15. Nach dem Sturm am Himmelsrande Schwebt der Mond um Mitternacht; Langsam, schimmernd her zum Strande Rollt die Flut und brandet sacht. Ihre dumpfen Schläge mahnen An ein Herz, das müde pocht; Keine Spur mehr läßt dich ahnen, Welch ein Chaos hier gekocht. Sagt, wohin dies wilde Schwellen Jauchzender Titanenlust? – Wer begreift euch, Meereswellen? Wer begreift dich, Menschenbrust?