4. Die Männer sind meist Feuerarbeiter, sie verfertigen feine Arbeit in Gold und Silber, Kelche, feine Schnitzereyen, doch nur die Alten, denn die Jungen müssen das Härtere verrichten, Erze fördern, Waffen schmieden. Sie machen eine Art Beile, doppelschneidig, Schwerter, Spieße, Blechhauben, Brustschilde, und theilen sich nach Gewerben in diese Arbeiten. Die Waffen bewahren sie sich auf für den Krieg, den sie einst gegen ihre Unterdrücker führen werden; sie waren ja sonst mächtig und herrschten und besassen Schlösser und Städte, wie die Menschen. Das Läuten der Glocke können sie nicht vertragen; da müssen sie weinen: es erinnert sie an das traurigste Ereigniß in ihrem Leben. Die Bäuerin, mit der sie so gerne verkehrten, mußte sogar die Schellen von den Kühen entfernen. Die Weibchen spinnen und wirken feines Gespinnst aus Flachs und Wolle, nicht selten für die Menschen. Von den Fankerln unterscheidet das Volk noch besonders die eigentümlichen Zwerge mit Kropf, grober Stimme und rauher Haut, sogenannter Krötenhaut; sie haben an den Füssen einen Fehler, weßhalb sie hart gehen, vertragen das Tageslicht nicht und sind überhaupt recht schläferig.