3. Wilde, ungeberd'ge Flammen, Die sich suchen und verstecken, Wie sie zischeln, wie sie schmeicheln Und sich schlängeln und sich necken; Wie sie prasseln, knistern, jubeln, Sich verfolgen und umschlingen, Wie sie zu dem heißen Reigen Ihre lockern Lieder singen! Wie sie endlich glühend züngeln, Jauchzend hoch und höher schlagen, Mit den schlanken rothen Armen Gierig in einander ragen! Welches glühend frische Leben Seh' ich in den Flammen treiben – Und nichts als ein Häuflein Asche Soll von all' den Gluthen bleiben? ....