Wilhelm Busch Naturgeschichtliches Alphabet Für größere Kinder und solche, Die es werden wollen. Im A meishaufen wimmelt es, Der A ff' frißt nie Verschimmeltes. Die B iene ist ein fleißig Tier, Dem B ären kommt dies g'spaßig für. Die C eder ist ein hoher Baum, Oft schmeckt man die C itrone kaum. Das wilde D romedar man koppelt, Der D ogge wächst die Nase doppelt. Der E sel ist ein dummes Tier, Der E lefant kann nichts dafür. Im süden fern die F eige reift, Der F alk am F inken sich vergreift. Die G ams im Freien übernachtet, Martini man die G änse schlachtet. Der H opfen wächst an langer Stange, Der H ofhund macht dem Wandrer bange. Trau ja dem I gel nicht, er sticht, Der I ltis ist auf Mord erpicht. J ohanniswürmchen freut uns sehr, Der J aguar weit weniger. Den K akadu man gern betrachtet, Das K alb man ohne weiters schlachtet. Die L erche in die Lüfte steigt, Der L öwe brüllt, wenn er nicht schweigt. Die M aus tut niemand was zu Leide, Der M ops ist alter Damen Freude. Die N achtigall singt wunderschön, Das N ilpferd bleibt zuweilen stehn. Der O rang-Utan ist possierlich, Der O chs benimmt sich unmanierlich. Der P apagei hat keine Ohren, Der P udel ist meist halb geschoren. Das Q uarz sitzt tief im Berges-Schacht, Die Q uitte stiehlt man bei der Nacht. Der R ehbock scheut den Büchsenknall, Die R att' gedeihet überall. Der S teinbock lange Hörner hat, Auch gibt es S chweine in der Stadt. Die T urteltaube Eier legt, Der T apir nachts zu schlafen pflegt. Die U nke schreit im Sumpfe kläglich, Der U hu schläft zwölf Stunden täglich. Das V ieh sich auf dere Weide tummelt, Der V ampyr nachts die Luft durchbummelt. Der W alfisch stört des Herings Frieden, Des W urmes Länge ist verschieden. Die Z wiebel ist der Juden Speise, Das Z ebra trifft man stellenweise.