3. Eine lange graue Fläche, Mitten drauf ein Schlößlein traut; Weiß und voll im Winde schwanket Rings umher das Haidekraut. Bei des Schlößchens Erkerfenster Steht ein Mann und jubelt laut; Denn er hat jetzt in der Ferne Sein geliebtes Weib erschaut. Jauchzend springt er ihr entgegen, Küßt sie heiß auf Mund und Hand, Ordnet die zerstreuten Locken Und das flatternde Gewand. Und wie Kinder selig plaudernd Gehen sie nun Hand in Hand, Und des Weibes Seele segnet Dankbar Mann und Haus und Land.