a. [Man stecke das verwundete Glied dreimal]BesprechungenGebräuche und AberglaubeZweiter Band: Gebräuche und AberglaubeSagen, Märchen und Gebräuche aus MeklenburgMärchen und SagenBartsch, Karl1741. [Mittel, um das aus Wunden strömende Blut zu stillen]

1741.

Mittel, um das aus Wunden strömende Blut zu stillen.

a.

Man stecke das verwundete Glied dreimal in ein Ofenloch.
b. [Abkochung aus der Haut eines Bockes]a. [Man stecke das verwundete Glied dreimal]BesprechungenGebräuche und AberglaubeZweiter Band: Gebräuche und AberglaubeSagen, Märchen und Gebräuche aus MeklenburgMärchen und SagenBartsch, Karl1741. [Mittel, um das aus Wunden strömende Blut zu stillen]

b.

Abkochung aus der Haut eines Bockes mit der Asche seiner Haare.
c. [Man legt, um das Nasenbluten zu stillen]b. [Abkochung aus der Haut eines Bockes]a. [Man stecke das verwundete Glied dreimal]BesprechungenGebräuche und AberglaubeZweiter Band: Gebräuche und AberglaubeSagen, Märchen und Gebräuche aus MeklenburgMärchen und SagenBartsch, Karl1741. [Mittel, um das aus Wunden strömende Blut zu stillen]

c.

Man legt, um das Nasenbluten zu stillen, ein Kreuz von Strohhalmen auf die Erde und läßt die Blutstropfen darauf fallen.

d. [Zur Stillung des Nasenblutens schreibt man]c. [Man legt, um das Nasenbluten zu stillen]b. [Abkochung aus der Haut eines Bockes]a. [Man stecke das verwundete Glied dreimal]BesprechungenGebräuche und AberglaubeZweiter Band: Gebräuche und AberglaubeSagen, Märchen und Gebräuche aus MeklenburgMärchen und SagenBartsch, Karl1741. [Mittel, um das aus Wunden strömende Blut zu stillen]

d.

Zur Stillung des Nasenblutens schreibt man dem Leidenden mit einem von der Sense durchschnittenen Stoppelende eines Weizen-, Roggen-, Hafer- oder Gerstehalmes die Worte »uhi upuli« auf die Stirn.


FS. 517.