Möllers

De Wind de kümmt, de Wind de geiht;
weet nümms, wuher – wuhen he weigt,
een süht man, wu de Mœhl he dreigt.
De Mœhl de klœtert; wat seggt se –wat?
'n Schäpel 'ne Matt! 'n Schäpel 'ne Matt!
De Möller de kek herut ute Luk,
hadd 'ne rode Snut un 'n dicken Buk
un in beid sin Been de Fik un de Muk –
wat schadt em dat? Wat schadt em dat?
Sin Mœhl hett Flœgel, sin Mœhl hett'n Rad,
un drög is dat Mähl, un de Kœm is natt –
'n Schäpel twee Matt! 'n Schäpel twee Matt!
Sugt ji man all anne Hungerpot!
De Möller hett doch sin schön Stück Brot,
de hungert ümmer toletz irst dot.
He hett vullup, he hett vullsatt;
wat hett he nich un wat hadd he nich hatt!
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He matt't – he matt't, bet 'ne Last dat wad,
sin Steen is rug, un sin Steen is glatt –
'n Schäpel dree Matt – dree Matt – dree Matt!
Un Möllers gifft dat vun allerhand Ort;
un wen sick dor nich vor wohrt – vör wohrt,
kriggt œwer sin heel Gesicht 'n Bort.
Dor's ümmer'n Flœgel un ümmer 'n Rad
un Wind un Water in Land und Stadt,
un wen sin Og nich hadd apen hatt,
den nähm se all sinen Rohm vun de Satt,
denn de Katt is ok an'n Swanz'ne Katt;
de ward vun sonn Möller denn matt't – denn matt't,
'n Schäpel een Viert, 'n Schäpel twee Viert,
'n Schäpel dree Viert, bet he kiken lihrt.

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