(Muͤndlich.)
(Procopii Aestivale p. 246.)
(Muͤndlich.)
(Muͤndlich.)
(Muͤndlich.)
(Fliegendes Blat aus 1500.)
(Muͤndlich.)
(1500–50)
(Muͤndlich.)
(Muſikaliſch Roſengaͤrtlein.)
(1560-1600.)
(Zur Beruhigung einer gewiſſen Kritik, die immer wiſſen muß, ob etwas
wirklich alt ſey, um zu fuͤhlen, daß es ſchoͤn ſey, wird hier bemerkt,
daß dieſes Lied unveraͤndert abgedruckt.)
(Muͤndlich)
(*** Galliarden von Noſt. 2 Th. 1593.)
(Muͤndlich.)
(Muͤndlich.)
(Nach Schweizerliedern.)
(Muͤndlich.)
(Docens Miscellanen I. S. 282.)
(Poſtiglionder Lieb. XXIII.)
(Hundert und funfzehn neue Lieder. Nuͤrnberg 1544. Johann Ott Buch-
drucker Seite 73.)
(Gaſſenhauer geiſtlich, von Knaus. S. 28.)
(Blum und Ausbund allerhand auserleſene zuͤchtiger Lieder. Deventer 1602.
12. Der Sammler iſt Paul von der Aelſt. Mitgetheilt von H. H.
Eſchenburg.)
(Abele kuͤnſtliche Unordnung, IV. S. 412. Alte Buchhaͤndleranzeige von
einem Claſſiker? ‒)
(Eingeſandt.)
(Fliegendes Blat.)
(Muͤndlich.)
(Fliegendes Blat.)
(Vier Baurenmaͤdchen ſammelten ſonſt mit dieſem Liede von Haus zu
Haus einiges Geld, um das Muttergottesbild, welches ſie bei Pro-
ceſſionen trugen, vorher auszuſchmuͤcken, in den rheiniſchen Doͤrfern
Sponheim, Spabruͤck oder Geillesheim.)
(Venusbluͤmlein von Ambroſius Metzger. Nuͤrnberg 1612.)
(Vergl. Buͤſchings [und] von Hagens Sammlung.)
(Chriſtoph Demantius Taͤnze. Nuͤrnberg. 1601.
(Muͤndlich.)
(Mitgetheilt von Frau von Patberg.)
(Altes Muſikbuch.)
(Greflingers Roſen und Doͤrner, Huͤlſen und Koͤrner. Hamburg 1655.)
(Muſikaliſcher Zeitvertreiber. Nuͤrnberg 1609. XLII.)
(Muͤndlich.)
(Bragur I. 170.)
(Muͤndlich.)
(Schoͤne Lieder Henrici Finkeis. 1536.)
(Fliegendes Blatt.)
(Muͤndlich.)
(Muͤndlich.)
(Muſikaliſcher Zeitvertreiber. Nuͤrnberg bei Kanfmann 1609.)
(Fliegendes Blat, gedruckt zu Zuͤrich, bei Auguſtin Fries.)
(Eingeſandt.)
(Chriſtoph Demantius Taͤnze. Nuͤrnberg 1601.)
(Hagen und Buͤſchings Volkslieder, hat Aehulichkeit mit Wohl Heute noch
und Morgen. II. B.)
(Buͤſchings und van der Hagens Volkslieder. S. 89.)
(Muͤndlich.)
(Muſikaliſches Roſengaͤrtlein. Nuͤrnberg 1612.)
(Muſikbuch.)
(Muͤndlich.)
(Lauberl Diminutiv von Laubi, Stier, Gitzeli Geißlein.)
(Ein Bremberger. Gedruckt zu Zuͤrich aus 1500.)
(Albert's Arien 1638. I. S. 16.)
(Aſt's Zeitſchrift fuͤr Wiſſenſchaft und Kunſt. 1. S.93.)
(Aus der Polizey Fama.)
In dem ſchaͤtzbaren Tyroler Sammler Insbruck 1807. II. B. finden ſich
von S. 57 – 96 allerley Tyroler Tanzreime abgedruckt mit Erlaͤute-
rungen, die Sprache liegt der unſern ſehr fern, und bedarf daher
dieſer Erlaͤuterungen ſehr; und doch liegt der groͤßte Reitz gerade in
dieſer Sprache. Dies waͤre zu weitlaͤuftig geworden fuͤr den Umfang
unſres Buchs; Freunde dieſer Liedergattung verweiſen wir daher auf
jenes Buch ſelbſt.
(Muͤndlich.)
(Alpenlied.
(Drey weltliche neue Lieder i. J. 1642.)
(Muͤndlich.)
(Forſters friſche Liedlein.)
(Muͤndlich.)
(Nach dem Jenaer Codex.)
(Aus H. v. Stromers Familienbuche v. J. 1581.)
(Muͤndlich.)
(Procopü decalogate conjugale II. T. p. 469.)
(Von M. Claudius.)
(In des Schillers Ton. 1450-1500.)
(Fliegendes Blatt in Preuſſen.)
(Chriſtian Fende Anleitung fuͤr eine gottſuchende Seele. Graͤtz 1732. S. 175.)
(S. 63.)
(Muͤndlich.)
(Manuſcript. 1477.)
(Marcarium epithalanium. S. 148.)
(Marcarium epithalanium. Von Joh. Kuen. Muͤnchen 1659.)
(Koͤnigshoven Straßburger Chronik. S. 526.)
(Procopii Mariale festivale. p. 228.)
(Nach Procop.)
Pater Friedrich Procop, Kapuziner der Oeſterreichiſchen Provinz, zu
Templin, in der Mark Brandenburg, gegen das Ende des ſechzehn-
ten Jahrhunderts geboren; zn ſeiner Zeit ein beruͤhmter Redner und
Dichter, (ſeine weitlaͤuftigen Schriften erhielten mehr von Auflagen)
durch den Religionsſtreit in der Geſchichte der Dichtkunſt, wie ſo
manche andere vergeſſen, in dem erſten und zweyten Bande des Wun-
derhorns durch Proben einniger ſeiner zierlichſten Lieder wieder be-
kannt gemacht; ſchließt ſeine Abſchiedsrede mit folgenden Verſen.
Es moͤgten ſich nit wenige verwundern, daß man
bei der Menge alter und neuer Geſangbuͤcher doch wieder
ein neues Liederbuch vor den Tag bringt, dazu zu einer
Zeit, da man in der ganzen Welt nichts als Klag, Angſt
und Gefahr vorſiehet, und da die rechtſchaffenen Saͤnger
ſo rar, und die Harmonie unter denen, ſo den Namen
der Freunde Gottes tragen, ſo gar ſchlecht und gering
iſt, daß Zion mehr Urſach findet, uͤber ſich und ihre Kin-
der zu weinen, als ſie Luſt gewinnen ſollte, die Harfe
vor dem Herrn zu ruͤhren. Der Anlaß dieſer neuen Samm-
lung war das Verlangen vieler Freunde, die unter den
vielen Drangſalen den Muth nicht ſinken laſſen, vielmehr
die innern Seelenkraͤfte durch vielerlei Anfechtungen an
dem Kreutze Jeſu ausſpannen, und alſo vom Geiſte der
Weisheit in lebendiger Wahrheit geſtimmet werden. Dieſe
allein werden wohl die allerangenehmſten Saͤnger und
Muſikanten Gottes ſeyn; beſonders da alle die aͤuſſeren
Gerichte und die inneren Anfechtungen nichts anders als
[204] unfehlbare Verboten ſind, daß ſich unſere Erloͤſung nahe.
Wer wollte es einem treuen Kinde Gottes verdenken, wenn
es mitten unter den Drangſalen ſein Herz dem freudenreichen
Geiſte der Gnaden, als ein Werkzeug des Lobes Gottes
darbietet, und den Herrn in ſeinem Herzen ſpiegeln laͤßt,
ſo daß auch der Leib und die aͤuſſeren Organe zu einem an-
daͤchtigen Geſang getrieben werden. Der Geiſt Gottes wech-
ſelt Seufzen und Gebet mit einem ſtaͤrkenden Geſange.
Man hat alſo allen Fleiß angewendet, den Kern der
Beſten zu finden, ob man es allen recht gemacht habe,
daran zweifelt man, worauf man daher auch nicht hat ſehen
koͤnnen. Ja man kann nicht in Abrede ſeyn, daß hier eine
mehrere Freyheit gebraucht worden, als man bishero bei
dergleichen Geſangbuͤchern moͤgte gewohnt ſeyn, und daß
man der Regel nicht genau nachgekommen ſey, die gern
haben will, daß man alles beim Alten laſſe. Man hat kein
Bedenken getragen; hie und da in den Geſaͤngen zu aͤndern,
je nachdem es ſich der eignen Seele durch die geheime Wir-
kung der Gnade Gottes naͤher anfuͤgte oder ſonſt dem Vor-
bild des heilſamen Wortes gemaͤſſer wurde, nicht aus Ver-
achtung der Singer, darum man auch nicht hoffet, daß
irgend ein noch lebender Verfaſſer eines hierin befindlichen
Liedes dieſes uͤbel nehmen werde, da man doch keines kei-
nem zuſchreibt, ſondern der allgemeinen Erbauung, die der
Hauptgrund aller wahren Freiheit ſeyn ſoll. So ſind dann
auch einige Lieder wieder in ihre erſte Geſtalt hergeſtellt wor-
den, da ſolche von andern durch Zuſaͤtze und Veraͤnderung
eben nicht allezeit verbeſſert worden. Gleichwie man nun
gedachter maſſen Freyheit genommen, zu thun, was mau
gethan, ſo laͤſſet man auch Freiheit, daruͤber mit Beſchei-
[205] denheit zu urtheilen. Sollte aber jemand die verſchiedenen
Ausdruͤcke und ungewohnten Redensarten dieſer Lieder nach
den Lehrſaͤtzen irgend einer Religion pruͤfen, und die uner-
forſchlichen Wege Gottes mit dem kanoniſirten Maaßſtabe
der ſogenannten Orthodoxie abcirkeln wollen, der wird dieſe
Ehle an beiden Enden zu kurz finden. Viele werden auch
die hierinn befindlichen Lieder nicht verſtehen, viele koͤnnen
ihnen nicht anſtehen. Der in der Welt nur Vergnuͤgen
oder nur Melancholie, oder die Zeit zu vertreiben ſuchet,
und darum dieſe Liedlein herlallen wollte, der wird Zeug-
niß darin finden, die ſeine eitle Ertheiligung beſtrafen. So
hat man auch nicht die Meinung, daß man durch Ausge-
bung ſo vieler Lieder die Weiſe einiger Werkheiligen billigen
wolle, die entweder fuͤr ſich allein, oder in Geſellſchaft mit
andern, ſo viele Lieder nach einander daher ſingen, und
meinen Gott damit einen Dienſt zu thun, da doch die aͤuſ-
ſere Stimme [nur] ein Ausdruck der inneren Begierde und
Andacht, und dienet mehr zum Dienſte deſſen, der ſelbſt
anbetet, als eigentlich zum Dienſte Gottes. Manche Seele
ſitzet oft von auſſen unter den Saͤngern, da ſie der Geiſt
von innen ins Klagehaus fuͤhret, aͤuſſere menſchliche Satzun-
gen gehen oft ganz gegen die inneren Wirkungen des Geiſtes;
dagegen geſchieht gar oft, daß die allergeheimſten Freunde
Gottes inwendig von dem Geiſte ſo getrieben werden, daß
ihre Aeuſſerung ein Geſang. Das goͤttliche Weſen iſt kein
toͤnend Erz, noch eine klingende Schelle, aber ein ſolches
Singen iſt kraͤftig, nicht nur ſich ſelbſt in heiliger Andacht
zu erhalten, ſondern auch andere, die es hoͤren, zur wah-
ren Andacht zu erwecken. Ja pruͤfet es und erfahret es,
und der Geiſt wird zeugen, daß Geiſt Wahrheit ſey!
(Eine Traumweiſe nach Adam Puſchmann, in Hans Sachſens Lebens-
beſchreibung von Raniſch. S. 326.)
Sr. Excellenz
dem
Herrn Geheimerath von Goͤthe,
und
allen Foͤrderern dieſer Sammlung
unſer Dank zum Schluß,
L. Achim v. Arnim. Clemens Brentano.
Als das Chriſtkindlein geboren war, ſaßen die zwei Hirten, Damon
und Halton Nachts bei ihrer Heerde, und erzaͤhlten ſich einander,
was ſie dem Chriſtkindlein fuͤr Geſchenke machen wollten, es war bei
einem Bache, unter einem Palmbaum, ihre Schaafe lagen um ſie her,
und ſchliefen, es war auf einer weiten, weiten Wieſe, oben auf einem
Berge, der Mond war ganz groß, und rechts waren am Himmel
eine Menge kleine Wolken, wie Schaͤfchen ſo weiß, und der Mond
war wie der Schaͤfer dazu; auf der linken Seite aber ſtand am Him-
mel der Morgenſtern, ganz hell wie ein Kriſtall, der ſtand uͤber dem
Stall, worin das Jeſuskindlein lag, die Hirten aber ſaßen unter dem
Palmbaum am Bach, der rauſchte ganz leis, da haben ſie ſo ge-
ſungen:
(In einigen Gegenden von Hollſtein ziehen die Kinder, um den Som-
mer anzukuͤndigen, von Haus zu Haus; eines traͤgt in einem Korb
einen todten Fuchs voraus, ſie ſingen dazu:)
(Zur Faſtnacht gehn die Kinder am Rhein mit einem Korb, in dem ein
gebundener Hahn liegt, ſie ſchauckeln mit ihm und ſingen:)
Ein Huͤnchen und ein Haͤnchen ſind miteinander in
die Nußhecken gegangen, um Nuͤſſe zu eſſen, und jedes
Nuͤßchen, welches das Haͤnchen fand, hat es mit dem
Huͤnchen getheilt, endlich hat das Huͤnchen auch eine Nuß
gefunden, und das Haͤnchen hat ſie ihm aufgepickt, aber
[24] das Huͤnchen war neidiſch, und hat nicht theilen wollen,
und hat aus Neid den Nußkern ganz verſchluckt, der iſt
ihm aber im Halſe ſtecken geblieben, und wollte nicht
hinter ſich, und nicht vor ſich, da hat es geſchrien: lauf
zum Born und hol mir Waſſer.
Da war das Haͤnchen ſehr traurig, und hat ein Waͤgelchen
von Weiden geflochten, hat ſechs Voͤgelchen davor geſpannt,
und das Huͤnchen darauf gelegt, um es zu Grabe zu fah-
ren, und wie es ſo fort fuhr, kam ein Fuchs.
aber der war zu ſchwer, der hat grade noch gefehlt, das
ganze Waͤgelchen mit aller Bagage, mit Mann und Maus
iſt im Sumpfe verſunken, da braucht er auch kein Grab,
das Haͤnchen iſt allein davon gekommen, iſt auf den Kirch-
thurm geflogen, da ſteht es noch, und dreht ſich uͤberall
herum, und paßt auf ſchoͤn Wetter, daß der Sumpf aus-
trocknet, da will es wieder hin, und will ſehen, wie er ſei-
[26] nen Leichenzug weiter bringt, wird aber wohl zu ſpaͤt kom-
men, denn es iſt allerlei Kraut und Gras druͤber gewachſen,
Huͤnerdarm und Hahnenfuß, und Loͤwenzahn und Fuchſia,
und lauter ſolche Geſchichten, wer ſie nicht weis, der muß
ſie erdichten.
In der Pfalz und umliegenden Gegenden gehen am
Sonntag Laͤtari, welchen man den Sommertag nennt,
die Kinder auf den Gaſſen herum mit hoͤlzernen Staͤben,
an welchen eine mit Baͤndern geſchmuͤckte Bretzel haͤngt,
und ſingen den Sommer an, woruͤber ſich jedermann
freut. Auch gehen oft zwei erwachſene junge Burſche ver-
kleidet herum, won welchen einer den Sommer, der an-
dere den Winter vorſtellt, dieſe kaͤmpfen miteinander, und
der Winter verliert. Im Kraichgau tragen die Maͤgd-
lein bei dieſem Feſt einen mit Immergruͤn umwundenen
Reif auf einem Stecken, an dem Reife haͤngen kleine
Spiegel, Goldflitter und Bretzeln. Die Knaben aber tra-
gen viele ſolche kleinere Kraͤnze an ihren Stecken, und
geben immer einen als Gegengabe in jedem Hauße ab,
wo ſie fuͤr ihren Geſang Geld, Eier, Schmalz oder Mehl
erhalten. Dieſer Kranz wird in der Mittenſtube uͤber
dem Tiſch an einem Faden aufgehaͤngt, und bleibt bis
zum naͤchſten Jahre haͤngen. Durch die Ofenwaͤrme, die
in die Hoͤhe zieht, bewegt ſich der Kranz zuweilen, dann
ſagen die Kinder: das bedeute was Gutes, wenn aber eine
Hexe in die Stube koͤmmt, ſagen die alten Weiber, ſtehe
der Kranz ſtill. Das Sommerlied aber heißt ſo:
In Kreuznach und andern Staͤdten am Rhein wer-
den um Johannistag die Brunnen gereinigt, und neue
Brunnenmeiſter erwaͤhlt, wobei ſich die Nachbarn verſam-
meln, und nachdem ſie manche nachbarliche Angelegenheit
beſprochen, ein kleines Feſt geben. An dem Tage dieſes
Feſtes ziehen die Kinder in der Nachbarſchaft Eyer ſamm-
len herum, die ſie in einen mit Feldblumen geſchmuͤckten
Korb auf Blaͤtter legen, und ſich Abends zu einem eignen
Feſte backen laſſen, bei ihrem Eyerſammlen ſingen ſie fol-
gendes Lied. Dieſe Gelage waren bereits im funfzehnten
Jahrhundert.
Als Hans vom Markt heimgieng, und ſeinem Schatz
ein neu Spinnrad mitgebracht, und ſich eine neue Peit-
ſche gekauft hatte, ſang er luſtig:
Bei dieſem Liede reichen ſich zwei Kinder die Haͤnde
kreutzweiß, und gehen ſingend auf und ab, und bei:
ſprach Pilatus, drehen ſie ſich, durch einen Zug der Haͤnde
ſchnell herum, und wandern wieder zuruͤck.
Die Kinder tanzen im Kreiß, und ſetzen ſich ploͤtzlich
zur Erde nieder.
Ein Maͤgdlein ſetzt ſich in die Mitte, ihren Rock zieht
ſie uͤber den Kopf in die Hoͤh, die Kinder ſtehn um ſie,
und halten den Rock, einer geht herum und fragt:
Nun ſchlaͤgt er auf eine der Haͤnde, und dieſe laͤßt
den Rock fallen, nun fragt er von neuem: ſind alle Steine
herunter, ſo lauft das Koͤnigs-Toͤchterlein nach, und wer
erhaſcht wird, muß nun in den Thurm.
Nun blaſen ſich die Kinder ins Geſicht, wer es am
laͤngſten, ohne zu lachen, aushaͤlt, bekoͤmmt von dem
andern eine Erbſe.
(am Ueberrhein.)
Wenn ein Schiff vom Stapel laͤuft, ſo ſingen in
Luͤbeck die Kinder, die zu ihrem Vergnuͤgen ſich darauf
befinden:
Wenn die Knaben beim Spiel das lezte, was ſie
haben, einſetzen, ſingen ſie: