Rudyard Kipling Finanzwirtschaft der Götter The Finances of the Gods Das Abendessen in Dhunni Bhagats Chubara war zu Ende, und die alten Priester rauchten oder beteten ihre Rosenkränze. Ein kleines Kind kam hereingetrappelt, den Mund weit offen, in der einen Hand einen Strauß Butterblumen und in der andern ein Päckchen Tabak. Es versuchte niederzuknien und vor Gobind eine tiefe Verbeugung zu machen, aber fett wie es war, fiel es hin auf seinen glattgeschorenen Kopf und purzelte auf die Seite, strampelnd und nach Atem schnappend, wobei die Butterblumen nach links und der Tabak nach rechts in weitem Bogen flogen. Gobind lachte, stellte es wieder auf die Füße und segnete die Butterblumen, während er den Tabak einsteckte. The evening meal was ended in Dhunni Bhagat's Chubara and the old priests were smoking or counting their beads. A little naked child pattered in, with its mouth wide open, a handful of marigold flowers in one hand, and a lump of conserved tobacco in the other. It tried to kneel and make obeisance to Gobind, but it was so fat that it fell forward on its shaven head, and rolled on its side, kicking and gasping, while the marigolds tumbled one way and the tobacco the other. Gobind laughed, set it up again, and blessed the marigold flowers as he received the tobacco. »Von Papa«, sagte das Kind. »Er hat das Fieber und kann nicht kommen. Wirst du für ihn beten, Vater?« 'From my father,' said the child. 'He has the fever, and cannot come. Wilt thou pray for him, father?' »Freilich, Kleinchen; aber der Erdrauch ist aufgestiegen und Nachfrost liegt in der Luft. Es ist nicht gut, nackt im Herbst herumzulaufen!« 'Surely, littlest; but the smoke is on the ground, and the night-chill is in the airs, and it is not good to go abroad naked in the autumn.' »Ich hab keine Kleider«, sagte das Kind, »und den ganzen Tag hab ich Kuhfladen in den Bazar tragen müssen. Es ist so heiß gewesen, und ich bin schrecklich müd.« Es schauderte ein wenig, denn die Dämmerung war kühl. 'I have no clothes,' said the child, 'and all to-day I have been carrying cow-dung cakes to the bazar. It was very hot, and I am very tired.' It shivered a little, for the twilight was cool. Gobind steckte den Arm unter seine weite, buntgefleckte Lumpendecke und machte neben sich ein kleines einladendes Nest daraus; das Kind kroch hinein, und Gobind füllte den frischen Tabak in seine messingbeschlagene Wasserpfeife: mit dem langen Lederschlauch. - Als ich in die Chubara trat, lugte der kleine geschorene Kopf mit der Haarquaste oben drauf und den schwarzen Kugelaugen aus seinem Nest heraus, wie ein Eichhörnchen, während Gobind daneben saß und lächelnd duldete, daß das Kind mit seinem Bart spielte. Gobind lifted an arm under his vast tattered quilt of many colours, and made an inviting little nest by his side. The child crept in, and Gobind filled his brass-studded leather waterpipe with the new tobacco. When I came to the Chubara the shaven head with the tuft atop, and the beady black eyes looked out of the folds of the quilt as a squirrel looks out from his nest, and Gobind was smiling while the child played with his beard. Ich wollte etwas Freundliches sagen, erinnerte mich aber noch rechtzeitig, daß, wenn das Kind vielleicht später zufällig stürbe, es heißen würde, ich hätte den bösen Blick, was ein furchtbarer Vorwurf ist. I would have said something friendly, but remembered in time that if the child fell ill afterwards I should be credited with the Evil Eye, and that is a horrible possession. »Bleib nur ruhig sitzen, Däumlingchen«, sagte ich, als der Kleine Miene machte, aufzuspringen und fortzulaufen. »Wo hast du denn deine Schiefertafel? Und wie hat denn der Lehrer einem Bösewicht wie dir erlauben können, auf der Straße herumzulaufen, wo doch gar kein Polizeimann da ist, der auf uns schwache Brummer achtgibt? Und in welchem Stadtviertel gedenkst du dir den Hals zu brechen beim Drachensteigenlassen auf dem Dach?« 'Sit thou still, Thumbling,' I said as it made to get up and run away. 'Where is thy slate, and why has the teacher let such an evil character loose on the streets when there are no police to protect us weaklings? In which ward dost thou try to break thy neck with flying kites from the house-tops?' »Nein, Sahib, nein!« sagte das Kind, versteckte sein Gesicht im Barte Gobinds und flocht verlegen Strähne hinein. »Heut war doch schulfrei, und ich laß nie Drachen steigen. Ich spiel Ker-li-kit, wie die andern.« 'Nay, Sahib, nay,' said the child, burrowing its face into Gobind's beard, and twisting uneasily. 'There was a holiday to-day among the schools, and I do not always fly kites. I play ker-li-kit like the rest.' Kerlikit-Cricket ist das Nationalspiel der Schulbuben im Punjab, vom nackten ABC-Schützen angefangen, der zum Cricket-Ballbesteck sich eine alte Weißblechlampe auserkürt, bis hinauf zum Universitätshörer, der für die Meisterschaft trainiert. Cricket is the national game among the schoolboys of the Punjab, from the naked hedge-school children, who use an old kerosene-tin for wicket, to the B.A.'s of the University, who compete for the Championship belt. »So? Du spielst Kerlikit! Aber du bist doch selber erst halb so groß wie ein Cricketschläger!« sagte ich. 'Thou play kerlikit! Thou art half the height of the bat!' I said. Das Kind nickte stolz. »O ja! Ich kann gut spielen. Per-lay Ball: A-us! Lauf, lauf, lauf! Ich weiß das alles.« The child nodded resolutely. 'Yea, I DO play. PERLAYBALL OW-AT! RAN, RAN, RAN! I know it all.' »Aber du darfst dabei niemals vergessen, zu den Göttern zu beten, wie es vorgeschrieben ist«, ermahnte Gobind, der auf Cricketspielen und andere westliche Neuerungen nicht das geringste Gewicht legte. 'But thou must not forget with all this to pray to the Gods according to custom,' said Gobind, who did not altogether approve of cricket and western innovations. »Ich vergeß es nie«, beteuerte das Kind verschüchtert. 'I do not forget,' said the child in a hushed voice. »Auch deinem Lehrer Verehrung entgegenzubringen, und –« - Gobinds Stimme wurde mild - »und heilige Männer nicht am Bart zu zupfen, du kleiner Missetäter. Eh, eh, eh? Was ist denn das?« 'Also to give reverence to thy teacher, and'--Gobind's voice softened--' to abstain from pulling holy men by the beard, little badling. Eh, eh, eh?' Das Kind hatte sofort sein Gesicht in dem großen weißen Bart begraben und begann zu wimmern, bis Gobind es beschwichtigte, wie man alle Kinder in der Welt beschwichtigt: mit dem Versprechen, ihm eine Geschichte zu erzählen. The child's face was altogether hidden in the great white beard, and it began to whimper till Gobind soothed it as children are soothed all the world over, with the promise of a story. »Ich hab dich doch nicht erschrecken wollen, Dummerle! Schau doch her! Mach ich ein böses Gesicht? Also! Aré, aré, aré. Soll ich vielleicht mitweinen? Und aus unsern Tränen einen Teich machen, in dem wir dann beide ertrinken? Und wenn dann dein Vater nicht mehr gesund wird, wer wird ihn denn dann am Bart zupfen? Still, still, ich werde dir etwas von den Göttern erzählen. Hast du schon viele Geschichten gehört?« 'I did not think to frighten thee, senseless little one. Look up! Am I angry? Are, are, are! Shall I weep too, and of our tears make a great pond and drown us both, and then thy father will never get well, lacking thee to pull his beard? Peace, peace, and I will tell thee of the Gods. Thou hast heard many tales?' »Oh, viele, viele, Vater.« 'Very many, father.' »Aber ich weiß eine neue, die du sicher noch nicht gehört hast. Also: lang lang früher in alter Zeit, als die Götter noch mit den Menschen herumgingen - sie tun's auch heute noch, aber wir haben zu wenig Glauben und darum sehen wir sie nicht -, da ist Schiwa, der oberste aller Götter, mit Parbati, seiner Frau, eines Tages im Garten eines Tempels spazierengegangen.« 'Now, this is a new one which thou hast not heard. Long and long ago when the Gods walked with men as they do to-day, but that we have not faith to see, Shiv, the greatest of Gods, and Parbati his wife, were walking in the garden of a temple.' »In welchem Tempel?« fragte das Kind schnell. - »Im Nandgaon-Viertel?« 'Which temple? That in the Nandgaon ward?' said the child. »Ach was! Viel viel weiter. Vielleicht in Trimbak, oder in Hurdwar, wohin du einmal pilgern mußt, bis du groß bist. Nun, und da saß gerade im Garten unter den Jujube-Bäumen ein Bettelmönch, der hatte Schiwa verehrt durch vierzig Jahre und lebte von den Gaben der Frommen. Tag und Nacht war er versenkt in heiligen Betrachtungen.« 'Nay, very far away. Maybe at Trimbak or Hurdwar, whither thou must make pilgrimage when thou art a man. Now, there was sitting in the garden under the jujube trees, a mendicant that had worshipped Shiv for forty years, and he lived on the offerings of the pious, and meditated holiness night and day.' »Oh, Vater, das warst du!« rief das Kind und blickte mit weit offenen Augen Gobind an. 'Oh father, was it thou?' said the child, looking up with large eyes. »Aber nein! Ich hab dir doch gesagt, es war viel früher. Und dann war der Bettelmönch verheiratet.« 'Nay, I have said it was long ago, and, moreover, this mendicant was married.' »Haben sie ihn bei der Hochzeit auf ein Pferd gesetzt und ihm Blumen auf den Kopf gelegt und ihm verboten, in der Nacht zu schlafen? So haben sie es mit mir gemacht, als sie mich vor ein paar Monaten verheiratet haben.« 'Did they put him on a horse with flowers on his head, and forbid him to go to sleep all night long? Thus they did to me when they made my wedding,' said the child, who had been married a few months before. »So? Und was hast du dazu gesagt?« fragte ich. 'And what didst thou do?' said I. »Ich? No, ich hab halt geweint, und sie haben mich ausgescholten. Dann hab ich ›ihr‹ eine hineingehaut, und dann haben wir zusammen geweint.« 'I wept, and they called me evil names, and then I smote HER, and we wept together.' »Das hat der Bettelmönch nicht getan«, fuhr Gobind fort, »denn er war ein heiliger Mann und sehr arm. Als die Göttin Parbati ihn nackt so dasitzen sah auf den Tempelstufen, während alles hinauf- und hinabstieg, sagte sie zu Schiwa: ›Was werden sich die Menschen von den Göttern denken, daß sie ihre Verehrer so vernachlässigen? Vierzig Jahre lang hat dieser Mann da zu uns gebetet und nur täglich ein paar Körner Reis und einige zerbrochene Kaurimuscheln dafür gekriegt. Die Herzen der Menschen werden hart werden, wenn das so weitergeht.‹ Und Schiwa sagte: ›Ich will nach dem Rechten sehen‹, und rief in den Tempel seines Sohnes, des Gottes mit dem Elefantenkopf, hinein: ›Mein Sohn, draußen ist ein Bettler, der ist sehr arm. Was gedenkst du zu tun für ihn?‹ - Da erwachte der große Elefantenköpfige in der Dunkelheit und antwortete: ›Wenn es dein Wille ist, so soll er in drei Tagen hunderttausend Rupien haben.‹ - Darauf ging Schiwa mit seiner Frau Parbati fort. 'Thus did not the mendicant,' said Gobind; 'for he was a holy man, and very poor. Parbati perceived him sitting naked by the temple steps where all went up and down, and she said to Shiv, "What shall men think of the Gods when the Gods thus scorn their worshippers? For forty years yonder man has prayed to us, and yet there be only a few grains of rice and some broken cowries before him after all. Men's hearts will be hardened by this thing." And Shiv said, "It shall be looked to," and so he called to the temple which was the temple of his son, Ganesh of the elephant head, saying, "Son, there is a mendicant without who is very poor. What wilt thou do for him?" Then that great elephant-headed One awoke in the dark and answered, "In three days, if it be thy will, he shall have one lakh of rupees." Then Shiv and Parbati went away. Aber da hatte ein Geldverleiher, im Garten versteckt, gestanden unter den Butterblumen«, - das Kind blickte verständnisvoll auf den zerknickten Blumenstrauß, den es in der Hand hielt - »ganz richtig: unter gelben Butterblumen, und mitangehört, was die Götter besprochen hatten. Er war ein habgieriger Mann mit einem schwarzen Herzen und wünschte, das Lakh Rupien an sich zu bringen. So ging er denn zu dem Bettler und fragte: ›O Bruder, wieviel geben dir die Frommen täglich?‹ - Und der Bettler antwortete: »Genau weiß ich es nicht. Manchmal ein wenig Reis, manchmal ein bißchen Hülsenfrüchte und ein paar Kaurimuscheln. Es ist aber auch schon vorgekommen, daß sie mir gesalzene Mangos und gedörrten Fisch gegeben haben.‹« 'But there was a money-lender in the garden hidden among the marigolds'-- the child looked at the ball of crumpled blossoms in its hands--'ay, among the yellow marigolds, and he heard the Gods talking. He was a covetous man, and of a black heart, and he desired that lakh of rupees for himself. So he went to the mendicant and said, "O brother, how much do the pious give thee daily?" The mendicant said, "I cannot tell. Sometimes a little rice, sometimes a little pulse, and a few cowries and, it has been, pickled mangoes, and dried fish."' »Das schmeckt gut!« rief das Kind und leckte sich die Lippen. 'That is good,' said the child, smacking its lips. »Da sagte der Geldverleiher: ›Ich habe dich lange beobachtet und dich, deiner Geduld wegen, liebgewonnen. Deshalb will ich dir jetzt fünf Rupien geben für das, was du in den nächsten drei Tagen einnehmen wirst. Du brauchst nur diesen Schein hier zu unterschreiben.« Aber der Bettler erwiderte: ›Du bist ja verrückt! In zwei Monaten nehme ich nicht soviel ein, wie fünf Rupien wert sind›, und er erzählte es noch am Abend seiner Frau. Da sie ein Weib war, meinte sie: ›Wann hätte jemals ein Geldverleiher ein schlechtes Geschäft abgeschlossen?! Der Wolf läuft durch die Felder, um ein fettes Wild zu erwischen. Unser Schicksal liegt in den Händen der Götter. Daß du mir nichts unterschreibst in den nächsten drei Tagen!‹ 'Then said the money-lender, "Because I have long watched thee, and learned to love thee and thy patience, I will give thee now five rupees for all thy earnings of the three days to come. There is only a bond to sign on the matter." But the mendicant said, "Thou art mad. In two months I do not receive the worth of five rupees," and he told the thing to his wife that evening. She, being a woman, said, "When did money- lender ever make a bad bargain? The wolf runs through the corn for the sake of the fat deer. Our fate is in the hands of the Gods. Pledge it not even for three days." Da ging der Bettler zu dem Geldverleiher und sagte ihm, daß er nicht gedenke, den Handel abzuschließen. Der Bösewicht aber wollte ihn nicht loslassen, blieb den ganzen Tag bei ihm sitzen und bot immer mehr und immer mehr. Zuerst zehn, fünfzig und hundert Rupien, dann, da er fürchtete, die Götter könnten jeden Augenblick ihr Geschenk schicken, Rupien tausendweis, bis die Summe auf fünfzigtausend, also auf ein halbes Lakh, gestiegen war. Da gab das Weib des Büßers ihre Einwilligung und der Vertrag wurde unterschrie ben. Das Geld wurde in Silber ausbezahlt und große weiße Stiere brachten es in Wagenladungen herbei. Alles schien in Ordnung zu sein, aber das Geschenk der Götter kam nicht und kam nicht und das Herz des Geldverleihers wurde unruhig vor Erwartung. Am Nachmittag des dritten Tages ging der Geldverleiher in den Tempel, um die Beratung der Götter zu belauern und zu erfahren, auf welche Art das Geschenk eintreffen würde. Er war gerade mitten im Gebet, da öffnete sich eine Spalte zwischen den Steinfliesen, blieb einen Augenblick offenstehen, schloß sich dann wieder und zwickte die Ferse des Geldverleihers ein. Gleich darauf wandelten die Götter im Dunkel der Säulen umher, und Schiwa rief nach seinem Sohn Ganesha und fragte ihn: »Mein Sohn, wie steht es mit dem Lakh Rupien, die du dem Bettler geben wolltest?‹ - Und Ganesha erwachte - der Geldverleiher hörte deutlich das trockene Rascheln, wie der Gott seinen Rüssel entfaltete - und antwortete: ›Vater, die eine Hälfte ist bereits ausbezahlt, und den Schuldner für die andere Hälfte halte ich hier fest an der Ferse.‹« 'So the mendicant returned to the money-lender, and would not sell. Then that wicked man sat all day before him offering more and more for those three days' earnings. First, ten, fifty, and a hundred rupees; and then, for he did not know when the Gods would pour down their gifts, rupees by the thousand, till he had offered half a lakh of rupees. Upon this sum the mendicant's wife shifted her counsel, and the mendicant signed the bond, and the money was paid in silver; great white bullocks bringing it by the cartload. But saving only all that money, the mendicant received nothing from the Gods at all, and the heart of the money-lender was uneasy on account of expectation. Therefore at noon of the third day the money-lender went into the temple to spy upon the councils of the Gods, and to learn in what manner that gift might arrive. Even as he was making his prayers, a crack between the stones of the floor gaped, and, closing, caught him by the heel. Then he heard the Gods walking in the temple in the darkness of the columns, and Shiv called to his son Ganesh, saying, "Son, what hast thou done in regard to the lakh of rupees for the mendicant?" And Ganesh woke, for the money-lender heard the dry rustle of his trunk uncoiling, and he answered, "Father, one half of the money has been paid, and the debtor for the other half I hold here fast by the heel."' Das Kind schüttelte sich vor Lachen. »Und hat der Geldverleiher den Bettler bezahlt?« fragte es. The child bubbled with laughter. 'And the moneylender paid the mendicant?' it said. »Natürlich! Wen die Götter einmal bei der Ferse haben, der muß zahlen, bis er schwarz wird. Noch an demselben Abend wurde das Geld ausgezahlt. Lauter Silber. In großen Karren. Und das war Ganeshas Werk.« 'Surely, for he whom the Gods hold by the heel must pay to the uttermost. The money was paid at evening, all silver, in great carts, and thus Ganesh did his work.' »Na-thu! Ohé Nathu!« 'Nathu! Ohe Nathu!' Ein Weib rief's draußen in der Dunkelheit am Tor des Hofraums. A woman was calling in the dusk by the door of the courtyard. Das Kind rückte unruhig hin und her. »Die Mutter ruft!« The child began to wriggle. 'That is my mother,' it said. »Also geh, Kleinchen!« sagte Gobind. »Halt, wart noch ein wenig!« 'Go then, littlest,' answered Gobind; 'but stay a moment.' Er riß ein großes Stück aus seiner Flickendecke, legte es dem Kind um die Schultern, und das Kind lief hinaus. He ripped a generous yard from his patchwork-quilt, put it over the child's shoulders, and the child ran away.