Die Liebe Wenn nicht mit Göttermacht die Liebe Aus Dunkelheiten unser Herz Zu lichten Himmelshöh'n erhübe, Wer trüge dann des Lebens Schmerz? Sie tränkt den Geist mit Seligkeiten, Die selbst Petrarka's Lied nicht singt, Sie folgt dem Fluge des Geweihten, Wann er dem Staube sich entschwingt! Und stürzt', umdonnert von den Flammen Des schreckenvollen Weltgerichts, Der Erdkreis unter ihr zusammen, Die Liebe bleibt und fürchtet nichts!