[19] [21]Nicolaus Götz
Ausgewählte Gedichte

Kein Reim entweih dies dir geweihte Lied.

Damon.

Über den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Über den Tod seines Bruders Cornelius Georg Götzens

[21] [23]Haud quicquam mihi dulce meorum

Te sine, FRATER, erit.

Virgilius.

Was seh ich? Himmel hilf! so zarte Wangen,
Solch einen schönen Mund, wo Suada thront,
Dies kästenbraune Haar, die klaren Augen,
Bespritzt das faule Gift der Sterblichkeit?
Erhabne Tugenden, des Höchsten Töchter,
Gehorsam, holde Scham, Bescheidenheit,
Eilt euer Meisterstück geschwind zu retten,
Sonst stirbt mein werthester Cornelius.
Hilf Gott! es öfnet sich des Himmels Pforte,
Ein heilger Wächter fährt im Glantz herab,
Und löset sanft, mit dem etherschen Speere,
Das künstliche Gewirr des Knotens auf,
Der die geweihte Seele meines Bruders,
An dies zerbrechliche Gefäse band.
Er nickt und stirbt; o Himmel! und im Sterben
Fällt ihm sein Worms, sein süses Worms noch ein.
Weh mir! du fliehst davon, da ich noch athme,
Und lässest unbarmhertzig mich zurück:
Ach! daß ich nicht mit Seufzen, Weinen, Grämen,
Zum Todtenreich den Zugang öfnen kann!
Denn sucht ich dich, dich, nun nicht mehr den Meinen,
Am stillen Flusse der Vergessenheit,
In tausend schattigten Cypressengängen,
Beym zweiffelhaften Licht der Dämmerung.
Du warst voll Lieblichkeit, wie Welschlands Trieften,
Gefällig, wie der West, wie Blumen, schön,
Wie weisse Lämmer sind, von holder Sanftmuth,
Der keuschen Liebe werth, und stets geliebt.
[23]
Du wuchsest auf, gleichwie ein junger Lorbeer,
Den alle Nacht der Abendstern bethaut,
Die grünen Arme kronenförmig breitet,
Und luftigschön aus schwartzem Boden steigt.
Ich liebte dich, wie Engel Engel lieben,
Als herrscheten die goldnen Zeiten noch.
Zehn Jahre lang sah ich dich alle Tage,
Als wärs an jedem Tag das erstemahl.
Kamst du allein, mir, wie du pflagst, entgegen,
So sprang um dich ein Heer von Tugenden;
Und giengest du mit mir in weiten Wüsten,
So gieng gantz Worms zugleich, mein Bruder, mit.
Nunmehr beseufzen dich die goldnen Aehren,
Die fetten Wingerte, die Blumenflur,
Der prächtge Tempel, wo du kunstreich sangest,
Die Maulbeerau, und Dahlbergs Sommerbusch.
Der Vater Rhein geht aus den duncklen Grotten,
Gantz triefend ans Gestad, und rufet dir,
Dreht rund umher die grosen Riesenaugen,
Und findt dich nicht, und schmiltzt für herber Pein.
Die Weltweisheit, die du so liebgewonnen, 1
Entdeckte dir ihr edles Antlitz schon;
Trug dir im Qualm egyptscher Finsternisse,
Das sichre Licht der rothen Fackel vor.
Du hieltest stets die aufgerollte Charte
Von ihrem Reich, betrachtend in der Hand;
Ihr Demantschloß, das in der Ferne funckelt,
Bewegte sich, wie es fast schien, zu dir.
Nun lehnt sie sich an deines Grabes Marmor,
Ihr langes Haar folgt flatternd Zephirs Hauch,
[24]
Mit beedem Arm hertzt sie die volle Urne,
Den Rest von dir, den sie mit Thränen küst:
So liegt im dicken Schwall beschäumter Wogen,
Der Rhodanus auf einer Schilderey,
Es tropft sein Bart, es tropfen seine Locken,
Sein starcker Arm stürzt klammernd einen Krug.
Cornelius, Geschenke meines Gottes,
Ach! allzubald verlässest du die Welt.
In dir verstirbt den künftigen Geschlechtern,
Ein groser Geist, und jeder Tugend Bild.
Du ewiglich zu leben würdger Jüngling,
Lebst, wenn dies leben heist, nur einen Tag,
Den Rosen gleich, die itzt der Ost gebohren,
Und itzt der Süd mit giftgen Stichen tödt.
Dein früher Tod beraubt mich aller Freude,
Verbittert mir des Lebens Süsigkeit.
Der werthen Vaterstadt beglückte Felder,
Sind nun für mich ein unwirthbares Land.
Die unansehnliche geringe Hütte,
Die deiner Jugend frohe Tage sah,
Ergötzet mich, weil noch die Mutter lebet,
Betrübet mich, weil du entschlafen bist.
Ich sprach: komm, holder Lentz! du Schmuck des Jahres,
Es seufzt Feld, Berg, und Thal verliebt nach dir;
Füll mit dem Ambraduft gewürzter Kräuter,
Den zarten Mirthenhayn, das junge Thal.
Auf bunten Fittichen gelinder Winde,
Weh uns vom Pfirsigbaum Gerüche zu,
Daß ich die kleine Stadt am Rhein besuche,
Die grose Seelen zeugt. Komm, holder Lentz!
Nun ach! verlang ich nicht den Lentz zu sehen,
Sein allerhellster Tag ist Nacht für mich.
Der Ruhe goldnes Haus ist mir verriegelt,
[25]
Und meine gröste Lust, das ist mein Gram.
Ach! mein Cornelius, Freund meiner Seele,
Den ich weit mehr, als mich, weit mehr geliebt,
Ich werde nimmermehr dich wiedersehen;
Beseufzen werd ich dich in Ewigkeit.
Hält dich die Liebe nicht zur armen Mutter,
Die du im Grab das erstemahl betrübst,
Die Tage lebt, wie lange Ewigkeiten,
Den Tod bald schilt, bald so dem Tode ruft:
»Gebar ich dich, mein süsestes Vergnügen,
Gebar ich dich, dem blassen Reiche nur?
Und solltest du, da ich dich kaum erzogen,
Undanckbarer, auf ewig von mir fliehn?
Mir schmeichelte die ungetreue Hofnung,
Ich würde bald, betagt und lebens satt,
An deiner Brust, die dunckeln Augen schliesen,
Von dir betraurt ins Land der Schatten gehn.
Nun läufst du vor, Grausamer, und ich lebe?
O Leben sonder Lust! o wahrer Tod!
O holdes Kind, zu meinem Leid gebohren!
Mein süß Gemahl stirbt nun aufs neu in dir.
Ach! meine Freundinnen, was wollt ihr machen?
Erreget meinen Zorn mit Trösten nicht.
Mein Leid gefällt, und soll mir stets gefallen;
Wohin ich seh, o Sohn, seh ich dein Grab.
Dein unverhoft, und thränenreiches Sterben,
Erneuert mir die Wehen der Geburt.
Bedenckst du nicht, was ich hier sterbend thue,
Wär deine Pflicht bey meiner Gruft zu thun?«
So winselt sie in einsamstillen Nächten,
Und Luna macht ihr rundes Fenster auf,
Und gukt auf sie vom blauen Himmelssaale,
Mit blassem mitleidvollem Angesicht,
[26]
Und läst, wie Perlen, runde Zähren rollen,
Die man, wenns tagt, noch auf den Rosen findt,
Hüllt drauf das schöne Haupt in einen Schleyer,
Als schämete sie sich der Weichlichkeit.
Ich aber irr in öden Wüsteneyen,
Wo Traurigkeit den bleyern Scepter führt,
Wo neben mir das blasse Schweigen schleichend,
Den dürren Finger auf die Lippen drückt,
Wo um und um betrübte Schatten seufzen,
Und Gräber offen stehn, und Eulen schreyn:
Da seh ich tausendmahl, dich, Bruder, sterben,
Und fühle tausendmahl den Tod mit dir.
Denn bricht mein kläglich Ach die tiefe Stille,
Denn sing ich deinen Werth, und unsern Bund,
Und wie vor Ewigkeit des Schöpfers Liebe,
Mein künftig Glück mit deinem Seyn verknüpft.
O traurig Glück! von wenigen Sekunden!
O treue Laute komm, erneure mirs!
Umsonst. Du sinckst aus matten Bruderhänden,
Und ächzest sinckend noch: Cornelius.
Er aber steigt, als eine heilge Flamme,
Zur Himmelsstadt, dem ewgen Ursprung, auf,
Und wird nicht mehr der dunckeln Kugel leuchten,
Die seinen hohen Adel nicht erkannt.
Die Cherubim, in hellen Sabbathskleidern,
Empfangen ihn, gebückt, am goldnen Thor,
Beym lauten Klang unsterblicher Gesänge,
Wovon das himmlische Gebürge bebt.
Da ziehet er im Pomp durch breite Gassen,
Nächst lichten Schlössern hin, zur Gottheit Thron;
Und alsobald steht mit holdseelgem Lächeln,
Voll Majestät, der Sohn des Höchsten auf,
Nimmt mit der Hand das prächtge Diadema,
[27]
Das an dem goldnen Pfosten schimmernd hängt,
Und bindet es auf seine glatte Stirne,
Und ruft ihn laut, als Ueberwinder, aus.
Und unser Vater siehts, springt aus dem Lehnstuhl,
Der hocherhöhet strahlt, eilt auf ihn zu,
Durch hohe Helden, die zurücke treten,
Aus Ehrfurcht gegen seinen hohen Stand;
Bewillkommt ihn auf beyde Rosenwangen,
Wünscht ihm, in süsen Thränen, tausend Glück.
Der weite Himmel lacht im ewgen Glantze,
Und neue Wonne füllt das grose Reich.
Drauf drehet er sein sonnengleiches Antlitz,
Mit ernster Freundlichkeit, von ihm, auf mich;
Die sanfte Harmonie der Sphären schweiget,
Die seelgen Heere horchen lüstern auf:
»Was trübest du des neuen Cherubs Freude,
Geliebter Nikolaus?
Misgönnst du ihm, daß er zum Ziel gedrungen,
Wohin du noch die heissen Räder lenckst.
Soll er sein ewig Glück mit Füsen treten,
Dein einzeln Glück, ein kurtzes Glück zu baun.
Wahr ists: er floh aus süser Brüder Armen;
Allein wohin? in eines Vaters Schoos.
Hier flammet er in göttlichhohen Ehren,
Hier ist sein Vaterland;
Und wie ihn dort grosmüthge Seelen liebten,
So liebt ihn hier der Himmel und sein Herr.
Wer stirbt, wie er, stirbt in recht goldnen Tagen;
Nicht er, nur du, du bist beklagenswerth.
Sieh an, er lebt, auf immergrünen Inseln,
Von Irrthum, Nacht, Verdruß und Wechsel frey.
Ein Amaranth schattirt die hellen Locken;
Sein Fus tritt den Olymp.
[28]
Und unter ihm dreht sich in tiefer Ferne,
Der kleine Mond, wo deine Mutter weint.
In einem Paradies, wo sanftre Lüfte,
Durch fette Pomeranzenwälder wehn,
Dadurch durchsichtge Bäche rieselnd rinnen,
Auf deren Rand gemahlte Blumen stehn,
Wo mit dem ewgen Herbst, ein ewger Frühling
Geschwisterlich sich paart:
Spatziert er, wie ein Stern, an meiner Seite,
Und lobet Gott, und Gott ist selbst sein Lohn.
Drum weine nicht. Bald schlägt die seelge Stunde,
Da auch von dir der Rock des Todes fällt.
Wir warten dein mit sehnlichem Verlangen;
Sey, bis dahin, der alten Mutter Trost.
Ich schwöre dir beym Glantz der Morgenröthe,
Der um mich strahlt,
Wir lieben dich; wer könnte dich vergessen?
Da Gott, dein Gott, ja selbst dich nie vergist.«

Candidus insuetum miratur limen Olympi.
Virgilius.

Fußnoten

1 Er starb zu Halle, wo er eben die Weltweisheit zu studieren angefangen hatte.

Attis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[29] [33]Attis

Eine Erzehlung

Seinem zweeten Bruder zugeeignet.


Als vor nicht langer Zeit der schlanke Attis,
Um seines Bruders Hintritt noch betrübt,
In melancholischen Gedanken irrte,
Sties er bey eines dunkeln Waldes Schlus,
Von ohngefähr an eine grose Wiese,
Die schöneste der Wiesen weit und breit,
Anmuthiger, als die hesperschen Gärten.
Da wallte sorgenlos und ohne Furcht,
Als wüst es nicht, wie reizendschön es ist,
Ein Schäfertöchtergen, im grünen Grase,
Das mit dem Morgenroth gekommen war,
Des Frühlings erste Kinder einzusammeln.
Ihr Angesicht war unter sich gekehrt
Auf die bethaute Flur, wo sie gebückt,
Die zarte Hand rundum spatzieren lies,
Und braune Veilgen, schweflichte Narzissen,
Und blaue Hyacinthen, oder auch
Des Crokus Safranblume niedlich pflückte,
Wozu sie noch wohlriechenden Lavendel,
Gesunden Thymian und kräftgen Quendel,
Der holden Düfte wegen mischete;
Zu welchem Brauch? das wuste sie itzt nicht;
Doch sie erfuhrs. Auch du erfährsts mein Leser.
[33]
Indem sie so in ihrer Unschuld gieng,
Mit Lieblichkeit auch ungeputzt umgeben,
Ward Attis sie gewahr. Er stutzt, steht stille,
Macht seine grosen Augen noch so groß,
Und trinkt sich so an ihrer Schönheit trunken,
Daß er nicht weiß, wie, was, und wo er ist.
Bald meynet' er, er fang erst an zu leben,
Denn dünkt es ihn, ein zauberischer Traum,
Zeig ihm Arkadiens unschuldge Fluren,
Wovon die ewge Schaar der Dichter singt.
Nach hin und her gewältzeten Gedanken,
Erkennt er, was er sieht, gläubt was er fühlet,
Und murmelt in sich selbst:
»ich sehe nun
Daß diese Trieft ein günstger Gott bewohnet,
Der meinen Geist mit seiner Gottheit speist.
Der weisse Tag, der hier mit Zittern schwebet,
Bringt mir die Ruh auf seinen Schwanenflügeln,
Nach welcher ich so lang umsonst gerennt.
Dies ofne Feld bezaubert meine Sinnen;
Es gleicht an Frölichkeit den Sonnentrieften,
Wo sonst mein Freund in Rosen weydete,
Dem wie mich dünkt (hier zeigt er mit dem Finger,
Zur Hirtin hin,) das zarte Bild dort gleicht,
Um welche Güte, Sanftmuth, Huld und Keuschheit
In festverschlungnem Ringe munter hüpfen.
Sie ist so tugendhaft und jung, als er,
Doch reizender, und würdiger der Liebe.
Kaum seh ich sie, so nimmt mein Leid die Flucht,
Der Rasen hier, der sonnenhelle Anger,
Wo ich sonst weinend gieng, lacht mich itzt an,
Weil ihre Gegenwart ihn lustig macht.
Ich fühls, ich fühls, ein mir geheim Geschicke,
Reist meinen Geist zu ihrem Geiste hin,
Und wenn sie mir nicht willig günstig wird,
Werd ich für Gram mein Leben niederlegen.«
[34]
Wie Attis so sein innerstes eröfnet,
So fällt ihr Blick vom Schmeltz der blühnden Au,
Da sie sich, (ohne dies schon allzureizend,)
In ihr schwartzbraunes Haar ein Blümgen steckt,
Von ungefähr auf ihn. Gleich färbt die Scham
(Als hätte sie was sündliches begangen)
Ihr zartes Wangenpaar mit solchem Purpur
Wie wenn das Abendroth am Meere lächelt.
Drauf flieht sie ungeheissen von der Stätte,
Läst in der Eil ihr nettes Körbgen stehn,
Zieht ihren dünnen Schleyer vor die Augen,
Und springet, wie ein Reh, das Zephir schreckte,
Mit rascher Schüchternheit durchs Grüne hin,
Mit ihrem langgefalteten Gewande,
Das sie aus gewohnter Reinlichkeit
Von vornenher ein wenig aufwärtshub,
Von Blum und Klee die hellen Tropfen streifend,
Und einen neuen Pfad durchs Feld sich zeichnend.
Als er sie fliehen sah, schlug ihm das Hertze,
Und ihre Liebe schien ihm lieblicher,
Und ihre Jugend schöner noch zu gläntzen,
So sehr erhebt Schamhaftigkeit die Schönheit.
Er meynete, in ihr lauf all sein Wohl,
Und all sein Glück, sein Leben selber fort.
In seinen Augen, die in Liebe flammten,
War Stillstehn hier die gröste Lasterthat.
Er hätte dir kein Königreich genommen,
Mit denm Beding, ihr itzt nicht nachzulaufen.
Er hub demnach geschwind ihr Körbgen auf,
Und als er es mit den gepflückten Blumen,
Die sie aus Angst verschüttet, angefüllt,
Folgt er ihr nach mit unverwandten Blicken,
Wie einer Turteltaub ihr Täuber folgt.
Er hätte nicht geschwinder laufen können,
Wenn sie auf dieser Welt die Einzge wär.
[35]
Kaum bog sein Schuh das Wegkraut unter ihm.
Drum sagt man auch, daß, seinen Lauf zu fördern,
Die Liebe selbst die Fittich ihm gelehnt.
Itzt, da er schon in ihrem Schatten lief,
(Denn sie lief morgenwärts der Sonn entgegen)
Da seine Sohlen ihre Sohlen jagten,
Und schon ihr Nacken seinen Odem fühlte,
Sprach er demüthigbittend so zu ihr:
»Ach! stehe doch, du junge Keuschheit stille,
Die Liebe selbst ersuchet dich durch mich,
Die meinen Gang auf dieses Feld geleitet,
Daß mir nach langer Nacht der Traurigkeit,
Ein goldner Stral der Morgenröthe scheine,
Nachdem ich lange schon den Freund gesuchet,
Vor dessen Blick die Wüsteneyen flohn,
Den ich, wie mich, und meine Wohlfarth liebe,
Wiewohl er läufft, als lief die Sünde nach:
Nun da ich dich erblicket, dünkt es mir,
Ich hab in dir ihn völlig wieder funden,
So sehr bistu an Lieblichkeit ihm gleich;
Ach! gleich ihm doch an Gutheit auch für mich.
Ich habe ja, dem Himmel ists bewust,
O einge Zierde dieser weiten Felder,
Wie über uns die rothe Sonnenfackel
Bey Tag die einge Zier des Himmels ist,
Zu aller Zeit die Tugenden geliebet,
Die ich in deinem sittsamen Betragen,
Und in der keuschen Flucht vor mir bemerke.
Um deren willen bistu mir so schön,
Daß ich dir nachgezogen, willig folge,
Durch deinen Mund mein Glücke zu erfahren;
Und ob ich weis, ich sey nicht deiner werth,
Doch lieb ich dich, wie michs der Himmel heisset,
Der dich aus Huld für mich so reizend schuf,
[36]
Dich selbst entbehrt, damit er mich beglücke,
Weil ohne dich ich niemahls glücklich wär.
Empfange denn von meiner Hand dies Körbgen,
Voll zarter Blumen, die ich neiden muß,
Weil du, sie aufzusuchen, selbst gekommen,
Du, sittsamer, als diese Veilgen selbst,
Und keuscher, als die keuschsten Lilien,
Und frischer, als des Mayes frischste Rosen,
Die an Geruch weit minder reizend sind,
Als du an Freundlichkeit und sanften Sitten,
Empfange sie, doch auch zugleich mein Hertz,
Das rein, und offen, und durchsichtig ist,
Wie die Crystallen dieser Wiesenquelle,
Das alles hat, wann es nur lieben darf,
Und Reichthum, Ehre, Ruhm und Lust verachtet
Für einen Blick, den du mir lächeln giebst.
Und bleibe denn mit mir auf dieser Heide,
Wo dich vordem die Myrthenstauden sahn,
Als dir des Lebens erster Stral begegnet,
Und wo die Redlichkeit, die holde Scham,
Und wahre Lieb im Grünen sich ergehen,
Seitdem die Könige sie weggebannt.
Da wollen wir von Sünd und Laster frey,
Im hellen Angesicht des Himmels selbst,
Ein unbeflecktes Schäfer-Leben führen;
Denn wird die Gegend unter deinen Füsen,
Durch deiner braunen Augen Glantz verjüngt,
Mit immerfrischem Klee und Kraut sich schmücken,
Und jedes Blatt im nahen Lorbeerhayn,
Wird dir zum Ruhm zu einer Zunge werden,
Und Tag und Nacht dem Himmel, Erd und Luft,
Von deinem Reitz, und meinem Glücke singen.«
So sittsam bat er sie um Gegengunst,
Und lief ihr nach biß unten an die Wiese,
Wie dem gehörnten Mond das Her der Sterne,
[37]
Und wie dem Sternenheer die Stille folgt.
Ihr Odem fieng nun an sie zu verlassen,
Auf ihrem Angesicht stand heisser Schweis,
Die Füse wollten sie nicht weiter tragen,
Und vor ihr flos ein krummer Schlangenbach,
Der schreckte sie mit zornigem Gemurmel,
Und drohete, mit ausgespannten Armen,
In ihrem spröden Lauf sie aufzuhalten.
Die stand demnach, aus Scham sich röthend, stille,
Dreht ihre Augen seinen Augen zu,
Und als sie ihn in einer Stellung sah,
Daß er den Blumenkorb ihr zitternd reichte,
Konnt sie ihm länger nicht so grausam seyn.
»Ach!« seufzte sie im innersten der Brust,
»Wofern ich länger flöh, was hülf es mir?
Er sitzt mir schon im Schreine meines Herzens;
Er bittet viel zu schön, zu tugendhaft,
Als daß man ihm nicht eilend helfen sollte.
Ich fürchte sehr, wofern ich ihn nicht liebe,
So liebt mich auch die holde Tugend nicht.«
Sie nahm ihm drauf den Korb, sich neigend, ab,
Und sas auf weichem Moos mit Wohlstand nieder,
Er aber blieb, sein Hütgen haltend, stehn,
Und sprach mit Blicken fort, in welchen Tugend,
Und Zärtlichkeit, und Innbrunst funkelten.
Was thut die Schöne da? Sie schüttete
Das gantze Blumenheer in ihre Schürtze,
Und fieng für ihn ein schönes Cräntzgen an:
»Kömmt, sprach sie, Blümgen kömmt, krönt diesen Schäfer,
Wenn er euch trägt, seyd ihr noch eins so schön.«
[38]
Da lächelt er vor Freuden, und vor Freuden
Fiel Hut und Hirtenstab ihm aus der Hand.
Er hub sie auf und schwieg. O süses Schweigen!
Wofern man schweigt, dieweil man glücklich ist.
Bey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Bey Erblickung einer schönen Person

Welche schöne Schäferin,
Die auf dieser Morgeninsel
Wie die reinste Sonne strahlt?
Keuschheit, Unschuld, Sittsamkeit
Folgen ihren muntern Schritten
Mit verschrenkten Armen nach,
Und verschönern ihre Schönheit,
Die Auroren neidisch macht.
Über ihrem Scheitel gauckelt,
Ein in sie verliebter Schwarm
Buhlerischer Morgenlüfte,
Die mit feuchten Fittichen
In dem Sonnenstrale funkeln,
Und ihr Tropfen hellen Thaus
Auf den weissen Busen sprützen,
Wo der Überfluß sich bläht.
Vor ihr hüpft die Frölichkeit
In dem weissen Sommer-Kleidgen,
Und die Schertze, nebst den Spielen,
Die, gleich kleinen Engelchen,
Aus den angefüllten Schürtzgen
Mit den kleinen Götterhänden
Rosen, Veilgen, Lilgen holen,
Und die Schöne, und den Pfad,
Wo die Schöne geht, bestreuen.
Himmel! nun erkenn ich sie!
Himmel! ja es ist Aglaja!
[39]
O mit welcher Lieblichkeit!
Trägt sie auf den weichen Armen,
Nächst dem Herzen, an der Brust,
Ihre holde Augenweide
Das geliebte junge Lamm,
Und beglücket es mit Küssen,
Die der Himmel selbst sich wünscht!
O mit welcher Majestät!
Wallt sie nach dem Myrthenwäldgen,
Wo ihr liebster Athamas,
Voll Begierden auf sie wartet;
Cypria war minder schön,
Wenn sie mit den keuschen Nymphen
Und den nackten Gratien
Unterm hellen Abendsterne
Von Siciliens Gebürge,
In die stillen Thäler stieg.
An den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

An den Grafen von Stralenheim, Meître de Camp, und Obrister beym Regiment Royal-Allemand

Wie lieb ich dich, du unbezwungener Krieger,
Der Armuth schäzt, und persische Weichlichkeit flieht,
Und wie ein Cherub, zwischen flammenden Wänden,
Zum goldnen Schloß der Ewigkeit steigt.
Dein bloses Haupt drückt nachts im türkschen Gezelte,
In das der Mond mit hellem Angesicht guckt,
An Polsters statt, den blaugestähleten Kuras,
Und träumt auf harter Erde von Ruh,
Und träumend wandelstu in marmornen Gängen,
Mit Philosophen und mit Helden vermischt,
[40]
Die ihre Kräntz um deine Kräntze vertauschten,
Und sehn, du bist nicht kleiner, als sie.
Biß um dich her das Prasseln fressender Flammen,
Um Mitternacht den sanften Morpheus verjagt,
Dann greift die braune Faust zur schwankenden Lanze,
Die in dem Rasen, neben dir, steckt;
Denn gehestu, mit lebhaft blühenden Wangen,
(Als rolle deine Braut in fürstlicher Pracht,
Auf einem Wagen von gediegenem Silber,
Vom östlichen Gebürge herab,)
Den blankbepanzerten Phalangen entgegen,
Die, gleich dem ewgen Wall um Rhadamanths Stadt,
Erhaben stehn; doch die du schneller zertheilest,
Als Luna Creise giftigen Dunsts.
Wenn nun ein schwartzes Meer lautrauschenden Blutes,
In das der Abendstern den Silberstrahl tunkt,
Mit regen Wirbeln halbverbrannte Gefilde,
Nebst Mann und Roß und Wagen verschlingt:
Denn sieht die Muse, deren silberner Wurfspieß
Dein feines Ohr mit hohem Sausen erfüllt,
Dort deinen Vater 1 mit hellstralendem Haupte
Aus dem Pallast Elysiens schaun,
Wie sich dies Wort von seinen Lippen ergieset:
»Vortreflichschön, Sohn, wer fürs Vaterland lebt;
Unendlichschöner, wer fürs Vaterlands Beste,
Wie du, ins Todes Rachen sich wagt.
[41]
Kein Königreich mag den nach Würden belohnen;
Nur der Unsterblichkeit demantener Krantz,
Und ein Gesang, den Langens goldene Leyer
Auf dem Gebürg Aoniens singt.«

Fußnoten

1 Den ehemahligen Königlich schwedischen Bottschafter am Kayserlichen Hof, General-Lieutenant, und General-Gouverneur des Herzogthums Zweybrücken, der ein groser Liebhaber der Dichtkunst war.

Aglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Aglaja an die Nacht

Auf einer Bank von Moos, an eines Hügels Fuß
Saß ich, und Athamas, o Nacht in deinem Schatten,
Und seufzten unsre Pein dem nahen Wasserfluß,
Der stillen Einsamkeit und den geweihten Matten,
Da rief von einem Ast ein Vögelchen dem Gatten,
Lern, holder Gatte, hier, wie man recht lieben muß.
An eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

An eine Schäferin jenseits des Wassers

Mit Thränen seh ich dich von dem erhabnen Strand
Auf jenen Blumenwiesen wallen;
Doch Ladons fliesende Crystallen,
Sind zwischen dir und mir die breite Mittel-Wand.
Ach! Doris! wie wär ich der Seeligste von allen
In gantz Arkadien,
Genöß ich nach dem Glück von Ferne dich zu sehn,
Das Glück, dir nahe zu gefallen.
Von sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Von sich selbst

Von allen Sterblichen auf Erden
Bin ich gewiß der Ärmeste;
Ein Lämmgen dient mir statt der Heerden,
An Felder statt ein Fleckgen Klee.
Doch wenn man auf Verdienste säh,
[42]
So müst ich mindstens König werden,
Denn ich bin der Verliebteste
Von allen Sterblichen auf Erden.
Auf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Auf den Burgunderwein

Der war gewiß ein frommer Mann
Den Jupiter so liebgewann,
Daß er ihm diesen Weinstock schenkte,
Ihn selbst in seinen Garten senkte,
Und voll so schöner Trauben henkte.
Der Luna Horn muß ihn bethaut,
Apollo huldreich angeschaut,
Vertumnus Spate selbst umgraben,
Und für den Staaren und den Raben
Der Speer Priaps beschützet haben.
Das war gewiß Dianens Hand,
Die mit dem Ulmbaum' ihn verband,
Und ihren Seegen auf ihn legte,
Weil er sie zu verbergen pflegte,
Wenn sie den schönen Jüngling hegte.
Eh Peleus in der ersten Nacht
Der Braut den Gürtel losgemacht,
So fehlte bey dem hohen Feste,
Zu der Bewirthung seiner Gäste,
Der süse Nectartrank, das Beste.
Da sagte Zevs zur Götterschaar:
Wir trinken Nectar, Jahr für Jahr,
Seitdem wir in den Wolken leben:
Doch heute sollen irdsche Reben
Unsterblichen ein Labsal geben.
[43]
Er schüttelt sein allmächtig Haupt.
Gleich steigt der edle Stock, belaubt,
Mit schlanken Ärmen in die Lüfte,
Verbreitet holde Frücht' und Düfte,
Daß er den Ruhm des Meisters stifte.
Gehabt euch wohl, schrie Cypria,
Du Nectar, du Ambrosia;
Euch so vermißen, ist gewonnen.
Es lebe Zevs, der nach der Sonnen,
Kein wunderschöner Werk begonnen.
Sie streckt die Finger lüstern hin
Ein Rebenkind zu sich zu ziehn,
Und rizt den Lilgenarm im Klauben.
Seit diesem purpern sich die Trauben,
Als wie der helle Hals der Tauben.
Die wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Die wahre Liebe

Eine Nachahmung.


Auf einer alten Mauer saßen
Zwei junge treue Turteltauben,
Die, voll von innerlicher Liebe,
Die Augen auf einander wandten,
Und dann und wann die Flügel zuckten.
Ein Sperling auf dem nächsten Dache
Voll buhlerischer Brunst und Schalkheit,
Hieß dieses Paars verliebte Ruhe,
Frost, Schläfrigkeit und Unvermögen.
Da sprach der Taüber, doch mit Sanfmuth:
Sprich nicht so schlimm von unsrer Liebe.
Horch! deine junge Gattin seufzet.
[44]
Sie heißt dich einen Ungetreuen.
Sie, die du gestern erst geehlicht,
Wird heute schon von dir verlaßen!
Du liebest freylich stark und feurig:
Wir lieben sittsam, aber ewig.
Prosäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Prosäische Ode

An den Marquis von Montbarey. von Joh. Nikol. Götz, Feldpredigern unter dem königlich französischen Leibregimente zu Pferde Royal-Allemand.


1749.


Der junge Herr war Vorhabens die Thaten des Maréchal, Grafens von Sachs in einem Gedichte zu besingen. Der Dichter läst ihn die Schwierigkeiten, und Gröse dieses Unternehmens einsehen, und räth ihm ab; schlägt ihm anbey einige seinem zarten Alter anständigere Materien, zu besingen, vor, und schliest mit einem ehrfurchtsvollen Lobe Klopfstocks und Bodmers, der Verfaßer der zween Epopëen, die wir Deutschen, wenn sie gebührend ausgearbeitet worden, den Ausländern künftig entgegen setzen werden.


Wohin, mein zärtlicher, mein geliebtester Montbarey? auf welche Höhe wagestu dich mit einem leichten Kahne, du, der die untreue See noch niemahls geprüft hat. Kein sicherer [45] Stern blitzt dir am blauen Himmel; keine sanfte Weste blähen dir gelinde die purpurnen Seegel; und du kennest die Felsen dieser gefahrvollen Gegend nicht, die ein dicker Duft, gleich einem Vorhange, vor dir verbirgt, biß dein Kahn daran zerschellet ist.

Siehestu nicht mit kaltem Schauer, wie mancher Tod dir entgegen schwellet, welche Abgründe sich vor dir aufthun, die schon eine ganze Welt von Reisenden verschluckt haben. Keiner getrauet sie zum andern mahle an zu sehen, dem Zevs, nach langem Händeringen, doch mit Verlust aller seiner Reichthümer, das erstemahl landen laßen.

Die Thaten des Sohnes der nordischen Aurora 1 sind hoch, wie die Lilien unter ihren Schwestern, den zarten Töchtern des Frühlings; aber sie sind auch rein, wie sie; ein unheiliger Finger berührt sie nicht, ohne den Glanz zu beflekken, in den sie gekleidet sind.

Die Bahn der Ehre, von seinen starken Schritten so oftmahls erschüttert, ist von vielem Blute, womit sie übergoßen worden, ganz schlüpfrig; an Höhe, wie an Gefahr gleicht sie der Bahn, darinne die Sonne unermüdet fortlaüft. Phaëton bereuete sterbend, aus Durst nach Unsterblichkeit den kühnen Lauf begonnen zu haben, der noch keinem gelungen ist. Was wär ich, o Freund, wenn du ihm ähnlich würdest; wenn du mir umkämest, wie er, mit dem kahlen Ruhme, daß dich die See verschlukt habe.

Siehestu den König der Lüfte, Jupiters mächtigen Vogel mit ausgespannten Flügeln zwischen der Erde und der Sonne hängen? So weit er die breiten Wälder des tannenreichen Ida unter sich siehet, so nahe sieht er die Palläste der Sonne über sich. Iris schöner Bogen ist schon unter seinen Füsen. Er sizt darauf. Er erschnauft sich, und sezt seine edle Wanderschaft dann wieder fort. Sein Gefieder, in die naßen Wolken getaucht, damit es in der Nachbarschaft der Feuers nicht in Brand gerathe, ist unermüdet, wie der Gott, dem es [46] sich entgegen schwinget. Seine noch nicht schwarzen Kinder sitzen in ihrem Neste, das zwischen hohen Felsen gebauet ist, und staunen zitternd die kühnen Reisen ihres Urhebers an. Schwach von Flügeln getrauen sie sich ihm nicht nach. Sie wagen nur einen kurzen Flug der sie nicht weit von ihren geliebten Penaten entfernet. Lerne von ihnen die Höhe verehren, aus welcher dein Held die Erde ansiehet, und behutsam davon bleiben.

Sähestu, wie ihn die lautrauschende Donau auf einem Roße, weiß, wie die Schwingen des Winthermonathes an das unglaübige Ufer trägt; die Türkenhorden kannten ihn, und sagten: Kühner Rittersmann, kommstu den Tod zu bringen! Sähestu ihn, schnell, wie der feurige Blitz, und stark, wie ein mitternächtliches Donnerwetter, jenes Felsenthurnes demantene Riegel, ein Werk des lemnischen Vulkans, zersprengen, und, wie ein getulischer Löwe, der der schweren Falle der Jäger entgangen, seine Tatzen in das Blut seiner Feinde tauchen, oder in blinkenden Stahl gekleidet, ruhig, wie die Vorsehung der Götter für sein Gezelt kämpfen, mitten in Flammen, die wie eine See um ihn herumfliesen, und über und über in Wirbel schlagen: der Ort, worauf du stehest, würde dich fest halten, und der versteinernde Schrecken dich in dein eignes Grabmahl verwandeln.

Das Geräusche der Waffen, unter welchen Moritz sein ruhmvolles Leben begonnen, fortgeführet, und geendiget, ist schon alleine vermögend eine junge und unerfahrene Kamöne mit tödtlichem Schrecken zu füllen. Siehe! auch die deine erblaßet, und bebt. Wie eine säugende Rehkuhe, die ganz alleine in der braunen Morgendämmrung zwischen alten Fichten weidet, wenn sie mit einmahl den Klang eines losschnellenden Bogens zu hören vermeynet, mit leichten Schenkeln, obwohl sie niemand, als ihr Schatten jaget, so lange fleucht, biß sie Athemlos zu Boden stürzet, also fliehet sie würklich nach den stillen Grotten des aonischen Thales, bloß von den Westen gefolget, die ihr die Locken nachtragen.

Fleuch mit ihr, mein Montbarey, und verstecke dich in der Nacht eines heiligen Waldes, irgendwo an einer sprudelnden [47] Quelle, die zwischen zwo Reihen wohlriechender Linden hinrieselt, wo der Friede, mit Oliven bekrönet, auf weichem Rasen thronet, wo die neidische Tulpe sich hinabbückt an der stolzen Lilie zu riechen, und der Epheu sich so nahe an die Rose macht, als wenn er sie küßen, oder ihr was geheimes sagen wollte. Daselbst singe den gelben Vogel, den dir die fernen östlichen Inseln gesandt haben, deinen beglükten Nebenbuhler, der, wenn du ferne von deiner spröden Gebieterin stehest, auf ihrem Busen sitzet, und sich umsieht; oder nein, besinge lieber sie selber, die so witzig ist, wie du; der die Gratien nachgehen, ob sie gleich nicht gerufen werden. Belohnen dich jene Lorbeern nicht, die das erhabene Haupt Pindars umkrochen haben; darfstu nicht unter den Palmen spazieren, die das Alterthum auf dem Gestade des Simöis dem Mäonides gepflanzt hat: so vermißestu doch die Sträuse Anakreons nicht, die in den teischen Weingärten gepflückt worden; versäume keine Zeit sie mit den Kränzen zu sammlen, die Flakkus gelehrte Schläfe beschattet haben. Was wird deinen Liedern fehlen, wenn der Geist dieser alten Sänger des Parnaßes in sie übergehet; wenn sie die Empfindungen fortpflanzen, die mit dem Frühlinge in deine Seele gekommen. Werden deine Gesänge an Feuer deinen Augen, und an freyer Lieblichkeit deinen gelben Haaren gleichen, in deren Knoten sich die Nymphen der Saar so oftmahls verwikkelt haben: so werden sie ewig leben, wie die Seele, die sie gezeuget, und alles anziehen, was ihrem Creiße zu nahe kommt. Schon dünkt mich, stehet jenes schneefarbes, sonst so scheuches Kaninchen, mit seinen Augen von Karniol, stille, und horcht; schon ruhen Favonius Kinder über dem Ährenfelde, das keine See mehr ist; schon sinken die Wolken des Schlafes auf die Augenlieder jenes Adlers, der auf der Spitze der Ceder sitzet, und lauscht. Er, der den Glanz des hellen Tempels der Sonne erträgt, wiederstehet deiner Leyer nicht. Die Wohllust feßelt ihn, die seine Nerven durchfließet, und übergießt ihn mit Schlummer. Er nickt. Der Raub in seiner Klaue ist vergeßen. Er öffnet sie. Der bunte Specht entflieht, und entfliehend segnet er deinen alles bezaubernden Gesang. Er fürchtete, daß er für [48] ihn ein – Sterbelied seyn würde, und siehe, er ward eine Quelle seiner Freyheit.

Aber während dem ich auf deine Lieder acht habe, und gerüstet stehe, deinen Genius zu erheben, das Ebenbild des edlen Champagners, flüchtig, emporzusteigen, und unbändig, wenn man ihn einschrenken will: so zertheilen sich silberne Nebel vor meinen Augen, und jene heilige Laube erscheint mir, die unsterbliche Zier der Gärten in Eden. Weibliche Lorbeern lehnen sich vertraulich an männliche, und bilden, indem sie ihre eheliche Zweige mit einander vereinigen, einen wohlriechenden Tempel, worinne Klopstock auf seinem Throne sitzend, indem ihm die Ewigkeit ihren Ring ansteckt, jene Leyer rühret, die ihm ein Seraph mit feinem Golde bezogen. Der Sänger Noäh liegt auf zartem Grase neben ihm. Indem er den Nektar mit Purpurlippen aus Rubin trinkt, bücken sich viele grose Dichter vor ihm, die die Ehre auch krönt, aber minder, als ihn.

Gegrüset seyd mir, o kühnen Schwäne, an den Ufern erzogen, wo die Erde zunächst an den Himmel grenzt. Das Rad der Sonne stund verwundernd stille über dem Glücke eures Fluges. Alle andere sehen euch begierig nach, aber folgen können sie euch nicht. Seyd gegrüst, ersten Söhne dieses Weltalters, welche die Gottheit ihre Sprache 2 völlig gelehrt hat. Eure Kronen hängen zu hoch für mich, und der Glanz, der euch umgibt, ist zu blendend für meinen irdischen Augapfel. Möchte ich, ein Schüler, euch nur von ferne nachfolgen können; möchte ich nur einen Bündel jener Lichtstralen auffangen können, die eure Seelen erleuchten; möchte nur ein Kränzgen von jenen Rosen gewunden, die ihr nicht würdiget, aufzulesen, meine Schläfe umwinden,

O wie glücklich sties mir das Haupt an den Wagen Orions!

Fußnoten

1 Der Maréchal von Sachs war ein Sohn der schwedischen Gräfin, Aurora von Königsmark.

2 Die Sprache der Tugend, der Warheit, und der Religion, die sie führen, ist die Sprache der Gottheit.

Anakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[49] Anakreons Vermählung

Eines Tages kam Cythere
An dem Fuse des Parnaßes
Zu Anakreon dem Dichter;
Und ersucht ihn, ihren Knaben,
Der so wild zu unterrichten.
Gleich nahm er ihn in die Lehre;
Lehrt ihn der Camönen Künste;
Macht ihn sittsam und gehorsam
Gegen seine schöne Lehren;
Und gewöhnt ihn, vor den Musen
Stets gekleidet zu erscheinen.
Lange nachher kam sie wieder.
Weiser, und geliebter Dichter,
Sprach sie, was kann ich dir geben,
Deinen Fleiß an meinem Kleinen
Nach Verdienste zu belohnen?
Du erzogest ihn so sittsam, 1
Daß ihn alle Pierinnen,
Daß ihn alle Menschen lieben.
Möchtestu doch selber sagen,
Wie ich dich belohnen könne!
Soll ich von den Charitinnen
Dir die Artigste vermählen?
Oder willstu eine andre?
[50]
Er erwiederte bescheiden,
Und mit großer Ehrerbietung:
»Ach! wen kann ein Weiser lieben,
Wenn er dich einmahl gesehen,
Göttin, wie ich dich gesehen!«
Sie verstund ihn, und vermählte
Sich in des Parnaßes Gärten
Mit ihm, in geheimer Stille.
Wenn sie badete, so hielt er
Ihren Gürtel in Verwahrung;
Wenn er dichtete, so schrieben
Ihre Gratien die Lieder,
Die sie ihn verbessern lehrte.
Amor selbst mußt ihn bedienen:
Ihm den alten Bart von Silber,
Ihm die alten Locken salben,
Ihn bey holdem Sonnenscheine
An der Hand spazieren führen,
Ihm die goldne Leyer tragen,
Ihm, mit jedem neuen Morgen,
Neue Rosenkränze binden,
Und um seine Schläfe winden;
Und ihn immer: treuer Lehrer!
Und ihn immer: Vater! nennen.
Niemand wolle sich verwundern,
Daß man seine Kleinigkeiten
Annoch liest, und übersetzet.
»Was die Gratien geschrieben,
Was Cythere selbst verbessert,
Ueberlebet alle Zeiten,
Und bleibt ewig liebenswürdig.«

Fußnoten

1 La plupart des Odes d'Anacréon sont des fictions ingenieuses, qui ne sont ni trop tendres, ni trop nues, qui occupent plus les Lecteurs de l'Art du Poëte, que des choses mêmes, qu'elles représentent, et qui respectent la delicatesse du goût, l'innocence des jeunes personnes, et la pudeur du sexe. Ces Odes ressemblent à ces femmes aimables, qui plaisent plus par les graces de leur esprit, que par la regularité de leur traits, et qui ont beaucoup d'Amis, et peu d'amans. Idée de la Poësie Angl. par Mr. l'Abbé YART. T.v.p. 123.

Lob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[51] Lob des Anakreons und der Sappho

Als itzt Sappho verschied, ward eben der teische Dichter
Auf entspriesenden Blumen gebohren. 1 Den Liebreiz desselben,
Und seine niedliche Bildung zu sehn, lies Venus ihn holen.
Schnell sprang Amor herbey, und sprach mit zornigem Muthe:
»Warum schenkte dann nicht das sonst so altkluge Schicksal
Diesem Knaben, mit der nunmehr verblichenenSappho,
Eine Geburtssonn, und einen anmuthigen Todesabend?
Diese zween flammende Stern, ihr Götter, ehlich vereinet,
Hätten ein Feuer gezeugt, das alles angesteckt hätte;
Und ich, ohne die Welt stets mühsam durchreisen zu müssen,
Könnt itzt, ruhig, wie ihr, beym Necktar sizen, und lachen.«

Fußnoten

1 Sappho lebte ohngefähr ums Jahr der Welt 3340; Anakreon aber ums Jahr der Welt 3420.

Das VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Das Vergnügen

Das die weite Welt bewegt,
Und sich auch im Würmgen regt;
Das alleine gut und mild
Unsre ganze Seele füllt:
Das Vergnügen folget nur
Sanften Trieben der Natur.
Stille Lauben sind sein Haus,
Seine Pracht ein frischer Straus.
Einfalt und Bequemlichkeit
Sein gewöhnliches Geleit!
Es erhält durch Mäsigung
Sich stets reizend, sich stets jung.
Neben ihm liegt Cypripor
Gern' in Veilgen auf dem Ohr.
Keiner der es schildern will,
Trift es; dann es hält nicht still.
[52]
Es verfolgen heißt es fliehn;
Es empfinden, nach sich ziehn.
Wenn sich oft an einem Fest
Weisheit von ihm fangen läst:
Dann begehrt aus seinem Schoos
Die Gefangne selbst nicht loß.
Sein beliebtster Auffenthalt,
Ist der Musen Thal und Wald:
Wo er stets nach Rosen läuft,
Doch nicht stets die schönsten greift,
Weil der Knospen Neuigkeit
Mehr, als Schönheit, es erfreut.
Manchmahl thronts, voll keuscher Lust,
Auf Olympens reiner Brust;
Oder auf dem Mundrubin
Einer treuen Ehgattin.
Freunde, wiß't ihr, wo ichs fand?
Wo ich es mit Blumen band? – –
Zwischen Tugend und Verstand.
Über die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Über die Wiedergenesung der Kayserin Frau Mutter, und des Pabstes zu gleicher Zeit

Der heilge Vater Pabst zu Rom,
(Des Allerhöchsten Vice-Dom)
Und unsre Kayserin Frau Mutter:
Der Erde Häupter, beede fromm,
Sind durch der Ärzte strengen Orden
Zu gleicher Zeit verdammet worden,
Mit Ruhm und Stralen überstreut,
Und überreif zur Seeligkeit,
Ins obre Paradies zu wandern,
[53]
Die Wohnung der Vollkommenheit.
Die Reise war ein bißchen weit;
Drum stund für einen wie den andern
Ein sanfter Tragestuhl bereit.
Die Kayserin, die Lust der Frommen,
Hatt' auch, von Traurigkeit beklommen,
Doch standhaft, und nicht heidnisch-weich,
Anitzt vom Kayser, und dem Reich,
Das so in Thränen nie geschwommen,
Das letzte Lebewohl! genommen,
Den letzten Händekuß bekommen;
Und wollt Ihr göttlich Auge gleich
Zur güldnen Reisesänfte drehen:
Allein wie sie verwundernd sah
Des Pabstes seine stille stehen,
In tristi caeremoniâ
Der Ihrigen nicht vorzugehen,
Entschloß sie sich: Wir bleiben da!
War je auf Erd ein schöner Streit
Von Demuth und Gefälligkeit,
Gewiß! so war es dieser Streit.
Die ganze Welt wünscht ihrentwegen,
Daß man, so oft er sich erneut,
Nie fähig sey, ihn beyzulegen.
Der Himmel gebe seinen Seegen,
Daß in der werthen Christenheit
Die hohen Häupter allezeit
So sanft zusammen streiten mögen.
Auf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Auf ihren Geburtstag

Freundin, schön wie Hespers Blicke,
Lieblich, wie der West:
Schmäle nicht,
Daß ich dir an deinem Fest
Keine junge Veilgen schicke.
[54]
Wo du ja auf Abendwiesen
Bey den Lämmern gehst,
Und am Bach
Bey den jungen Hirten stehst,
Wachsen sie zu deinen Füsen.
Der Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Der Schmetterling und die Biene

Wärs Wetter schön,
Sprach einst ein Sommervogel;
Wärs Wetter schön, ich wollte
Zur Rose buhlen gehn.
Und ich, versetzt die weise Biene,
Gieng an die Arbeit in das Grüne,
Wärs Wetter schön!
An PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

An Phillis

Amor bot einst zu Cythere
Mich, als seinen Sklaven feil;
Und ich ward, zu meiner Ehre,
Holde Phillis, dir zu Theil.
Dann die meine Treue kannten
Boten ihm ein Purpurkleid.
Eine bot durch Abgesandten
Einen Korb voll Diamanten:
Aber Amor war gescheut.
Er verwarf so schlechte Gaben
Und entschied für dich den Streit!
Dann du botest mich zu haben
Einen Blick voll Zärtlichkeit.
An die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[55] An die Nachtigall

Allerliebste Nachtigall,
Schweige, denn wir sind alleine.
Kläng dein angenehmer Schall,
Mißgunst nahte diesem Haine,
Sezte sich zum Waßerfall,
Wo ich süß für Wohllust weine,
Und verrieth uns überall. –
Daß ich süß für Wohllust weine,
Würkte mir dann lauter Quaal.
Glücklicher wein' ich alleine,
Allerliebste Nachtigall.
Das KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Das Kind

Schlage mich nicht, liebe Mutter,
Schlage mich nicht ins Gesichte;
Dann aus meinen blauen Augen
Sprühen, wenn du mich so schlägest,
Tausend helle Feuerfunken;
Und wie leichtlich fällt ein Funke
Auf mein taftes Flügelkleidgen!
An das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

An das Graß, worauf Phillis geruht

Phillis, die die Tugend kennet,
Die selbst Amor Schwester nennet,
Hat, o junger Myrtenhain,
Welcher noch für Liebe brennet,
Mir, zu Lindrung meiner Pein,
Den Besuch in dir gegönnet.
Zeuge von der reinsten Glut,
Graß, wo mich ihr Aug' entzükte,
Als mich ihr Gespräch erquikte,
[56]
Sey, o sey der Unschuld gut.
Zartes Graß, steh, unverletzet,
Wieder auf, wo sie geruht.
Eine Kleinigkeit versetzet
Sonst die Eifersucht in Wuth!
Die HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Die Hirtin

Himmel! was ich nicht gelitten!
Biß in unsres Waldes Mitten;
Biß zu den geheimsten Buchen
Drang mein Hirte, mich zu suchen.
Freylich, wie ich selber finde,
Hatt' er ungemeine Gründe,
Mich zu sehn, mir zu erzehlen; – –
Doch auch ich, mich zu verheelen.
An MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

An Morpheus

Gott des Schlafes, du bist schlau,
Sagte meines Nachbars Frau.
Sanft in deinen Arm gewiegt,
Hat der Nachbar mich besiegt:
Denn im Traum, von dir geschickt,
Ward ich schwach, und er beglückt.
Mußt' er mich so weich, als schön,
Und nicht erst recht grausam sehn!
Das Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Das Abt ** Entschluß bey Erbauung seines Klosters

Weil alles nach Verdienst klein oder groß muß seyn,
So sey mein Eßsaal groß, und meine Kirche klein.
Und macht, die Uhr zu reguliren,
[57]
Und aufzuziehn, und einzuschmieren,
Den Brüdern Müh:
So stocke sie, so schweige sie – – –
Gehet nur der Bratenwender
Spath und früh
Sanfter, richtiger, behender,
Und stokt nie!
AmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Amalia

Phöbus sah Amalien,
Mit drey holden Lilien,
Ihren Töchtern, vor Athen
Im Ilyßus badend stehn:
Meynte da die Grazien
Und Cytheren selbst zu sehn,
Und vergaß fast, fortzugehn.
Der FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Der Frühling

Zu begierig, unsre stille Hütten,
Unser Tibur wieder zu besuchen,
Schlich sich, Aquilo zum Troze, heimlich
Unser Thal herein, ein Söhnchen Zephirs.
Durch sein Sorgen überzog die Thäler
Bald ein Teppichwerk von blauen Veilgen,
Die die Luft gelinde parfumirten.
Unterm Mäntelchen der zarten Flügel
Bracht es viele, halb nur flicke, Amors,
Welche piepend Büsch' und Gärten füllten.
Seit der Stunde zwitschern, wie betrunken,
Unsre Vögel all' aus allen Ecken,
Was ganz zärtliches und wohllustreiches.
Annoch, dünkt mich, ist es keine Liebe;
Doch, wie leichtlich, Götter kann man irren!
Die KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[58] Die Klage

Jüngst kam Kupido von Mirenen;
Und Venus spricht:
Wie fandstu sie? – – Er sprach mit Thränen,
So liebreich nicht!
O Mutter, habe doch Erbarmen,
Und strafe sie!
Sie legt mich andern in die Armen,
Und nimmt mich nie!
Sans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Sans les illusions, que servient nos plaisirs

Aphroditens schönes Kind,
Unvorsichtig, leicht gesinnt,
Stolperte bey finstrer Nacht
Unversehns in einen Schacht.
Als es nun Minerven rief,
Die im nächsten Tempel schlief,
Kam sie, aber ohne Licht,
Liebgen, sprach sie, weine nicht,
Gerne zündet' ich dir zwar;
Aber sähstu alles klar,
Würdestu der Gott der Pein
Öftrer, als der Freuden seyn!
Erstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Erstes Rondeau: nach einem französischen Dichter aus dem 14. Jahrhundert

Des schönen Frühlings Hoffurier
Bereitet wieder das Quartier;
Und spreitet über unser Gosen
[59]
Tapeten von beliebter Zier,
Durchstickt mit Veilgen und mit Rosen.
Des schönen Frühlings Hoffurier
Bereitet wieder das Quartier.
Cupido lag, als wie erstarrt,
Im Schnee des Februar verscharrt;
Itzt tanzt er unter Aprikosen,
Und alles ist in ihn vernarrt.
Ein jedes Herz, ihm liebzukosen,
Ruft: rauher Winther, fleuch von hier;
Des schönen Frühlings Hoffurier
Bereitet wieder das Quartier.
Zweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Zweytes Rondeau

Den Rock von Regen, Wind und Schnee
Hat nun die JahrsZeit ausgezogen.
Ihr ist ein schönerer von Klee
Und Sonnenstralen angeflogen.
Myrtill singt mit der Galathee:
Den Rock von Regen, Wind und Schnee
Hat nun die JahrsZeit ausgezogen.
Das junge Thal, die lichte Höh
Stehn glänzender, als Regenbogen.
Demanten trägt auch selbst der Schlee;
Es funkeln alle Waßerwogen
In prächtig-silberner Livree.
Den Rock von Regen, Wind und Schnee
Hat nun die JahrsZeit ausgezogen.
Catulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Catulls 3tes Sinngedicht

Weinet, Charitinnen, weinet Amors,
Alles, was man artig nennet, weine.
Meines Mädchens einziges Vergnügen,
[60]
Meines Mädchens Sperling ist gestorben.
Den es mehr, als seine Augen, liebte;
Denn er war so allerliebst und artig,
So verständig, und so voll Empfindung,
Daß er minder nicht sein liebes Mädchen
Als das Mädchen seine Mutter kannte.
Nie bewegt er sich von ihrem Schoose:
Sondern hüpfte hie, und da, und dorten
Auf dem Schoose munter auf und nieder,
Ihr nur piepend, ihr alleine schmeichelnd.
Ach! izt wandert er die dunkle Strase,
Die man ewig nicht zurücke wandert.
Drum verfluch ich, Schatten des Cocytus,
Die ihr, was nur artig ist, verschlinget,
Drum verfluch ich euch, dann ihr entführtet,
Dann ihr stahlt mir ihn, den schönsten Sperling.
O verruchte That, o armer Sperling,
Durch dich schwellen, ach! von stätem Weinen,
Durch dich schwellen itzund, und verderben
Meines holden Mädchens holde Augen.
Catulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Catulls 13. Sinngedicht

Morgen sollstu bey mir, wie ein König,
Sind die Götter dir gewogen, speisen:
Wohlverstanden, wenn du deine Küche,
Deine leckre wohlgespickte Küche,
Attisch Salz, und Chierwein, und Scherze,
Und dein blondes Mädchen mit dir bringest.
Wie ein König sollstu bey mir speisen,
Wenn du, sag ich, alles mit dir bringest.
Denn ach leider! deines Freündes Börse,
Mein Fabullus, ist voll Spinneweben.
Doch statt dessen will ich dich mit Blicken
Voll Empfindungen der treusten Liebe,
Und wenn was noch holder ist, bedienen;
[61]
Auch den Balsam dir zu riechen geben,
Den die Grazien und Amuretten
Meinem holden Mädchen einst verehrten.
Welchen, wenn du ihn zu riechen anfängst,
Wirstu, schwör ich, alle Götter bitten:
Macht mich, macht mich doch zu lauter Nase!
Kunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Kunz und Görgel

Welch süße Wohllust, so zu trincken!
Sprach Kunz, und rückte seinen Hut,
Bey neuem Wein und jungen Schinken
Sind allemahl die Zeiten gut!
Die Steuer scheinet viel gelinder,
Die Stunden fliesen viel geschwinder,
Wenn man bey vollem Glase spricht;
Denn an die Schulden denckt man nicht;
Noch weniger an Weib und Kinder.
Gefiel es, Nachbar Görgel, dir,
Wir blieben bis zum Morgen hier?
Rasch fieng sich Görgel an zu blähen;
(Er hatte, wie ein Seraskier,
Den Kopf voll Stangen und voll Höhen)
Ich halte, Vetter Kunz, dafür,
Ihr scheint das Ding nicht zu verstehen,
Und raisoniret, wie ein Thier.
Wir bleiben rechter immer hier:
Es kostet nichts, als wann wir gehen!
Der flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Der flüchtige Amor

Jüngst sah ich den Cupido
Am Feuer brauner Augen,
Sich kleine Pfeile schmieden;
Da trat ich etwas näher,
[62]
Und guckte zu, und lachte.
Da sprüheten auf einmahl
So viele Feuerfunken
Auf seine nackten Glieder,
Daß er entfliehen wollte;
Doch seiner Flügel Spitzen
Die waren schon versenget,
Und konnt' er nicht mehr weiter
Als in mein Herze flattern.
Aglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Aglaja an Athamas

Wie lange willstu dich betrüben?
Ich fühle ja für dich der Liebe stärcksten Zug.
Du bleibst auch meine Lust bey Kohl und Rüben,
Mein Stolz im Bauernrock, mein Fürst beym Pflug.
Lieb' ich dich, Freund, denn nicht genug?

Antwort.


Mein Hertz, o Freundin, sagt, du könnest stärcker lieben;
Du liebst mich nicht genug – –,
Zu Tode werd ich mich betrüben!
Das zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Das zu grose und zu kurtze Glücke

Ein Maülgen hat mein Mund von Ihrem Mund geraubet,
Ob sie mir gleich die Hand vor meine Lippen hielt.
Wie es Sekund beschreibt, so hab ich es gefühlt,
Und mich glückseeliger, als Könige, geglaubet.
Doch meine Lust verschwand gleich einem Waßerschaum,
Und wie es mir ergieng, muß stets im Zweifel liegen.
Mein Glück war zwar zu gros für einen leichten Traum,
Ach! aber, auch zu kurtz, für ein warhaft Vergnügen.
Bitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[63] Bitte an die Götter

Sie liebet mich, um die ich mich bemühte! – –
Groß ist mein Glück, und, wie der Himmel, hoch.
Noch eine Huld, ihr Götter voller Güte,
Gewähret mir: ach! diese Eine noch.
Soll mich einst Aurora haßen,
Die anitzt für Liebe girrt:
Ach! so laßet mich erblaßen,
Einen Tag zuvor erblaßen,
Ehe sie mich haßen wird!
SinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Sinngedicht

Den Fächer in der Hand, gieng ich in meinen Garten,
Den jungen Zephir zu erwarten;
Schnell spielt mein Unterrock, und hebt sich blähend auf.
Willkommen, o Favon, der Schäferinnen Diener!
So dacht' ich – – Aber ach! es war in strengem Lauf
Ein grober Nord: ein Capuciner.
RingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Ringelgedicht

Auf einen Brandweinbrenner, der geraume Zeit Reuter, und Marcketender gewesen, zuletzt aber Abt geworden.


Mit einem Helme hatte man
Den Fuselbrenner Tulipan
Im Lager vor Namur erblicket,
Doch keinen Hut vor ihm gerücket;
Ihn drückete der Kirchenbann.
Itzt aber ehrt man ihn gebücket,
Weil er die Inful aufgethan.
Verstand hatt' er zwar keinen Gran;
Denn oft gieng ihm, wann er genicket,
[64]
Das Aquavit im Kolben an,
Und öftrer dacht er gar nicht dran,
Den zuzudecken, wie sichs schicket,
Mit einem Helme.
Was macht ihn denn zum grosen Mann?
Die Kunst vielleicht, die ich nicht kann,
Wie man nur schwätzt, und doch entzücket?
Nein! aber eins hat ihm geglücket:
Und dieses Eins hub ihn hinan.
Er trat auf dieses Lebens Bahn
Mit einem Helme.
Als Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Als Timoleon zu heyrathen gezwungen ward

Der Eigensinn der Zeit zog mich und Henrietten
In Hymens Haus, trotz aller Gegenwehr.
O Liebe, bind uns da fein fest mit Blumenketten,
Und hüt' uns durch ein Freüdenheer,
Sonst werden wir uns bald ins Schloß der Freyheit retten,
Und dann bekomstu mich nicht mehr.
Was von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Was von ohngefähr geschehen könnte

Von ohngefähr gefiel mir Amarille;
Von ohngefähr gefiel ich ihr.
Getreu zu seyn ist itzt mein ernster Wille – –
Doch, Amor, hör'! und sage mir:
Verziehestu's, wenn ich von ohngefähr
Ihr untreu wär'?
Der befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[65] Der befolgte Rath

Cupido stahl der Mutter
Den schönsten Ring für Psychen;
Verbarg sich dann in Eile
In meines Mädchen Auge,
Du hast dich, sagt ich, übel,
Du kleiner Dieb, verborgen.
Ich suchte, wär ich Amor,
Ein Herz, mich zu verbergen.
Ein Herz, versetzt er lächelnd,
Verbirgt mich freylich beßer.
So sey es, kluger Knabe,
So sey es dann das deine,
In das ich mich verberge!
Akanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Akanth und Phryne

Ohngefähr vor sieben Jahren
Bot Akanth aus Unbedacht,
Für die Freuden Einer Nacht,
Phrynen alle seine Waaren:
Da hat sie den Knicks gemacht!
Nach verfloßnen dreyen Jahren
Hatte sich Akanth bedacht,
Und versprach für Eine Nacht
Bloß die Helfte seiner Waaren:
Da hat sie ihn ausgelacht!
Nach der Hand kam sie gefahren,
Lachte, küßte, war geschlacht,
Und verhies ihm Eine Nacht
Für ein Drittel seiner Waaren:
Da entfloh er aufgebracht!
[66]
Endlich nach noch zweyen Jahren
Kam sie, glühte wie ein Dacht,
Und verhies ihm ihre Waaren
Insgesammt für Eine Nacht:
Da hat er sie ausgelacht!
Auf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Auf Olympens Hand

Hand, mit Aurorens Hand
Im nächsten Grad verwandt,
Die Amathunt regieret,
Ist Venus auser Land;
Und Amorn selber führet.
Dein Ursprung ist bekannt:
Ein paphisch Rösgen zeugete
Dich in der Eh'
Mit einer reinen Lilie.
Auf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Auf den Tod eines Freundes

Ist Lycidas nicht mehr am Leben?
Nimmt ihn der Himmel hin, der mir ihn doch gegeben?
Ach! holder Gegenstand von meiner Traurigkeit,
Dir flieh ich willig nach! wo bistu, bistu weit?
Dich, den ich täglich sah an meiner Seite gehen,
Der meine Lust bey Nacht,
Mein Glück bey Tag gemacht,
Soll ich auf ewig nicht mehr sehen!
Gerechte Götter! – – Wie? – – ich soll nicht bey ihm seyn,
Als durch ein traurigs Angedencken?
Wißt, Störer meiner Ruh'; ihr könnet ihn versencken,
Doch schließ' ich mich mit ihm in die Verwesung ein.
Gefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[67] Gefährlichkeit des Lobs

Welch Gift voll lieblicher Gefahr
Ist nicht ein feines Lob, womit uns Kenner schmücken!
Wie mächtig ist es nicht, das Bißchen zu verrücken,
Was von Vernunft noch bey uns übrig war!
Und o mit welch entzückendem Vergnügen
Stellt man ihm nicht, ist man ein Autor, frey,
Beym Schalle seiner Schmeicheley
Die Käntnis unsrer selbst gemächlich einzuwiegen!
Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Liebe brauchet nicht Verstand

Vor Zeiten reißte der Verstand
Nach Amathunt, wo er die Königin Cythere,
Den blinden Cypripor, und viele Nymphen fand;
Bey denen er, so gern als ich, geblieben wäre.
Er bot sich allen an, that artig und galant.
Wer mich zum Führer wählt, wird, sprach er, niemahls gleiten:
Ich führ ihn immer an der Hand! – –
Doch Cypris lacht' und sprach: hier herrscht, seit alten Zeiten,
Frau Thorheit, und muß mich und meine Kinder leiten;
Besonders meinen Sohn, wann er den Bogen spannt!
Die abzuschaffen macht zu viel Beschwerlichkeiten;
Drum wandert immerhin zurück in euer Land,
Mein allerliebster Herr Pedant;
Dann Liebe leidet nicht Verstand.
Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Sinngedicht

Die Damen scheinen hier den edlen Nachtviolen
Vollkommen gleich zu seyn.
Dann Nachts verbreiten sie, am Mondschein, unverholen,
In junger Buhler Arm, der Schönheit vollen Schein;
Des Morgens ziehen sie, verstohlen,
Der strengsten Tugend gleich, die Reize wieder ein.
Auf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[68] Auf den Lustgarten zu ***

Du schöner Garten du, wo blühend, in Alleen
Viel Pomeranzenbäume stehen;
Wo holde Rosenbüsch' und Hayne von Jasmin
Den artigsten Pallast, den je die Welt gesehen,
Mit grüner Dunkelheit umziehn:
Du bist kein Garten nicht; du bist, durch's ganze Jahr,
Zu deines Stifters Ruhm ein duftender Altar.
Hundert reizende Najaden
Schleichen oft, vernarrt in dich,
Aus den Felsen und Kaskaden,
Und hüpfen, dich zu sehn, phantastisch über sich
Und preisen dich und Friederich.
SeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Seladon

Auf diesem Rasen, den die Liebe
So reizend schön für Liebende gemacht,
Saß Seladon in grüner Zweige Nacht
Voll zärtlicher Empfindungen und Triebe:
Und schnitt in einen Baum mit mattverliebter Hand
Die Verse, die sein Hertz erfand.
O seelig! würde mir gegeben
In diesem Thal, das Fried und Ruh umgibt,
Mit Iris, stets in sie verliebt,
Und stets von ihr geliebt, zu leben!
Wie gern wollt ich, mein Vaterland,
Von dir verbannt,
Unter zarten Linden, unter stillen Buchen
Meine Ruh, mein Glück,
Nur in ihrem Blick,
Und an ihrem Busen suchen.
Bis wir einstens alle zween,
Lebenssatt, nicht Liebensmüde,
Unsre Hirtenstäb in Friede
[69]
In das Thal Elysien
Zu den frommen Schaaren drehn;
Da in amaranthnen Schatten
Uns vollkommener zu gatten;
Uns nicht mehr getrennt zu sehn.
Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Das Leben

Wie ein Gewölk, so schnelle,
So schnell, wie deine Welle,
Entflieht die Zeit, beliebter Bach!
Ein Thor allein sieht ihr mit Wehmut nach.
Nur der sie nutzt,
Kann, fleucht sie gleich den Winden,
So sehr sie stutzt,
Ihr ihre regen Flügel binden.
Ist unser Leben nur ein kurzer Weg,
Ist unser Leben nur ein schmaler Steg,
So laßt uns diesen kurzen Weg
Und schmalen Steg,
So lang wir noch im Frieden drüber gehen,
Mit Rosen übersäen.
An die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

An die Frau von ***

Mit empfindlichem Vergnügen,
Kann die Welt in deinen Zügen
Allen Reiz der Gratien,
Allen Geist der Musen sehn.
Wollte holde Zucht auf Erden,
Die man nicht mehr finden kann,
Höfen wieder sichtbar werden,
Chloris, zweiffle nicht daran,
Deine sittsamen Geberden,
Deinen Blick nur nähm sie an.
Luna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[70] Luna und ihre Mutter Latona

Daß es uns niemand recht macht, ist gemeiniglich
Nicht andrer Leute, sondern unsre eigne Schuld.
Als einsmahls Luna ihre Mutter flehete,
Ihr doch ein neues, und bequemlich paßendes
Gewand zu schaffen, und beweglich klagete,
Daß noch kein Meister ihr es jemahls recht gemacht:
That ihr Latona weislich diese Antwort kund.
Wenn du mit Klugheit die Gestalt befestigtest,
Die dir dein Vater reizend gnug verliehen hat,
Und sie nicht, eitel, jeden Tag verändertest:
Du würdest leichtlich deinen Wunsch erfüllet sehn.
Allein dieweil du, was du bist, nicht bleiben willst,
Vielmehr Fortunen, deiner alten Freundin, gleich,
Dich allzuoftmahls uns in andrer Stellung zeigst,
Heut' einem Bogen, morgen einem Schilde gleich,
So kannstu niemahls in den Reichen Jupiters
Den Meister finden, der dich recht befriedigte.
FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Fabel

Mit stolz erhabner Stirn', und nicht durch Last gedrückt,
Sprach einst ein leerer Halm zu einer vollen Ähre:
»Wie kommt es, daß dein Haupt so nach dem Boden nickt?«
Sogleich versetzte die dem Brüdergen zur Lehre:
»Ich stünde freylich nicht so tief hinab gebückt,
Wann ich so leer, wie du, in meiner Stirne wäre.«
Sinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Sinngedicht

Ein Reisender kam einst nach Zabern hin.
Sieh! da ein Schloß, sprach er in seinem Sinn! – –
Indem erschien die Herzogin:
Ha! dacht er, nein! – es ist ein Tempel.
Die Tugend, seh ich, wohnt darinn!
Über ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[71] Über ihre Bläße

Du sagst, ich würde dich recht sonderbar verbinden,
Könnt ich im Januar ein Rösgen für dich finden.
Wohlan, geliebtes Kind,
Hat deiner Wangen Paar die Rosen so vonnöthen,
Sprich nur: ich liebe dich! so sollen sie erröthen,
Und hundert Rosen stehn, wo itzo Lilgen sind.
Bey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Bey Gelegenheit der Aufnahm eines schönen Geistes unter die 40. besoldete Mitglieder der französischen Akademie

Von Schreibesucht den Dichter zu entwöhnen,
Brauchts zu Paris in Warheit wenig Müh;
Wohleingepackt in einen Stuhl mit Lehnen
Setzt man ihn nur in die Akademie.
Gleich gähnt er, schläft, und schnarchet um die Wette;
Gleich hält sein Kiel mit Bücherschreiben ein.
Der sanfte Stuhl scheint, was das Ehebette
Dem Amor ist, dem schönen Geist zu seyn.
FragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Fragment

Aurora, da sie früh aus ihrer Kammer geht,
Trägt ein Gefäß, in dem manch blasse Lilge steht,
In ihrer rechten Hand, geußt aus mit ihrer Linken,
Den Krug, von Zähren voll, die Gras und Blumen trinken.
Der West, der ihren Schlei'r, aus grauem Duft gewebt,
Vorwitzig, über halb, von ihrer Stirne hebt,
Zeigt ihr sonst lächelnd Aug', und rosenreiche Wangen,
Uns mit Verzweiflung itzt, und Traurigkeit umfangen.
Über die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[72] Über die Springbrunnen zu Paris 1

Beym Anblick deiner stolzen Wälle,
Paris, steh' ich gefeßelt still;
Und kann nicht mehr von meiner Stelle,
Und weiß nicht mehr, wohin ich will.
Tausend Tempel, tausend Schlößer
Und jedes Ludwigs werth, und jedes königlich
Bezaubern mich.
Verliebt in dich,
Steigt mein rein'st Gewäßer
Durch geheime Thor'
Ueber sich empor,
Vor der Völker Ohr
Meiner Leidenschaft Zärtlichkeit zu mahlen,
Und aus ewigrinnenden Pokalen
Dir Tribut zu zahlen.

Fußnoten

1 Die Nymphe der Seine redet.

Die LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Die Liebe

Ihr Vögel, ist's Aurorens Strahl,
Der euch erweckete, zu singen?
Er ist es nicht. Aurorens Strahl
Kann diese Myrthen nicht durchdringen.
Die Lieb' allein, die Lieb' erweckt euch hie.
Ich kann euch diese Liebe gönnen!
Mich aber weckt dieselbe nie.
Wie wollte die mich wecken können:
Die mich, seitdem der West in junge Rosen blies,
Nie schlafen lies, nie schlafen lies?
An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

An gewisse Frauenzimmer

Ihr habt mir lange schon, ich sey nicht schön, gesagt.
Wie kommt es, daß ihr mich noch immer damit plagt?
[73]
Bemühet' ich mich dann, die Sache zu bestreiten?
Ach! Schönen! quält mich nicht mit alten Neuigkeiten.
Ihr fühlt ja selbst, wie euch das Ding die Seele nagt,
Daß euch der Spiegel stets, was ihr mir saget, sagt.
An Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

An Phillis

Ich merke, daß die Flur, die Stadt, die ganze Welt,
Mir itzo wiederum, auch ohne dich, gefällt;
Ich höre dich nicht mehr, wie sonst, erröthend nennen,
Und kann mich überall, gelaßen, von dir trennen.
Ich glühe Tags nicht mehr, dir immer nachzuziehn;
In Träumen seh ich dich auch Nachts nicht mehr entfliehn.
Kein Blick von dir findt mehr den Weg zu meinem Herzen;
Dein Lächeln macht mir nicht, wie vormahls, süse Schmerzen.
Ich bin kein König mehr, ertheilstu mir Gehör;
Und glaube, Phillis, fast: ich liebe dich nicht mehr.
PetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Petrarch

Meine allererste Reime,
Jene bilderreiche Träume,
Wenn ich, o ihr Myrtenbäume,
An der Schönheit Busen sang:
Werden leicht den Preis gewinnen;
Dann ein Heer von Charitinnen
Schützt sie vor dem Untergang,
Und das süse Gift der Sinnen,
Die Empfindungen darinnen,
Rühren und gefallen lang.
Amor, Kinderchen von Floren,
Liebt euch alle sonder Zwang;
Aber Rosen, mit Auroren
An dem ersten May gebohren,
Gibt er, aus geheimen Hang,
[74]
In dem Busenschmuck für Chloren,
In dem Kranz für Leonoren
Allemahl den ersten Rang.
Nach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Nach dem Rousseau

Es setzt' in ihren alten Tagen
Cythere dich und mich zu gleichen Erben ein
Und gieng in ein Convent hinein.
Dem Amor aber ward die Theilung aufgetragen;
Doch er besorgte sie nicht fein:
Denn durch dein Augenpaar besiegt, das immer sieget,
Beschied er dir allein,
Was in der Gratien berühmten Gürtel lieget,
Reizt, überredet und vergnüget;
Und mir allein
Die Thränen und die Pein.
Seine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Seine Aehnlichkeit mit Apollen

Es sagte Stella:
Machstu auf mich
Ein artig Liedgen,
So bist du mein.
Ich machte hurtig
Ein artig Liedgen.
Sie lobt's und sagt:
Nun bistu mein!
Doch ich, o Schäfer, bin noch nicht dein.
Was ich erfuhr,
Erfuhr Apollo
Auf Tempens Flur.
Für Daphnen kriegt' er
Den Lorbeer nur.
AngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[75] Angebinde

Empfang, wie du verdienst, von jedem, der dich liebet,
Mein Kind, den Veilgenstraus im März;
Und zweifle gar nicht dran: das Herz ist's, das ihn giebet;
Ich aber gebe dir das Herz.
Das Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Das Anmuthsvolle und Holde

Was ist so anmuthsvoll und hold?
Mich krönt bey Tag, in schweren Zweigen,
Die sich zu mir herunter neigen,
Der Pomeranzenbaum mit Gold.
Was ist so anmuthsvoll und hold?
Was ist so anmuthsvoll und hold?
Des Abends seh' ich Lunen rollen,
Und mir verliebt ein Mäulgen zollen,
Wie sie Endymion gezollt.
Was ist so anmuthsvoll und hold?
Was ist so anmuthsvoll und hold?
Ich seh' in ihrer Purpurwiegen
Des Morgens dort die Sonne liegen,
So glühend wie ein Trunkenbold.
Was ist so anmuthsvoll und hold?
Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Die himmlische und irdische Venus

Mich ließ Apoll auf des Parnaßes Höhen
Die himmlische und ird'sche Venus sehen;
Die ein' umgab von Tugenden ein Chor:
Ich sah bey ihr die Weisheit selber stehen;
Ihr Finger wieß entfernt des Glückes Thor.
[76]
Die zwot', umhüpft von Scherzen und von Freuden,
Warf Rosen aus, sang Amorn lächelnd vor.
Wähl', sprach Apoll, die würdigste von beyden! –
Gelehrter Gott, versetzt' ich demuthsvoll:
Gebiete nicht, daß ich sie trennen soll:
Gewähre mir, dann so nur geh' ich sicher!
Die für mich selbst, die dort für meine Bücher.
An die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

An die Frau von ***

Jenes Täubgen von dem Wagen,
Der Cytheren stets getragen,
Suchte weit von Griechenland,
Wo sich Venus hin gewandt.
Aber als das Närrchen sahe
Dich mein Engel und dein Schloß,
Hielt sich's Paphos wieder nahe
Und sank froh in deinen Schoos.
Hymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Hymen und die Truppen Amors

Hymen stand im Hinterhalte:
Als ein Heer von Amuretten
Seines Reiches Grenzen nahte!
Wer da! rief er halberschrocken,
Wer da! – oder soll ich schiesen?
Holder Bruder, sprach ihr Führer,
Fürchte nichts von Amors Truppen.
Unser Endzweck ist nicht dieser,
Deine Lande zu verheeren
Oder in Besitz zu halten:
Wir verlangen nur den Durchzug!
Myrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[77] Myrins Sinngedicht auf den Thirsis 1

Ihr Nymphen, euer Hirt, dem Pan im Singen gleich,
Liegt, da der Mittag glüht, betrunken im Gesträuch,
In einem unerlaubten Schlafe.
Cytherens Sohn bewacht indeßen seine Schaafe
Und trägt den Stab, den er dem Schlummernden entwand,
Stolz, wie ein Schäfer, in der Hand.
Soll nun kein wildes Thier den kleinen Gott verschlingen,
So eilt, o eilt den Mann aus seinem Schlaf zu bringen!

Fußnoten

1 Es sieht in der Anthologie, und fängt an: θύρσις ὁ χωμήλης.

Die WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Die Wiederkunft

Sie kommt, sie kommt zurück, für die ich stets gebrennet;
Schon morgen wird durch sie die Gegend wieder schön.
Ich will biß an den Baum, an dem wir uns getrennet,
Ihr froh entgegen gehn.
Vollkommen ist mein Glück, und ihr' und eure Huld,
Ihr Götter! wann sie mich von weitem schon erkennet
An meiner Ungedult!
MadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Madrigal

Befürchte nicht, daß dir Aristons Hertz entflieht
Und deine Zärtlichkeit mit Unbestand bezahle.
Man wird zwar ungetreu, wenn man dich, Isse, sieht,
Doch andern nur; doch nur zum allerlezten mahle.
Der dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Der dichtende Knabe

Flieh nicht den Amor,
O zarte Schwester,
Flieh nicht den Amor,
Er kriegt dich doch.
[78]
Ich roch im Garten
An einer Nelke,
In deren Schoose
Der Kleine saß.
Mit ihren Düften,
Den süsen Düften,
Die mich vergnügten,
Sog ich ihn ein.
Ich armes Knäbgen!
Wer kann mir rathen,
In meinem Haupte
Ist er nun Herr.
Und dieses Liedgen,
Wie er so kleine,
Und dieses Liedgen
Ist schon von ihm!
Auf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Auf einen unglücklichen Arzt

Die Wunder alter Zeit sind keine falsche Sage:
Dann sie erneuren ihren Lauf,
Und unser Arzt Crispin thut itzund alle Tage,
Wie sonst nur Gott gethan, so Erd' als Himmel auf.
Der AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Der Amtmann

In einer unsrer Reichs-Provinzen
Ward auf Befehl des besten Prinzen
Ein neuer Amtmann vorgestellt.
Gleich brachten die Gericht' in Chören,
Der alten Observanz zu Ehren,
Ihm einen Beutel voller Geld:
Den er, so bald er ihn bekommen,
Zum grösten Schrecken vieler Frommen,
[79]
Nicht ohne Lächeln, angenommen.
»Ihr Vorfahr, der beliebte Mann,«
Begann hierauf ein alter Meyer,
»Herr Amtmann, nahm nicht einen Dreyer,
Allein den Beutel nahm er an!« – –
»Mein Vorfahr war es wohl im Stande,«
Sprach dieser: »Es ist offenbar,
Daß er der gröste Mann im Lande
Und oftmahls unnachahmbar war.«
Der verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Der verzweiflende Schäfer

Du reiner Bach, der seine Quelle flieht
Und über schattenreiche Gründe
Den krummen Lauf durch Klee und Blumen zieht;
Die Ruhe such' ich hier, die ich nicht bey dir finde.
Dein sanft Gemurmel nährt mein Leid;
Dein dunkler Rand ist mir ein Bild der Traurigkeit,
Wo ich mich ungestört betrübe.
Da flieh' ich vor der Welt, vor mir flieht was ich liebe,
Und ich, ich trage noch des Lebens schwere Last?
O reiner Bach, umzirkt mit Rosenbüschen,
Der meine Thränen aufgefast,
Ich will, o Bach, mein Blut zu deinen Wellen mischen;
Du solst mich sterben sehn, der du mich leben sahst.
Süsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Süsigkeit der Liebe

Die Götter thaten, uns zu necken,
Schmertz, Sorgen, Krankheit, Mangel, Schwermuth
Und alle Gattungen von Übel
Vorzeiten in Pandorens Büchse;
Allein Cythere, unsre Freundin,
That ihren Sohn dazu: derselbe
Versüst uns nun die Übel alle.
Serenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[80] Serenens Unbestand

Verzehrt von Harm und Liebe,
Ward Seladon zum Brünngen;
Und wer des Brünngens trinket,
Vergißet das Geliebte;
Vergißt selbst seinen Namen.
Serenen zu vergeßen,
Wollt' ich des Brünngens trinken.
Vergebens. Denn sie hatte,
Weil sie so oft im Lieben
Gewechselt und getrunken,
Das Brünngen ausgetrunken.
Zuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu HSerenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Zuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu H

Diese blüthenvolle Schale
Bring ich aus des Pindus Thale;
Edler H – –, nimm sie an!
Biß ich, sproßen mir die Flügel,
Von dem zweygespaltnen Hügel
Kränze für dich holen kann.
Götter, sanft wie du, von Sitten,
Phöbus, Aphrodite, Pan,
Nahmen in berauchten Hütten
Einen Straus von Majoran
Oft den Händen armer Hirten
Lächeln ab, und rochen dran.
Meine Künste sind nur: reimen – –
Schätze seh ich bloß in Träumen;
Wachend bin ich Seladon.
Dächten aber Reich und Thron
Krösus oder Salomon
Heute mir noch einzuräumen:
[81]
So empfängen morgen schon
Deine Tugenden den Lohn.
Wo der Musen Quellen schäumen,
Oben auf dem Helikon
Ließ ich, zwischen Lorbeerbäumen,
Unter einen Pavillon,
Dich, aus Gold gegoßen setzen,
Und die Worte drunter ätzen:
Unserm deutschen Grandison.
Du und SieZuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu HSerenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Du und Sie

Galathea, wohin flog sie, die goldne Zeit,
Da du, ohne Lakey und Putz,
Abends, einzig geschmückt mit deinen Grazien,
In der Fallje 1 geschlichen kamst?
Froh bey meinem Salat, den in Ambrosia
Deine Reize verwandelten,
Warfst du damahls dich selbst, fröhlicher Laune voll,
In des glücklichen Jünglings Arm,
Der, betrogen von dir, gänzlich sich dir ergab.
Damahls schenkten die Götter dir
Rang und Schätze noch nicht; aber an ihrer Statt,
Was ein Mädchen unschätzbar macht:
Einen lachenden Witz, herzliche Zärtlichkeit,
Eine Brust, wie die Milch so weiß,
Und zwey Augen, verliebt, groß und verführerisch.
Wer mit solchen entzückenden
Reizen wäre kein Schalk? Holdester Gegenstand
Meiner Liebe, du warst es auch!
[82]
Und ich liebete dich, Amor vergebe mir's!
Darum, wahrlich! nicht weniger!
Diesem Leben voll Lust gleichet ihr jetziges
Reich mit Ehren gekröntes nicht!
Jener Schweizer, Madam, weiß wie das Schneegebirg',
Und breitschultrig, wie Herkules,
Der, in ihrem Pallast, lügend, am Thore sitzt,
Ein symbolisches Bild der Zeit,
Schreckt mit drohendem Blick, jetzo der lächelnden
Amoretten und Grazien
Leichte Truppen hinweg. Schüchtern umflattern sie
Jene Balken von Zedernholz
Ihres Alkovs nicht mehr. Ehemahls schlüpften sie,
Einem Schwarme von Tauben gleich,
Oft durch's Fenster hinein; scherzten und trippelten
Um ihr jugendlich Bettchen her.
Wahrlich, gnädige Frau, diese lebendigen
Persianischen Teppiche;
Dieses Silbergeschirr, manches Praxiteles
Kunstwerk; diese hellglänzenden
Kabinette, worinn Frankreich die sinischen
Künstler alle beschämete;
Diese Betten von Mohr; diese japanischen
Prunkgefäße, zerbrechliche
Wunder menschlicher Kunst; diese demantenen
Ohrgehänge, Gestirnen gleich
Stralenstreuend bey Nacht; dieser bezaubernde
Staat und Hochmuth zusammen ist
Eines Kußes nicht werth, den du mir Glücklichen
In der Jugend gegeben hast.

Fußnoten

1 Fallje ist ein schwarzes, langes und weites, seidnes Tuch, welches das Frauenzimmer an vielen Orten z.B. zu Mannheim über sich wirft, und das Haupt und den größten Theil des Leibes, ausser den Augen, damit bedeckt, wenn es im Negligee Jemand besuchen, oder in die Kirche gehen; unterweges aber doch von Niemand leichtlich erkannt seyn will.

Madrigal [1]Du und SieZuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu HSerenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[83] Madrigal

Sage, sprach ich zu der Freude,
Sage doch: was fliehstu so?
Hat man dich, so fliehstu wieder!
Niemals wird man deiner froh!
Sie erwiederte: Bedanke
Dennoch bey den Göttern dich!
Wenn ich ohne Flügel wäre,
Sie behielten mich für sich.
Opfer für meine FreundeMadrigal [1]Du und SieZuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu HSerenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Opfer für meine Freunde

Wann ich ein Lamm, ein Kränzchen, eine Taube
Den Göttern des Olymps zum Opfer bring',
Ersuch ich sie, auf meinem Knie, im Staube,
Um Reichthum nicht; er ist ein mißlich Ding!
Erhaltet mir, sprech ich, was ich empfieng.
Ihr lenket ja, Unsterbliche, die Triebe
Der Herzen. Ach! bewahret biß ins Grab,
Bewahret mir die Herzen die ich liebe;
Und schlagt mir sonst, was euch beliebet, ab!
[Triolet]Opfer für meine FreundeMadrigal [1]Du und SieZuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu HSerenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[Triolet]

Ein gutes Triolet zu machen,
Gehört nicht zu den leichten Sachen.
Vergebens bildet der sich ein,
Ein gutes Triolet zu machen,
Den nicht die Pierinnen weihn.
Ein feiner Satyr muß uns lachen,
Und Amor selbst Gehülfe seyn,
Ein gutes Triolet zu machen.
Der Preis der Schönheit[Triolet]Opfer für meine FreundeMadrigal [1]Du und SieZuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu HSerenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[84] Der Preis der Schönheit

Zybele, die große Mutter,
Gab in ihrem goldnen Haus
Jüngst den Göttern, ihren Kindern,
Einen Ball und einen Schmaus!
Nach den ernstlichsten Gesprächen
Von Regierung dieser Welt,
Ward in großen goldnen Schalen
Süßer Nektar aufgestellt.
Trunken zankten alle Götter
Mit belebter Fantasey
Ob mein Mädchen, oder Zypris
Reizender und schöner sey?
Du bekamst der Schönheit Apfel,
Mutter Amors, vom Vulkan!
Momus und die andern Götter
Trugen ihn dem Mädchen an.
An seine ReimeDer Preis der Schönheit[Triolet]Opfer für meine FreundeMadrigal [1]Du und SieZuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu HSerenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

An seine Reime

Ihr Geschenke der Natur,
Aufgesucht auf Berg und Flur,
Klein von Geist, als wie von Leib,
Unschuldvoller Zeitvertreib,
Reime, meiner Jugend Ruhm,
Und mein einzig Eigenthum;
Von Apollen nicht gezeugt,
Von den Musen nicht gesäugt,
Nur an Amors Seit' erdacht,
Nur in Fröhlichkeit gemacht,
Wandelt, holde Kinderchen,
[85]
Ferne von Pedanterie,
Immer mit den Grazien,
Immer mit der Harmonie!..
Wenn euch Jemand küssen will,
O so haltet niemahls still!
Fliehet mit Bescheidenheit!
Sagt, daß ihr, voll Niedrigkeit
Keiner Küße würdig seid!
An OlympenAn seine ReimeDer Preis der Schönheit[Triolet]Opfer für meine FreundeMadrigal [1]Du und SieZuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu HSerenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

An Olympen

Dein Leib ist schön; noch schöner deine Seele.
Man sieht auf dich vor tausend Frauen nur.
Dein Mund entzückt und singt, wie Philomele;
Und was du singst ist Regung und Natur.
Hättest du am Simois
Zu der alten Zeit gelebet,
O so hätte Tyndaris
Neben dir gebetet!
Ein Blick von dir
Hätt' ihr
Den Liebling abgezwungen;
Und Homer, gewiß!
Hätte nur von dir gesungen.
GrabschriftAn OlympenAn seine ReimeDer Preis der Schönheit[Triolet]Opfer für meine FreundeMadrigal [1]Du und SieZuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu HSerenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Grabschrift

Ambrosius, der Prediger, liegt hier.
In jedes Kind von Schönheit sich verlieben,
Verstund der Mann, so gut, als sein Brevier.
Die Billets-doux, in seiner Noth geschrieben,
Bestellete, durch jegliches Quartier
Der Parochie, sein Küster Kasimir;
An Einem Tag zuweilen über Sieben.
Nur Antwort drauf ist immer ausgeblieben.
GOTT geb' ihm jtzt das Paradies dafür.
An Magister DummGrabschriftAn OlympenAn seine ReimeDer Preis der Schönheit[Triolet]Opfer für meine FreundeMadrigal [1]Du und SieZuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu HSerenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[86] An Magister Dumm, der sich beschwerete daß sich Dokter Stumm ein Werkchen zueigne, das Er doch verfertiget habe

Magister Dumm, ihr lärmt und schwört:
»Ich bin kein Scharletan;
Am Wenigsten so ungelehrt,
Daß ich nicht schreiben kann.
Das Buch vom Astrolabium,
Das mir der Neider raubt,
Ist und verbleibt mein Eigenthum:
Und kam aus meinem Haupt'.«
Ich glaub es gern, Magister Dumm,
Es kam aus euerm Haupt'!
Hört aber ein Konsilium
Minervens! Schenkts dem Dokter Stumm
Sammt allem Stil und Stof:
So heißt er bey dem Publikum
Ein schlechter Philosoph!
Henrichs des IV. AbschiedAn Magister DummGrabschriftAn OlympenAn seine ReimeDer Preis der Schönheit[Triolet]Opfer für meine FreundeMadrigal [1]Du und SieZuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu HSerenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Henrichs des IV.ten Abschied von der schönen Gabrielle

(Aus seinem Französischen.)


Durchbohrt von tausend Pfeilen
Entreiss' ich mich von dir, ins Feld.
Die Ehre heißt mich eilen;
Da mich die Liebe hält.
Doch, Abschied dir zu geben,
O Gabrielle, welche Pein!
Ach könnt' ich ohne Leben
Und ohne Liebe seyn!
[87]
Empfange meine Krone,
Geprüfter Tapferkeit Gewinn:
Mir schenkte sie Bellone;
Mein Herz gibt dir sie hin!
Glückseelig, läßt dein König
Das Leben selbst für dich im Streit!
Doch eines ist zu wenig
Für so viel Zärtlichkeit!
Sinngedicht [3]Henrichs des IV. AbschiedAn Magister DummGrabschriftAn OlympenAn seine ReimeDer Preis der Schönheit[Triolet]Opfer für meine FreundeMadrigal [1]Du und SieZuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu HSerenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Sinngedicht

Das Leben, Tod! die Pilgrimschaft
Durch Wüsteneien voller Hecken,
Drängt uns, mit eines Stromes Kraft,
Hinab in dein gemeines Becken..
Solch Ende soll mich nicht erschrecken.
Packt Gold in einen Bündel ein:
Laßt ihn in langen Flammen brennen!
Der Schade wird unmerklich seyn.
Die Einballirung wird allein;
Doch nie das Gold verbrennen können!
Madrigal [2]Sinngedicht [3]Henrichs des IV. AbschiedAn Magister DummGrabschriftAn OlympenAn seine ReimeDer Preis der Schönheit[Triolet]Opfer für meine FreundeMadrigal [1]Du und SieZuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu HSerenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

Madrigal

Willst du mich nicht glücklich machen?
Mich nicht küssen? Mir nicht lachen?
Sprach der reiche Pachter Veit..
Meine Freundin Adelheid
Gab ihm sittsam den Bescheid:
»Dich zu küssen, dir zu lachen,
Wart' ich nur auf Zärtlichkeit:
Kannst du die nicht kommen machen?«
An die Frau von ..Madrigal [2]Sinngedicht [3]Henrichs des IV. AbschiedAn Magister DummGrabschriftAn OlympenAn seine ReimeDer Preis der Schönheit[Triolet]Opfer für meine FreundeMadrigal [1]Du und SieZuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu HSerenens UnbestandSüsigkeit der LiebeDer verzweiflende SchäferDer AmtmannAuf einen unglücklichen ArztDer dichtende KnabeMadrigalDie WiederkunftMyrins Sinngedicht auf den ThirsisHymen und die Truppen AmorsAn die Frau von *** [1]Die himmlische und irdische VenusDas Anmuthsvolle und HoldeAngebindeSeine Aehnlichkeit mit ApollenNach dem RousseauPetrarchAn Phillis [1]An gewisse FrauenzimmerDie LiebeÜber die Springbrunnen zu ParisFragmentBey Gelegenheit der Aufnahm eines GeistesÜber ihre BläßeSinngedicht [2]FabelLuna und ihre Mutter LatonaAn die Frau von ***Das LebenSeladonAuf den Lustgarten zu ***Sinngedicht [1]Liebe brauchet nicht VerstandGefährlichkeit des LobsAuf den Tod eines FreundesAuf Olympens HandAkanth und PhryneDer befolgte RathWas von ohngefähr geschehen könnteAls Timoleon zu heyrathen gezwungen wardRingelgedichtSinngedichtBitte an die GötterDas zu grose und zu kurtze GlückeAglaja an AthamasDer flüchtige AmorKunz und GörgelCatulls 13. SinngedichtCatulls 3tes SinngedichtZweytes RondeauErstes RondeauSans les illusions, que servient nos plaisirsDie KlageDer FrühlingAmaliaDas Abt ** Entschluß bey Erbauung seines KlostersAn MorpheusDie HirtinAn das Graß, worauf Phillis geruhtDas KindAn die NachtigallAn PhillisDer Schmetterling und die BieneAuf ihren GeburtstagÜber die Wiedergenesung der KayserinDas VergnügenLob des Anakreons und der SapphoAnakreons VermählungProsäische OdeDie wahre LiebeAuf den BurgunderweinVon sich selbstAn eine Schäferin jenseits des WassersAglaja an die NachtAn den Grafen von StralenheimBey Erblickung einer schönen PersonAttis. Eine ErzehlungÜber den Tod seines BrudersGedichteGötz, NicolausAusgewählte Gedichte

[88] An die Frau von ...

Hätt' ich eine Monarchie,
Herzen kauft' ich mir für sie.
Dieses ist das reinste Glücke
Für ein tugendhaft Gemüth,
Daß es sich geliebet sieht.
Erbt' ich aber vom Geschicke,
Wie August und Antonin
Gar den Erdkreis, gäb' ich ihn
Doch im ersten Augenblicke
Für ein Herz, gleich deinem hin.
[89]