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An die Großherzogin Maria Paulowna
Durchlauchtigste Großfürstinn
gnädigste Erbgrosherzoginn
und Frau.
Ew. Kayserl. Hoheit heute nicht bey mir aufwarten zu können schmerzt mich sehr, besonders da ich noch eine Erläuterung schuldig bin.
Darf ich dieselbe an Meyern geben, so kann es diesen Abend geschehen.
Mich und meine Gebrechen zu gnädigster Geduld empfehlend
unterthänigst
Weimar d. 2. März 1820.
J. W. v. Goethe.