8. Nu kom der heyden Heyland, der iungfrawen kind erkand, das sich wunder alle wellt, Gott solch geburt yhm bestellt. Nicht von mans blut noch von fleysch, alleyn von dem heylgen geyst, Ist Gotts wort worden eyn mensch und bluet eyn frucht weybs fleysch. Der iungfraw leyb schwanger ward, doch bleyb keuscheyt reyn beward, Leucht erfur manch tugent schon, Gott da war ynn seynem thron. Er gieng aus der kamer seyn, dem konglichen saal so reyn, Got von art und mensch eyn hellt seyn weg er zu lauffen eyllt. Seyn laufft kam vom vater her und kert widder zum vater, Fur hyn untern zu der hell und widder zu Gottes stuel. Der du bist dem vater gleich, fur hynaus den sieg ym fleysch, Das deyn ewig Gotts gewalt ynn uns das kranck fleysch enthalt. Deyn krippen glentzt hell und klar, die nacht gibt eyn new liecht dar, Tunckel mus nicht komen dreyn, der glaub bleyb ymer ym scheyn. Lob sey Gott dem vatter thon, Lob sey Gott seym eyngen son, Lob sey Gott dem heyligen geyst ymer und ynn ewigkeyt.