DER VERWORFENE Du nahmest alles vor: die schönheit grösse Den ruhm die liebe früh-erhizten sinns Im spiel · und als du sie im leben trafest Erschienen sie verblasst dir nur und schal. Du horchtest ängstlich aus am weg am markte Dass keine dir verborgne regung sei .. In alle seelen einzuschlüpfen gierig Blieb deine eigne unbebaut und öd. Du fandest seltne farben schellen scherben Und warfest sie ins wirre blinde volk Das überschwoll von preis der dich berauschte .. Doch heimlich weinst du – in dir saugt ein gram: Beschämt und unstät blickst du vor den Reinen Als ob sie in dir läsen .. unwert dir So kamst du wol geschmückt doch nicht geheiligt Und ohne kranz zum grossen lebensfest.