15. [O ja, wir sind Phantasten] O ja, wir sind Phantasten, Narren und Schwärmer und kindertörichte Toren ... ihr habt recht! wir sind es! ... unsern Träumen nachzuhängen und unsere Kraft an Dinge zu vertrödeln, so wert- und zwecklos! ihr habt recht! ... anstatt praktisch zu sein und Geld zu verdienen! oder ... wenn schon: Bücher zu schreiben, wie der Verleger will, und wie sie gekauft werden ... ihr habt recht: es ist Narrheit, sich seine Jugend derart zu verquälen und freiwillig als Bettler sich durch's Leben zu schlagen, und in den besten Jahren dann gebrochen und müde zu sein, erschöpft und leer! und ... gebrochen ... wodurch? und ... müde ... wovon? ... von nichts!! ... und mit verflackerndem Auge zurückzusehn und sich sagen zu müssen, daß alles Mühn und alles Ringen, daß aller Kampf ... umsonst war! und nicht bloß umsonst, daß es lächerlich war: törichter Träume wegen sein bestes Leben lang sich von der Gnade anderer abhängig zu machen anstatt ... anstatt ... anstatt ... und doch ... und doch: nur Starke können solche Narren sein!