Brautlied

Welch ein Scheiden ist seliger,
Als zu scheiden von Mädchentagen?
Welch ein Klagen ist fröhlicher,
Als in Myrten um Veilchen klagen?
Als dein Schifflein im Hafen lag,
Meerwärts oft sich die Wimpel regten,
Ob auch heimischer Wellenschlag,
Land und Himmel es treulich hegten.
Nun die Anker gelichtet sind,
O wie köstlich die Fahrt ins Weite!
Düfte schwimmen im Frühlingswind,
Und du lächelst an seiner Seite.
Manch ein segnender Seufzer schwingt
Sich ins Segel, es lind zu schwellen.
Laß dies Lied, das die Liebe singt,
Sich als günstigen Hauch gesellen!

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