.

J


Johanniswürmchen freut uns sehr,
Der Jaguar weit weniger.
[60]

K


Den Kakadu man gern betrachtet,
Das Kalb man ohne weiters schlachtet.

L


Die Lerche in die Lüfte steigt,
Der Löwe brüllt, wenn er nicht schweigt.
[61]

M


Die Maus tut niemand was zuleide,
Der Mops ist alter Damen Freude.

N


Die Nachtigall singt wunderschön,
Das Nilpferd bleibt zuweilen stehn.
[62]

O


Der Orang-Utan ist possierlich,
Der Ochs benimmt sich unmanierlich.

P


Der Papagei hat keine Ohren,
Der Pudel ist meist halb geschoren.
[63]

Q


Das Quarz sitzt tief im Berges-Schacht,
Die Quitte stiehlt man bei der Nacht.

R


Der Rehbock scheut den Büchsenknall,
Die Ratt' gedeihet überall.
[64]

S


Der Steinbock lange Hörner hat,
Auch gibt es Schweine in der Stadt.

T


Die Turteltaube Eier legt,
Der Tapir nachts zu schlafen pflegt.
[65]

U


Die Unke schreit im Sumpfe kläglich,
Der Uhu schläft zwölf Stunden täglich.

V


Das Vieh sich auf der Weide tummelt,
Der Vampyr nachts die Luft durchbummelt.
[66]

W


Der Walfisch stört des Herings Frieden,
Des Wurmes Länge ist verschieden.

Z


Die Zwiebel ist der Juden Speise,
Das Zebra trifft man stellenweise.
[67]