Klage Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, Der ist zum Eckstein geworden. Meine Seele verdrießet mein Leben. Ich will meine Klage erschallen lassen Und reden von der Betrübniß meiner Seele. Ein Gott hat mir den Mund geöffnet, Ich kann nicht stumm sein. Die Vorsehung hat mir ein Schwert gegeben, Ich will es gebrauchen. Darum will ich reden, wer es hören wird, Dem werden seine beiden Ohren gellen. Siehst du den Ackersknecht dort? Auf dem Felde stehet er neben dem Pflug, Neben Pferd und Rind. Und er spricht mit dem Rind, Und das Thier dreht sich um Und brüllt Und glotzt ihn an. Und er stiert ins Blaue hinein. – Die Sonne brennt, So ist ihm heiß. Der Wind weht kalt, So friert ihn. Das ist die Erkenntniß, die man ihm gegeben. Und er peitscht auf das Pferd Und er schlägt das Rind; Aber die Peitsche, die ihm im Nacken sitzt, sieht er nicht, Und wie er selber geschlagen wird, merkt er nicht, Und welch' ein Menschenleben er dahinlebt, Das weiß er nimmermehr. Siehst du die Bergleute dort? Beim Dämmermorgen aus den Hütten kommen sie, Und das Grubenlicht blinkt, Und wenn sie niederfahren, sagen sie glückauf! Aber auf ihren Gesichtern da wohnt der Gram, Und in ihren Hütten sieht es jämmerlich aus. Lebendige Leichen sah ich sie in die Erde steigen, Lebendige Leichen kamen sie wieder hervor. Sie können nicht leben Und wollen doch nicht sterben. Und ihre Kinder und Enkel müssen sie sehen Erbarmungslos in dasselbe Elend hineinwandern. Aber in den Straßen der Stadt, Darin die Menschen wimmeln, Wenn du dicht an den Häusern gehest, Kannst du es hören: Schlag auf Schlag und spät und früh, Wie das Herz gehet bei einem Fieberkranken, So schlägt der Webstuhl Und fliegt das Schiffchen durch, Aber auf der Spule ist der Hunger aufgewickelt, Und der wird hineingewebt In die glänzenden Zeuge. In dem Saal, Wo die Kerzen hell schimmern Und die seidnen Gewänder knistern und rauschen, Da klingt der Reigen, Und die jungen Gesichter strahlen Fröhlich vom Tanz. Und sie setzen sich Paar an Paar Mit munterem Lachen Zum schimmernden Mahle nieder, Und die Pfropfen knallen und die Gläser klingen. Aber auf das glänzende Gewebe dort fällt mein Blick, Und daraus hervor grauenhaft Das Gespenst des Hungers grinst mich an Ueber den Tisch. Siehst du das Gebäude dort mit den vielen Fenstern? Und die hohen Schornsteine ragen In den blauen Frühlingshimmel hinein? Drunten, In dem dunst'gen Raum, Dort, wo der Dampf athmet, Da spricht der Kessel Mit zisch und zisch: Du bist ein Mensch! Du bist ein Mensch! Laß dich nicht schinden! Laß dich nicht schinden! Aber droben, In dem weiten Saal, Wo die Spuhlen schwirren Und die Räder sausen, Kinder stehen da Und knüpfen hastig Mit ihren Händchen, Und knüpfen immer Ohne Ende – Und sind doch Menschen Und sind Kinder. Aber unweit daneben, da zittert die Erde Vom Stoß des Hammers Und von den eisernen Schlägen, Und es zischelt und es haspelt und es klopft Wie tausend Hexengeister. – Es ist Abend, da tönt ein Pfiff Gellend laut, Und da kommen sie heraus, trotz'ge Gestalten. Ihnen blitzen die Augen kühn, Und ihre kräftigen Arme Möchten wohl einmal auf Anderes schlagen Als das schuldlose Eisen. Es geht ein gewaltiger Geisteshauch über die Erde, Desgleichen auf Erden noch nie ist gespüret worden. Er wühlet die Wellen auf vom Grund. Dem Amboß hat es Einer gesagt, Daß er aus demselben Stoffe gemacht sei Wie der Hammer, Und siehe, er will nun nicht länger Amboß sein. Darob ist ein groß Entsetzen gekommen auf die Schläger alle; Aber die Geschlagenen sind noch nicht besser daran Denn zuvor. Wie der Arzt pocht an den Leib des Menschen Und horcht mit Sorgfalt, daß er ihm sage: Hier bist du krank, Und hier bist du schwer krank. Aber heilen kann ich dich nicht Und helfen kann ich dir nicht, So ist die Erkenntniß zu ihnen gekommen Ihrer Krankheit, Und ist noch kein Arzt da, der ihnen helfe, Und ihr Elend ist nicht auszusagen. Seht doch, wie wunderlich es ihnen gehet. Sie pflanzen das Land Und säen die Saaten aus Und bringen die Ernten ein, Und dürfen doch der Frucht nicht genießen. Sie bauen alle Häuser Und können nirgend wohnen. Sie machen Alles, Sie schaffen Alles, Und sie haben nichts. Ein Unrecht geschiehet hier, wer kann es ableugnen? Ein blutiges Unrecht geschiehet hier, Wer wird es sühnen? Der Kaufmann ist mir hochgeachtet, Der für sich und die Seinen sich quält In ehrlichem Erwerb. Ihn schätze ich dem Landmann gleich, Der den Acker bauet mit schwerer Hand Und das Gespenst des Hungers abwehrt von dem Menschen. Aber der Kaufmann ist ja auch elend. Die Nachbarn lauern auf seinen Untergang; Einer jagt den andern, daß er ihn verderbe. Es ist ein Grauen mit anzusehn. Und dazu müssen meine Augen sehen, Wie das Blutsaugerthum schamlos waltet im Lande, Und ist keine Schranke da, die ihnen Einhalt thut, Und kein Richter auf Erden, der sie strafe. Und die sich brüsten, die Ersten im Lande zu sein, Und sich einbilden, anders geboren zu sein, Als alle andern Menschen – Das doch eine Beschimpfung der Menschenwürde ist Und eine Lüge im Angesicht der Wahrheit Und ein Kinderspott vor der ganzen Welt – Die sind mitten darunter. Und sie thun sich zusammen zu ganzen Banden Und fallen das Volk bei hellem, lichten Tage an, Daß sie es ausplündern. Und dann lachen sie noch in sich hinein Und rufen: das sind die Dummen! Da es doch bloß die Unwissenden sind Und die nicht sehen können. Als ob es denn ein köstlich Ding sei und ein groß Werk, Einen Blinden in den Graben zu stoßen, Oder ein Kind anzulocken und auszurauben. Und Viele, die ein Amt hatten zum Nutzen ihrer Mitmenschen, Und das Amt war voll Mühe und Arbeit, Die lassen ihr Amt und laufen jenen nach, Damit sie auch mit Gier mögen Gold einscharren Ohne Mühe und ohne Arbeit. Und dafür tausend Elende müssen noch elender sein Und noch mehr gequält und noch mehr geschunden. Ich will meine Stimme erheben Und rufen, daß man es weit höre: Wer nicht arbeitet, der soll nicht leben! Der Geist, der heut herrscht, ist eine Schmach den Menschen Und eine tiefe Schande den Völkern! Sein Gift frißt um sich wie der Krebs. Sie haben sich steinerne Paläste gebaut, Aber aus allen Ecken pfeift der Betrug heraus. Wenn der Arbeitsmann vorbeigeht, Er weiß nicht warum, aber er ballt die Hand zur Faust. Auf seinen Aeckern da geht der Bauer Und stöhnet hinter dem Pfluge her. Es ist nicht die Arbeit, die ihn stöhnen macht, Denn sie war sonst seine Lust gewesen. Aber die Halme, die er mähen wird, Sie sind nicht mehr sein, Und sein Haus, darinnen seine Eltern gewohnt, Er wird es bald verlassen, Frage doch die Vögel unter dem Himmel, Die werden dir's sagen. Und haben sich öffentliche Blätter gemacht, Die sprechen von Allem, was nicht ist Und was nicht gewesen ist. Aber was gerecht ist, das reden sie nicht, Und was noth thut, das sagen sie nicht. Nach Gewicht steht da das Talent zu Kauf, Und talentvoll und gewissenlos Ist bei ihnen einunddasselbe geworden, Darum sind sie mit Grund gering geachtet. Sie vernichten das Denken, Das höchste Gut des Menschen, Und sie machen stumpfsinnig anstatt zu belehren. Und rühmen sich dessen mit Heuchellügen Und nennen ihr Geldgeschäft Eine Geisteswohlthat für das Volk. Sie haben einen feinen Teppich über den Sumpf gebreitet Und sehen wohl zu, daß nichts durchdringe. Kinder schreiben darin Und Närrische müssen die Welt regieren. Das Schlagwort ist ihre Angriffswaffe, Und die Phrasen sind ihr tägliches Brot. Die Phrase aber ist der Betrug mit Worten, Und das Schlagwörterthum Der Mißbrauch gerechter Worte. Wer gewohnt ist, mit klaren Blicken um sich zu schau'n, Wer sich den schlichten Verstand nicht mag verrücken lassen Und wer seine Sprache liebt, das edelste Geschenk, Das dem Menschen ein Gott gegeben, Der steht vor der Phrase Wie vor den Schnalzlauten, Die die Wilden in Afrika sprechen. Ein Gemisch von Schallwellen schlägt an sein Ohr, Er hört Laute und weiß keinen Sinn, Wie Seifenblasen Blähen sich die bunten Worte auf, Und wenn sie geplatzt sind, So ist darinnen das pure Nichts. Aber dichtgedrängt stehen die Hörer umher Und klatschen rasenden Beifall. Und sein Gemüth wird von Trauer erfüllt, Und ein unendlicher Ekel ergreift ihn. Aber die Dichter, die heut leben, Haben sie denn Augen, um nicht zu sehn? Haben sie denn einen Mund, um nicht zu sprechen? Ach! die besten von ihnen sind gar alt geworden. Sie haben sich zurückgezogen in gerechtem Groll Und schreiben nicht mehr, Und die noch schreiben, sind nicht die besten. Da ist keiner, Der mit Ernst die Wahrheit möchte verkünden, Ob schon die Spatzen auf den Dächern davon reden. Da ist keiner, der das Schwert ergreift, Das blitzende, scharfe Schwert, Ein Lied zu singen zur rechten Zeit Mit klingender Form, Aber im Inhalt schonungslos, rücksichtslos. Die Poesie ist zum Gewerbe geworden. Wer am meisten bezahlt bekommt, Ist unter ihnen der größte Dichter. Was todt und begraben ist, Dagegen kämpfen sie, Und was keinem am Herzen liegt, Das bringen sie vor. Mit Stroh gehen sie schwanger Und Stoppeln gebären sie. Einen Stecknadelknopf Gold Walzen sie zu einem bändigen Romane aus, Und sie schläfern lieber die Gedanken der Menschen ein, Statt neue zu wecken. – Wüst und öde sieht es auf der Bühne aus, Und ich habe Beifall klatschen sehn solchem Schund, Daß ich nicht wußte, ob ich unter Irren war, Oder in Gemeinschaft vernunftbegabter Menschen. Und sie nennen sich selber Epigonen. Wohl hat es Heroen in unserer Dichtkunst gegeben; Aber im Staub vor ihnen zu liegen Und im Gefühl der eig'nen Ohnmacht anzubeten, Das ist Sklaven-Art. Nicht also gebietet der Genius, Sondern mit ernstem Munde spricht er: Liebend sollst du dein Haupt vor ihnen beugen Und dich freuen in deinem Herzen, Daß du solche Vorbilder hast. Aber mit stolzem Aufblick als ein freier Mann Sollst du dir selber sagen: Das Höchste in der Poesie aller Zeiten ist nicht so hoch, Daß mir von Anfang verboten wär', Es zu erreichen. Gelingt es nicht, So wird das Ziel adeln den Versuch Und ihn bewundernswerth erscheinen lassen Dort, wo er stehn blieb. Damals, Als ich umherging einsam Und in mir selbst verlassen, Verstanden von keinem, Geliebt von keinem, Und keinen Menschen auf Erden liebend, Die du mir damals ein neues Leben gegeben Und eine solche Blüthenfülle von Poesien, Daß ich aufjauchzen mußte Im tiefsten Elend: Abbitte Der du von deinem Himmel droben Mit güt'gem Aug' und mildem Lächeln Der Menschen ungezählte Thorheit schaust, Verzeihe mir, allgüt'ger Vater! Verzeih' die Thorheit mir, die ich beging, Da ich einst sprach: Ich will nicht lieben. Verzeih' die Thorheit mir, die ich begehe nun, Da ich gestehen muß: ich lieb', ich liebe! Da alles in mir wiederklingt von Liebe, Und ich herzkrank und elend Und doch selig bin durch Liebe. Wohl ist sie, die ich lieb', von jenen keine, Die mit ihren Gaben prunkend glänzt, Und deren Schönheit wie ein Rufer unter Trommelschlag Vorgeht und ausruft: Kommt, kommt her und huld'get mir! Die ich verspottet habe tausendmal Mit deinem Wohlgefallen, Herr, Die man bewundern mag, doch nimmer lieben. Nein, die ich liebe, ist von seltner Art, Ist eine von den Blumen, denen du Das himmlische Geheimniß hast gegeben, Daß sie mit ihrem Reiz entzücken müssen, Ganz ihrer eig'nen Schönheit unbewußt, Und strahlen doch in Blüthenduft und Anmuth. Ja so ist sie Von zaubervollem Anmuthduft umflossen, Von unbewußtem Liebreiz und so schön, Daß auch, wenn sie zu lieben Thorheit wär', Du diese schon im Voraus hast vergeben, Daß ob der Thorheit aber, Herr, sie nicht zu lieben, Du zürnen müßtest für und für. Und also bin ich fromm Und liebe sie mit nie geglaubter Gluth, Und liebe sie mit nie empfund'ner Lust Und mit dem ganzen Heer von Qual und Plagen, Das so getreulich einer treuen Liebe folgt, Als wie ein Bienenschwarm der Königin, Doch so verschönend folget treuer Liebe, Als wie der Abendstern dem Mond, Wann er die stillen, blauen Pfade wandelt. Winterständchen Schnee liegt auf den Gassen weit, Schnee glänzt von den Dächern wieder. Voll in Winterherrlichkeit Strahlt der lichte Mond hernieder, Strahlt auf's Haus, wo Liebchen ruht, Wo die Engel halten Hut. Schlaf süß, mein Lieb, schlaf süß! Deiner Zukunft Rosenbild Wird durch deine Träume gehen. Goldig glänzend, wundermild Wird ein Stern am Himmel stehen, Den die Liebe sendet dir, Der dir leuchtet für und für. Schlaf süß, mein Lieb, schlaf süß! Horch, der Sturm mit Schneegebraus Schüttelt sich vor Frostbeschwerde. Alle Blumen schlummern aus, Denn der Winter deckt die Erde. Wachst du auf, wird Frühling sein Rings um mich durch dich allein. Schlaf süß, mein Lieb, schlaf süß! Aber eine innere Stimme sprach zu mir: Du warst wie ein Kind, aller Thorheiten voll. Aber mitten darin, du weißt es wohl, Habe ich dir immer einen Stoß gegeben, Daß du solltest eingedenk bleiben der Botschaft Und nicht vergessen des Auftrags. Siehe nun die Zeit ist gekommen, So rüttle dich und gehe! Und ich erbebte tief im Herzen und sprach: Ich will leben, so laß mich leben! Aber die Stimme sprach zu mir: Willst du leben, sieh her, Ich ziehe heute den Vorhang von deinen Augen, Durch den du die Menschen siehest, Und durch den die Andern auf Erden die Menschen sehen. Und ich sah hin, – Da erschauderte so mein Gebein, Daß ich stürzte und schrie: Halt ein, halt ein! ich will lieber sterben! Seitdem ist die Freude von mir genommen. Ich bin wie ein Sieb, So durchgeschüttelt von Schmerz, Alles Lustige ist davongeflogen Und nur die schweren Stücke sind zurückgeblieben. Es trieb mich hinauf auf die Waldhöhe, Die am Ufer des Meeres liegt. Da erhob sich ein Sturmwind vom Meere her, Ein solcher war noch niemals heraufgekommen. Und die lustigen Birken zitterten, Und die Buchen und Tannen rauschten tief auf vor Angst. Droben aber da stand ein Eichbaum, Der schien unerschütterlich festgewurzelt. Lauter Schlingkraut wuchs an ihm Und blühete üppig auf. Aber die Blumen zu seinen Füßen hatten keinen Blüthenduft, Und die Vögel aus seinen Zweigen waren alle hinweggeflogen. Und der Sturmwind raste und faßte ihn Und hob ihn aus Und schlug ihn mit seinen Wurzeln um. Aber er barst im Fallen mitten entzwei, Und siehe, er war innerlich ganz morsch und faul gewesen. Der Sturmwind aber raste noch immer. Und da stand eine Kiefer hoch und schlank. Und ich sah sie an, Und meine Lippen bebten und ich sprach: Die Eiche ist gefallen, wie soll die Kiefer bestehen bleiben? Und der Sturmwind faßte sie, Und sie bog sich hinüber und herüber Und hielt die Astbüsche vor ihr Angesicht Und knarrete und ächzte laut, Wie ein Mann stöhnt in wildem Schmerz. Aber siehe, sie brach nicht. Und der Sturmwind legte sich Und hörte auf. Da wurde es mit einmal helle, Und die Sonne strahlte voll und ganz. Da fingen alle Blumen an zu blühen Und dufteten köstlich rings umher, Und die Vögel kamen alle wieder Und sangen herrlicher denn je zuvor. Und ich drückte mein Antlitz in den Boden nieder Und schluchzte und weinte lange. Und ich erhob mich, Und wandte mein Angesicht dem Meere zu, Und in mir frohlockte es laut und rief: Der Mensch ist gut von Anfang an! Der Mensch ist gut von Anfang an! Verblendungswahn und Eigengier Die haben den Menschen zum Zerrbild gemacht Und zum unmenschlichsten aller Erdenwesen. Aber die sind ihm nicht von Natur gegeben, Die sind dem Menschen aufgeprägt durch Gewohnheit! Es ist finster um mich her und die Blitze zucken, Und unheimlich der Donner rollt. Aber ich sehe ein strahlend Licht Und durch alle Schrecken, die kommen wollen, Ruf' ich mit heller Stimme hindurch: Der Mensch ist gut von Anfang an! Jauchze auf, du Welt, und sei wieder fröhlich! Es kommt die Zeit und sie ist nahe, Wo Verblendung weichen wird der Klarheit Und Eigengier sich wird wandeln in Nächstenliebe. Es ist ganz finster um mich her, Und Mitternacht will erst werden. Die Lerche bin ich, Die einer kommenden Sonne entgegenjubelt.