Anakreons Erbschaft 1
1769.
Fußnoten
1 Als in einer Gesellschaft zu Halberstadt, von Anakreons Vorzügen gesprochen wurde.
1769.
1 Als in einer Gesellschaft zu Halberstadt, von Anakreons Vorzügen gesprochen wurde.
1770.
1770.
1770.
Der Fürst.
Der Fürst.
Ein Jäger.
[75] Ein Piqueur.
1 Sowohl dieses Gedicht, als die Antwort darauf, steht zwar schon in Bürgers Gedichten; jenes ist aber hier um einiger Veränderungen willen wieder abgedruckt.
Den 4ten Juli 1772.
1 Der verstorbene Geheimerath und Kanzler zu Rudolstadt, Herr von Kettelhodt, hat auf seinem GuteLichstedt, zur Belohnung jungfräulicher Tugend, ein Rosenfest, nach dem Muster des zu Salency, gestiftet. Zum Rosenmädchen wird jährlich die Tugendhafteste unter den Jungfrauen des Dorfs ausgewählt, am 4ten Juli in Procession zur Kirche geführt, (welches der Erbprinz von Schwarzburg-Rudolstadt einigemal selbst gethan hat,) vor dem Altare mit Rosen bekränzt, und ihr mit den übrigen jungen Leuten hernach ein Ball gegeben. Sie erhält überdieß 20 Thlr. zum Geschenk.
Den 31sten December 1772.
In einer langwierigen Krankheit.
Bei meiner Schwester Hochzeit.
Den 30sten September 1778.
1 Homer.
1 Zu Hannover, der ein Gewerbe daraus machte, Schattenrisse aufzunehmen.
1 Das in Franken übliche Diminutiv von Sebastiane.
An Gotter in Gotha.
(Den 2ten Juni 1778.)
1 Ein großer Feldstein, den die Bauren gleich nach der Schlacht auf diese Stelle brachten.
1 Ein Dörfchen von fünf Häusern, nahe bei Ellrich; das kleinste im ganzen Königreiche.
An den Herrn von Schlaff, in Greifswalde.
1 Der Hang der Thüringer zur Musik ist allgemein.
1 Der Brocken braut, ist ein gewöhnlicher Ausdruck, um anzuzeigen, daß er mit Wolken bedeckt, und Regen zu erwarten sey.
1 Die Kelle, (ich weiß nicht, woher sie den seltsamen, unpoetischen Namen hat,) ist eine große unterirdische Grotte, eine Stunde von Ellrich. Herr von Rohr hat sie in seinen Merkwürdigkeiten des Unterharzes beschrieben, aber ohne Gefühl für Schönheiten der Natur. Es mag hier genug seyn, nur dieses davon zu sagen, daß die Höhle in einem kleinen Eichen- und Buchenwalde liegt, womit eine Strecke von Bergen besetzt ist, die, nach der Mittags-Seite, aus hohen, weißen, sehr schroffen Felsenwänden bestehen, von deren Spitze man eine sehr schöne Landschaft übersieht. Im Bauch dieser Felsenberge, ist die Kelle; man erblickt sie nicht eher, als bis man dem Eingange gegenüber steht. Allein um in die Höhle zu kommen, muß man einen steilen Weg von etwa 100 Schritten hinab gehen. Das Portal der Höhle ist ohngefähr 50 Fuß hoch, beinah eben so breit, oben mit herabhangenden Bäumen und Gesträuchen bekränzt, das Ganze eine steile Felsenwand von alabasterartigem Kalkstein, in einen halben Zirkel ausgehöhlt, und oben etwas gewölbt. Durch diese hohe weite Oeffnung, sieht man von der Höhe in die Grotte selbst hinein. Ein schauerlicher Anblick! Durch das Portal, und durch eine zirkelförmige Oeffnung in der Kuppel der Grotte, von etwa 6 Fuß im Durchmesser, fällt ein mäßiges Licht hinein; die Strahlen brechen sich auf der Fläche des Wassers, womit der Boden größtentheils bedeckt ist; nach und nach unterscheidet man die verschiedenen Gruppen, und sieht im Hintergrunde einen gewölbten Felsen, der völlig der Beschreibung alter Dichter, von dem Eingange zur Hölle, entspricht. Die Gewölbe der Baumanshöhle, und andere solcher unterirdischen Grotten in Deutschland, sind inwendig größer und schöner; aber was den Anblick von außen betrifft, erreicht keine die Schönheit derKelle. Reisende, die Italien gesehen haben, versichern, daß auch keine der wälschen Höhlen, einen so romantischen Eingang habe. Da immer mehr Kalksteine herabfallen, so wird endlich einmal das ganze große Gewölbe mit den darüber stehenden Bäumen zusammen stürzen. Die Oeffnung, welche schon in der Kuppel entstanden ist, hat man umzäunt, damit das Vieh, welches hier weidet, nicht durchfalle. Die Höhle liegt kaum einen Büchsenschuß von Wülferode. Dieß war sonst ein Dorf, ist aber itzt ein bloßes Landhaus, das der Verf. im Sommer bewohnte. (S. die XIV. Epist. im II. Bande.) Freunde, die ihn hier besuchten, pflegte er gewöhnlich nach der Höhle zu führen, und unter den Buchen, dem Eingange der Grotte gegenüber, einen Nachtmittag mit ihnen zuzubringen; denn bei dem schwülsten Wetter ist es hier kühl, in der Grotte selbst aber läuft man große Gefahr, sich heftig zu erkälten. Bischofrode ist ein adeliches Gut, gleich hinter dem Kellholze, das dem Herrn BaronSpiegel zum Diesenberge, gehört, und Appenrode ein Dorf, eine halbe Stunde von Wülferode. Das Kellholz mit seiner Höhle, liegt zwischen diesen drei Orten in der Mitte. So viel war nöthig, wenn fremde Leser die Balade im Zusammenhange verstehen sollten.
2 Ein Dorf nicht weit von der Höhle.
1 Die Zorge, ein kleiner, aber schneller Fluß, scheidet die Stadt und Vorstadt von Ellrich, und geht wenige Schritte vor Wülferode, des Verf. ehemaligem Landhause, vorbei.
1 Herr von Haller selbst, war zwar ein Mitglied des großen Raths in Bern, weil er aus einer Rathsfähigen Familie war; denn sonst würde er es noch weniger haben werden können, als er, seiner vielen und großen Mühe ohnerachtet, Mitglied des kleinen Raths werden konnte. Er war in seiner Vaterstadt schon halb vergessen, als seine Mitbürger durch den Besuch, welchen ihm der Kaiser gab, erst wieder an ihn erinnert wurden.
1781.
1 Es kostet über 80000 fl.
2 So heißt die Aufschrift der Tafel an der Rheinbrücke, die wenigstens auf Verordnung des Magistrats dastand.
3 Weiland ein Tobaksfabrikant aus Frankfurt, der seinen Namen einer neuen Sorte von Schnupftobak gegeben hat.
4 Wie die Inschrift auf dem von ihm zu Höchst erbauten (Bett-Hause) Bet-Hause beweiset.
5 Nemlich, um den Unterricht, worauf doch alles ankommt, mit anzuhören. Um das Aeußerliche und Zufällige in Augenschein zu nehmen, dazu konnte man leicht Erlaubniß erhalten, als sie noch bestand.
6 Sie war eine Privatanstalt des verstorbenen Dichters Pfeffel.
7 Französischer.
8 Wer ohne Laterne, selbst bei vollem Mondenscheine, betroffen wird, den bringt man in die Wache.
9 Ein Bad und Curbrunnen im Fürstenthum Fulda. Eine adeliche Dame, die dort aus Stolz mit einem Bürgerlichen nicht hatte tanzen wollen, wurde genöthiget, das Bad zu verlassen, weil der Fürst selbst dort keinen Vorzug verlangte.
1 Auf welchem das alte Schloß von Würzburg steht.
(Zu Morges, den 12ten Juni 1781.)
1 Der damalige Fürst-Bischof von Fulda, ein geborner Freiherr von Bibra.
Halberstadt, den 27. October 1781.
Den 27. October 1781.
Halberstadt, den 2. November 1781. Abends.
1 Man nannte den goldnen Saal des Kaisers Nero,domus aurea, das goldne Haus. Die zirkelförmigen Bewegungen der Seitenwände dieses Saales, und die Decken desselben, ahmten die Bewegungen des Himmels nach, und stellten die Jahreszeiten vor, die bei jeder Schüsseltracht sich veränderten, und den Frühling über die Gäste mit einem Regen von Blumen und Spezereyen ausbreiteten. – Ut subinde alia facies atque alia succedat, et toties tecta, quoties fercula mutentur. Coenationes laqueatae tabulis eburneis versatilibus, ut flores ex fistulis et unguenta desuper spargerentur. Seneca. ep. 90.
Den 17. November 1781.
Nach dem Absterben seiner Gattin.
Bei Uebersendung der Lieder zweier Lieben.
1 Auf dem Vorgebirge der guten Hoffnung.
1 Die folgende Geschichte trug sich unter Karl V. oder dem weisen, von Frankreich, am 8 Oct. 1371 zu. In Montfaucon's Monuments de la Monarchie Française, findet man Tom. 3. p. 6. nach einem alten Kupferstiche eine Abbildung davon.
An M.A.v. Thümmel's Geburtstage 1.
1 Des Dichters Geburtstag ward bei seiner Anwesenheit in Berlin, am 12. May 1807. gefeiert, und dieß gab Veranlassung zu dem folgenden Liede.
Den 2ten April 1789.
1 Die Holtemme, ein Fluß bei Halberstadt.