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				<title type="short">12. Oktober 1816. Seebeck an S.
					Boisserée (Auszug)</title>
				<title type="desc"><name type="place" subtype="orn" ref="gnd:4042742-0">Nürnberg</name>. <date type="orn" when="1816-10-12" sameAs="saturday">Samstag, 12. Oktober 1816</date>. Schreiben an
						<name type="person" subtype="rcp" ref="gnd:11851301X">Boisserée, Sulpiz</name> in
						<name type="place" subtype="dtn" ref="gnd:4023996-2">Heidelberg</name>. (Auszug)<lb/>
				</title>
				<author><name type="person" subtype="aut" ref="gnd:117654698">Seebeck, Thomas
					Johann</name></author>
				<editor>Projekt „Wirkungsgeschichte von Goethes Werk ‚Zur
					Farbenlehre‘ in Berlin 1810-1832“</editor>
				<funder><name type="org" subtype="fnd" ref="gnd:2021825-4">Schweizerischer Nationalfonds</name></funder>
				<funder><name type="org" subtype="fnd" ref="gnd:2007744-0">Deutsche Forschungsgemeinschaft</name></funder>
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				<edition>Goethes Farbenlehre in Berlin.
					Repositorium</edition>
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					<resp>Transkription</resp>
					<name type="person" subtype="trc" ref="gnd:172196361">Krayer, Albert</name>
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					<resp>Kollationierung</resp>
					<name type="person" subtype="crr" ref="gnd:112790542">Nickol, Thomas</name>
					<name type="person" subtype="crr" ref="gnd:172196361">Krayer, Albert</name>
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					<resp>TEI-Kodierung</resp>
					<name type="person" subtype="dtc" ref="gnd:172196361">Krayer, Albert</name>
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					<resp>Kommentar</resp>
					<name type="person" subtype="wac" ref="gnd:112790542">Nickol, Thomas</name>
					<name type="person" subtype="wac" ref="gnd:172196361">Krayer, Albert</name>
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				<publisher>
					<name type="org" subtype="pbl" ref="gnd:2020450-4">Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek
						Göttingen</name>
				</publisher>
				<availability>
					<licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/legalcode">CC-BY-NC-SA-4.0</licence>
					<p>Editionstext kann unter der Lizenz „Creative Commons
						Attribution Non Commercial Share Alike 4.0
						International“ genutzt werden.</p>
				</availability>
				<pubPlace><name type="place" subtype="pup" ref="gnd:4021477-1">Göttingen</name></pubPlace>
				<date>2021</date>
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						<country>DE</country>
						<settlement ref="gnd:4031483-2">Köln</settlement>
						<institution ref="gnd:1017704-8">Historisches Archiv
							der Stadt Köln</institution>
						<idno>HAStK, Best. 1018 (Boisserée, Sulpiz), A 319-339, Nr. 322/2</idno>
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					<msContents>
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							<incipit>Hochgeschätzter Freund. Die guten
								Nachrichten, welche Ihr lieber Brief uns von
								Ihnen brachte</incipit>
						</msItem>
					</msContents>
					<physDesc>
						<objectDesc>
							<supportDesc material="paper">
								<support>Papier</support>
								<extent>1 Doppelblatt; </extent>
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									<p/>
								</collation>
								<condition>
									<p/>
								</condition>
							</supportDesc>
							<layoutDesc>
								<layout columns="1">
									<p>4 S., ganzseitig beschr.</p>
								</layout>
							</layoutDesc>
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						<handDesc>
							<handNote xml:id="Seebeck_t" scope="sole" medium="ink">
								<p><name type="person" subtype="scr" ref="gnd:117654698">Seebeck, Thomas
										Johann</name>; Tinte; deutsche
									Kurrentschrift</p>
							</handNote>
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							<p/>
						</bindingDesc>
					</physDesc>
					<additional> </additional>
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				<listBibl>
					<bibl> </bibl>
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			<projectDesc>
				<p>Volltexte und TEI-Kodierung für das Projekt
					„Wirkungsgeschichte von Goethes Werk ‚Zur Farbenlehre‘
					in Berlin 1810-1832“</p>
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			<editorialDecl>
				<correction method="markup">
					<p>Sämtliche für das Verständnis des Textes
						erforderlichen Herausgeberkorrekturen werden über
							<gi>choice</gi> in die Texte eingearbeitet.
						Innerhalb von <gi>choice</gi> steht der korrigierte
						Wert in <tag>corr type="corrigenda"</tag> und der zu
						korrigierende Wert in <tag>orig</tag>.</p>
				</correction>
				<normalization method="silent">
					<p>Die folgenden Aspekte der Vorlage werden nicht
						erfasst:</p>
					<p>Rezente archivalische Vermerke, Zählungen usw.</p>
				</normalization>
				<normalization method="silent">
					<p>Sogenannte Suspensionsschlingen als Zeichen der
						Abkürzung werden durch einen Schlusspunkt als
						allgemeines Abkürzungszeichen ersetzt.</p>
				</normalization>
				<normalization method="silent">
					<p>Ligaturen werden aufgelöst.</p>
				</normalization>
				<normalization method="markup">
					<p>Textbereiche in einer von der Grundschrift
						abweichenden Schriftart werden als <tag>hi
							rendition="simple:italic"</tag>
						ausgezeichnet.</p>
				</normalization>
				<hyphenation eol="all">
					<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen (weiche
						Zeilentrennungen) werden durch ein einfaches
						Bindestrich-Minus (002D) angezeigt.</p>
					<p>Erstreckt sich die Worttrennung über einen
						Seitenumbruch steht das Element <gi>pb</gi> direkt
						hinter dem schließenden <tag>lb</tag></p>
				</hyphenation>
			</editorialDecl>
			<tagsDecl>
				<rendition xml:id="no_indent" scheme="css">text-indent:
					none;</rendition>
				<rendition xml:id="indent-1" scheme="css">text-indent:
					-1em;</rendition>
				<rendition xml:id="indent" scheme="css">text-indent:
					1em;</rendition>
				<rendition xml:id="l2em" scheme="css">margin-left:
					2em;</rendition>
				<rendition xml:id="l3em" scheme="css">margin-left:
					3em;</rendition>
				<namespace name="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
					<tagUsage gi="pb">Trägt obligatorisch die folgenden
						Attribute: <att>n</att> gibt die Originalseite der
						Vorlage wieder (bei Blattzählung die Zahl mit dem
						Zusatz "r" [recto] bzw. "v" [verso]);
							<att>facs</att> ruft die Faksimiledatei auf,
							<att>xml:id</att> bildet für Seitenverweise eine
						ID aus dem Wert von <att>n</att>.</tagUsage>
				</namespace>
			</tagsDecl>
			<refsDecl>
				<p>Element <gi>pb</gi>: Für das Attribut <att>n</att> sind
					neben Seitenzahlen weitere zugelassene Werte
					definiert.</p>
			</refsDecl>
			<listPrefixDef>
				<prefixDef ident="gnd" matchPattern="([a-z]+)" replacementPattern="http://d-nb.info/gnd/#$1">
					<p>Projektinterne URIs mit dem Präfix "gnd" können
						umgewandelt werden, damit sie auf einen Eintrag der
							<ref target="http://d-nb.info">Gemeinsamen
							Normdatei (GND)</ref> der Deutschen
						Nationalbibliothek zeigen.</p>
				</prefixDef>
			</listPrefixDef>
		</encodingDesc>
		<profileDesc>
			<langUsage>
				<language ident="ger"/>
			</langUsage>
			<textClass>
				<keywords scheme="#gnd">
					<term ref="gnd:4008240-4">Brief</term>
					<term ref="gnd:11851301X">Boisserée, Sulpiz</term>
					<term ref="gnd:118547739">Hegel, Georg Wilhelm
						Friedrich</term>
					<term ref="gnd:117654698">Seebeck, Thomas Johann</term>
				</keywords>
				<keywords scheme="free">
					<term>Handschrift</term>
				</keywords>
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		<revisionDesc>
			<change when="2022-04-04" who="AK">Datei angelegt</change>
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			<change when="2022-04-04" who="AK">Text eingefügt</change>
			<change when="2022-07-15" who="TN">Digitalisate eingefügt</change>
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	</teiHeader>	
		<text xml:id="Z_1816-10-12_k" xml:lang="ger">
		<body>
			<pb n="[1]v" facs="textgrid:40jk9.0"/>
			<p><handShift scribeRef="#Seebeck_t"/>[...]</p>
			<p>Die Partie war von HE. Marktvorsteher Merkel unternommen worden,
				wir<lb/>waren zu acht, die Gesellschaft war heiter, das
				schönste Wetter hatte<lb/>uns begünstigt, vergnügt wie wir
				sie begonnen hofften wir die Reise<lb/>zu beendigen. Dies
				letzte sollte mir aber nicht zu Theil werden.<lb/><pb n="[2]r" facs="textgrid:40jm9.0"/>Eine Äußerung von mir, veranlaßt durch eine
				Frage eines HE. von Erlangen,<lb/>welche ich, da dieser
				eben von jemand anders angeredet wurde, an
				Hegel<lb/>richtete, entrüstete diesen so sehr, daß er mich
				in dem Präceptorenton,<lb/>den er sich hier angewöhnt hat,
				heftig anfuhr, welches ich ihm denn heftig<lb/>zu
				verweisen auch nicht ermangelte. Die Äußerung hatte nichts
				ent-<lb break="no"/>halten, was H. beleidigen konnte, nichts was
				diesen Lärm und Zank, den<lb/>H. tactlos genug war an
				einer Wirthstafel (in Erlangen) zu erheben,
				nur<lb/>einigermaßen entschuldigen kann. Einer unserer
				Freunde, welcher den<lb/>ganzen Spektakel mit angehört
				hatte, meinte der HE. Prof. möchten wohl<lb/>zu hastig
				getrunken haben. Erhitzt genug sah er aus. Sein Zorn hat
				sich jedoch<lb/>bis jetzt noch nicht abgekühlt; denn nicht
				nur hat er zeither mich zu sehen<lb/>vermieden, sondern
				auch gegen meine Familie beträgt er und seine
				Frau<lb/>sich seitdem fremd und unfreundlich, so daß man
				glauben könnte, diese<lb/>Leute seyen von uns sehr
				verletzt worden. Dies ist jedoch niemahls
				geschehen.<lb/>Eine Empfindlichkeit habe ich wohl an ihm
				bemerkt, seitdem ich jene Ihnen bekannte<lb/>Pretention
				nicht erfüllt habe, aber vergebens rathe ich hin und her,
				was ihn<lb/>denn so entrüstet haben kann, um mit uns, die
				wir so lange mit ihm in<lb/>einem so freundschaftlichen
				Verhältniß standen, so leicht zu brechen. Die
				Zeit<lb/>wird aufklären, auf wessen Seite hier Recht oder
				Unrecht war.</p>
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