Maryna

Seit Du gestorben, bin ich recht allein.
Ich träume oft, es müsse anders sein,
Dann sag' ich mir: Sie ist nur fortgegangen
Und kehret wieder, denn sie ahnt mein Leid.
Dann kommst Du lachend wie in alter Zeit
Und streichelst hastig-redend meine Wangen.
Und ich erwache ... will Dich wiedersehn,
Will Dich in einem Winkel noch erspähn,
Ich suche wie die Mutter nach dem Kinde!
Doch plötzlich fällt mich der Gedanke an:
Daß ich die Welt zu Ende laufen kann
Und nirgend ... nirgend ... nirgend ... Dich mehr finde!

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