[Ich sah mein Glück vorübergehn] Ich sah mein Glück vorübergehn, Ich konnt' es am Stirnhaar fassen Und blieb wie ein törichter Träumer stehn Und hab' es vorbeigelassen. Ich sah mein Glück auf der Wiese ruhn, Ich konnt's auf die Lippen küssen Und starrt' es nur an vom Hut zu den Schuh'n Und habe mich losgerissen. Ich harrte, ob es mit holdem Blick Nicht selbst sich meiner erbarme. Ich dachte: ist es ein rechtes Glück, So läuft dir's frei in die Arme. Und sieh, wie am Abend ich saß zu Haus Und an nichts Fröhliches dachte, Da pocht's, da stand's an der Schwelle drauß Und flog mir ans Herz und lachte.