Die Tänzerin in der Gemme Lange verschlossen, tief im runden Steine Mit einem Trauerbaum und wenig Zweigen, Noch dreht sie um den Hals den sanften Schleier Und geht in leisem Tanz in stiller Feier. Immer noch fort, wo schon die Götter starben Über den Inseln, und draußen gezogen Ist das Meer unter schläfrigen Wolken, Unter den Ufern murrte die Woge. Orpheus ging einst. Und sie sann seiner Schritte Durch die Schluchten herunter zur stillen Ebene Da sie lag im Schilf mit den wolligen Herden. Aber ferne ging die Flöte des Gottes Über der grünen Ruhe der toten Fluren, Die so einsam sang ihre Traurigkeit, Grauen Gewölben, über den Weiden weit, Wo die Tiere lagen mit tiefem Horne.