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            <title>[Auch jetzt bist du entflohn, und immer]</title>
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            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0002-FD02-5</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:nvct.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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               </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
               </p>
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                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
               </p>
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            <note>
                                 Entstanden 1810/1811.
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                  <title>Franz Grillparzer: Sämtliche Werke. Ausgewählte Briefe, Gespräche, Berichte. Herausgegeben von Peter Frank und Karl Pörnbacher, München: Hanser, [1960–1965].</title>
                  <author key="pnd:118542192">Grillparzer, Franz</author>
               </titleStmt>
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               <publicationStmt>
                  <date when="1960"/>
                  <pubPlace>München</pubPlace>
               </publicationStmt>
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               <term>verse</term>
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                              <head type="h4" xml:id="tg45.3.1">[Auch jetzt bist du entflohn, und immer]</head>

                              <lg>
                                 <l xml:id="tg45.3.2">Auch jetzt bist du entflohn, und immer,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.3">sooft der Freund zu deiner Klause wallt,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.4">sprich; ziert denn die Chemie ein höhrer Schimmer</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.5">als jener, der der Freundschaft Haupt umstrahlt?</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.6">aus ihren Armen hast du dich gerissen,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.7">um jene kalte an dein Herz zu schließen!</l>
                              </lg>
                              <lg>
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                                 <l xml:id="tg45.3.9">O Freund, aus Tiegeln und aus Töpfen</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.10">sproßt nicht des Lebens blüteschwerer Baum,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.11">auch wirst du Süßes nie aus ihnen schöpfen,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.12">als höchstens Zucker und wohl das auch kaum.</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.13">Nur Freundes Glut macht deinen Trübsinn heller,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.14">Nicht Küchenfeur im Augustinerkeller.</l>
                              </lg>
                              <lg>
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                                 <l xml:id="tg45.3.16">Drum steig herauf aus jenen kalten Schlünden,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.17">in denen nichts Warmes liegt, als etwa Klosterwein,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.18">an meinem Herzen wirst du Wärme finden,</l>
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                                 <l xml:id="tg45.3.20">mehr als bei deines chemschen Ofens Schein,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.21">hör auf, dort dein Talent an Rüben zu verschwenden,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.22">denn schönre Frucht lacht dir in meinen Händen.</l>
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                              <lg>
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                                 <l xml:id="tg45.3.24">Die Freundschaft ists, der Menschheit höchste Zierde,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.25">die Auserwählten nur der Himmel schenkt,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.26">wirf sie von dir, die ekelhafte Bürde,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.27">die dir das Herz mit schmutzgen Banden engt,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.28">fort, Freundschaft beut dir schönre Kronen,</l>
                                 <l xml:id="tg45.3.29">und Spartakus mag dich belohnen!</l>
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