August Stramm Geschehen I Gartendunkel, ferne Musik, Menschenwirren Sie herrschen?! Er roh herrschen! Sie lacht Er betroffen Sie läuft lachend fort Er starrt nach Mädchen aus dem Dunkel berührt seinen Arm Du Er starrt Mädchen gekränkt Du Er gleichgiltig ich Mädchen stampft zornig Er stampft Mädchen vor ihm quälen Er lacht auf Mädchen schluchzt Er umarmt Mädchen lehnt an   Weib tappt, leise Du horcht, preßt die Hände auf die Brust Du lauscht Er aus dem Dunkel, leichthin ich?! Weib befreit ich tastet seine Hand Er legt den Arm um Weib schauert, haucht Du? Er beugt zärtlich Du? Weib wehrt ich Er zärtlich scherzig ich?! küßt Weib haucht Er stark, über ihr ich Weib atmet hoch Er küßt heiß Weib birgt ich habe Angst Er lacht spöttisch Weib atmet schwer Er führt sie spöttelnd Angst Weib geht schwach in seinem Arm ins Dunkle   Sie kommt nachdenklich, steht, schaut um, schreitet, sinnt, horcht Schrei flieht raschlig Er tritt vor, herrisch wer? faßt ihre Hand Sie ruhig Mann? Er drohend Weib?! Rufen aus den Büschen Schatz? näher schmeichelnd Schatzi? Sie ruhig rufen Er erschreckt ich?! Dirne hüpft aus dem Dunkel, stutzt, späht Ihr ins Gesicht, schlägt frech die Hände ineinander Du Sie löst die Hand und entfernt sich langsam Dirne höhnt die?! rüttelt ihn frech lachend Du?! reißt und wirft an, küßt und kugelt mit ihm ins Gebüsch   Seufzer aus dem Gebüsch ich! Dirne horcht auf he?! Seufzer ich! Dirne springt auf und raschelt den Strauch wer? Seufzer ich! Dirne stampft nu Dich! Stimme führe mich nicht in Versuchung Dirne stampft nu Dich! Stimme führe uns nicht in Versuchung Dirne kreischt wütend Diiich! Schrei schrickt Dirne reißt wild das Gebüsch verrückt?! zerrt die Beterin aus dem Busch Beterin die Hände auf der Brust gefaltet Dirne schüttelt wütend Dich! Beterin ergeben ich Dirne pufft und stößt, höhnt Du! Beterin wimmert beten Er tritt wehrend dazwischen Dirne wild, höhnisch Du! Du! Du! beten beten beten schüttelt ihn, läuft in kreisches Lachen fort ik ik ik ik schrei mir dod! ik schrei! Beterin zittert, die Hände gekrampft Er faßt ihre Hände, weich Du Beterin wiederholt mechanisch bewegungslos ich Er küßt Beterin ohne Bewegung beten Er umarmt und küßt Beterin ängstet Du Er lacht, küßt, hebt hoch und trägt fort ich! beten Dirne zerrt Sie hier! schaut um nu nich! lacht auf, reißt den Busch auseinander in schamloser Lache Beterin geht hoch Er die Beterin im Arm Dirne stößt sie auf die beiden zu Dich Beterin schluchzt die Hände vors Gesicht Dirne stößt die Beterin fort, umschlingt Ihn wild und küßt ich bete Er stößt sie mit beiden Händen fort Dirne empört Du? höhnt grell auf mir Du? lacht grell und stößt Sie auf Ihn Du! der! Dich läuft in kreisches Lachen fort Er aufrecht Beterin stammelt entsetzt auf Sie ich gehe! gehen bleibt Sie aufrecht vor ihm Er stemmt die Arme, kraftbewußt, trotzig ich! Sie lächelt und wendet, leicht aber bestimmt ich! geht langsam Er hastet neben Sie Du? Sie lächelt Du? Er stolpert Sie lächelt Steine Er stolpert Dich! Beterin geht nach, zupft ihn Du! Er neben ihr, heiß Du! Sie schreitet fragt ich?! Er stolpert ihr nach, wild erregt Dunkel Dunkel Dunkel! Beterin hinter ihm Du Du Du steht verzweifelt, blickt nach, läuft, tappt in den Garten, in langem Aufschrei ooooo Lärm , Geschrei , Menschenwirren Rufe wo? wo? Menschenmenge wogt ran Beterin in Jammer o lehnt an einen Baum Dirne lacht grell der? die? Jüngling stößt scherzend die Beterin Du Dirne schupst lachend die Beterin auf den Jüngling, sie hängt einen Mann ein Weib am Arm ihres Mannes, zitternd gemein! gemein! Beterin stößt den Jüngling von sich Jüngling lacht o Mädchen in Hast wer? Jüngling umarmt das Mädchen Mädchen schreit Junge Burschen lachen um sie Kellner bricht durch die Menge er hat nicht bezahlt. Gejohle der! der! Gelächter, Durcheinander strömt ab Weib am Arm des Mannes zitternd gemein Mann ruft Licht! mehr Licht! Beterin und Mädchen eng aneinandergeschmiegt hinter dickem Baum was sagte der? Beterin zittert ich! Mädchen zittert ich! Dirne mit ihrem Galan der Saubock zieht fort Beterin faßt das Mädchen an der Hand komm! Licht flammt auf Leben im Garten Musik . II Hinterhaus. Türe mit Steinstufen Dirne führt die Hand der Beterin Du Beterin setzt verschluchzt auf die Stufe Dirne daneben ich Beterin erschrickt Dirne roh heulen Beterin beten faltet die Hände Dirne steht auf und reckt, roh Jeld! Beterin zuckt zusammen Dirne höhnt Du Beterin verhält das Gesicht Sie tritt heraus Dirne stutzt im Recken, trumpft nu jrade! ich geht frech an Ihr vorbei ins Haus Sie stutzt, schaut nach, beugt über die Beterin Beterin hebt den Kopf und schrickt Sie nach einer Weile Du? Beterin starrt, stockt Du? Sie forscht ruhig ja Beterin stockend ich kenne Dich nicht Sie ruhig Du? Beterin greift jäh erkennend ihre Hand Du Du Du jäht hoch Sie schrickt, lächelt, streichelt der Beterin Haar Beterin tritt wehrig zurück ich will zu ihm Sie blickt ruhig forschig Beterin unsicher ich kenne ihn Sie blickt ruhig forschig Beterin bricht zusammen ich trag sein Kind Sie verklärt die Augen in Weiten, langsam Kind Beterin klammert ihre Hände Du mußt mir helfen! Du! Sie löst die Hände stumm Beterin auf den Knien vor Ihr mit erhobenen Händen, fleht Du! Du! Dirne keift drinnen Beterin horcht verzittert Sie wendet zur Tür Tür reißt auf Dirne in der Tür mit zerzaustem Haar und zerbrochenem Schirm ich stürzt auf sie Du! Sie hebt die Hand zur Abwehr Er in der Tür Du! Sie stürzt zu ihm hin ich! Dirne lacht und schwingt den Schirmfetzen Er kennt mich nicht! der kennt mich nicht! teuflisch, höhnisch ich! Euch! Euch! grelles Lachen Euch Weib taumelt heran und klammert die Stufe mein Mann weiß alles! mich rutscht und klammert seine Knie Du! Dirne lacht höhnisch ich Er hält ihren Arm, ratlos Du?! Sie beugt den Kopf Du! Männer tragen Leiche Weiber tragen schreies Kind Träger hier im Haus Träger roh ersäuft Weib bedauert Mächen Ein Weib lullt das Kind dät Balg lebt, is nich mit ersoffen! Träger roh Platz! stoßen an Ihm vorbei ins Haus Weiber drängen nach nu hat es keenen Vater nich schüttern das Kind Du! Er führt die Hand über die Augen, traumhaft was? Dirne lacht grell höhnisch Du! Dich! Dich! Du! Er wild unbändig Ihr?! Ihr?! Ihr?! Ihr?! Dirne schreit frech trotz wir! Er schreit auf ich! prügelt, reißt und stößt Beterin, Dirne und Weib davon Sie kauert auf der Stufe und verhält das Gesicht Er kommt atemlos zurück Du Sie schaut auf, matt Du... Er legt die Hand auf ihre Schulter, schmeichelt Du Sie schauert ich habe Furcht Er erschrickt Du hast Furcht Sie nickt Er reckt, lacht sieghaft das sagst Du immer Sie hebt jäh hoch das sagte ich nie, noch nie Er lacht übermütig und zieht sie an sich Du immer Sie angstvoll bestimmt ich nie Er umarmt sie Sie klagt das sagten andere Er bestürzt, lacht hell auf, reißt an sich, küßt wild Sie unter seinen Küssen stammelt entsetzt Du hast kein Gedächtnis Er küßt, lacht, jubelt ich habe Dich! ich habe Dich! ich fühle Dich! ich küsse Dich! ich atme Dich! Dich! Dich! Dich! hebt hoch und trägt fort Du! Dich!!! III Warte, Eisgipfel blicken Er beobachtet Sie steht hinter Ihm Er ruft Mich Sie legt die Hände auf die Schultern Er schreckt und wehrt Hände Sie schrickt und faltet Er beobachtet Er ruft Mich Sie weh ich Er widerspenstet heftig Mich Mich verschlafen Er zärtlich Mich Er zärtlich der Stern? Mich erwacht dein Stern?! Er stummt, lächelt zärtlich, echot mein Stern! Mich tritt zu ihm an den Beobachter Dich! Er klangsuchig Mich Mich schaut auf, legt die Hand auf seine Schulter, betont Dich! Er schauert Mich Ja, ich sah den Stern! Dich! dein Stern, ich nenn ihn Dich. Du barst ihn aus dem Weltall! Dich! Er schauert in sich Mich nimmt die Hand fort, zärtlich streichig Er schauert, sehnt die Hand! Mich kindlich staunig was! Er kauert Hände! Sie geht hinaus Mich wirrt nach Mutter? Er erwacht, unwissend sinnt Mutter?! Mich verängstet Vater? Er schrickt wehklagend Vater Mich schmiegt an Vater Er legt den Arm um Du bist Mich! Mich zärtlich Du Mich! Er steht auf reckt, wehklagig nichts Mich zärtlich sorgig was Du? Er zuckt, klagt Du? Du? Mich? Mich schweigt, schmiegt, sorgt, ruhigt was Du? Du? Mich? ich? Er spannt schwer, reck, trotz, wach ich kann nicht was ich will Mich birgt den Kopf an seiner Brust Du Können Wollen Können Du! Er spannt unband ich will! ich will! ich will! Mich kindlich was willst Du?? Er reckt um, packt, reißt in wilden Kuß Mich taumelt, klammert, wehrt, wirrt, schreit Vater! Er jäh, rast, packt, schleudert, flucht Vater! Mich stürzt in Aufschrei Sie tritt ein, starr Vater! Er rast Du?! Du? Sie ohne Bewegung, tonlos Du? Er rast ich! ich will! will! Sie reglos, tonlos will Er starrt, wacht, schüttert in Weh o wollen können wollen können wollen Sie tritt zwischen Ihn und Mich Mich zittert, schleppt, kriecht raus Er Starrt Sie Sie reglos Er Trotz, Wut, Entsetzen starre! starre! ich! Sie reglos tonlos wendet klagend Mich! Mich Er starrt, schlägt die Hände vors Gesicht, schlittert, reckt, starrt Sie deine Tochter Er lahmt Sie haucht deine! Er weht o Mich! o Mich! Sie harrt Dich! Er klanglos, tonlos Mich bricht auf ich kann was ich will, ich will was ich kann. Ich muß was ich will legt die Faust auf den Hebel Sie hält die Hand Du! Er rast, Wut Du! Sie mahnt hart Du! Er maßlos Du? wer bist Du? bist Du? Sie schüttert, starktfest ich Er unband Dich! Dich! Sie schüttert furchtbar, wankt, hält krampfhaft seine Hände Er höhnt in gelles Lachen und ringt mit Ihr Sie wankt, hält krampfhaft die Hände, Entsetzen, Grausen, Weh die Hände, Hände, deine Hände Er gellt in reckes Lachen o meine, meine Mich! reißt los, wendet zu den Instrumenten, hantiert so ward ich einsam fährt um in furchtbarem Ausbruch ich! ich! Er maßlos zu ihr Du ohne Mich! Du ohne Dich! Du ohne ich!! Sie will sprechen, zerflattert, stürzt zu Boden, kauert den Kopf zur Erde geschüttert, stammelt Du! Er fährt hoch, horcht auf, stutzt, reckt in gewaltiges Lachen, weist ab, roh, wild, rase Du! stößt den Fuß, bricht das Wimmern zu Boden, wirft mit gewaltiger Aufregung den Hebel herunter, jubelt, siegt ICH! Schreie flirren schwirren türmen bergen haufen pressen sticken zittern strecken sterben flirren Brausen Sausen Donnern Beben Abgrund Rasen Nacht IV Hallen stahlen Sterne baden den Weltraum Er steigt aus der Tiefe Ich und Euch! Die drei Strahler demütige Anbetung Er Hoheit Ich und Euch! Sie hinter ihm die Hände gekrampft Die Strahler Du! Er staunt nach Ihr Sie Blick in Fernen Die Strahler Gott! Er in Fernen Die Strahler Anbetung Strahlen! Schweigen Die Strahler streuen Strahlen Er Hoheit Die Strahler Dir! Er Ruhe schöpferisch Wir! Die Strahlen füllen meine Hand hält die flache Hand Die Strahler scheu Dir! Er meine Strahlen! Die Strahler scheu Schöpfer! Schöpfer! Er sturmgeschüttelt Strahler im Staube Strahler! Strahler im Staube Schöpfer! Strahler im Staube All! Er steinern schwer All! Erschaffen! Bären! stummt, krampft die Faust Bären sinnt, kämpft, sinnt, quält, schüttelt die Faust Bären! Strahler im Staube zehres Lusten Strahler im Beben sterbe Liebe Er horcht Strahler im Schauern mich bar Gebet Er spannt Sie hebt die Hände in Erkennen o Ihr o Ihr o Ihr! Er schrickt nach ihr. reckt versunken haucht Wir! Die Strahler streuen Strahlen Wir strahlen Er in Fernen Strahlen Strahler im Staube der Himmel barst Er spannt Strahler in Beben die Erde bebte Er spannt Strahler in Schauern das Strahlen raumte Er in höchster Spannung Strahlen Strahlen meine Strahlen Die Strahler im Staube zittern. Anbetung Du nahmst uns in Dein Paradies! Er in Fernen meine Strahlen Strahler sprengen auf schwenken Strahlen Strahlen! Strahlen! Sterne tauchen den Raum, weben, flammen, weiben, armen, klingen, singen, tönen, jubeln Tanzen Strahler packt und armt und schleudert, schleudert, packt und armt, packt und armt und schleudert Strahler armt und tanzt und lacht, lacht und armt und tanzt, armt und tanzt und lacht Strahler armt und küßt und reigt, reigt und küßt und armt, armt und küßt und reigt Er aus Fernen Sie krampft die Hände vor die Brust Reigen jubelt Licht und Licht und Licht und Licht und Licht und Licht und Licht Er erwacht, reckt, lacht, greift und hascht meine meine Mich Schrecken Ängsten Weichen Fliehen Er hascht und hascht Mich Mich Weichen Dunkel Dunkel Nachten Dunkel Er hascht und geht und stört Mich! Schrecken kreischt Nachten Dunkel Kreischen taucht zertaucht Er preßt den Kopf Leere Stahlt Strahler stampft Strahler starrt Strahler schluchzt Die Strahler klagen Licht und Licht und Dunkel Er steht Starre Die Strahler beten Lichter! Lichter! Er fern Blende! Blende! Die Strahler Zittern Strahler! Strahler! Er Dunkel! Die Strahler flehen Strahler! Strahler! werfen Strahlen in den Raum Er richtet hoch strahlet! strahlet! Die Strahler werfen Strahlen, flehen Strahler! Strahler! Schöpfer! Er Hoheit Ihr strahlt! strahlet! Die Strahler immer dringlicher Strahler! Strahler! Schöpfer! Gott! Er Hoheit meine Strahlen Die Strahler werfen Strahlen Heller! Lichter! Du! Dich! Wir! Er hält geblendet die Hand vor die Augen Ihr! Strahler verwirrt, verstört Strahler! Strahler! deine Strahlen! Wir! Er tritt zwischen die Strahler, die Hand vor den geblendeten Augen, packt wirft Strahler stürzen, springen auf, weichen, werfen Strahlen Strahlen, Strahlen! unsere Strahlen! unsere Strahlen! Strahler Empörung vor Ihm, schleudert Strahlen Wir! Strahler Wir! Strahler Wir! Er geblendet wirr tastet schreit Ich Strahler Hohn wirft Strahlen Wir! Er tastet um, reckt gewaltig die Hand in den Raum Ich! Die Strahler hohnlachen schleudern unsere Strahlen! Wir! Er ohne Rühren Ich! Ein Schatten wälzt den Raum Er hoch stark, eine Hand über den Augen, eine Hand in den Raum Erde! Die Erde rollt dämmert Sie tritt neben Ihn Er nimmt die Hand von den Augen schaut auf in Schauern flüstert Ich Die Strahler Schmettern, Zittern, Schrecken, Beben, Furcht, Anbetung Erde Erde Erde Erde Erde Erde! Er tastet blind Sie legt den Arm um Die Strahler schnellen hoch in Zorn Wut Haß Erde! Erde! Schlacker! Schlacker! Strahler Du barst den Himmel Strahler Du brachst das Licht! Strahler Du schlacktest unsere Erde Die Strahler Erde! Erde! Er fern sucht meine Strahlen Die Strahler dringen ein Schlacker! Schlacker! Wir Er tastet nach Ihr Hilfe Du! Sie nimmt seine Hand Du! Der Weltraum graunt Du! Die Strahler stutzen, horchen Der Weltraum graunt Du! Die Strahler lauschen, schauen Sie tastet ihn zur Tiefe Der Weltraum raunt Du! Er und Sie tauchen Tiefe Der Weltraum graut Du! Er und Sie tiefen Der Weltraum bellt Du! Er und Sie versinken Der Weltraum lichtet Du! stahlt Du! strahlt Du! blendet Du Sterne flirren, weiben, reigen, choren, tönen, jubeln Du! Du! Du! Du! Die Strahler stürzen, starren, hüllen, ducken, knien, lauschen, staunen, zittern, horchen Reigen vor und um die Strahler jubelt Du! Du! Dich! Du! Wir! Sohn! Die Strahler schnellen hoch Reigen Jubel Sohn! Sohn! Sohn! Sohn! Strahler hebt die Hände hoch, Jubel Sohn! Sohn! Taumel , Reigen , Tanz Sohn Die Erde taucht den Raum hoch, lichtdurchflutet Er und Sie aufrecht Hand in Hand Reigen stockt erstarrt Schauen Stummen Schweigen Die rolle Erde weht Er blindet, hebt die Hand haucht fruchtbar Der Welthauch flüstert fruchtbar tönt fruchtbar tönt fruchtbar schreit fruchtbar braust fruchtbar flucht fruchtbar Brausen Rollen Donnern Die Erde schlingt den Raum Die Strahler Zittern, Beben Der Reigen Zittern Beben Der Reigen weint, zerweint, flattert, schleicht, zerschleicht Die Strahler heben auf, Scheu, Furcht, Schauen Strahler schauert, bebt Entsetzen fluchen Strahler fluchen Strahler zittert fluchen Schauen der Erde nach Strahler kauert auf Erde Erde Strahler kauert Erde Strahler kauert, zittert, schauert Erde! Die Strahler stehen zaghaft auf, schauen Strahler sinnt Tränen Strahler stimmt bei große Tränen Strahler Weinen raumt Strahler stampft unwillig Verachtung Weibsohn! Du! Klagen matt im Raum Sohn Klingen Sohn Singen Sohn Jauchzen Sohn Klingen Sohn Wehen Sohn Stummen Sohn Strahler hebt die Hände, Jubel, Trotz Sohn! mein Sohn! Schweigen Schauen Strahler schaut Sterne Strahler schaut Sterne Strahler Beben in sich Sterne Die Strahler schauen Sterne! Die Strahler dämmern Sterne! Die Strahler ahnen Sterne! Die Strahler schluchzen auf, hüllen das Haupt, schreiten in Beben, Ohnmacht, Trotz Wir! Schreiten Sterne Sterne Strahlen Strahlen Sterne Aufschrei Sohn Aufgell Ich! V Eise Erde. Dorf Er an ihrer Hand tastet den Stab Er tastet Sie Du? Sie ruhig weich Ich Er befriedigt Ich! sitzt erschöpft am Wege Sie sitzt Er streicht das Gesicht Dunkel Sie ruhig Sterne Er sinnt Sinnen Sterne? Er schauert kalt Sie ruhig Sterne Er sinnt Sterne? sinnt, quält Sterne? Sie nimmt weich seine Hand Er zärtlich Hände Sie zuckt in Erinnerung Er küßt die Hände Sie reglos Er weich Ich Sie weich Ich Kind stapft Schnee am Dorfeingang, steht, schaut Er wendet den Kopf, horcht Sie wendet den Kopf Er Sie Kind Er horcht Kind? Kind zagt näher, steht, betrachtet Er tastet, spürt Du? Kind tritt zurück ich Er hält die Hand Ich? Kind nein Er hält die Hand Du? Knabe am Dorfeingang Du?! stutzt, läuft zum Mädchen, steht und schaut Er Du? Mädchen Knabe lachen sich an, verlegen wir? Er ihr? Mädchen Knabe Wir Er ungeduldig ihr?! Schweigen Er zu Ihr wer? Sie Kinder Er sinnt Kinder Knabe prahlt unser Vater ist gestorben Er sinnt Vater? Knabe als er starb, da ist die Erde gestorben Er sinnt Erde?! Mädchen blaß weiß und schmerzlich wichtig kalt stolz vorher war warm licht besinnt blühen Er sinnt blühen Schweigen Er ruhig. bestimmt schließt ab Ich sehe nichts Kinder lachen laut Er zuckt Mädchen Du bist blind! Er zuckt Knabe prüft ja blind Sie legt die Hand auf seinen Arm Weib am Dorfeingang sucht und ruft und sucht ihr ihr! eilt zu den Kindern, schilt ihr! reißt die Hände Knabe nicht wahr? unser Vater ist gestorben? Weib zerrt fort, roh euer Vater! Kinder heulen Mädchen am Dorfeingang der Mann ist blind Weib stutzt und blickt zurück ha?! zerrt in das Dorf Er kauert in sich blind?! Sie weich die Hand auf seinem Arm Wir sehen! sehen! Weiber Krüppel Greise Kinder vom Dorfe her wo wo? stehen vor Ihm und Ihr o Er tastet Kinder? Sie faßt seinen Arm erfreut Du erinnerst? Erwachsene wer seid Ihr? seid Ihr? Sie Wir? Weiber frech, roh Ihr? Ihr? Er Kinder? Weiber Wie?! Sie Wir Weiber drängend Ihr? Kinder frech Ihr? Sie ruhig weit weit! Kinder drängen weit? Sie nickt ruhig von den Sternen Durcheinander wat? wer? wie? die? wat sagt Sterne? Sterne? Kinder trotzig unsere Väter sind bei den Sternen! Väter! unsere! Kind Du hast unsere Väter gesehen? Er lächelt Väter Knirps ( Knabe ) hä! blind! dä kann jä nich sehen! hä! Gelächter hä Er sinnt Väter! Kinder drängeln unsere Väter? Knirps ( Mädchen ) drängelt vor stottert schulweis Väter unsere Väter im Redefluß mit gefalteten Händen es war ein Vater unser Vater der konnt mehr als Menschen brannte die Sterne strahlte alle Erde aus Er horcht immer stärker auf und spannt Sie unbeweglich Knirps und fuhr und fuhr den Himmel durch in Flammen und sucht das Paradies das Paradies und wenn er heimkehrt wird die Erde wieder glühen und Lichter strahlen und Blumen blühen und ich und du und dich und mich und ihr und wir sind eins in Ewigkeit Ewigkeit Amen Er aufgerichtet hoch, glücklich, verklärt, lacht o die Väter! Väter! Erwachsene Kinder Väter! Sie steht auf Er hebt die Arme o Ihr o Wir o Mich o Ich! Durcheinander der! der! Pfaffe aus dem Dorfe wer ist der Mann? Durcheinander er kommt von den Sternen von den Vätern! unsere Väter! Er seherisch verklärt Ich bin euer Vater! Sie legt den Arm um Ihn Aufschrei Vater! Vater! Niederknien Ehrfurcht Anbetung Pfaffe aufrecht, kalt der Narr ist blind! Er Wir faßt seinen Kopf die Stimme! Sie Du erinnern! Er Ich kenne den Klang Sie glücklich schmiegt o Du erinnerst Pfaffe Hohn ich eines Weibes Sohn! Er schlägt die Stirn reckt in Lachen Du! Dich! Mich! Ihr! o Wir Pfaffe wild, außer sich fort die Kinder! fort die Kinder! fort die Kinder! Toren Toren er lästert uns! er lästert unsere Sterne! Gott! Aufstehen stumm scheu Knirps es war einmal ein Vater Pfaffe schlägt dazwischen wer lehrt euch diesen Unsinn? Kinder stieben heulen Mich lehrt. Mich o Mich! Pfaffe jagt wütend Mich o Mich! Er außer sich die Hände in den Lüften Mich! o Mich! Mich! o Mich? Knabe springt trotzig vor Ihn mein Vater ist ein König! Knabe trotzig mein Vater ist ein Herr! Knabe trotzig mein Vater macht die Erde blühen Pfaffe wütet fort! ihr! fort! Weiber zerren die Knaben eure Väter waren Lumpen! Kinder heulen König Weiber Lumpen! Kinder heulen Herren Weiber Lumpen! Kinder heulen Strahlen Weiber lachen Hohn die kahle Erde! kahle Erde! und zerren euch! ihr! uns! Pfaffe vor ihm Bettler! Narr! Durcheinander Bettler! Narr! Er reckt gewaltig Alle weichen zurück Er lacht in Erkenntnis, glücklich, weich und faltet die Hände Vater! Ich! Vater! Knirps ( Knabe ) springt vor, lacht dünn, höhnt Vater! hebt Stein Du! wirft Er faßt die Stirn, taumelt Sie fängt Ihn in den Armen Verstummen Entsetzen Aufschrei Weib springt vor, nimmt den Knirps beim Kragen und verprügelt ihn Alle Flucht zum Dorf Pfaffe als letzter, schaut zurück. schüttelt grimm den Kopf stapft ins Dorf Sie sitzt Er legt zurück, den Kopf in Ihren Schoß Mich o Mich Sie beugt über Ihn, legt die Hand auf Seine Stirn Er legt zurück dein Schoß Sie beugt über Ihn Ich Er flüstert Ich! Vater! Ich! reckt auf. gewaltig ruft frohlockt ICH!!! Echo stürmt und füllt die Leere Ich! Er fällt in Ihren Schoß Sie prüft, hebt den Kopf in Urschmerz und deckt die Hand über die Augen Mich mit Verbandszeug lächelnd inmitten plappernder Kinder Kinder durcheinander blind! der werfe Junge! o! Vater! Mich beugt über Ihn o Kinder knien bestürzt o o o Mich über Ihm ja es könnte wohl der Vater sein! Kinder beugen zur Erde, beten scheu Vater Vater! Sie nimmt die Hand von den Augen und schaut um Mich blickt auf Sie Ich Mich erkennt Mich bricht zusammen und legt den Kopf über Ihn und Ihren Schoß Sie legt die Hände auf beide tonlos weich Ich! Kinder blicken auf, zagen hoch, schleichen scheu den Blick zurück Knabe stößt das Mädchen Du! Mädchen pufft zurück Du! Knabe pufft ich! Mädchen pufft zurück Dich! Knaben puffen ihr Mädchen wehren wir Knaben puffen wir gehn alle zu Vatern! wir wir! Mädchen puffen zurück höhnen ihr! ihr! Knabe packt das Mädchen und balgt Du Mädchen packt den Knaben und balgt Du Knabe balgt ich! Mädchen balgt ich! Knaben balgen wir! Mädchen balgen wir! Gekreisch und Gebalge ins Dorf Sie tief gebeugt Du Ich Dich Mich schaut auf die Augen tief in Fernen Rätsel Wir!