9. Villa bei Melanes auf Naxos Wie sich der Garten in Duft und Dämmerung hüllt! Der Orangen Saftige Wipfel verstreun liebliches Dunkel umher. Weithin streckt sich der Pinie Dach, aus Silberoliven Heben das säuselnde Haupt schlanke Zupressen empor. Durch Weinlauben hinauf führt stattlich zur Villa die Treppe, Aber des freundlichen Baus weite Gemächer sind leer. Könnt' ich doch hier, entfernt von der Welt, mit der Jugendgeliebten Einmal grüßen den Lenz, wann er mit Blüten sich schmückt, Oder in Muße den goldfruchtbringenden Herbst hinträumen, Nichts als Lieb' und Gesang in der beruhigten Brust!