Vierzeilige Gedichte (Rubaijat). 1. Ich ernte nichts als steten Gram im Leben, Kann in der Liebe nichts als Gram erstreben; Mir ist kein Freund, der Gleiches mit mir fühlte, Und kein Gespiele als der Gram gegeben. 2. Frag' um die Tapferkeit den Helden von Chăibēr, Frag' um den Edelmuth der Grabesstätte Herrn, Und labtest du, Hafis, an Gottes Huld dich gern, So frag' um ihren Quell den Schenken am Kjĕwsēr. 3. Fallst du, wie ich, in dieses Netz hinein, Wirst du bald wüst durch Becher und durch Wein; Ich setz' im Rausch die ganze Welt in Brand; D'rum meide mich, willst du verpönt nicht sein. 4. Ich hielt mich flehend fest an Seinen Sünbül haaren Und bat Ihn, Hilfe doch mir Trauernden zu geben. Er sprach: »Nimm meinen Mund, lass meine Locken fahren, Halt' an die Freude dich, und nicht an's lange Leben.« 5. Da Rosenknospen nun den duft'gen Kelch entfalten Und, in der Lust nach Wein, Narcissen Becher halten, Lebt ruhig Jener nur, der, wenn's nach Wein ihn lüstet, So wie das Bläschen thut, das eig'ne Haus verwüstet. 6. Gib mir jenen Wein, den alten, Der dem Landmann Kraft verleiht, Denn ich will mit neuem Saume Zieren mir des Lebens Kleid. Mach' mich trunken und entfremde Mich der Welt, auf dass ich dann Dieser Welt verborg'ne Dinge Dir berichte, edler Mann! 7. O du, in dessen Staub, voll Ehrfurcht, Mond und Sonne Bei Nacht so wie bei Tag die Stirn zu legen pflegt! Lass mich beengt an Hand, an Zung' und Herz nicht schmachten In der Erwartung Gluth, indess dich Nichts bewegt. 8. Verweile bei dem Freunde und begehre Des Weinpocals Genuss; Von jener rosigen Zipresse Lippen Begehre einen Kuss! Begehrt der wunde Mann, dass heilend schwinde Der Wunde letzte Spur, Begehre er's von der bewährten Fliete, Des Wundarztsohnes nur. 9. So lang die himmlischen Geschicke walten, Soll sich dein Thun dir stets nach Wunsch gestalten! Der Becher, den dir Tūktămūn credenzet, Soll eine Summe ew'ger Lust enthalten! 10. Nicht werth der Unbill ist das Glück der Erde, Des Lebens Lust nicht werth der vielen Plagen, Und ein Genuss von sieben tausend Jahren Des Leid's nicht werth von sieben Kummertagen. 11. Ich schlafe heute Nacht in Blut, aus Gram um dich, Fern von dem weichen Pfühl des Heiles schlafe ich; Doch schicke – glaub'st du's nicht – dein Traumgebild zu mir, Und wie ich ohne dich geschlafen, sag' es dir. 12. Sieh', ich sterbe vor Verlangen nach Umarmung und nach Kuss, Sieh', ich sterbe vor Begierde nach des saft'gen Mund's Genuss; Doch was spreche ich noch länger? Kurz und bündig will ich sein: Komm zurück, denn sieh', ich sterbe schon durch der Erwartung Pein! 13. O Seele! da ich eine Nacht Bis hin zum Tag mit dir verbracht, Bin ich kein Mann, verbringe ich Nunmehr ein Weilchen ohne dich. Der Furcht des Todes bin ich los Für alle Zeit, denn ich genoss Des Lebens Wasser, das so hell Entströmet deinem süssen Quell. 14. Wirst du noch lange Zeit so hart und grausam sein, Und Herzen, ohne Grund, so herben Qualen weih'n? Ein blutgetränktes Schwert besitzt der Mann von Muth, Und selber bist du Schuld, bespritzet dich dein Blut. 15. Von des Glases Lippe ziehe deine Lippe nie zurück, Dass dir durch des Glases Lippe werde jedes Erdenglück. Bitt'res ist vermengt mit Süssem in dem Glase der Natur: Jenes beut des Glases Lippe, dies des Freundes Lippe nur. 16. Du sprachst: »Dein will ich werden, Steh' d'rum in Sorgen nicht, Und freue dich; nur mache Dir die Geduld zur Pflicht.« Geduld und Herz, was sind sie? Das, was du nennst ein Herz, Ist nur Ein Tropfen Blutes Und tausendfacher Schmerz. 17. Ob der Liebe zu dem Freunde Tadle mich Betrübten nicht; Geh' mit Männern kranken Herzens Nicht so kleinlich in's Gericht. Weil du Kunde hast, o Ssofi, Von der Wand'rer Handlungsart, So beschuldige die Zecher Nicht so grausam und so hart. 18. Wie erzähl' ich die Geschichte Jener Kerze von Tsehĭgīl? Wie erzähl' ich, welcher Kummer Mein verbranntes Herz befiel? Wenn der Gram mein Herz beenget, Ist's, weil keinen Freund ich fand, Dem von meines Herzens Grame Ich zu sprechen war im Stand. 19. Die Schönen dieser Welt kann man mit Gold erhaschen Und kann gar schön mit Gold von ihren Früchten naschen: Sieh' die Narcisse an, die eine Krone schmücket, Wie sie ihr stolzes Haupt des Goldes wegen bücket. 20. Ein voller Mond, der an Gestalt Gerade der Zipresse glich, Hielt einen Spiegel in der Hand Und schmückte hold das Antlitz sich. Ich brachte zum Geschenke ihm Ein kleines Tuch: da sagt' er mir: »Es lebt, wenn du nach mir verlangst, Fürwahr ein schöner Wahn in dir!« 21. Der Paradies und Hölle theilet, Der Knotenlöser, Gott, Lässt meine Füsse nimmer straucheln Und wehret meiner Noth. Soll dieses Treiben frecher Wölfe Noch länger fortbesteh'n? Lass, Löwe Gottes, mich die Klauen, Die sieggewohnten, sehn! 22. Es tritt in's Auge mir nur stets dein Conterfei, Ich komme immer nur an deinem Gau vorbei; Der Schlaf schmeckt Allen süss zu deiner Zeit; allein Nur in mein Auge kömmt er wahrlich nie hinein. 23. Dein Auge, das Ränke nur regnet und List, Es regnet auch Schwerter. Gewarnt lasst Euch sein! Die treuen Genossen missfielen dir schnell: O über ein Herz, das so hart ist wie Stein! 24. Feind wurde jeder Freund der erst die Treue pries, Befleckt hat seinen Saum wer erst ein Reiner hiess; Die Nacht ist schwanger – heisst's –; doch, o der Wunderthat! Wer schwängerte sie denn, da ihr kein Mann genaht? 25. Mach', o Wind, was mir begegnet, heimlich Ihm bekannt, Künde Ihm mit hundert Zungen meines Herzens Brand; Aber sprich auf eine Weise, dass nicht zürne Er; Sprich ein Wörtchen, aber sprich es wie von ungefähr. 26. Ich sprach: »Was ist die Lippe?« Er sprach: »Ein Lebensborn.« »Dein Mund, was ist er?« sprach ich. Er sprach: »Ein Zuckerkorn.« Ich sprach: »Das was du sagtest sagt eben auch Hafis. « Er sprach: »Die schönen Geister begegnen sich gewiss.« 27. Mein Mond, vor dessen Wange das Sonnenlicht sich trübt, Und dessen Staub des Flaumes rings den Kjĕwsēr umgibt, Warf in des Kinnes Brunnen die Herzen insgesammt Und hat das Haupt des Brunnens mit Ambra dann verrammt. 28. Zieht jener Holde mit dem Moschusmaale Das Kleid vom Leibe sich, Er, jener Mond, mit dem noch nie an Reizen Man Andere verglich, Kann man das Herz in seiner Brust erblicken – So zart ist er gebaut – Wie man im Grunde eines klaren Wassers Die Kieselsteine schaut. 29. Schon naht der Lebenswüste ein Strom, der mächtig schwillt, Bald ist des Lebens Becher bis an den Rand gefüllt: Sei auf der Hut, o Meister, denn aus des Lebens Haus Schafft des Geschickes Träger schon das Gepäck hinaus. 30. Stets hoffen sollst du auf das Schicksal zwar, Doch, Weiden gleich, vor seinem Wechsel beben. Du sprachst: »Nach Schwarz kann's keine Farbe geben;« Doch wesshalb wurde weiss mein schwarzes Haar? 31. Dein Aug', das in die Schule ging bei Babel's zauberischem Treiben, Es mög', o Herr, stets eingedenk der trügerischen Künste bleiben! Und jenes Ohr, das einen Ring der Schönheit in das Ohr gehangen, Soll mit dem reichen Perlenschmuck hafisischer Gedichte prangen! 32. Es frommt am Rande eines Baches zu weilen stets bei'm Wein, Es frommt am fernsten Rand zu weilen der Trauer und der Pein; Zehn kurze Tage, wie die Rose, währt uns're Lebenszeit: D'rum frommt's der Lippe stets zu lächeln, dem Antlitz frisch zu sein. 33. Du, vor dem die keusche Knospe sich erröthend neigt, Und die trunkene Narcisse Scham und Staunen zeigt! Kann mit dir doch selbst die Rose sich vergleichen nicht, Denn sie borget von dem Monde, er von dir das Licht. 34. Erst reicht' Er mir den Wein der Liebe mit Treue dar, wie ich geglaubt; Da ward ich trunken, und Er schnellte das Glas der Unbill mir an's Haupt. Mit Wasser in den beiden Augen, und einer Brust, wie Feuer heiss, Ward ich zu Seines Weges Erde; doch gab er dann der Luft mich Preis. 35. An guten Menschen sollst du niemals böse handeln, Sollst nicht als Diw und Thier stets durch die Wüste wandeln, Sollst allzu gierig nicht nach deiner Nahrung streben, Und sollst bei eignem Werth dich nicht zu stolz erheben. 36. Du, in dessen Sünbül-Schatten Nahrung findet der Jasmin! Nahrung gibt den Perlen Eden's deine Lippe von Rubin. Wie der Lippe, sei der Seele Nahrung stets von dir beschert, Durch des Weines Geist, dem Nahrung in der Tonne wird gewährt. 37. Täglich sinkt mir eine Bürde and'rer Art auf's Herz, Schafft ein and'rer Dorn der Trennung meinem Auge Schmerz; Ich bemühe mich beständig, doch das Schicksal spricht: »And'res gibt es noch, zu welchem dir die Kraft gebricht.« 38. Was frommt es dir aus Gram zu gähren, gleich dem Wein? Des Grames Kriegesheer wird nie bezwungen sein. Es grünt die Lippe dir, halt' ihr das Glas nicht fern; Man trinkt am Wiesenrand den Saft der Rebe gern. 39. Noch währt die Zeit der Jugend, das Beste ist nun Wein; Das Beste für Betrübte ist: wüst und trunken sein. Die Welt ist wüst vom Scheitel bis an der Füsse Rand: Das Wüstsein ist das Beste in einem wüsten Land. 40. Komm' zurück, denn meine Seele hofft auf deiner Schönheit Strahl; Komm' zurück, denn immer stöhnet dieses Herz in Trennungsqual; Komm' zurück, weil, o mein Theurer, fern von deinem Angesicht Mir Verwirrten aus dem Auge eine Fluth von Wasser bricht. 41. Greife nach dem Glas, das Freuden ist geweiht, und komm; Unerblickt vom Wächter, meide jeden Streit, und komm! Horch dem Feind nicht, der dich heisset bleiben und nicht geh'n; Horch nur mir, der: Auf! dir sage, sei bereit und komm! 42. Als ich Armer in der Seele fühlte deiner Trennung Schmerz, War's als ob man Salz mir streute auf das wundgeschlag'ne Herz; Ich besorgte, eines Tages würden wir geschieden sein, Und du sahst's, am selben Tage stellte sich das Unglück ein. 43. Nie hält ein süsser Mund was er versprochen hat, Verliebter Seelen thun auf Liebe nie Verzicht. Fügt die Geliebte sich ganz deinem Wunsch und Rath, Nennt unter Liebenden man deinen Namen nicht. 44. Wesswegen ist dein Haar voll Locken und voll Glanz? Wesswegen senkt in Schlaf dein trunk'nes Auge sich? Es warf ja doch kein Mensch ein Rosenblatt auf dich: Wesswegen riech'st du denn nach Rosenwasser ganz? 45. Mit Dornen Grames ist der Weg zu dir besä't: Wo lebt ein Wandersmann, der diese Wege geht? Weisst du, wen man berühmt durch wahre Liebe nennt? Den, dem der Hauche Licht im Seelenantlitz brennt. 46. Entziehe deine Neigung, o Sohn, der Mutter »Welt« Und sieh', was ihrem Gatten zuletzt sie angethan! Doch ohne Herz begreif'st du keinen solchen Mann, Wenn dir, so wie Hafisen, ihr Angesicht gefällt. 47. Als deinen Gürtel meine Hand umfangen, Wähnt' ich, er müsse sich um Etwas schlingen; Doch, da dem Gürtel nichts genützt die Lende, Wie kann denn mir der Gürtel Vortheil bringen? 48. Den edlen Herzen werth, dem Volke wohl bekannt, Beredt, gemess'ner Art, dem Vollmondglanz verwandt, Ist, der im Land Schĭrās in hohem Rufe steht, Und holde Lieder singt, Hădschī Hăfīs Ăhmēd. 49. Hör' ich des Wonnevogels Flügelschläge? Schickt Düfte mir der Wünsche Rosenflur? Wie, oder spricht der Wind von Seiner Lippe? Kurz, ich vernehme Wunderbares nur. 50. Ein Liebchen heissen Blut's, ein Sänger, eine Flöte, Ein Fläschchen Wein, ein Ort, der still und ruhig sei! – Und, glüht mir dann der Wein durch Adern und durch Nerven, Begehre ich kein Korn von einem Hatem Tai. 51. Stärker wein' ich als die Kerze, bin ich nicht mit dir vereint, Weine rosenfarbe Thränen, wie sie nur die Flasche weint; Einem Glase Weines gleich' ich, denn mein Herz, das enge, thut – Höre ich die Harfe klagen – wie das Glas: es weinet Blut. 52. Gar schmählich handelt, wer sich selbst erhebt, Und nach dem Vorrang vor den Andern strebt; Nimm bei dem Augensterne Unterricht: Auf Alle blickt er, auf sich selber nicht. 53. Dem Rechtlichen will ich die Seele weih'n; Gern wirst das Haupt du ihm zu Füssen legen: Doch weisst du, was da mag die Hölle sein? Die Hölle ist: Mit Schurken Umgang pflegen. 54. Die ganze Welt im Mörser klein zerreiben, Mit Herzensblut auf die neun Himmel schreiben, Und hundert Jahr' im Kerker sein, ist leichter Als Einen Augenblick bei Thoren bleiben. 55. Wenn einst mein wundes Herz erreicht, wonach es strebet, Und in des Körpers Reich kein König »Geist« mehr lebet, Will ich mit Zuversicht an Gottes Throne hoffen, Es stehe jedes Thor der Seligkeit mir offen. 56. Behandle, Freund, nicht grausam deinen Feind; Trink' lauter'n Wein und sei vergnügt dabei; Den Rechtlichen gib deinen Kragen Preis, Doch von den Schurken mach' den Saum dir frei. 57. O dass des Schicksals Gunst sich freundlich zu mir neigte Und mir der Zeiten Lauf von Neuem Freundschaft zeigte! Da meiner Jugend Hand entrissen er die Zügel, Mach' er das Alter mir fuss hältig gleich dem Bügel! 58. In eitlen Wünschen nur vergeude ich das Leben, Was hat des Himmels Lauf mir Nützliches gegeben? Und wen ich immer noch um Freundschaft hab' beschworen, Der wurde mir zum Feind. O wär ich nie geboren! 59. Wenn Ihr, o Freunde, zärtlich Euch umschlinget, O, so vergesst des Himmelsrades Schwung; Und kömmt die Reih' an mich, und ich muss scheiden, So trinkt den Rest, mir zur Erinnerung! 60. Wo lebt in dieser Zeit, die jede Treue bricht, Ein Freund, der uns zuletzt zum Feinde würde nicht? Ich lebe immerdar geschieden von der Welt, Sonst sähe mich der Freund wie es dem Feind gefällt. 61. Wie mich nur die Feinde wünschen, wurde ich, o Freund, durch dich, Wurde, ach, durch dich zum Herbste, der ich einem Frühling glich; Weilte stets in deinem Köcher, schnurgerade wie ein Pfeil: Wesshalb machtest du, o Theurer, nun zu einem Bogen mich? 62. Ich bin ein schwacher Mann, bin sanft und unterthänig, Indess nur Grösse, Stolz und Dünkel aus dir spricht; Setz'st du auf's Feuer mich, werd ich d'rin sitzen bleiben, Doch setz' ich dich auf's Pferd, bleibst du d'rauf sitzen nicht. 63. Vor der Wirkung eines Seufzers sei, o Freund, auf deiner Huth, Denn von eines Seufzers Gluthen fällt auf dich auch eine Gluth; Lass in deinem eig'nen Gaue es nicht sorglos ausser Acht, Wenn bei Nacht die Thräne fliesset und der Seufzer früh erwacht. 64. Wirst du den Gram der Zeit noch lang im Herzen nähren? – Verzichte auf die Welt und was du hast in ihr; Ein Freund, ein Rosenbaum und Wein sei dein Begehren, Jetzt wo des Weines Rest in Händen blinket dir. 65. Ich will in meinem Herzen treu den Gram um dich bewahren, Will deinen Schmerz in Arzenei für's wunde Herz verkehren: Je mehr du mir das Herz betrübst durch grausames Verfahren, Um desto heisser wird mein Wunsch die Treue zu vermehren. 66. Ich sprach: »Was für ein Maal, ein süsses, erblicke ich an dir?« »Einfältig, schwach und blöde bist du«, entgegnete Er mir. »Im Spiegel meiner holden Reize erblickt man Maale nicht: Den Stern nur deines Auges siehst du in meinem Angesicht.« 67. Rosenfarb ward meine Thräne, wie des Lieblings Wangengluth, Blutig meines Auges Höhle durch des wunden Herzens Blut; Sich gar zärtlich stellend, sagte mein Geliebter da zu mir: »Du, o Freund mir werth und theuer, was geschah am Auge dir?« 68. Wer auch nur monatlang als Fremdling irrt umher, Der wird zum Halme bald, und wenn ein Berg er wär': Und fand der Fremdling auch ein freundlich schirmend' Dach, Denkt er an's Vaterland, entschlüpft ihm doch ein Ach! 69. Der du, o Herr, ein Helfer in den Nöthen So wie ein Richter aller Streite bist! Was könnte ich Geheimes dir vertrauen, Da nichts Geheimes dir verborgen ist?