Dem Hochwürdigsten des Heil. Röm. Reichs Fürsten/Herrn/ Herrn Emmerich/ Bischoffenzu Wienn/ u. der Röm. Käyserl. Majestät Würcklich-Geheimen Raht/etc. Meinem Gnädigsten Fürsten und Herrn.
Hochwürdigster Fürst/ Gnädigster Herr!
Es schreibt der H. Gregor. Nazianzen. Or. 2. in Jul. & ibid. Nizet. Setr. in scholiis aus dem Ovidio 6 fast. daß Minerva, die Göttin der Weißheit/ [2] und Erfinderin deren Flöten wegen unvergleichlich-schöner Leibs-Gestalt manche Augen in Verwunderung setzend'/ unter ihren fürnehmsten Gemühts-Erquickungen ein Flötlein gehabt, mit welchem/ weilen sie dasselbige sehr lieblich und künstlich zu spielen wußte/ viel Zeit zugebracht. Als sie aber einst bey einem klaren Brunnen niedergesessen/ von dem Geschwätz des so anmühtig-fliessenden Crystalls gereitzt/ das Flötlein hervorgezogen/ und in den Brunnen fürwitzig hinein schauend zu spielen angefangen/mithin aber wider alles Verhoffen mit höchster Bestürtz- und Verwunderung sehen müssen/ wie daß ihre zuvor so holdselige Gestalt in eine verdrießliche Heßlichkeit verendert/ habe sie/ sehr übel zufrieden/das Flötlein/ welchem sie wegen vielfältigen Spielens die Haupt-Ursach zugemessen/ auff die Erdenge worffen/ und mit Füssen trettend/ auff ewig beurlaubet.
Das Widerspiel/ Hochwürdigster Fürst/ Gnädigster Herr/ hat sich mit meiner Clorinda zugetragen/ massen sie zuvor sehr heßlich/ und ungestaltet/ durch embsiges Spielen aber eines Flötleins dermassen schön/ wohlgestaltet/ und holdselig worden/ daß sie auch so gar die Himmlische Augen in Verwunderung[3] gezogen/ und zwar also/ daß wegen ihres lieblichen Spielens/ und daraus folgender schönen Gestalt der Himmlische Bräutigamm selbst in sie verliebt/ gesprochen: Deine Stimm ist süß/ und deine Gestalt ist schön/ Cant. 2 v. 14. Dahero sie dann das Flötlein/durch welches sie so hoch beglücket worden/ billich biß an ihr Lebens-Ende in höchstem Werth gehalten.
Durch meine Clorinda/ Hochwürdigster Fürst/ verstehe ich die von dem Sünden-Unraht/ vermittelst der wahren Christlichen Buß/ zu GOTT sich bekehrende Seel: durch das Flötlein aber die Buß selbst; massen dieselbige einen so lieblichen Thon von sich gibt/ daß auch der gantze Himmel sich darab erfreuet/ wie solches Christus der Himmlische Hirt selber/ Luc. am 15. vers. 7. weitläuffig/ und unter andern also bezeuget: Ich sage euch/ also wird auch Freud im Himmel seyn über einen Sünder/ der Buß thut/ vor neun und neuntzig Gerechten/ welche der Buß nicht bedörffen.
Daß aber Ihro Hoch-Fürstl. Gn. ich dieses Buß- Flötlein underthänigst zuzueignen [4] mich vefreche/ hat mich nicht allein meine demühtigste Zuversicht/ sondern/ und bevoraus die erheischende Billichkeit darzu genöhtiget; in Bedenckung/ daß einem so höchst-eyferigen Seelen-Hirten/ welcher nicht nur durch den Hertz-durchdringenden Klang seiner kräfftigsten Worten/ sondern/ und hauptsächlich durch die in dem Seraphischen Buß-Stand erbauliche Werck/ sich dieses Buß-Flötlein stäts/ und eyferigst gebraucht/eigenthummlich zustehe. Gelebe derohalben der underthänigsten Zuversicht/ ich werde auff dem geraden Fuß-Weg meines auffrichtigen Beginnens gar nicht irr gegangen seyn/ indem ich meinem von sich selbst Thon-losen Flötlein einen so geistreichen Anstimmer/und meiner nach der Vollkommenheit trachtenden Clorinda einen so fürtrefflichen Lehr-Meister werde auserkiesen haben; welcher Zweiffels- ohne dieses auff der Erden der Demuht ligende Flötlein nicht mitMinerva zertretten/ sondern viel mehr sammt der in der Sünden-Wildnüß irr-gegangenen Schäfferin/ oder (besser zu sagen) Schäfflein/ nach dem Beyspiel des Guten Hirtens/ von der Erden ihrer Nichtigkeit auff die liebreiche Schultern dero Hoch-Fürstlichen Gnaden [5] gnädigst auff- und annemmen wird; Welches dann meiner angewendten Mühe/ und Arbeit/ nächst Göttlicher Ehr/ und Seelen-Heyl/ eine zwar unverdiente/ jedoch höchstbegnügende Belohnung und Krönung meiner Zuversicht seyn wird.
Ihro Hoch-Fürstl. Gn.
Demühtigst-Underthänigster in Christo Diener F. Laurentius, Capuc. indign.
Ex mandato Superiorum sacram Poësin, à M.V.P. Laurentio ex Schnüffis decantatam, pervolvi, & probè perspexi, quòd in ea cum magno Isaia currens non habeat offendiculum, sed gregem Christianum per vias asperas vitæ Purgativæ, cum Salomone ad vias Pulchras illuminativæ, & semitas pacificas unitivæ deducat melo tam dulcisono, ut meritò in omnium animis intonetur, & publico prælo demandetur, ita censeo. Constantiæ 8 Augusti 1681.
F. Aloysius, Veldkirch. Guardianus, Difinitor & Custos.
Ex mandato Superiorum sacrum Pastorale A.V.P. Laurentii ex Schnüffis Concionatoris perlustravi, vidique cuncta in eo prospera, atque proficua omni statui, ac hominum conditioni dum, quod infirmum est, consolidat; quod ægrotum, sanat; quod confractum, alligat; quod abjectum, reducit; quodque perierat, quærit. Nec dubium, quin & propriæ, & alienæ oves vocem ejus audituræ sint, cùm non solùm caulas, sed & principum aulas liberè ingrediens pastorali muneri suo solicitè satagat, cumque nihil contra fidem Orthodoxam contineat, sed potiùs ejusdem sanitatem integerrimam spiret, dignum censeo, ut pro DEI gloria, & animarum salute prælo publicetur. Lauffenbergæ 7 Augusti 1682.
F. Pancratius, Engensis Guardianus, & Custos ibidem indignus.
De mente Superiorum legi attentè isthæc vernacula Poemata M.V.P. Laurentii ex Schnüffis Concionatoris, Capucini, quem benè & utiliter tempus flendi per orationem, & tempus canendi per sacram hanc Poësin distinxisse comperi; cùm ex hoc ejus florifero Parnasso non nisi odorem vitæ in vitam emanare senserim. Alii [7] verbo clamant coæqualibus suis, & peccatores ad pœnitentiam invitant; iste secundùm Evangelistæ dictum etiam tibiis cantat, ut aberrantes in lege Domini saltare doceat. Quandoquidem ergò, quod Elisæo quondam Psalte coram canente, hoc etiam lectoribus, vel auditoribus hujus sacræ Psalmodiæ proventurum esse non ambigam, ut nempe Spiritum Domini inde supra se venientem persensuri sint. Ideò, ut sonus hujus libri in omnem terram per publicum prælum exeat, dignissimum censeo. Dabam Wangæ 2. Augusti 1681.
F. Lucianus, Guardianus ibid.
Nos Fr. Bernardus à Portu-Mauritio Ordinis Fratrum Min. Capucinorum Minister Generalis L.I. Salutem.
Opus, cui titulus Tibia Mirantis sacra de Christo, & anima pœnitente à F. Laurentio de Schnüffis compositum, à tribus Theologis, quibus id commisimus, relectum, & approbatum, ut typis mandari possit, servatis servandis, tenore præsentium facultatem concedimus. In quorum fidem has literas manu nostra signatas, ac sigillo Officii nostri munitas dedimus in loco nostro Valentiæ in Hispania die 28. Novembr. 1682.
F. Bernardus, Minister Generalis.
Ego infra scriptus Fratrum Min. Capucinorum Provinciæ Anterioris Austriæ nuncupatæ Minister Provincialis, juxta privilegium Officio meo concessum (quo nempe Typographis & Bibliopolis omnibus prohibetur, ac libros à nostris Patribus compositos absque ejusdem Ordinis Superiorum permissione imprimant ac distrahant) concedo ac permitto Dnno Joanni Jacobo Mantelin, civi ac mercatori Lauffenburgi, ut P.F. Laurentii ex Schnüffis ejusdem Brovinciæ nostræ Concionatoris Opusculum Mirantisches Flötlein intitulatum, & authoritate M.R.P. Generalis nostri Bernardi à Portu-Mauritio legitimè censuratum, & approbatum typo mandet, ac jus usurpandi Cæsarei Privilegii. An. 1674. die 7. Maji Laxenburg. Ordini nostro concessi habeat, ac illo gaudeat, catenus quidem, ut præfato Dnno Mantelin invito nemo Opusculum hoc sive ex toto sive ex parte recudere, & intra fines S.R. Imperii, aut in hæreditarias Cæsareæ Majestatis Provincias importare, aut venum exponere præsumat, prout hæc omnia latiùs in ipso Originali exponuntur. In cujus fidem has literas manu mea subscriptas, & consueto Officii mei sigillo munitas dedi Wangæ in Algoia 27. Februarii 1682.
F. Marcus Jacobus, Cellensis, Ord. FF. Min. Capucinorum Provinciæ Ant. Austriæ p.t. Minister Provinc. licèt indignus.
Privilegium hoc & jus usurpandi Privilegii Cæsarei contractu emtionis à laudato Dnno Joh. Jac. Mantelin cum Eman. & J.G. König Bibliopolis Munat 1. Febr. 1691. inito, ad nos hæreditario jure pervenir.
Wann David/ ein Mann nach dem Hertzen Gottes/und arosser Eyferer der Göttlichen Ehr/ sich nicht nur nicht gescheuht die Geheimnussen der himmlischen Offenbahrungen Gesangs-weise zu verfassen/ sondern ungezweiffelt darfür gehalten/ daß solche Art GOTT die angenehmste/ und ihme selbst die rühmlichste seyn werde/ wie er dann/ Psal. 56. v. 9. mit grosser Frolockung auffgeschryen/ Exurge gloria mea, exurge psalterium, & cithara; Auff/ auff meine Ehr/ auff/auff/ mein Psalter/ und Harff: Wann der. H. Paulus an die Epheser cap. 5. v. 19. auff solche Art GOTT zu loben den ersten Christen anbefohlen: Wann der H. Pabst Damasus, der H. Gregorius Naz. der H. Bischoff Paulinus von Nola: Aurelius, Prudentius, Alcuinus, Avitus Viennensis, Juvencus Presbyter, Cœlius Sedulius, Scotus, Arator Cardinalis, Drepanus Florus, der H. Fortunatus Pictaviensis, und viel andere mehr/ etc. schöne Sachen in Versen/ und Music verfertiget/ welche von der H. Catholischen Kirchen zum Lob Gottes theils noch heutiges Tags gebraucht/und theils sonsten hoch gehalten worden: Wann Christus/ unsers Lebens Richtschnur/ selber zu dem Leyden gehend/ Matth. 26. v. 30. sich des Lobgesangs gebrauchet/ und der himmlische Bräutigamm GOTT der heilige Geist seine Braut/ die Menschliche Seel/durch die hohe Lieder zur Buß/ und Gegen-Lieb locken wollen/ als ziehe ich ungescheuht mein klingendes Flötlein aus meinem Aermel heraus/ (nach dem Beyspiel meines H. Seraphischen Vatters Francisci/welcher durch das Sonnen-Lied/ so er selbst gemacht/die Feindschafft zwischen dem Bischoff und Statthaltern zu Assis auffgehoben und ewige Freundschafft verursachet/ Chron. FF. Min. p. 1. l. 1. c. 93.) und gelebe der sichersten Zuversicht/ diese meine Schreibens-Art werde auch mir nicht zu Argem ausgedeutet werden. Es möchte mich aber einer fragen/ warumb ich dann die Lauten in meinem Miranten beurlaubet/ziehe hergegen mit einem Flötlein auff? dem gebe ich demühtig zur Antwort/ daß ich die Lauten der Eitelkeit zwar/ wie billich/ verworffen/ nicht aber auch darmit das [9] Gott- preisende Buß-Flötlein/ welches ein jeder Seelen-Hirt unverlierlich bey sich haben solte/auf daß er nicht nur seine Herd in der Nähe vermittelst seiner Zungen/ und aufferbaulichen Wandels/wäide/ sondern auch durch den Klang seines Feder-Flötleins die in die Weite herumb irrende Schäfflein vor dem Anfall deren höllischen Wölffen befreyen möchte/ auff welches dann auch mein meistes Absehen gehet/ nach dem Vorspiel des himmlischen Hirtens Christi/ welcher neun und neuntzig wäidende/umb ein irrgehendes auffzusuchen/ verlassen/ Matth. 18. v. 12. und 13. In Bedenckung/ daß solche/ wann sie lange Zeit von der Herd flüchtig/ gantz erwildet die Stimm der Predigern entweders gar nicht anhören/oder nur auslachen/ von der fetten Wäid der Geistlichen Büchern einen Eckel tragen/ viel minder die heimliche Ermahnungen annemmen/ also/ daß ihres Bekehrens wenig Hoffnung zu schöpffen. Dahero ich mir fürgenommen/ vermittelst eines heiligen Betrugs/durch dieses zwar fürwitzig-klingendes/ doch durchaus geistliche Flötlein gegen solche einen Versuch zu thun/ in Hoffnung/ es möchte etwan das Gedicht von Orpheus/ welcher durch sein Spiel die wilde Thier zahm gemacht/ an etwelchen wild-verstockten Sündern in Mitstimmung der Gnaden Gottes ein Geschicht werden/ wie ich dann solches ihnen von Gott hertzlich anwünsche/ und verlange.
Dieses Flötlein bestehet in 30. Elegien, eine jedeElegia in 20. Gesätzlein/ nicht zwar eigentlich zu singen/ weilen sie zu lang seynd/ den Liebhabern der Music aber zu Gefallen habe ich einer jeden Elegia ihr eigene Melodey/ und auff die Sach dienendes Sinnbild in Kupffer beysetzen wollen/ beyneben den Geliebten Leser erinnerende/ daß durch meine CLORINDA keine gewisse/ und absönderliche Person/sondern eine jede sich zu Gott rechtbekehrende Seel/durch den DAPHNIS aber Christus verstanden werde.
Daß ich aber ihne Daphnis nenne/ ist die Ursach/theils auff daß sein heiligster Namme nicht etwan von den Unandächtigen in Aussprechung desselbigen entehret werde/ theils weilen der fürnehmste/ wider die wilde Thier sieghafftigste Hirt von den Poeten Daphnis genennt worden/ welcher Namm dann keinem besser als CHRISTO gebührt/ indem Er/ sich selbsten einen guten Hirten nennend/ sein Leben für seine Schäfflein dargegeben/ den Teuffel/ die Sünd/ und die Welt herentgegen überwunden.
Ich habe underweilen zu End der Blätteren etwelche Verzeichnussen gesetzt/ auff daß die jenige/ welche der Poeterey unerfahren/ [10] den Sinn desto eigentlicher verstehen mögen/ und wo ich das Wörtlein Poët. setzen lassen/ ist zu wissen/ daß/ was darvon verzeichnet/ und in den Versen fürgebracht worden/ nur ein Gedicht/ und Fabel seye. Und weilen es unmöglich ist/ ein gantzes Buch in Versen zu schreiben/ und sich keiner Poetischen Freyhetten zu gebrauchen/ als hab ich mich underweilen selbiger auch/ aber so bescheiden/ bedienet/ daß sie keine Unlieblichkeit verursachen werden.
Biß hieher der AUTHOR: Aus welchem der Sönstige Leser die Intentio und eigentlichen Zweck dieses sehr nutzlichen Werckleins (welches nach dem Urtheil vieler Verständigen wenig seines gleichen hat/) zur Genüge ersehen kan. Wir haben aber/ auff Einrahten einiger Music-Liebhabern/ für nutzlich und wohlgethan zu seyn erachtet/ die Melodien/ so zu einer Stimm gesetzt/ und hiemit nur von einer Person bisiher haben können musicirt oder gesungen werden/ durch einen Berühmten Musicum zu drey Stimmen neben ihren dienlichen Rittornello und Basso Continuo componiren zu lassen/ damit/ dey Zusammenkunfft underschiedlicher Musicorum, ein jeder sich zu exerciren Gelegenheit hätte: Wo aber die Anzahl gering/ können die Rittornello ausgelassen/ und die Lieder auch nur zu zwey Stimmen oder gar solo gesungen werden: Uber diß ist diesem Wercklein ein Anhang Neuer Geistlicher Liedern von einer Stimm sammt demBasso Continuo für eine Person allein zu singen und zu spielen nebst einem dienlichen Register angehänget worden. Wir wünschen indessen/ daß diese unsere wohlgemeynte Arbeit von allen rechtschaffenen Musicis und Liebhabern der Sing- und Spiel-Kunst wohl auffgenommen/ und dieses Geistlichen Büchleins Zweck bey einem jeden Christen möge erreichet werden; Darzu der Himmlische Daphnis seinen Seegen verleihen wolle.
1 Tadlerische.
In welchem vorgestellt wird der Streit-Stand einer von der Welt zu Gott kehrenden Seelen/ nach dem Spruch/
Eccles. 2. v. 1.
Mein Kind/ wilt du in Gottes Dienst tretten/ so stehe in Gerechtigkeit/ und schicke dich zu der Anfechtung.
Nunquid, qui dormit, non adjiciet, ut resurgat?
Psalm. 40. v. 9.
Soll dann/ der da schlafft/ nicht wiederum auffstehen?
Ego dormivi, & soporatus sum, & exsurrexi.
Psal. 3. v. 6.
Ich bin entschlaffen/ und hab einen sehr tieffen Schlaff gethan/ und bin aufgestanden.
1 Der Schlaff-Gott. Poët.
2 Wilde Thier.
3 Promontorium malæ spei.
4 Adonis ein schöner Jüngling von einem wilden Schwein verletzt/ ist in eine schöne rothe Blum verwandelt worden. Poët.
5 Das Meer gegen dem Untergang der Sonnen.
6 Eine Nymph. Poët.
7 Ein Wald-Gott. Poët.
8 Esth. I.
9 Rachgierige.
10 Eine Nymph.
11 Ein Fürst in einen Widhopff verwandelt. Poët.
12 Des Narcissen Liebhaberin.
Timor, & tremor venerunt super me,
Psal. 54. v. 6.
Forcht/ und Zittern ist über mich kommen.
1 Höllen-Gespenst. Poët.
2 Wurd in einen Wolff verwandelt.
3 Gen. 19. v. 27. steht noch unversehrt/ doch unempfindlich.
4 Ein tapfferer Held/ welcher mit Medusa Haupt die Menschen in Stein verwandlete. Poët.
5 Aglauros wurd in einen Stein verwandlet. Ovid. 2. Met. Poët.
6 Des Fortunatus Wünschhütlein.
7 Ein König/ welcher alles/ was er angerührt/ zu Gold gemacht. Poët.
8 Ist erbittert.
9 Iud. II. V. 38.
10 Die Tochter Iephte.
Quò ibo à Spiritu tuo? & quò à facie tua fugiam.
Psal. 138. v. 7.
Wo soll ich hingehen vor deinem Geist/ und wohin soll ich vor deinem Angesicht fliehen?
1 Christum den Heiland.
2 Ad Hebr. 4. v. 13.
3 Tenebræ non obscurabuntur à te. Psal. 138. v. 12.
4 Nox sicut dies illuminabitur. ibid.
5 Tenebræ ejus, ita & lumen ejus. Psal. 138. v. 12.
6 Gen. 3. v. 8.
7 Gen. 4. v. 14.
8 Ion. 1.
9 Psal. 73. v. 16. Tu fabricatus es auroram, & solem.
10 Iob. 37. v. 3.
11 Die Meer-Göttin/ das Meer.
12 Psal. 88. v. 10. Tu dominaris potestati maris.
13 Psal. 138. v. 8. Si ascendero in cælum, tu illic es.
14 Si descendero in infernum, ades.
15 Si sumpsero pennas meas disuculò, & habitavero in extremis maris.
16 Tenebit me dextra tua.
Cùm iratus fueris, misericordiæ recordaberis.
Habac. 3. v. 2.
Wann du zörnest/ so wirst du der Barmhertzigkeit gedencken.
1 David. 2. Reg. 12.
2 2. Paralip. 12.
3 2. Paralip. 33.
4 Ionæ 3.
5 Ioan. 8.
6 Luc. 7.
7 Luc. 23.
8 Matth. 26.
9 Laurent. Surius 9. Ap. ex Paulo diacono.
10 Ein unehrbares Weib.
11 Chron. Sigeberti ad ann. 537.
12 Isai. 1.
13 Psal. 44. v. 9.
14 Attributum.
15 Miserationes super omnia opera invenies. Ps. 144. v. 9.
Meliùs est ire ad domum luctus, quàm ad domum convivii.
Eccles. 7. v. 3.
Es ist besser in das Klag-Hauß/ dann in das Trinck-Hauß gehen.
Deus meus illumina tenebras meas.
Psalm. 17. v. 19.
O Gott/ erleuchte meine Finsternuß.
Væ, qui trahitis iniquitatem in funiculis vanitatis!
Isa. 5. v. 18.
Wehe Euch/ die ihr die Boßheit an denen Stricken der Eitelkeit ziehet!
1 Esther. 1.
2 Sexaginta fortes ambiunt ex fortissimis Israël. Cant. 3. v. 7.
3 Salomons Thron ware von Gold und Helffenbein. 3. Reg. 10. v. 18.
4 Matth. 24. v. 2.
5 2. Paralip. 9. v. 4.
6 Götter-Tranck/ alle Wollust.
7 Eccles. 1. v. 2.
8 Acheloûs wurde in einen Ochsen verwandlet. Poët.
9 Königin in Aegypten hat Perl an den Ohren getragen/ die ein Königreich werth.
10 Himmels-Göttin/ Poët.
11 Die Göttin der Wollüst. Poët.
12 Capitolio.
Recogitabo tibi omnes annos meos in amaritudine animæ meæ.
Isa. 38. v. 15.
Ich will dir alle meine Jahr in Bitterkeit meiner Seelen gedencken.
Nunc reminiscor malorum, quæ feci in Jerusalem.
1. Maccab. 6. v. 11.
Nun gedencke ich des Ubels/ so Ich an Jerusalem verübt.
1 Elian. lib. 7. c. 21.
2 Plin. lib. 8. c. 21.
3 Ein gottlose Königin.
4 Ein unersättliches Götzenbild/ die Geilheit bedeutend. Num. 25.
5 Der Medea.
6 Genommen.
7 Ein grausamer Mörder.
8 4. Reg. 23. v. 10. Ein Götzenbild/ welchem man die Kinder geschlachtet.
9 Ein grausamer Wüterich in Aegypten.
10 Ein grausamer König in Sicilien.
11 Perillus.
12 Höllische.
13 Bulerische.
14 Medusa Haupt hatte die Krafft/ alle Menschen/ die es angeschaut/ in Stein zu verwandlen. Poët.
15 Æsculapius ein berühmter Artzt/ der einen Todten zum Leben erweckt. Poët.
16 Orpheûs ein fürtrefflicher Lautenschlager hat durch sein Spiel sein Weib Euridice aus der Höll erlöset. Poët.
In welchem vorgestellt wird der süßwerdende Busses-Stand einer nunmehro zu Gott bekehrten/und hoffenden Seelen/ nach dem Spruch Davids/
Psal. 93. vers. 19.
Nach der Vielheit deren Schmertzen meines Hertzens haben mich deine Tröstungen ergetzt.
Nolo mortem impii, sed ut convertatur, & vivat.
Ezech. 33. v. 11.
Ich will nicht den Tod des Sünders/ sondern daß er sich bekehre/ und lebe.
Audivit Dominus, & misertus est mei.
Psal. 29. v. 11.
Der Herr hat es gehört/ und sich meiner erbarmet.
Ego custodivi vias duras, perfice gressus meos in semitis tuis.
Psal. 16. v. 4. & 5.
Ich hab' harte Weg bewahret/ erhalte meinen Gang auf deinen Fußsteigen.
1 Verstehe in dem wilden unfruchtbaren Arabia, wo zu Zeiten der Wind gantze Sand-Berg zusammen wehet/ und die räisende Leut darmit ersteckt/ dahero dann die Mismia kömmt.
2 In keinem Land gibt es mehr Löwen/ und Bären/ als in Lybia.
3 Cerberus ein Hund vor der Höllen Thür/ mit drey Köpffen. Poët.
4 In dem Fluß Nilus in Aegypten gibt es viel Crocodil.
5 Eine beruhmte Stadt/ welche wegen vielen Schlangen zu Grund gangen.
6 Euridice von einer Schlangen gebissen/ hat sterben müssen.
7 Meerfräulein/ welche mit süssem singen die Schiff zugrund richten/ Poët.
8 Ein gefährlicher Ort im Meer.
9 Phasis ein goldreicher Fluß in dem Reich Colchis.
10 Zu Præsto wurden die Früchten zweymal im Jahr zeitig.
11 Das göldne Fluß.
12 Canaan das gelobte Land.
13 Wilde Oxen/ ein Feur-spenender Drack/ und sehr gefahrliches Meer.
14 Oxen/ die Füß von Aertz gehabt. Poët.
15 Unschiffbares.
16 Mavors oder Mars ein Gott des Kriegs.
17 Contendite intrare per augustam Portam. Luc. 13. v. 24. Durch die Müste in das gelobte Land. Mille per anfractus, per mille pericula mundi.
18 Iter nostrum, quasi quidam latrunculi, obsident. S. Greg. Papa. hom. II. in Evang.
19 Consuetudo altera natura.
20 Tanti pœnitere non emo. Demosth.
21 Aut vincendum, aut moriendum Muß gestritten oder gestorben seyn.
22 Eine von den dreyen Lebens-Göttinen/ welche den Lebens-Faden abschneidet. Poët.
Disciplina tua, Domine, correxit me in finem, Disciplina tua ipsa me docebit.
Psal. 17. v. 36.
Deine Straff hat mich zu dem End gezüchtiget/ und deine Züchtigung wird mich underweisen.
1 Sehe/ ich stehe bey der Thür/ und klopffe an. Apoc. 3. v. 20.
2 Vlysses hat seine Ohren mit Wax verstopfft.
3 Compelle intrare. Luc. 14. v. 24.
4 Plus, reor, hominibus adversam, quàm prosperam prodesse fortunam. Poët. de consol. Philo. c. 2. pros. 8.
5 Post gemitum botri. Nach Wäinen/ Wein.
6 ohne
7 Necessaria est pluria, glacies, ut vernans exurgat spica, S. Chrysost. hom. 3. ad Pop.
8 A vulnere forma. Nach den Wunden/ schön befunden.
9 Unglück.
10 Dan. 4.
11 Ein sehr bitteres/ doch heylsames Kraut/ und Wurtzel.
12 S. August. Hìc ure, hìc seca, dummodo in æternum parcas.
13 Ein Vogel/ welcher/ wann er als ist/ sich auff bitteres Gewürtz legt/ diß es von der Sonnen-Hitz angezündet/ und er darmit verbrennt wird/ aus wessen Aschen ein Würmlein/ aus dem Würmlein wiederum der zuvor geweßte Phœnix neu gebohren wird. Lact. Firmin. in Carm. De Phœnice.
Caput meum plenum est rore, & cincinni mei guttis noctium.
Cant. 5. v. 3.
Nein Haupt ist voll des Taus/ und meine Haarlocken der Tropffen.
1 en. 21.
2 Gen. 37.
3 Num. 11.
4 1. Reg. 30.
5 Planxerunt, donec deficerent in eis Lachryma. 1. Reg. 30. v. 4.
6 Hierem. 9.
7 Thren. 1. 2. & 3.
8 2. Reg. 19. Mein Sohn Absolon, Absolon mein Sohn. v. 4.
9 Ein Fluß in der Höllen. Poët.
10 S. Clemens lib. 1. Recog.
11 Der H. Vatter Franciscus.
12 Der Wassermann gießt zwar kein Wasser/ ist doch ein Ursach grosser Wassergussen.
13 S. Fara Hagarii Tochter wäinte sich blind/ als sie sich verheyrathen solte. Ravisius, & Valent. Leucthius in vita SS. 7. Ian.
14 Neptunus der Meer-Gott.
15 Meer-Göttin. Poët.
16 Die Seel/ die da sündiget/ wird sterben. Ezech. 18. v. 4. Die Engel wurden lieber in die Verdammnuß gehn/ als Gott mit der geringsten Sünd beläidigen. in vit. Cathar. Genuen.
17 Gen, 25. in fine.
18 Gen. 3.
19 Nach der Viele meiner Schmertzen haben mich deiner Tröstungen erfreuet. Psal. 93. v. 19.
Custodiens parvulos Dominus: humiliatus sum, & liberavit me.
Psal. 114. v. 6.
Der Herr bewahret die Kleinen: Ich bin gedemühtiget worden/ und Er hat mir geholffen.
1 Isa. 4. v. 12.
2 Apoc. 8: v. 12.
3 Ecce Adam quasi unus ex nos his factus est. Gen. 3. v. 22. ibid. v. 23.
4 Gen. 11.
5 Exod. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
6 Exod. 15. v. 10.
7 Gen. 19.
8 Ezech. 16. v. 49.
9 Ecbatanis, Iudish. 1.
10 Lib. 2. Supplem. ad Q. Curt.
11 Isa. 1. v. 30. & 31.
12 Vidi impium superexaltatum, & elevatum, sicut cedros Libani, Es transivi, & ecce non erae. Psal. 36. v. 35. & 36. Vt casu graviore ruantsolluntur in altum.
13 Der Fluß Padus in Italia.
14 Icarus wolte mit wärinen Flüglen fliegend seinen Vatter Dædalus überwinden; ist aber gefallen/ und ertruncken.
15 In Cant. Magnificat. v. 7. Deposuit.
16 Deut. 32. v. 10. & 11.
17 Ezech. 2. v. 8.
18 Halten zeitliche Glückseligkeit/ und die Ehr für ihren Gott.
19 Eccl. 1. v. 2.
Dixit insipiens in corde suo, non est Deus.
Psal. 13. v. 1.
Der Unweise hat gesagt in seinem Hertzen/ es ist kein Gott.
1 Prov. 18. v. 3. S. Thom. 1. p.q. 14. a. 1.
2 Ion. 1.
3 Osea 7 v. 11.
4 Deren Atheisten Gedancken.
5 Fehler des alten Origenis.
6 Ein Fabel- und Buhlerey-Buch/ von welchem und andern dergleichen Liebes-Büchern die junge Leut verführet werden/ daß sie nachmalen zu den Tugenden und Andacht keinen Lust mehr haben.
7 Das End der Freud ist Laid. Prov. 14. v. 13.
8 In der Welt-Freud verursachet die Begierd eine Ersättigung/ die Ersättigung Verdruß. In der Geistlichen verursachen die Begierd eine Ersättigung/ und die Ersättigung das Verlangen. S. Greg. in hom.
9 Abend- und Morgen-Stern.
10 Weil die Natur abnimmt/ so ist sie nicht ewig/ Ist sie nicht ewig/ so ist sie nicht Gott.
11 Psal. 88. v. 12.
12 2. Mach. 7. v. 28.
13 Quàm magnificata sunt opera tua Domine, omnia in sapientia fecisti. Psal. 103. v. 24.
Domine, deduxisti ab inferno animam meam, salvâsti me à descendentibus in lacum,
Psal. 29. v. 4.
Herr/ du hast meine Seel aus der Höllen geführt: du hast mich erlöst von denen/ die in die Grube fahren.
1 Proverb. 13. v. 20. Amicus stultorum efficitur similis.
2 Eccles. I.v.t. qui tangit picem, inquinabitus ab ea.
3 Gen. 34.
4 Tertia pars stellarum. Apoc. 8. v. 12.
5 3. Reg. 3.
6 Marc. 14. 4. Matth. 16. Tu es Christus filius Dei vivi.
7 Matth. 26. v. 14. tunc abiit.
8 Cum electo electus eris, & cum perverso, pervertéris. Psal. 17. v. 27.
9 Die Höllen-Göttin.
10 Der Höll-Gottt Poët.
11 Eccles. 3. v. 27. Qui amas periculum, peribit in illo.
12 Gen. 14.
13 Gen. 19.
14 Prov. 1. v. 10. Si te lactaverint peccatores, ne acquieseas eis.
15 In der Unlauterkeit.
16 Lais ein berühmte Gelt-Gewinnerin zu Corinth.
17 Ein gottlose Königin.
18 Simulacris sacrificabant, & ego, quasi Nutritius Ephraim, portabam eos in brachiis meis: & nescierunt, quòd curarem eos: in funiculis Adam trahebam eos. Osc. II. v. 3. & 4.
19 Der Höllen. Hat die Bedingnuß gebrochen. Poët.
Qui nos separabit à charitate Christi, tribulatio, an angustia, an fames, an nuditas, an periculum?
Rom. 8. v. 35.
Wer will uns scheiden von der Liebe Christi/ Trübsal/ oder Angst/ Hunger/ oder Blösse/ oder Gefahr.
1 Quàm magna multitudo dulcedinis tuæ. Psal. 30. v. 28.
2 Höll-Gespenst.
3 Si consistant adversum me castra, non timebit cor meum Psal. 26, v. 3.
4 Gen. 7.
5 Gen. 8.
6 Gen. 39.
7 Die Parthier pflegten mit Fliehen zu siegen.
8 Ein Heydnischer Abgott. Dan. 14.
9 1. Reg. 17.
10 Goliath.
11 Non contristabit justum, quicquid acciderit ei. Prov. 12. v. 21.
12 Iob. 1. & 2.
13 Effundebatar flamma super fornacem quadraginta novem, cubitis. Dan. 3. v. 47.
14 Quicunque glorificaverit me, glorificabo eum. 2. Reg. 2. v. 30.
15 2. Math. 6.
16 So viel 1000. Blut-Zeugen Christi.
17 Menschlicher Respect/ welcher die meiste Sünder von der Bekehrung abhaltet.
18 Ein sehr verwirrter Knopff/ welchen Alexander mit dem Schwerdt auffgelößt.
19 Vnusquisque se à proximo suo custodiat, & in omni fratre suo non habeat fiduciam, etc. Isa. 9. v. 4.
20 Pater meus, & mater mea dereliquerunt me, Dominus autem assumpsit me. Psal. 26. v. 10.
21 Der Kriegs-Gott. Poët.
Secundùm multitudinem dolorum meorum in corde meo consolationes tuæ lætificaverunt animam meam,
Psal. 93. v. 19.
Nach Viele deren Schmertzen meines Hertzens haben deine Tröstungen meine Seel erfreuet.
1 Gelobte Land.
2 Templum honoris & laboris.
3 Der Hesperische Garten, Poët.
4 Umh kleine Trübsal ewige Glory. 2. Cort. 4. v. 18.
5 Deren Feinden des Creutzes Christi Ende ist der Undergang. Philipp. 3. v. 18.
6 Non coronnabitur, nisi legitimè etc. 2. Tim. 2. v. 5.
7 Dulcia non meruit, qui etc.
8 Venite ad me omnes. Matth. II. v. 28.
9 Luc. 16. v. 19.
10 Sauff-Gott. Poët.
11 S.P. Franciscus post regulam ad Fratres.
12 Cant. 2. v. 4.
13 Secura mens quasi juge convivium, Prov. 15. v. 15.
14 Terrebit eos sonitus solii volantis. Lev. 26. v. 36.
In welchem vorgestellt wird der Freuden-Stand einer liebenden/ und mit Gott vereinigten Seelen/nach dem Spruch der geistlichen Braut.
Cant. 3. v. 4.
Da ich ein wenig für ihnen überkam'/ da fande ich den meine Seele liebet/ ich hab' ihne gefunden/ und will ihn nicht entlassen.
Vulnerâsti cor meum, soror mea sponsa, vulnerâsti cor meum in uno oculorum tuorum, & in uno crine colli tui.
Cant. 4. v. 9.
Du hast mir das Hertz verwundet/ meine Schwester/ liebe Braut/ das Hertz hast du mir verwundet mit deiner Augen einem/ und mit einem Haar deines Halses.
1 War von Eisen. Poët.
2 Amor vincit omnia.
3 Fortis, ut mors, dilectio. Cant. 8. v. 6.
4 Iudic. 15. v. 15.
5 Iudic. 15. v. 15. Iudic. 16. v. 3.
6 Alle Chör der Englen.
7 Cherubin. Seraphin. Thronen, Herrschafften/ Gewalt/ Fürstenthum/ Kräfften/ Ertz-Engel/ Engel.
8 Spiratus.
9 Aegypten.
10 St. Joseph.
11 Quoniam Beelzebub habet. Marc. 3. v. 33.
12 Conculcaverunt me inimici mei tota die: quoniam multi bellantes adversum me. Psal. 55. v. 3.
13 Vielfärbige Morgenröth.
14 In einem deiner Augen.
15 Mit dem Haar deines Halses. Cant. 4.
16 Osea 2. v. 19.
17 Psal. 136. v. 5.
18 Adhæreat lingua mea faucibus meis. Psal. 136. v. 6.
Introduxit me in Cellam vinariam, ordinavit in me charitatem.
Cant. 2. v. 4.
Er hat mich in den Wein-Keller geführt/ und die Liebe hat Er in mir geordnet.
1 Ein langsames Gestirn am Himmel.
2 Aus dem Wald/ dann die Dryades seynd Wald-Göttinen.
3 Gelind.
4 Brunn der Wollust.
5 Cephalus hat sein Weib Procrys unwissend erschossen.
6 Honig. Hybla ist ein Berg/ auff welchem der beste Honig gesammlet wird.
7 Ein Wasser/ fleußt im Etschland.
8 Neiffwein.
9 Lagotter-Wein.
10 Torcklen.
Indica mihi, quem diligit anima mea, ubi pascas, ubi cubes in meridie, ne vagari incipiam post greges sodalium tuorum.
Cant. 1. v. 6.
Sage mir an/ du/ den meine Seele liebet/ wo du weydest/ wo du ruhest im Mittag/ daß ich nicht hin und her gehn müsse nach den Herden deiner Gesellen.
1 1. Reg. 9.
2 Ioan. 20. v. 16.
3 Prov. 8. v. 17.
4 Cant. 1. v. 6.
5 Echo.
6 Parthanius in Eroticis. c. 4.
7 Zum Tod/ hat sich selbst entleibt.
8 Risen-Macht.
9 Ein grosser Niß.
10 Ovid. lib. 3. de arte.
11 Den Capaneus.
12 Cornel. à Lapide hic Cant. 1. v. 6.
13 Calvari-Berg.
14 Matth. II. v. 30.
Dilectus meus descandit in hortum suum ad areolas aromatum, ut pascatur in hortis, & lilia colligat.
Cant. 6. v. 1.
Mein Geliebter ist hinab gegangen in seinen Garten zu den Wurtz-Gärtlein/ daß Er sich wäide in den Gärten/ und breche Rosen.
1 Hybla ein Blumen-Berg in Sicilia
2 Ein Blumen-Berg in Africa.
3 Metissa hat den Honig erfunden/ in ein Immlein verwandlet. Poët.
4 In ore mel mirificum. S. Bern. in suo lub.
5 Ein Stadt in Indien, Melchior Nuguez Soc. Iesu 1555.
6 Ich bin das lebendige Brot. Ioan. 6. v. 51. Mein Blut ist wahrhafstig ein Tranck. v. 56.
7 Adonis ein Wollust-liebender König in Cypren.
8 Isa. 11. v. 1. aus der Wurtzel Iesse.
9 Dan. 13.
10 Horti pensiles.
11 Ein Garten/ worinnen göldene Früchten waren,Poët.
12 Gott der Reichthumm. Matth. 6. v. 24.
13 Sanffte Blumen-Wind'.
14 Ein Welt-berühmter Garten/ deren Farnesischen Fürsten zu Rom.
15 Prov. 20. v. 1.
16 Eccles. 19. v. 2.
17 Gethsemani.
18 Vt pascatur in hortis.
19 Ad areolas aromatum, ut colligat lilut.
20 Præbe, fili mi, Cor tuum mihi. Prov. 23. v. 26.
21 Prov. 8. v. 31.
22 Lectulus noster floridus. Cant. 3. v. 15.
Dilectus meus candidus, & rubicundus, electus ex millibus.
Cant. 5. v. 10.
Mein Geliebter ist weiß/ und roht/ auserkohren unter viel Tausenden.
1 Die Sonn.
2 Ein schöner Mann Virg. l. 6. Æneid.
3 Ein schöner Knab. Virg. Bucc. Ecl. 2.
4 Ein schöner Poët Völat lat. lib. 10. Antrop.
5 Hertzog von Oesterreich/ nachmalen Käyser. Cuspinianus. A.D.
6 Genes. 39. v. 6.
7 v. 12. ib.
8 2. Reg. 1. v. 26.
9 2. Reg. 54. v. 25.
10 Ein fürtrefflicher Mahler. Plin. 1. 35. c. 9.
11 Ein Sohn des Königs Atlantis, sehr schön von Gestalt.
12 Psal. 44. v. 3.
13 1. Pet. 1. v. 12.
14 D. Thom. 12. q. 3. a. 4.
15 Das ist in Ewigkeit.
16 Psal. 103. v. 33.
17 Esth. 2. v. 15.
18 Sap. 7. v. 26. Hebr. 1. v. 3. Hieron. Greg. Cassiod. Beda.
19 Den H. Geist.
20 Hieron. in Isa. 53. Greg. hic, & in Psal. 4. Pœnit. Isa. 63. v. 1.
21 Vor viel tausenden auserwehlt. Cant. 5. v. 10.
22 1. Cor. 16. v. 22.
23 Gen. 9. v. 2. 3.
24 Demophoon.
25 Alle verliebte Persohnen.
26 Liebhaber.
27 Oseæ 2. v. 19.
28 Haben sich beyde umbgebracht. Paus. in Achaicis.
Pessulum ostii mei aperui Dilecto meo, at ille declinaverat, atque transierat,
Cant. 5. v. 6.
Da ich meinem Geliebten den Riegel meiner Thür auffgethan hatte/ war' Er hinweg/ und hingegangen.
1 Gen. 29.
2 vers. 25.
3 vers. 25, 26.
4 Cant. 5. v. 6.
5 Die Ero.
6 Das enge Meer zwischen Sest und Abidus, nicht weit von Constantinopel.
7 Von dem Tod.
8 Sophronius in Prato Spir. c. 107.
9 Dem H. Abbt Gerasimus, der ihme einen Dorn aus den Klawen gezogen. Sophron. in Prato spir. c. 107.
10 Myrrha ist vor Läid in einen Myrrhen-Baum verwandlet worden. Ovid. 10. Met. Poët.
11 Thom. de Kemp. lib. 2. c. 8. v. 11.
12 Thom. de Kemp. lib. 2. c. 8. v. 1.
13 Hortus conclusus Cant. 4. vers. 12.
14 1. Reg. 5. v. 3. & 4. Dagon.
15 Mitbuhler.
16 Die Frau Vlißis, welche 20. Jahr dem abwesenden Mann getreu verblieben.
17 Prospiciens per cancellos. Cant. 2. v. 9.
18 Geist der Unremigkeit.
19 Valent, Leuchtius in vitu SS. 29. April.
20 Die. 5. Sinn.
21 Welt-Sorgen/ dann Dagon heißt Geträid/ und Fisch.
En Dilectus meus loquitur mihi: Surge, Propera, amica mea, columba mea, formosa mea, & veni.
Cant. 2. v. 10.
Sehe/ mein Geliebter spricht zu mir: Steh' auff/ meine Freundin/ und mache dich auff herzu/ meine Daub/ meine Schöne/ und komme her.
1 Eine nächtliche unlustige Landschafft an der Welt End.
2 Der Bischoff/ und Hauptmann zu Assis haben Krafft eines Gesangs/ den Frieden geschlossen.Chron. FF. Min. part. 1 lib. 1. c. 93.
3 1. Reg. 16. v. 23.
4 1. Reg. 19 v. 22, 23, 24.
5 Die von dem Tarantula gestochen werden/ können nicht/ als durch Music geheylet werden. Alex, Genial, dierum l. 2. c. 17.
6 Wann sie schwärmen.
7 Ein Lautenschläger.
8 Henrici cognomento Boni. Mendoza Viridar. l. 6. orat. 9. n. 127.
9 Von Assis.
10 Chron. FF. Min. p. 1. l. 2. c. 62. Amica mea, formosa mea. Cant. 2. v. 10.
11 Iam hyems transiit, imber abiit. v. 11.
12 Ein Zitterschläger. Poët.
13 Ego sum frater tuus, noli metuere. Esther 15. v. 12.
14 Ein fürtrefflicher Harffenist.
15 Erfinder der Music.
16 Den Wald.
17 Philomela, oder Nachtigall. Poët.
18 Amica mea, columba mea.
19 Veni propera.
20 Vas amici mei estis, si feceritis, etc. Ioan. 15. v. 14.
21 Musa, oder Kunst-Göttin. Poët.
Si dederit homo omnem sustantiam domus suæ pro dilectione, quasi nihil despiciet eam.
Cant. 8. v. 7.
Wann einer alles Gut in seinem Hauß umb die Liebe geben wolt/ so verachtet sie alles/ als nichts.
1 Was in dem Meer.
2 Ein König der alles/ was er angerührt/ zu Gold gemach Poët.
3 2. Paralip. 9.
4 Vbi neque tinea corrumpis. Matth. 6. v. 20.
5 Si dederit homo, etc. Cant. 8. v. 7.
6 Quasi nihil despiciet cam.
7 Obliviscere populum mum, & domum patris tui, etc. Psal. 44. v. 11.
8 Himmels-Angl/ Sonnen-wend/ Polus Stern.
9 S. Ioan. Damasc. in vita SS. Barlaam & Iosaphat.
10 Ecce nos reliquimus omnia, Matth. 19. v. 27.
11 In calestes thesauros manus pauperum deportaverunt S. Laurent.
12 Sic est, qui siti thesaurizat, & non est in Deo dives. Luc. 12. v. 21.
13 Ad Philipp. 3. v. 8.
14 Dicis, quod dives sum, & locupletatus, & nullius egeo, & nescis, quia tu miser, etc. Apoc. 2. v. 17. & 18.
15 Stulte, hac nocte animam tuam repetent à te. Luc. 12. v. 20.
16 Quæ parásti, cujus erunt? Ibid.
17 Fili, recordare, quia recepisti bona in vita tua. Luc. 16. v. 24, 25.
18 Si linguis hominum loquar, & Angelorum. 1. Corinth. c. 13. v. 1, 2, 3.
19 Vt montes transferam.
20 Charitatem autem non habuero, nihil sum.
21 Deus charitas, 1. Ioan. 4. v. 16.
22 Aus ihrem Gold/ und Silber haben sie abgöttische Götzen gemacht/ daß sie ja umbkämen. Ose. 8. v. 4. Der Geitz ist ein Dienst der Abgötterey, ad. Ephes. 5. v. 5.
23 Timor non est in charitate 1. Ioan. 4. v. 18.
24 Qui manet in charitate, in Deo manet, & Deus in eo. 1. Ioan. 4. v. 16.
Concupiscit, & deficit anima mea in atria Domini.
Psal. 83. v. 2.
Meine Seele verlanget/ und wird Krafft-loß nach den Vorhöfen des Herren.
1 Breviar. Rom. 15. Octobr.
2 Psal. 121. v. 1.
3 Regis Atabalibæ Palatium cum 20. Domibus.
4 Die Pflüge/ und alles Haußgeschirr.
5 O Israël, quàm magna est domus Dei. Baruch. 3. v. 24.
6 Apoc. 21. Plateæ civitatis aurum mundum. v. 21.
7 Apoc. 21. Plateæ civitatis aurum mundum. v. 20.
8 Structura muri ejus ex Lapide Iaspide. v. 18.
9 Ein Sohn Thesei, ein fürtrefflicher Jäger. Poët.
10 Heu mihi, quia incolatus meus prolongatur. est. Ps. 11. v. 5.
11 Coarctor, etc. desiderium habens dissolvi, & esse cum Christo. Philipp. 1. v. 23.
12 Quando veniam, & apparebo antefaciem Dei. Ps. 41. v. 3.
13 Impossibile est, ut præsentibus quis, & futuris fruatur bonis. S. Hieron. Epist. 34. ad. Juliau. vers. fin.
Veni de Libano, Sponsa mea, veni de Libano, veni, coronaberis.
Cant. 4. v. 8.
Komme von Libano/ meine Braut/ komme von Libano/ gehe herein/ du solt gekrönet werden.
1 Iam hyems transiit. Cant. 2. v. 11.
2 Flores apparuerunt in terra nostra. Cant. 2. v. 11.
3 Electa ut Sol. Cant. 6. v. 9.
4 Quasi Aurora consurgens. Cant. 6. v. 9.
5 Libanus candidus Glossa.
6 Sponsabo te mihi in sempiternum. Oseæ 2. v. 19.
7 Esther. 1.
8 Iusti fulgebunt, licur Sol. Matth. 13. v. 43.
9 Ein Blumreicher Berg.
10 Götter-Tranck. Poët.
11 Non coronatur, nisi legitimè certaverit. 2. Tim. 2. v. 5.
12 Nonne hæc oportuit pati Christum, & ita intrare in gloriam suam. Luc. 24. v. 26.
13 Per mulsas tribulationes oportes nos insrare in Regnum Dei. Act. 14. vers. 21.
14 Omnes, quæ sua sunt, quærunt, non quæ Iesu Christi. ad. Philip. 2. vers. 21.
15 Qui non accipit crucem suam, & sequitur me, non est me aignus. Matth. 10. v. 38.
16 Quis est homo, Qui vuls visam, diligis dies viaero bonos? Psal. 33. v. 13.
17 Dum tempus habemus, operemur bonum. ad Galat. 6. vers. 10.
18 Faul/ nachlaßig.
19 Hodie si vocem ejus audieritis, nolite abdurare corda vestra. Ps. 94. v. 8.
20 Ecce nunc tempus acceptabile est, Ecce nunc dies salutis. 2. Cor. 6. v. 2.
21 Drucken den Menschen in die Höll hinunder.
22 Secura mens juge convivium. Prov. 15. v. 15.
23 Venite ad me omnes, qui laboratis, & onerati estis, & ego reficiam vos. Matth. 11. v. 28.
24 Memorare novissima, & in æternum non peccabis. Eccl. 7. v. 40.
25 Apposuit sibi ignem, & aquam, ad quod volueris porrige manum tuam. Eccl. 15. v. 17.
26 Ecce, prandium meum paravi. Matth. 22. v. 4.
27 Juga boum emi quinque, & eo probare illa. Luc. 14. v. 19.
28 Porrò unum necessarium est Luc. 10. v. 42.