[33] Vierte Erzählung.

Dreistes Unterfangen eines Edelmannes gegenüber einer Prinzessin von Flandern, woraus ihm nur Nachtheil und Schande erwächst.


In Flandern lebte eine Dame aus vornehmstem Hause, welche zweimal verheirathet gewesen war, beide Ehegatten aber verloren und Kinder aus diesen Ehen nicht mehr am Leben hatte. Während ihres Witwenstandes lebte sie bei einem ihrer Brüder, der sie sehr liebte; er war ein einflußreicher Prinz und hatte eine Tochter des Königs zur Frau. Dieser junge Prinz suchte gern das Vergnügen; er liebte Jagd, Kurzweil und Tanz, wie es die Jugend mit sich bringt. Seine Frau hingegen war mürrisch und liebte die Vergnügungen ihres Mannes garnicht. Deshalb war es ihm ganz lieb, seine Schwester immer bei sich zu haben, die lebenslustig und unterhaltend war, dabei aber ganz sittsam und ehrbar. Im Hause des Prinzen war auch ein Edelmann, der an Schönheit und Liebenswürdigkeit alle übrigen Begleiter des Prinzen übertraf. Als nun dieser Edelmann sah, daß die Schwester seines Herrn das Vergnügen liebte und gern lachte, wollte er eines Tages versuchen, ob ihr die Versicherung freundschaftlicher Ergebenheit mißfallen würde. Er wagte den Versuch; aber ihre Antwort fiel sehr gegen seine Erwartung aus. Wenngleich nun diese Antwort so war, wie es sich für eine Prinzessin und ehrbare Frau geziemte, so verzieh sie ihm, dessen Schönheit und Edelmuth ihr nicht entging, nicht ungern seine Kühnheit und gab ihm auch zu verstehen, daß sie an seiner Unterhaltung Gefallen fand; andrerseits untersagte sie ihm aber, jemals wieder, so wie er es gethan, zu ihr zu sprechen. Er versprach dies, um das Vergnügen und die Ehre des Umgangs mit ihr nicht zu verlieren.

Auf die Dauer aber nahm seine Neigung so sehr zu, daß er das gegebene Versprechen vergaß. Nicht daß er verfängliche Bemerkungen machte, denn ihre abweisende Antwort lebte noch zu frisch in seinem Gedächtniß; aber er dachte bei sich, wenn er nur die richtige Gelegenheit fände, so würde sie sich schon seiner und ihrer selbst erbarmen, denn sie war lebhaft, jung und von feurigem Temperament. [34] Um nun eine solche Gelegenheit herbeizuführen, sagte er seinem Herrn, daß er in der Nähe seines Schlosses eine große Jagd besitze, und wenn es ihm gefällig wäre, dort im Mai Hirsche zu jagen, könne er für angenehmen Zeitvertreib bürgen. Der Prinz, der den Edelmann und die Jagd gleich sehr liebte, ging auf diese Einladung ein und begab sich auf das Schloß, welches schön gebaut und reich ausgestattet war, wie von einem der reichsten Edelleute des Landes auch nicht anders zu erwarten. Den Prinzen und seine Frau brachte der Wirth in dem einen Seitenflügel seines Schlosses unter, die Dame seines Herzens in dem gegenüberliegenden.

Das Zimmer der Prinzessin war kostbar ausgestattet, werthvolle Tapeten hingen an den Wänden, die Decke war gemalt und der Fußboden mit dicken Teppichen belegt, so daß eine Fallthür, die von dem Alkoven, in dem das Bett stand, nach dem Zimmer, welches die Mutter des Edelmanns bewohnte, hinunter führte, nicht zu sehen war. Die alte Dame war kränklich und da sie gerade den Husten hatte und befürchtete, die über ihr wohnende Prinzessin in ihrer Ruhe zu stören, so vertauschte sie ihr Zimmer mit dem ihres Sohnes. Alle Abende brachte die alte Gräfin der Prinzessin noch Leckerbissen in ihr Zimmer; ihr Sohn begleitete sie dann stets, und da die Prinzessin die Liebe und Zuneigung ihres Bruders zu dem Edelmann kannte, verwehrte sie ihm auch nicht, bei ihrer Morgen-und Abendtoilette zugegen zu sein. Was er dabei sah, konnte allerdings nur sein Verlangen erhöhen.

Nachdem er nun eines Abends die Prinzessin weit in die Nacht hinein unterhalten hatte, bis die Schläfrigkeit sie übermannte und ihn veranlaßte, ihr Zimmer zu verlassen, begab er sich in das seine. Dort zog er sich ein reich mit Spitzen besetztes und parfümirtes Hemd an und setzte sich eine gestickte Nachtmütze auf und wie er sich so schmückte, sagte er sich, daß keine Frau seiner Anmuth widerstehen würde. Des halb dachte er auch nicht anders, als daß sein Plan ihm schon glücken würde. Er legte sich also zu Bett, hoffend und sehnend, es bald mit einem freudereicheren zu vertauschen; dann schickte er seine Leute fort, stand wieder auf, um hinter ihnen die Thür zu verschließen, und lauschte dann aufmerksam, ob in dem über ihm gelegenen Zimmer der Prinzessin sich noch etwas regte.

[35] Nachdem er sich vergewissert hatte, daß Alles zu Ruhe gegangen war, ging er an die Ausführung seines Planes, ließ ganz langsam die Fallthür, die so wohl eingefügt und mit Tuch beschlagen war, daß sie sich ganz geräuschlos in den Angeln drehte, hernieder und stieg in den Alkoven hinauf, wo die Prinzessin im ersten Schlummer in ihrem Bette lag. Nicht einen Augenblick dachte er an die Ehrfurcht, die er seiner Herrin und dem Hause, dem sie entsprossen war, schuldete, und ohne es ihr zu überlassen, ihn zu erhören oder nicht, legte er sich neben sie, so daß sie seines Kommens nicht eher gewahr wurde, als bis sie ihn auch in ihren Armen fühlte. Aber sie war stark und befreite sich aus seinen Händen; sie fragte, wer es sei, und begann auf ihn loszuschlagen, ihn zu beißen und zu kratzen. Schließlich sah er sich genöthigt, ihr mit der Zudecke den Mund zuzustopfen, damit sie nicht laut rufen könne. Es gelang ihm aber nicht, und als sie sah, daß er seinerseits alle Kräfte aufwandte, um sie in seine Gewalt zu bekommen, nahm sie auch ihre ganze Kraft zusammen, um ihn daran zu verhindern, und rief so lange um Beistand, bis ihre Ehrendame, die eben so vernünftig und sittsam war, als der Edelmann das Gegentheil davon, aus dem benachbarten Zimmer, wo sie schlief, nur mit einem Hemde angethan ihr zu Hilfe eilte. Als nun der Edelmann sah, daß sein Anschlag vereitelt war, befiel ihn die Furcht erkannt zu werden, und so schnell er konnte, kehrte er durch die Fallthür in sein Zimmer zurück, eben so verzweifelt über das Mißlingen, als er vorher nach einem guten Empfang verlangt hatte und siegesgewiß gewesen war. Auf seinem Tische fand er einen Spiegel und eine brennende Kerze, er sah sein zerkratztes und zerbissenes Gesicht mit Blut bedeckt, das auf sein schönes Hemd niedertropfte, so daß es seinen ganzen schönen Glanz eingebüßt hatte. Niedergeschlagen rief er aus: »O Schönheit, du hast mir einen guten Lohn eingetragen; auf dich hatte ich mich verlassen, um diesen kühnen Versuch zu wagen, und anstatt zufrieden zu sein, bin ich nur noch unglücklicher. Sicherlich werde ich, wenn sie erfährt, daß ich gegen mein gegebenes Versprechen diesen thörichten Schritt gethan habe, den Verkehr, den ich mit ihr hatte, verlieren. Hätte ich es lieber nur auf meine Stellung, meine Schönheit und Liebenswürdigkeit ankommen lassen und wäre nicht [36] Schleichwege gewandelt. Um ihre Liebe zu gewinnen, durfte ich nicht auf den Gedanken kommen, Gewalt anzuwenden, ich mußte mich in Ergebenheit und Geduld fassen, bis vielleicht auch ihre Liebe erwachte. Denn ohne Liebe ist alle Kraft und Stärke des Mannes machtlos.«

So verging ihm die Nacht unter Thränen und schwer zu schilderndem Kummer. Am Morgen stellte er sich krank und als könnte er das Licht nicht vertragen (denn sein Gesicht war noch ganz wund), bis die Gesellschaft sein Schloß verlassen hatte. Die sieghafte Prinzessin überdachte, daß es nur einen Mann am Hofe ihres Bruders geben könne, der solche Niedertracht zu begehen im Stande wäre, und zwar der, der schon einmal so kühn war, ihr seine Liebe zu erklären; es war für sie demnach außer allem Zweifel, daß ihr Wirth es gewesen war. Sie durchsuchte nun mit ihrer Ehrendame das ganze Zimmer, um irgend ein Anzeichen über die Person ihres nächtlichen Besuchers zu finden, und als ihr dies nicht gelang, rief sie zornig aus: »Bringt mir Gewißheit, daß es nur der Herr dieses Schlosses gewesen sein kann, und morgen will ich seinen Kopf zum Zeugen meiner Keuschheit machen.« Als die Ehrendame sie so aufgeregt sah, sagte sie: »Es freut mich zu sehen, Prinzessin, wie hoch Ihr Eure Ehre schätzt, aber um sie zu vergrößern, schonet das Leben eines Mannes, der vielleicht aus übergroßer Liebe zu Euch zu viel gewagt hat, denn oft glaubt man, seiner Ehre die Krone aufzusetzen, und vermindert sie nur, deshalb bitte ich Euch, erzählt mir den ganzen Vorgang.« Die Prinzessin that dieses worauf die Ehrendame fortfuhr: »Ihr seid sicher, daß er nichts anderes von Euch erhalten hat, als Kratzwunden und Faustschläge?« »Gewiß nichts anderes; und er müßte einen sehr geschickten Arzt gefunden haben, wenn nicht morgen noch die Wunden zu sehen sind.« »Wenn es so ist, so seid lieber dankbar, als an Rache zu denken. Glaubt Ihr denn nicht, daß, nachdem ihm alle seine Dreistigkeit und sein Uebermuth nur den Aerger, nichts ausgerichtet zu haben, eingetragen hat, ihm der Tod viel leichter als dieses zu tragen wäre? Wenn Ihr Rache an ihm nehmen wollt, so überlaßt das seiner Liebe und Reue, die werden ihn genug quälen; und denkt auch an Eure Ehre. Hütet Euch, Prinzessin, nicht einen ähnlichen[37] Fehler zu begehen, wie er selbst, denn anstatt daß ihm das höchste Glück zu Theil wurde, ist er jetzt in der größten Verlegenheit, in der sich nur ein Edelmann befinden kann. Ebenso könntet Ihr, Prinzessin, anstatt Eurer Ehre eine Genugthuung zu verschaffen, sie nur beeinträchtigen, wenn Ihr Euch bei Eurem Bruder beklagt; dann würde nämlich jeder erfahren, was jetzt keiner weiß, während Ihr sicher sein könnt, daß von seiner Seite keine Silbe unter die Leute kommt. Im Gegentheil, wenn Euer Bruder ihm den Prozeß machte und der Arme zum Tode verurtheilt wird, so wird er nur allenthalben erzählen, daß Ihr ihm zu Willen gewesen seid. Dann wird die Mehrzahl sagen, daß es für einen Edelmann von Ehrgefühl doch eine schwierige Sache sei, eine solche That zu wagen, wenn ihm die Dame nicht entgegengekommen ist. Ihr seid jung und schön und lebt lustig, und es giebt keinen an diesem Hofe, der nicht mehr als einmal gesehen hat, daß Ihr die Gesellschaft des Grafen, den Ihr im Verdacht habt, immer sehr gern sahet. Wird da nicht jeder sagen, wenn er so dreist gewesen ist, wird schon auch auf Eurer Seite etwas Schuld sein, und aller Orten, wo man sich diese Geschichte erzählen wird, wird man Eure eigene Ehre, die bisher unangetastet gewesen ist, in Zweifel ziehen.«

Als die Prinzessin diese vernünftigen Erwägungen ihrer Ehrendame hörte, sah sie ein, daß sie Recht hatte und daß sie selbst angesichts ihres freundschaftlichen Verkehrs mit dem Edelmann nur verurtheilt werden würde. Sie fragte deshalb, was sie thun solle worauf jene erwiderte: »Wenn Ihr denn meinen aufrichtigen Rath hören wollt, Prinzessin, so laßt mich Euch sagen, daß Ihr Euch in innerster Seele freuen müßt, daß der schönste und angesehenste Cavalier, den meine Augen je gesehen haben, weder durch seine Liebe noch mit Gewalt Euch Eure Ehrbarkeit hat rauben können. Hierfür müßt Ihr Gott danken und einsehen, daß nicht Eure Tugend allein Euch bewahrt hat, denn manche Frau, die noch ein viel ehrbareres Leben als Ihr geführt hat, ist von einem viel weniger liebenswerthen Mann gedemüthigt worden. Deshalb weiset künftighin alle Liebesversicherungen zurück, denn es kommt oft vor, daß eine Frau ein zweites Mal in die Schlinge fällt, der sie das erste Mal glücklich entging. Bedenket wohl, Prinzessin, die Liebe [38] ist blind und verblendet so, daß man sehr leicht einen geraden Weg zu gehen vermeint, der in Wirklichkeit ein sehr abschüssiger ist.

Deshalb scheint es mir am besten, weder zu ihm noch zu irgend einem anderen von dem Vorfall dieser Nacht zu sprechen. Und sollte er selbst darauf zurückkommen, so stellt Euch, als ob Ihr ihn gar nicht verständet. So werdet Ihr zwei gleich große Gefahren vermeiden, einmal Euch eitler Freude über Euren Sieg hinzugeben, und zweitens, etwa mit geheimem Vergnügen an eine Sache zurückzudenken, die für den Menschen immer einen besonderen Reiz hat, so daß selbst die Keuschesten oft genug sich Gewalt anthun müssen, sich ihm zu entziehen, mögen sie auch sonst so zurückhaltend wie möglich sein. Damit er aber umgekehrt nicht etwa auf den Gedanken kommt, sein Unterfangen sei Euch im Grunde doch etwas Angenehmes gewesen, meine ich auch, daß Ihr ganz langsam den gewohnten Verkehr mit ihm abbrecht. So wird er am besten merken, wie sehr Ihr ihn verachtet und wird die Größe Eurer Güte darin erkennen, daß Ihr Euch an Eurem Siege genug sein laßt und nicht noch Vergeltung verlangt. Der liebe Gott aber bewahre Euch gnädigst die Keuschheit Eures Herzens und Ihr selbst möget erkennen, daß alles Gute von ihm kommt, und ihm deshalb nur noch aufrichtiger als bisher folgen und dienen.«

Die Prinzessin nahm sich vor, den Rath der alten Dame zu befolgen, und schlief ruhig den übrigen Theil der Nacht, während der Edelmann die ganze Nacht kein Auge schloß.

Als am anderen Morgen der Prinz das Schloß verlassen wollte und nach seinem Wirth fragte, wurde ihm gesagt, daß er krank sei, das Zimmer nicht verlassen und auch mit Niemandem sprechen dürfe. Der Prinz war erschrocken über diese Nachricht und wollte ihn dennoch sehen. Es wurde ihm aber gemeldet, daß er gerade schlafe, und so verließ der Prinz mit seiner Gemahlin und seiner Schwester das Schloß, ohne Abschied zu nehmen. Als letztere vernahm, daß er sich habe entschuldigen lassen und weder ihren Bruder zu sich ließ, noch ihnen bei ihrer Abreise das Geleit gab, zweifelte sie nicht mehr, daß er der Frevler war und sich nur wegen seiner Wunden im Gesicht nicht sehen lassen wolle. Der Prinz schickte oft genug nach ihm, er kehrte aber nicht eher an den Hof [39] zurück, bis er ganz genesen war, mit Ausnahme der Wunden, die die Liebe und der Aerger ihm geschlagen hatten. Als er nach seiner Rückkehr sich zum ersten Mal wieder seiner sieghaften Feindin gegenüber sah, konnte er nicht umhin, zu erröthen, und obgleich er der dreisteste aller Cavaliere des Hofes war, ereignete es sich zu seiner eigenen Verwunderung sehr oft, daß er in ihrer Gegenwart ganz und gar die Haltung verlor. Das nahm ihrem Verdacht den letzten Zweifel, und sie begann, ihn mehr wie einen Fremden zu behandeln. Sie stellte es sehr fein an, er merkte es aber doch, sagte jedoch nie ein Wort, um nicht ganz von ihr entfernt zu werden, und verschloß seine Liebe und den Kummer über ihre Entfremdung in seinem Herzen.

»Hier, meine Damen, haben Sie eine Erzählung«, sagte Emarsuitte, »welche lehrt, sich nicht selbst etwas zuzuschreiben, was nicht eigenes Verdienst ist, über welche Sie aber auch stolz sein können, wenn Sie an die Tugend dieser jungen Prinzessin und an den gesunden Menschenverstand ihrer Ehrendame denken.«

»Mir scheint«, unterbrach sie hier Hircan, »dieser Edelmann doch so wenig Muth besessen zu haben, daß er garnicht verdiente, zum Gegenstand einer Erzählung gemacht zu werden. Denn bei solcher Gelegenheit muß man nicht weichen, mag es sich nun um eine Alte oder Junge handeln, und seine Liebe war keine übermächtige, sonst hätte nicht Furcht vor einem möglichen Tode und vor Beschimpfung darin Platz gefunden.« Nomerfide wandte sich an ihn mit den Worten: »Und was hätte der Arme angesichts zweier Frauen machen sollen?« »Er mußte die Alte tödten«, sagte Hircan, »und wenn sich die Junge allein gesehen hätte, wäre sie schon zu besiegen gewesen.« »Tödten?« fragte Nomerfide, »wollt Ihr denn aus einem Liebenden einen Mörder machen? Wenn Ihr solche Ansichten habt, muß man sich ja recht vorsehen in Eure Hände zu fallen.« »Wenn ich einmal so weit bin«, nahm Hircan wieder das Wort, »würde ich mich für entehrt halten, wenn ich meinen Plan nicht zu Ende führte.« Hier unterbach ihn Guebron. »Findet Ihr es denn seltsam, daß eine Prinzessin, die in allen guten Sitten auferzogen ist, einem einzelnen Mann widerstehen konnte? Da müßte Euch doch eine Frau niederen Standes, die den Händen Zweier [40] entrinnt, noch mehr in Erstaunen setzen.« »Guebron, ich gebe Euch das Wort«, sagte Emarsuitte; »Ihr scheint eine Geschichte von einer armen Frau zu wissen, die vielleicht ganz gut zu hören wäre.« Guebron sagte: »Da Ihr mich gewählt habt, will ich Euch eine Geschichte erzählen, die ich genau weiß, well ich den näheren Umständen an Ort und Stelle nachgeforscht habe. Ihr werdet sehen, daß frauenhafte Zurückhaltung und Tugend nicht nur bei Prinzessinnen zu finden ist, und Liebe und fein ausgesonnenes Vorgehen nicht nur bei denen, wo man es zunächst denkt.«

Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von www.editura.de durch TextGrid und werden unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz (by-Nennung TextGrid, www.editura.de) veröffentlicht. Die Lizenz bezieht sich nicht auf die der Annotation zu Grunde liegenden allgemeinfreien Texte (Siehe auch Punkt 2 der Lizenzbestimmungen).

Lizenzvertrag

Eine vereinfachte Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in allgemeinverständlicher Sprache

Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek