Johann Jakob Dusch
(1725–1787)

Johann Jakob Dusch (Gemälde)

Biographie


1725

12. Februar: Johann Jakob Dusch wird in Celle geboren.


1744

Studium der Theologie, der schönen Wissenschaften und der englischen Literatur in Göttingen.


1748

Dusch wird zum Dichter gekrönt.


1749

»Die unschuldigen Diebe« (Hannover).


1750

Dusch lebt als Privatlehrer und Schriftsteller in Schleswig-Holstein.


1751

»Tolk-Schuby« (Altona).

Popes »Rape of the Lock« ist Vorbild für das komische Heldengedicht »Das Toppé« (Göttingen/Leipzig).


1754

»Vermischte Werke in verschiedenen Arten der Dichtkunst«, (Jena).


1756

»Der Schooßhund« (Altona), nach dem Vorbild von Pope.

Wohnhaft in Altona.


1757

»Schilderungen aus dem Reiche der Natur und der Sittenlehre« (4 Bände, Heidelberg/Leipzig).

Übersetzung: »Conyer Middletons römische Geschichte« (3 Bände, Altona).

Eine literarische Fehde beginnt in der »Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste« mit einer Kritik von Duschs »Drey Gedichten« (Altona/Leipzig 1756).


1758

Beginn der Übersetzung und Herausgabe der »Sämtlichen Werke« Popes (5 Bände, Altona).

»Vermischte kritische und satyrische Schriften« (Altona).


1759

Übersetzung aus John Martin: »P. Virgilii Maronis Georgicorum Libri IV« (Heidelberg/Leipzig).

Seine »Briefe an Freunde und Freundinnen« (Altona) dokumentieren Duschs Vertrautheit mit der zeitgenössischen literaturtheoretischen Diskussion.

»Die Moralischen Briefe zur Bildung des Herzens« (Leipzig).


1760

»Das Dorf« (Altona).


1762

»Orest und Hermione« (Altona).

Übersetzung aus David Hume: »Geschichte von Großbritannien« (2 Bände, Breslau/Leipzig).

Auf Empfehlung des Grafen Johann Hartwig Ernst von Bernstorff ernennt Friedrich von Dänemark ihn zum Professor der schönen Wissenschaften am Altonaer Gymnasium.


1763

»Glückseligkeit des Tugendhaften« (Briefe in freien Versen, Altona).

»Der Bankerot« (Heidelberg/Berlin).

Übersetzung aus Edward Young: »Resignation« (Altona).


1764

Übersetzung aus David Hume: »Geschichte von England« (4 Bände, Breslau/Leipzig 1764–1771).

Übersetzung aus John Langhorne: »Briefe des Theodosius und der Constantia« (Berlin/Leipzig/Stettin).

»Die Briefe zur Bildung des Geschmacks« (6 Teile, Breslau/Leipzig).


1765–1767

»Sämtliche Poetische Werke« (2 Teile, Altona).


1766

»Die gelehrten Micrologen« (Gespräch in Versen, Altona/Heidelberg).

»Geschichte Carl Ferdiners« (6 Teile, Breslau).

Direktor der Schule in Altona.


1767

Er erhält eine Professur in englischer und deutscher Sprache.


1771

Übersetzung aus Samuel Bourn: »Geistliche Reden« (2 Bände, Altona/Bremen).

Professur für Philosophie und Mathematik.


1773

»Briefe zur Bildung des Geschmacks« (Gänzlich umgearbeitete Auflage, 3 Teile, Breslau/Leipzig).


1774

»Sympathie« (Gedicht, Altona).


1777

»Etwas von dem Unfuge pädagogischer Projektmacher« (Altona).


1779

»The student's miscellany: a new select collection of various pieces in prose and verse« (Lehrbuch in 2 Teilen, Flensburg).


1780

»De natura constitutione et consilio Pharsaliae Annaei Lucani commentatio« (Altona).

Dusch erhält den Titel eines königlichen dänischen Justizrats. Als Journalist und Rezensent wirkt Dusch bei zahlreichen norddeutschen Periodika.


1785

»Der Verlobte zweyer Bräute« (6 Teile, Breslau/Leip zig).


1787

18. Dezember: Dusch stirbt in Altona.

Posthum erscheint der Roman »Die Pupille« (2 Bände, Altona 1798).

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